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psychologisches Gutachten + Arbeitsvermittler

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Nicht offen für weitere Antworten.

Icewoman

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#1
Hallo!

Mir liegt da etwas auf dem Herzen.
Ich bin seit Juli.2008 in psychiatrischen Händen. Ich habe zwar keinen Psychologen aber einen Psychiater der mich auf Tabletten einstellt.
Das Arbeitsamt schickte mich bereits im August zu einem Psychologischen Gutachten der 6 Stunden ging. Nun muss dieses Gutachten erneuert werden.
Wie mir mein Arbeitsvermittler beim letzten Gespräch mitteilte, veranlasst er einen neuen Termin zu diesem Test. Er sagte noch "Das kennen Sie ja schon, sind Sie damit einverstanden?" Ich antwortete mit "Ja". Nun kommt alles ganz anders als er mir es sagte. Ich habe vor ein paar Tagen die Einladung zu diesem Test erhalten. Was mich nun sehr verwirrt ist, warum ist der Psycholog der Arge und mein Arbeitvermittler anwesend? So steht es in der Einladung. Ist das überhaupt zulässig?

Ich bin nach wie vor in ärztlicher Behandlung.

Bitte um Hilfe
 

Arania

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#2
Ich kann mir nicht vorstellen was Dein Arbeitsvermittler dabei tun könnte, er hat sich nach den Ergebnissen zu richten die Mediziner feststellen
 
E

ExitUser

Gast
#3
Was mich nun sehr verwirrt ist, warum ist der Psycholog der Arge und mein Arbeitvermittler anwesend?
Ich wäre da ganz einfach absolut und kategorisch dagegen und dies würde ich auch per Telefax (wegen Sendebericht) mitteilen!

Gerne Einladung zum psychosozialen Dienst der ARGE aber ohne Arbeitsvermittler.Kann mir nicht vorstellen, daß dies "Gesetz" sein soll.
 

Sprotte

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#4
Der Arbeitsvermittler hat dort nichts zu suchen.Was soll sowas ? Mal eben die ärztliche Schweigepflicht unterlaufen,indem der Eindruck erweckt wird,das der Arbeitsvermittler zu den Personen des "persönlichen Vertrauens" gehört ?
Was dort gesprochen wird geht den AV gar nichts an,der hat sich an das Gutachten zu halten und nicht das Recht sich Informationen zu erschleichen.

Was fällt denen noch alles ein? Womöglich noch bei einer Gyn-Untersuchung neben dem Arzt stehn ?:icon_motz:
 

Susannah

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#5
Begutachtung im Beisein des ARGE-Mitarbeiters? Für eine Begutachtung ist lediglich die Anwesenheit einer Fachkompetenz (Psychologe, Psychiater etc.) vonnöten, der das Gutachten im Anschluß ausfertigt.

Es gibt allerdings noch die gemeinsame Fallbearbeitung, bei der der Berufs- oder Arbeitsberater und Psychologen der Agentur für Arbeit GEMEINSAM mit dem Kunden einen Plan für die weitere berufliche Entwicklung erarbeiten.

Bei einer Fallbesprechung kann der Berater der ARGE im Anschluß an die Begutachtung mit dem Psychologen sprechen, wenn er noch Informationen benötigt.

So steht es zumindest auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit:

Dienstleistungen - www.arbeitsagentur.de

Der Anwesenheit des ARGE-Mitarbeiters bei der Begutachtung kannst du widersprechen. Hast du bei der Einleitung des Termines denn irgendetwas unterschrieben?



 

dozentin

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#6
Hallo

Schaumal unter Sozialgesetzbuch.de.

SGB 10 § 25 Abs.2 ,
§ 81
§ 96 Abs. 2
§ 100 Abs. 1

SGB 3 § 42 erster Satz

da müßte jede Menge für dich bei sein.

Grundsätzlich gilt die ärztliche Schweigepflicht , von der nur du den Arzt entbinden kannst ( schriftlich)
 

Muzel

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#7
Bei Psychologen ist immer besondere Vorsicht geboten. Welche Ausbildung hat er denn? Hat er eine staatliche Anerkennung? Es gibt auch Psychologen mit einer Heilpraktikererlaubnis. Dann gibt es Psychologen, die heißen nur landläufig Psychologen, sind aber nur Coaches. Nur Berufspsychologen mit anerkannter staatlicher wissenschaftlicher Ausbildung unterliegen der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Psychologen, ob staatlich anerkannt oder nicht, genießen vor Gericht noch nicht einmal dem Zeugnisverweigerungsrecht aus beruflichen Gründen nach § 53 StPO.
 

