Qualifizierungen nur nach psychologischer Therapie

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VipAir78

Gast
Mal so eine Frage in die Runde:

ist es rechtens das ich nur dann Anspruch auf Qualifizierungen habe, wenn ich mich einer psychologischen Tiefenprüfung mit entsprechender Therapie unterziehe?

Hintergrund/ Begründung ist folgende:
Als Mensch habe ich ein Problem mit Autoritäten, die auch wenn es im beruflichen Leben nicht angepasst ist, mir immer wieder aufzeigen, das ich doch momentan das letzt Glied, und somit leicht ersetzbar bin.
Ich habe nur dann ein Problem mit Autoritäten, wenn Sie mir weissmachen wollen, das ich es sein muss, der Stiefel leckt, Hintern putzt nur um einen Job zu behalten.

Meine FM sieht in der aktuellen Lage den vor einiger Zeit ingeschalteten Psychologen mit seiner Beurteilung als bestätigt und will nun, das ich erstmal eine Tiefenanalyse machen lasse inklusive Therapie.

Frage von mir: "Als Mensch der 3. Klasse soll ich also akzeptieren, das ich als Mensch der 5. Klasse behandelt werde und das über mich ergehen lasse und dabei im Job dann weiterhin professionell genug bin, das ich meine Arbeit mache, das man zufrieden mit mir ist?"

Antwort von meiner FM :
Wenn die Umstände es erfordern, dann muss man dieses über sich ergehen lassen.

Wenn ich diesen Schritt/ diese Maßnahme nicht angehe, dann bleibt nur, das ich von Seiten der ARGA/ FM ins Lager/ Produktion vermittelt werden kann. Kosten für Fahrten zu eventuellen Bewerbungsgesprächen werden übernommen, Kosten für Bewerbungen ebenfalls.

Nur das hilft mir nicht wirklich weiter, ich will eine Qualifizierung haben, weil nur dann habe ich Chancen wieder in einen langfristigen Job zu rutschen.
 

Rechtsverdreher

1. VIP Nutzergruppe
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Ich glaube nicht das so ein inkompetenter Clown entscheiden kann, ob irgendeine Therapie erforderlich ist.

Das ist die Sache von Ärzten.

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"psychologischen Tiefenprüfung", was soll das sein, macht man das bei Scientologie?

Aus so einer Therapie geht man dann wahrscheinlich mit drei Gehirnzellen raus. Immerhin 2 mehr als Dein SB hat.

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Offenbar bestehen Zweifel an Deiner Erwerbsfähigkeit. Da würde ich mal drauf rumreiten.
 

jane doe

1. Priv. Nutzergruppe
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Hintergrund/ Begründung ist folgende:
"Als Mensch habe ich ein Problem mit Autoritäten, die auch wenn es im beruflichen Leben nicht angepasst ist, mir immer wieder aufzeigen, das ich doch momentan das letzt Glied, und somit leicht ersetzbar bin."
diese erkenntnis sollte doch ganz normal sein, oder?

woher weiß es deine sb ? wie kommt sie an diagnosen? wer hat diese erstellt? und wofür?
 

münchnerkindl

1. Priv. Nutzergruppe
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psychologischen Tiefenprüfung mit entsprechender Therapie unterziehe?.

Wurde konkret dieser Begriff verwendet? Also ich bin aufgrund von eigener Erkrankung mit der Materie vertraut und habe diesen Begriff noch nie gehört.

Ferner dauert eine Therapie schon mal mindestens ein bis hin zum mehreren Jahren.

Dann noch, wenn du keine erkennbare psychische Krankheit hast zahlt die Krankenkasse schon mal garkeine Psychotherapie. Die Krankenkasse ist dafür zuständig die Behandlung von Krankheiten zu finanzieren, nicht Menschen die im grunde nicht krank sind gesellschaftlich anzupassen. Und dann wird dich ein seriöser Therapeut garnicht nehmen, wenn du angibst, daß du aufgrund von Auflagen der Arge da bist und garkeine Therapie machen willst.

Ich würde mir einen Psychiater bzw Psychotherapeuten suchen, die Sachlage schildern und um ein Attest über deine vorhandene Ausbildungsfähigkeit und die Notwendigkeit einer Ausbildung bitten.
 
V

VipAir78

Gast
Der Begriff "Tiefenanalyse" wurde von mir so gewählt, denn was anderes kann ich dem Vorschlag meiner FM nicht abgewinnen.

