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Psychologischer Dienst

Manuel

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#1
Grüsse an alle.

Vor einer Woche habe ich (sozusagen Freiwillig) einen Vertrag unterschrieben für einen Termin beim Psychologischen Dienst der mich besuchen soll.

Dieser Vertrag wurde mir vom Jobcenterbeamten vorgelegt mit der Aussage der Psychologische Dienst würde mich beraten wie ich meine Psychischen Probleme bewältigen kann.

Nun habe ich den Vertrag ganz durchgelesen, was mir im Jobcenter nicht möglich war, da der Jobcenterbeamte auf meine Unterschrift drängte.

Es steht drin das wenn ich nicht an dem Termin teilnehme vom Psychologischen Dienst, wird mir zu 30 Prozent das Hartz4 gestrichen.
Obwohl mir der Jobcenterbeamte bei der Vertragsunterzeichnung nur sagte das der Psychologische Dienst mir nur Beratend zur Seite stehen würde, und keinerlei Gutachten oder sonst etwas über mich anfertigen würde.

Bei der Diagnose (Angst/Verhaltensstörung) die ich bekommen habe, durch meinen letzten Psychologen vor 7 Jahren, ist das natürlich nicht hilfreich wenn ich auf gut Deutsch gesagt vom Jobcenterbeamten verarscht zu werden, indem er mir sagt das mich der Psychologische Dienst besuchen würde um mir zu helfen, obwohl dann gleich als Warnung im Vertrag steht, wenn ich dieses nicht mache bekomme ich Hartz4 gekürzt, obwohl ich im Moment eh nur von 290 Euro im Monat lebe, da ich noch Schulden abbezahle.

Auch habe ich dem Jobcenterbeamten erklärt das ich nächste Woche freiwillig ein erstes Gespräch mit einem Psychologen in meiner Stadt habe, der dann die Therapie fortsetzen wird, die ich vor 7 Jahren in einer anderen Stadt abgeschlossen hatte. Zudem war ich letzte Woche bei meinem Hausarzt, dieser war über meinen Gesundheitszustand sehr Schockiert, so das er mir sagte das ich jede Sekunde vor einem Schlaganfall stehen würde, bei einem Ruhepuls von 200 zu 100, und hat mir daraufhin Medikamente verschrieben.


Kann man sich dagegen wehren? Oder sollte lieber dann der Psychologe bei dem ich dann die neue Therapie habe, mit dem Psychologischen Dienst sprechen?
Seit Februar 2014 bin ich nun Hartz4 Empfänger und verfüge bisher immer noch nicht über eine Krankenkassenkarte, da die Krankenkasse sich Zeit lässt.

Danke für Eure Antworten
 

gila

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#2
Hallo! Deine Sache klingt etwas "nebulös".
Man schließt keine "Verträge" über Hausbesuche des psych. Dienst ab.
WAS steht über diesem Schriftstück?
"Eingliederungsvereinbarung"?

Kannst du es schwärzen, ein pdf machen (scannen) und hier einstellen?

Nur so kann man seriöserweise mal sehen, was dahinter steckt und einen Rat geben.

Nur soviel: Man kann auch einen "Vertrag" schriftlich widerrufen - ob dies von der anderen Seite anerkannt wird .... ???
Besser wäre ein BEISTAND gewesen, der die Art und Weise bezeugen kann!

Natürlich kann man den Sachverhalt schildern und in eine gleichzeitige Beschwerde packen - denn grundsätzlich darf auch eine ärztliche Begutachtung nicht vertraglich geregelt und dann auch sanktionsbewehrt werden.

Hierzu müsste man aber wirklich genaueres wissen - und ich würde mich an deiner Stelle nach einem Psychosozialen Dienst in deiner Stadt umschauen (evtl. mal über Caritas, VDK, Therapiezentren erfragen), der die beratend zur Seite stehen könnte und NICHTS mit dem JC zu tun hat!
 

Manuel

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#3
Ja Sorry war doch eine Eingliederungsvereinbarung.

Aber kann man etwas dagegen unternehmen oder soll ich lieber den Besuch über mich ergehen lassen?

Was will der Psychologe mit dem Besuch herausfinden? Er kennt mich nicht , noch kann er durch ein paar Sitzungen beurteilen in wie weit ich Arbeitsfähig bin. Und einem Fremden Erzählt man mit Sicherheit nicht alles.

Denn in Therapie werde ich ja sowieso gehen.

Anbei der Vertrag:
 

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0zymandias

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#5
Wieso glaubst Du, dass der psychologische Dienst Dich besuchen will?
Gibt es vielleicht weitere Schreiben, z.B. vom Sozialpsychiatrischen Dienst?