Icewoman

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#8
Hallo!
Tut mir leid das ich mich erst jetzt wieder dazu äußere. Eure zahlreichen Antworten habe ich durchgelesen und mich gleich mit dem Service der Arge zusammen telefoniert.

Die Frau am Telefon musste recht herzlich lachen, als ich die fragte, ob sie auch mit ihrem Arbeitgeber zum Arzt gehen würde und sich dann krank schreiben lassen würde.

Sie leitete die Inforamtion an meinen Arbeitsvermittler weiter. Kurz darauf meldet sich wiederrum eine Frau der Arge, die mir aber leider auch nicht weiter helfen konnte und mir auch nicht richtig bescheid geben konnte was da jetzt genau das Problem sei, da mein Arbeitsvermittler momentan im Urlaub sei und erst nächste Woche wieder da sei. Sie aber in seinem Terminkalender nachgeschaut hatte und er da eh keine Zeit habe. Aber sie gibt das weiter und es wird sich bestimmt nochmal jemand mit mir in Verbundung setzen.

Dann rufte ich den Psychologischen Dienst an, in der Hoffnung das sie mir dort weiterhelfen konnten. Das war aber auch nicht der Fall. Mir wurde lediglich mitgeteilt das es ein Gespräch sei zur Vermittelbarkeitsprüfung. Kann ich mir aber nichts darunter vorstellen und vorallem wieso steht dann auf der Einladung "Psychologisches Gutachten". Wenn dies doch der Fall sein sollte und es ein Gespräch sein sollte, dann habe ich ja gelesen, das es da normal ist, das der Arbeitsvermittler dabei sei. Aber meien Frage ist, was fragen die da einem? Und vorallem warum muss ich zu einem Psychologen der mich nicht mal kennt und ich ihn nicht mal kenne?!

So nun haben wir den 04.03.2009 und ich habe später um 15 Uhr dieses Termin. Gemeldet hat sich bis jetzt noch niemand. Ich werde dennoch dort hin gehen, da ich ja bei nicht einhalten des Termines Kürzungen erhalte, sowie es auf der Einladung steht. Ich habe irgendwie Bammel davor, weil ich nicht weiß ob das nun richtig ist oder falsch ist und wie ich mich zu Verhalten habe. Was ich preisgeben muss und was nicht.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Dann rufte ich den Psychologischen Dienst an, in der Hoffnung das sie mir dort weiterhelfen konnten. Das war aber auch nicht der Fall. Mir wurde lediglich mitgeteilt das es ein Gespräch sei zur Vermittelbarkeitsprüfung. Kann ich mir aber nichts darunter vorstellen und vorallem wieso steht dann auf der Einladung "Psychologisches Gutachten".
Vermittelbarkeitsprüfung hin oder her. Tolle Aussage von dem Psychologen-Mensch. (Was bitte soll denn sonst geprüft werden?)
Es ist das Gleiche - Im Gutachten wird immer geprüft inwieweit Du vermittelbar bist. Und da hat der Arbeitsvermittler, der Sachbearbeiter oder eine andere Person ausser Du und der Psychologe/Arzt, der das Gutachten erstellt, nichts verloren. Ausser DU nimmst jemand als persönlichen Beistand mit.


Ich wäre da ganz einfach absolut und kategorisch dagegen und dies würde ich auch per Telefax (wegen Sendebericht) mitteilen! Gerne Einladung zum psychosozialen Dienst der ARGE aber ohne Arbeitsvermittler. Kann mir nicht vorstellen, daß dies "Gesetz" sein soll.

NUR
Schriftliches zählt - sorry! Ein telefonisches "Plauderstündchen" bringt Dich nicht weiter. "Sagen" kann man Vieles - Nur Schriftliches mit Angabe einer sogenannten "Gerichtsfähigkeit" (§§ und Gesetz) zählt.

(Frag doch mal wo das im Gesetz steht?)
 

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Icewoman

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#10
Ja aber ich denke mal dazu ist es nun zu spät. Ich geh da heute hin und wenn tatsächlich mein Arbeitsvermittler dabei sein sollte dann werde ich ihn darauf ansprechen, was mit der ärztlichen Schweigepflicht ist. Und wenn nur der Psychologe und ich dort sein sollen dann ist gut. Wenn tatsächlich Psychologe, Arbeitsvermittler und ich dort sein sollte, werde ich einfach nichts sagen.

Es steht ja weiter oben auch,
Es gibt allerdings noch die gemeinsame Fallbearbeitung, bei der der Berufs- oder Arbeitsberater und Psychologen der Agentur für Arbeit GEMEINSAM mit dem Kunden einen Plan für die weitere berufliche Entwicklung erarbeiten.
Ich denke mal es wird sich darum drehen. 100% sicher bin ich mir nicht. Aber werde ich heute Nachmittag sehen.
 
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