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Qualifizierter Widerspruch

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Muzel

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#1
Hallo Leute!
Weiß jemand von euch was ein qualifizierter Widerspruch ist? Das muss etwas total Tolles sein: Einer Frau wird das Krankengeld verweigert, weil der MDK sie für gesund hält und ihr wird das Krankengeld gestrichen, was bekanntlich keine aufschiebende Wirkung hat. Sie legt nun mit ihrem HA einen qualifizierten
Widerspruch gegen die Ablehnung des Krankengeldes ein und plötzlich erhält sie bis zur Erstellung eines weiteren Gutachtens Krankengeld. Diese ganze Geschichte hat ohne Gericht funktioniert und ich dachte immer, dass man für die Erzielung einer aufschiebenden Wirkung ein Gericht bräuchte. Was unterscheidet nun einen Widerspruch von einem qualifizierten Widerspruch?
 
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#2
Mhhh... also ich kenne ja viele Widersprüche, aber einen qualifizierten Widerspruch... nee, den kenn ich nicht und ehrlich... ich glaub auch nicht, dass es den gibt (lass mich aber gerne eines Besseren belehren).

Ich kann mir nur vorstellen, dass die Widerspruchsbegründung sehr gut verfasst wurde und somit zum Erfolg führte.

Und nicht zu vergessen: es kommt manchmal auf den SB an, ob dem Widerspruch abgeholfen wird oder nicht.

LG
euer Schalentierchen
 

Martin Behrsing

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#3
Es reicht wenn man nur das Wort Widerspruch gebraucht und nichts wieter begründet. Dazu ist die Behörde, in diesem Fall die Krankenkasse, verspflichtet. Sie muss den ganzen Vorgang noch mal prüfen und dabei Aspekte herausarbeiten, die für die/den WidserspruchsführerIn sprechen. Schau dir mal die §§ 13-17 SGB I an.
 

biddy

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#4
@Muzel

Wenn Du mal googlest, findest Du den Begriff "qualifizierten Widerspruch" im Zusammenhang mit dem Strafrecht. Man kann aber in etwa herauslesen, um was es geht ... in etwa ... :redface:
 

Muzel

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#5
Hallo Biddy! Aus dem Strafrecht kenne ich nur die qualifizierte Belehrung. Sie muss von Strafrichtern zwingend nach einem Deal erteilt werden, weil sonst ein Rechtemittelverzicht unwirksam ist. Kennst du die Möglichkeit des Widerspruchs im Strafrecht?
 

Muzel

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#7
Hallo Biddy!
Der RA muss bei nicht rechtmäßigen erlangten Beweismitteln in der HV Widerspruch gegen die Verwertung der Beweismittel einlegen, wenn der Beschuldigte nicht qualifiziert belehrt wurde. Die ganze Angelegenheit ist reines Richterrecht.
Mir ging es darum zu erfahren, ob man das Eilverfahren im sozial rechtlichen Verfahren umgehen könnte durch einen qualifizierten Widerspruch. Aber viellleicht ist das auch Richterrecht?
 
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