In der Eingliederungsvereinbarung ist nicht festgelegt, dass Du jemanden in Deine private Wohnung lässt.

Ich kenne Deine Situation natürlich nicht vollständig, aber Du musst so eine Beratung meiner Meinung nach nicht zuhause durchführen lassen.
 

Manuel

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#6
Hallo,

der Jobcenterbeamte teilt mir mit, das sich der Herr vom Sozialpsychiatrischem Dienst bei mir meldet, wenn er einen Termin frei hat, dann würde er mich Besuchen kommen.

Wohne auf einem Dorf und eine Hinfahrt zum Sozialpsychiatrischem Dienst würde 2 Stunden dauern, deswegen das Angebot das dieser bei mir vorbeikommt.
 
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#7
Wieso glaubst Du, dass der psychologische Dienst Dich besuchen will?
Gibt es vielleicht weitere Schreiben, z.B. vom Sozialpsychiatrischen Dienst?

In der Eingliederungsvereinbarung ist nicht festgelegt, dass Du jemanden in Deine private Wohnung lässt.

Ich kenne Deine Situation natürlich nicht vollständig, aber Du musst so eine Beratung meiner Meinung nach nicht zuhause durchführen lassen.
Richtig Ozymindas-das Problem hatte ich auch mal als ich mich innerhalb einer schweren Depression mit einem neugierigen Nachbarn unterhielt bw. aussprach. Ein fataler Fehler wie ich bald feststellen musste.Ich erhielt dann auch so einen Schrieb und man bot mir an mich "zu Hause zu besuchen".
Ursache war-fand ich erst später heraus- das dieser Nachbar gegenüber einer behördlichen Instanz behauptet hatte ich sei der sozialen Verwahrlosung nahe- was überhaupt nicht stimmte.
Zeitgleich hatte er nämlich meine Vermieterin angerufen und dort erklärt ich würde es wohl" in meiner Wohnung nicht mehr packen" und ob er nicht schon mal einen Antrag stellen könne aus seiner Dachwohnung mit den vielen Schrägen in meine geräumige Erdgeschosswohnung mit Garten umzuziehen.
Dabei wusste er allerdings nicht das diese mich auch privat kennt und mich entsprechend informierte. Meine Wohnung im Kölner Süden kostet 330 Euro bei 60 qm.
Seitdem weiss ich das keinerlei Besuche in der Wohnung statthaft sind weil Privatspähre..ausser bei Gefahr im Verzug oderextremer Geruchsbelästigung bis ins Treppenhaus.
Meine Anhörung verlief dann übrigens im Sande.
 
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#8
Lieber Manuel- mich würde intressieren was da vorher war und wie es dazu kommt? Hat sich jemand über Dich beschwert ? Oder warst Du irgendwie auffälig ? Sieht deine Wohnung schlimm aus oder was auch immer? Ich frage Dich das aus echtem Intresse denn auch als psychisch kranker Mensch hast Du Rechte. Fahr lieber selbst dorthin wenn es Dir möglich ist .Falls Du einen Betreuer hast nihm den mit oder eine andere Person deines Vertrauens.
Solltest Du Dich dennoch für einen Besuch der Leute in deiner Wohnung entscheiden sieh zu das die Hütte klar Schiff ist und unbedingt eine Person deines Vertrauens anwesend ist die wirklich DEINE Intressen vertritt.

Viele Grüsse der Graf
 
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#9
Infos und Hilfe findest Du im Internet hier:



Herzlich Willkommen beim

Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V.




Informationen zu unserem Verband und zu Selbsthilfegruppen




Unser Beratungs- und Hilfeangebot


Informationsservice: Themenüberblick
 

Manuel

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#10
Lieber Manuel- mich würde intressieren was da vorher war und wie es dazu kommt? Hat sich jemand über Dich beschwert ? Oder warst Du irgendwie auffälig ? Sieht deine Wohnung schlimm aus oder was auch immer? Ich frage Dich das aus echtem Intresse denn auch als psychisch kranker Mensch hast Du Rechte. Fahr lieber selbst dorthin wenn es Dir möglich ist .Falls Du einen Betreuer hast nihm den mit oder eine andere Person deines Vertrauens.
Solltest Du Dich dennoch für einen Besuch der Leute in deiner Wohnung entscheiden sieh zu das die Hütte klar Schiff ist und unbedingt eine Person deines Vertrauens anwesend ist die wirklich DEINE Intressen vertritt.