Zum Grundtenor: Ich hatte irgendwann mal in einem Gespräch (im vorletzten Jahr) erwähnt, das ich nicht der Typ Mensch bin, der auch dann noch bettelt und bittstellt, wenn er eh schon am unteren Ende angekommen ist. Und das ich einen dauerhaften Einsatz über eine ZAF nicht wirklich als sinnvoll anerkennen kann, wenn keine Übernahmegarantie geben ist.

Auf dieser Aussage reitet sie nun rum.
Letztes Jahr durfte ich, weil meine Bewerbungsbemühungen ein Ergebnis von NULL ergaben, mich mit einem Psychologen des Arbeitsamtes abgeben, der mich in zwei Sitzungen und einem Test dann einschätze.
Da ich aber ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein habe, ist die Gefahr durchaus gegeben, das ich im zwischenmenschlichen zu Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten neige. Die Gefahr steigt besonders dann an, wenn Herr XxxxX in seinem Wesen angegriffen wird. Besonders auffallend ist, das Herr XxxxX durchaus bewusst ist, in welcher Situation er sich befindet, aber dieses nicht in die Öffentlichkeit tragen will und sich hinter einer Fassade verbirgt, die er im Fall eines Konffliktes auch entsprechend verteidigt.
Weiter wurde dann von dem netten Herren empfohlen:
Herr XxxxX. sollte Arbeit im Rahmen zumeutet werden, wo er eigenständig arbeiten kann und wenig Kontakt zu Vorgesetzten hat, um der Problematik aus dem Wege zu gehen. Einm Einsatz im Lager oder in der Produktion steht nichts entgegen.
Stellen, wo ein ständiger Kontakt zu Vorgesetzten oder vorgesetzten Kollegen besteht, sind nach aktuellem Stand nicht empfehlenswert.
Nun will mir meine FM eben diese Sitzungen bei dem Herrn Psychologen aufs Auge drücken. Es geht halt darum, das
FM meinte:
herausgefunden werden sollte, warum ich mich so manchen Obrigkeiten gegenüber so verhalte und was ich ändern muss, damit der Ziel, eine Anstellung auf Dauer zu erhalten nicht durch mein Auftreten und durch falsche Kommunikation verwirke.

Nun ist folgendes Problem an der ganzen Sache. Ich habe eine Ausbildung als Fachinformatiker, bräuchte aber ein paar Zertifikate um auf dem Arbeitsmarkt interessant zu werden. Diese würde ich gerne machen, was man mir aber erst dann rmöglichen möchte, wenn ich den Weg über den Psychlogen gehe.

Ebenso kann ich mir zwar Gedanken über eine Umschulung machen, über die Konkretisierung reden wir aber auch erst, wenn ich den Psychologen konsultiert habe.
 

münchnerkindl

1. Priv. Nutzergruppe
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Hattest du denn bei vorhergehenden Stellen jemals konkrete Probleme mit Vorgesetzten oder Hierarchien?

Wie bist du an den konkreten Wortlaut des Gutachtens gekommen? Hat der Sachbearbeiter dieses? Meiner Meinung nach ist dieses viel zu detailiert, als daß es in den Händen eines Arge Mitarbeiters etwas zu suchen hätte. Gutachten haben sich ausschliesslich auf die Arbeitsfähigkeit zu beziehen, jede weiteren Details über dich überschreiten das Gebot der ärztlichen Schweigepflicht.

ich würde mich mal an den VDK wenden.
 
V

VipAir78

Gast
Hattest du denn bei vorhergehenden Stellen jemals konkrete Probleme mit Vorgesetzten oder Hierarchien?

Bei der letzten Stelle nur mit einer einzigen Person. Ansonsten habe ich so meine Probleme mit Personen die der Meinung waren, als H4-Bezieher muss ich mich halt beugen. Das hatte ich auch in dem einen oder anderen Gespräch bei ZAFs verlauten lassen, als es darum ging, als was man mich einsetzen wollte. Das wurde auch meiner FM mitgeteilt, das ich mich gewigert habe, eine andere Stelle anzunehmen, als die, die man mir empfohlen hatte.

Ansonsten hatte ich bis dato nicht oft das Vergnügen im Angestellten-Verhältnis zu arbeiten, da ich lange Jahre selbständig war.

Die Beurteilung liegt so der FM wie aber auch mir vor. Man fragte mich damals direkt, ob man mir eine Kopie dessen zusenden soll, wenn man es an die ARGE / FM sendet. Das kam mir ganz recht, damit ich nciht aus allen Wolken falle, weil die etwas haben, was ich nicht weiß.

