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Qualifikation und 1 Euro Job

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Dragon

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#1
Hat jemand nähere Infos über das Urteil von Landessozialgericht das man auch einen 1 Euro Job machen muß der unter seiner Qualifikation liegt. Habe vergeblich versucht darüber etwas im Netz zu finden.
 

Dragon

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#3
Ne nicht ganz das wa sich meinte. In dem Vefahren ging es um jemanden der mit seiner Hohen Qualifikation nicht als 1 euro Jobber in einer Bibliothke arbeiten wollte. Soweit ich weiß ist die Klage abgewiesen worden.
Im Prinzip geht die Diskussion wohl darum ob 1 Euro Jobber in artfremde bereiche eingesetzt werden dürfen. Sozusagen ein Schlosser als Schreiner oder andere ähnlich gelagerte Fälle.

Bei mir ist es so das ich zur Zeit für handwerkliche Tätigkeiten eingestuft bin, aber tatsächlich anderes mache das damit nix zu tun hat. Mich stört das zur Zeit nicht da mir der andere Bereich mehr liegt und ich auch etwas bei lerne. Wobei es da so ist das der Bereich der mir liegt eher so würde ich sagen 40 Prozent ausmacht.

Der Rest sind eher Primitivarbeiten der untersten Sorte. Schleppen und anderes. Nicht gerade heraufordernde Aufgaben bei denen ich mich häufig unterfordert fühle und die ziemlich anstrengend sind da ich ziemlich oft Treppen laufen muß, was meinen Knien nicht besonders gut bekommt. Habe dadurch häufig schmerzen.
Aber der 1 Euro Job gefällt mir. Mein Fehler ist dabei nur das ich zu oft meine Klappe aufmache und meine Mitkollegen auch entsprechend informiere was so abgeht.

Kommt leider bei der Leitung nicht ganz so gut an. Die fürchten um ihren Ruf :) sozusagen. Städtische Einrichtung halt.

Hoffe mal das das ganze nicht wieder in Ärger mündet da ich diesen Job bis auf die Hemmnisse eigentlich ziemlich gerne mag.

Andere Frage ist. Wie sieht es mit der Zeit der Qualifizierung aus. Eigentlich sollen ja 20 Prozent der Zeit dafür erübrigt werden. Einen Tag in der Woche also.
Unser Träger, der nix mit der einrichtung zu tun hat in der ich bin, drückt sich allerdings davor. Bisher sind nur kanpp zwei Wochen an Quali vorgesehen.
Es würde mch interessieren inwieweit die 20 Prozent bindent sind. Da ja auch noch Bewerbungaktivitäten erfogen sollen. Bei einer Arbeitszeit von 9:30 Uhr bis 18Uhr ist das allerdings nur eher schwer möglich.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Bei einer Arbeitszeit von 9:30 Uhr bis 18Uhr ist das allerdings nur eher schwer möglich.

dazu gibt es folgendes Urteil

Sozialgericht Bayreuth


Az.: S 4 AS 145/05 ER Beschluss vom 15.07.2005 (nicht rechtskräftig)

1. Läßt ein Arbeitsangebot nicht klar erkennen, daß es sich dabei nicht um eine normale Arbeitsstelle, sondern um eine Arbeitsgelegenheit ohne Arbeitsvertrag (1-Euro-Job) handelt, entspricht dies nicht dem von der Rechtsprechung dazu entwickelten Bestimmtheitsgebot.

2. Ein 1-Euro-Job mit 30 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit ist rechtswidrig, weil dieser Zeitumfang dem Sinn und Zweck solcher Arbeitsgelegenheiten widerspricht. Es bleibt dann nicht genügend Zeit für weitere Eigenbemühungen um Arbeit.


zu deiner ersten Frage kann ich hoch das folgende urteil bieten

http://www2.fh-fulda.de/CuRs/1eurojobs/entscheidungen/lsgrheinlandpf129.05.htm
 

Ironwhistle

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#5
Gibt es eigentlich ein Urteil dazu wie hoch die Arbeitszeit in einem 1€ Job überhaupt sein darf?

Ich sollte eine Stelle mit 38,5 Stunden per Woche annehmen - allerdings ohne die Vorzüge einer regulären Arbeit, wie Lohnfortzahlun bei Krankheit. Fahrgeld und dergleichen sollte ebenfalls nicht erstattet werden, ebensowenig Kostgeld - alles was es gegeben hätte, wären Arbeitsbekleidung und eben der eine Euro gewesen.
 

Ellie

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#6
Mir wurde immer gesagt, daß man nicht mehr als 30 Stunden die Woche arbeiten "darf"

Ironwhistle sagte :
Gibt es eigentlich ein Urteil dazu wie hoch die Arbeitszeit in einem 1€ Job überhaupt sein darf?
 
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