Viele Grüsse der Graf
Hallo Graf, vorher war da nichts, ich habe dem Jobcenterbeamten nur erzählt das ich vor 7 Jahren eine Diagnose vom Therapeuten bekommen habe die lautet: Angst/Verhaltensstörung.
Der Jobcenterbeamte wollte mich schon zur Ärztlichen Untersuchung schicken und gucken ob ich bereit bin eine Arbeit aufzunehmen, dieses habe ich aber abgelehnt, da ich schon im Jahr 2012 beim Amtsarzt war wegen meines Führerscheines.

Aber laut dem Jobcenterbeamten wären die Gutachten vom Jahr 2012 heute nicht mehr gültig, und es müssten neue erstellt werden um zu wissen ob ich nun bereit bin zur Arbeiten oder nicht.
Meine Wohnung sieht immer Tip Top aus, erst im Mai 2014 waren vom Jobcenter 2 Beamte da, um zu gucken ob auch die Quadratmeterzahl stimmt und ich keine Wohngemeinschaft habe (Wohne im Haus meines Vaters)

Ich weiß ja selber gar nicht ob Ich Psychisch Krank bin.
Das Gutachten des damaligen Psychologen ist 7 Jahre alt. Und das Jobcenter will natürlich wissen ob ich Psychisch Krank bin oder ob ich bereit bin jede Arbeit aufzunehmen.

Den Besuch beim Amtsarzt habe ich damals abgelehnt und zwingen konnte mich das Jobcenter auch nicht, den Termin wahrzunehmen, außer mit Hartz4 Kürzungen zu drohen.

Da ich aber derzeit mit dem Tod meiner Verstorbenen Mutter nicht klar komme, habe ich dem Jobcenterbeamten freiwillig angeboten eine Therapie zu machen.
Und als ich das sagte, schob mir der Jobcenterbeamte gleich die Eingliederungsvereinbarung hin und sagte ich sollte da Unterschreiben, dann würde ein Psychologe zuhause vorbeikommen und mich beraten, was ich sonst noch bräuchte außer einer Therapie.

(Vor 2 Jahren gab es schonmal einen Antrag auf Betreuung gegen mich, damals vom Firmen Betreuer meines Vaters gegen mich gestellt, da ich mich in die Firma meines Vaters einmischte und das dem Firmen Betreuer nicht passte, aber der Amtsgerichts Direktor hat sich dann davon überzeugen können das eine Betreuung nicht Notwendig ist und hat es eingesehen das der Firmen Betreuer mir nur eins auswischen wollte.
Davon weiß der Jobcenterbeamte aber nichts.)

Kann man überhaupt gegen so eine Eingliederungsvereinbarung Klagen? Oder kann man dagegen Klagen eine Arbeit aufnehmen zu müssen, wenn man erst seine Therapie machen will?
 
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#11
Hallo Graf, vorher war da nichts, ich habe dem Jobcenterbeamten nur erzählt das ich vor 7 Jahren eine Diagnose vom Therapeuten bekommen habe die lautet: Angst/Verhaltensstörung.
Der Jobcenterbeamte wollte mich schon zur Ärztlichen Untersuchung schicken und gucken ob ich bereit bin eine Arbeit aufzunehmen, dieses habe ich aber abgelehnt, da ich schon im Jahr 2012 beim Amtsarzt war wegen meines Führerscheines.

Aber laut dem Jobcenterbeamten wären die Gutachten vom Jahr 2012 heute nicht mehr gültig, und es müssten neue erstellt werden um zu wissen ob ich nun bereit bin zur Arbeiten oder nicht.
Meine Wohnung sieht immer Tip Top aus, erst im Mai 2014 waren vom Jobcenter 2 Beamte da, um zu gucken ob auch die Quadratmeterzahl stimmt und ich keine Wohngemeinschaft habe (Wohne im Haus meines Vaters)

Ich weiß ja selber gar nicht ob Ich Psychisch Krank bin.
Das Gutachten des damaligen Psychologen ist 7 Jahre alt. Und das Jobcenter will natürlich wissen ob ich Psychisch Krank bin oder ob ich bereit bin jede Arbeit aufzunehmen.

Den Besuch beim Amtsarzt habe ich damals abgelehnt und zwingen konnte mich das Jobcenter auch nicht, den Termin wahrzunehmen, außer mit Hartz4 Kürzungen zu drohen.

Da ich aber derzeit mit dem Tod meiner Verstorbenen Mutter nicht klar komme, habe ich dem Jobcenterbeamten freiwillig angeboten eine Therapie zu machen.
Und als ich das sagte, schob mir der Jobcenterbeamte gleich die Eingliederungsvereinbarung hin und sagte ich sollte da Unterschreiben, dann würde ein Psychologe zuhause vorbeikommen und mich beraten, was ich sonst noch bräuchte außer einer Therapie.