Es ist kein Gutachten, es steht "Psychologische Beurteilung" über dem ganzen.
 

münchnerkindl

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Dann hast du sicher auch Arbeitszeugnisse in denen keine Aussagen zu Problemen mit Vorgesetzten zu finden sind, oder, weil wenn sowas ein Problem gewesen wäre, dann fände es sich ja dort.

Ich würde evtl per Anwalt gegen dieses unsägliche "Gutachten" vorgehen.
 
V

VipAir78

Gast
Gegen dieses vorzugehen wäre das eine, das andere wäre ja nun, muss ich mich wirklich erst diesem vorgeschlagenen Prozedere nachgehen, damit ich meine Chancen für den Arbeitsmarkt erhöhen kann?

Weil eines steht definitiv fest. Bewerbungen muss ich zwar weiter schreiben, ich kann auch wöchentlich die ZAFs abtelefonieren, aber ansonsten kann ich lange schlafen und einfach nichts tun.

Für Lager und Produktion bin ich aufgrund eines echten Gutachtens nicht vermittelbar, das ich schwere Probleme mit dem Bewegungsapparat habe, viele Stunden sitze, etwas gehen und selten stehen soll während der Arbeit. Schwere Sachen heben, sollte ich sogar vermeiden.
 

Rechtsverdreher

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Wenn Sie die Möglichkeit hätte Dich zu dem Psycho-Ding zu zwingen, dann hätte sie es schon gemacht. Scheint also ein faules Ei zu sein.

Beantrage einfach die Dir Deiner Meinung nach zustehenden Eingliederungsleistungen. Daraufhin erhältst Du einen Ablehnungsbescheid, lege Widerspruch ein.

Den Widerspruchsbescheid kannst Du gerichtlich überprüfen lassen.

Wenn es keine andere Möglichkeit gibt um Dich eingliedern zu können, dann müssen sie die Umschulung bezahlen.
 

Muzel

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Du musst die Entscheidung gerichtsfest machen und dagegen klagen.
Einen Therapeuten, der dich behandelt, nur weil die Arge das möchte, den musst du erst einmal finden. Ich suche einen mit einer anerkannten psychischen Erkrankung. Den finde ich aber nicht, weil ich tatsächlich einen nur wegen der Rentenverlängerung suche. In Wirklichkeit glaube ich an keine Besserung durch eine Therapie. Ich will die Therapie nur machen, um dem Grundsatz"Reha vor Rente" zu entsprechen. Münchnerkindel hat dieses Problem schon beschrieben. Man kann von dir keine Therapie verlangen, wenn es keine Therapeuten gibt.
 
V

VipAir78

Gast
Wäre also ein Antrag auf Förderung sinnvoll, gegen die Ablehnung dann Widerspruch einlegen und auf eine sinnvolle Antwort hoffen und das dann vor das SG bringen?

Oder wie bekomme ich sonst eine gerichtsfeste Entscheidung? Allzuviele Urteile wird es wohl nicht geben, die man meiner FM um die Ohren hauen kann und auf meinen Fall passend sind.
 
V

VipAir78

Gast
Neuer Termin neue Erkenntnisse:

Also Förderungen in meine Richtung wird es definitiv nicht geben, also alles was mit Qualifikationen rund um die IT zu tun hat. Womit ich nunmal mehr anfangen könnte.
Eine Umschulung oder entsprechende Maßnahme mit einem Abschluß, auch in anderen Berufszweigen wird auch nicht gefördert.

Statt dessen darf ich mir überlegen, ob ich nun eine Maßnahme in Anspruch nehme in der ich den Staplerschein mache um damit "bessere" Chancen habe, im Lager unterzukommen.
Es geht halt doch darum, das ich mit meinem Bewegungsapparat nicht zum schweren heben geeignet bin, zumindest nicht auf Dauer und mit Staplerschein, könnte man ja auch im Lager unterkommen und so den Weg aus der Bedürftigkeit finden.
Die Lager in meinem Umfeld, die ich so kenne die arbeiten meist mit Fahrzeugen, wo man drin/drauf steht.

Alles andere wäre eventuell erst nach einem Seelenstrip machbar.

Würde ein formloser Antrag auf eine Förderung ausreichen, um einen entsprechenden Negativ-Bescheid zu bekommen, um mit dem dann alles weitere in die Wege zu leiten? Denn die Absagen von Ihr bekomme ich im persönlichen Gespräch. Schriftlich habe ich da nichts in der Hand.
 
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