(Vor 2 Jahren gab es schonmal einen Antrag auf Betreuung gegen mich, damals vom Firmen Betreuer meines Vaters gegen mich gestellt, da ich mich in die Firma meines Vaters einmischte und das dem Firmen Betreuer nicht passte, aber der Amtsgerichts Direktor hat sich dann davon überzeugen können das eine Betreuung nicht Notwendig ist und hat es eingesehen das der Firmen Betreuer mir nur eins auswischen wollte.
Davon weiß der Jobcenterbeamte aber nichts.)

Kann man überhaupt gegen so eine Eingliederungsvereinbarung Klagen? Oder kann man dagegen Klagen eine Arbeit aufnehmen zu müssen, wenn man erst seine Therapie machen will?
Was die EGV anbetrifft kannst Du mit Sicherheit auch klagen wenn sie unter Zwang oder falschen Angaben erfolgte - denke ich.Aber um Dir nichts falsches zu sagen wende Dich in diesem Punkt an andere hier die da sehr versiertes Fachwissen haben.
Was die Diagnose einer Angststörung betrifft die etliche Jahre zurückliegt ist sie überhaupt nicht mehr relevant und auch nichts schlimmes. Offenbar hast Du Dich schon früher-wie Du beschreibst-in die psychisch kranke Ecke drängen lassen.Ich weiß ja nicht ob es da sonst noch andere Diagnosen gibt.

Ich war wegen einer Angststörung vor Jahren selber mal in der Klinik Lahnhöhe-
vier Wochen- antrophosophische Klinik ohne Medis mit Schwimmbad und Fitnesscenter - sehr empfehlenswert googel die mal- und dann 2 Monate später in Rente.Man darf sich übrigens die Kurklinik aussuchen und muss nicht die von der Kasse vorgeschlagenen nehmen.Das ist wichtig.Die empfohlenen Kliniken der Kasse schreiben nämlich allzugern mal ratzfatz gesund.
Aber Du haettest mal Abstand ,eine tolle Umgebung und nette Mitpatienten um Dich.Es gibt da keine abgeschlossenen Türen oder Medis man muss nur um 22 Uhr wieder da sein und tagsüber verschiedene Therapieangebote abarbeiten- nix schlimmes.
Die Ärzte dort werden mit Sicherheit zu einer differenzierten Diagnose kommen und sind sehr menschlich. Und Du haettest zunächst mal Abstand vom JC und waerst mit deinem Kummer nicht allein.
Wenn Du aktuell mit dem Tod deiner Mutter nicht klar kommst so ist das doch als Trauer völlig normal.l
Wenn Du Dich also mit dem Gedanken anfreunden könntest mal 4 Wochen die Seele baumeln zu lassen und deine innere Mitte wiederzufinden -dann geh mit einer Empfehlung vom Hausartzt deines Vertrauens EINMALIG zu einem Psychiater der Dir so eine Einweisung schreiben kann weil ambulant derzeit nicht therapierbar. Sich selbst eine Kopie machen und an die Klinik schicken.
Die teilen Dir dann mit wann ein Platz frei ist und in der Zwischenzeit lässt Du Dich wegen Depression vom Hausarzt krankschreiben.
Da kann Dir das JC gar nichts denn Du hast ja die Klärung deiner gesundheitlichen Situation SELBSTÄNDIG in Angriff genommen und zwischenzeitlich-also bis Du wieder da bist...und erstmal da einen Platz hast usw.....muss sich das JC eben gedulden.
Und sollten die doch irgendwlchen Firlefanz mit Dir veranstalten wollen kannst Du aufGrund deiner Eigeninitiative Dich dagegen wehren und mittels Anwalt(kostenlosen Beratungsschein abholen beim Amtsgericht) oder alleine Einspruch erheben.
Meistens sind die aber dann ruhig und vorsichtig.
Wichtig ist, das Steuerrad auf dem Schiff seines Lebens nicht aus der Hand zu geben- schon gar nicht in die Hände eines SB.
Wie gesagt: so war mein Weg- ob es deiner auch ist musst Du für Dich selbst entscheiden.

Kopf hoch,Manuel-auch wenn es schwerfällt.

Gruss der Graf
 
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#12
Hier die Adresse falls für Dich interresant:
Klinik Lahnhöhe
https://www.lahnhoehe.de/
Medizinisches Zentrum Lahnhöhe – Überregionales Gesundheitsmanagement für integrative Medizin.
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Am Kurpark 1, 56112 Lahnstein
02621 9150
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gila

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#13
Im Zweifel wäre diese Eingliederungsvereinbarung sicherlich mit Hilfe eines Anwaltes als "nichtig" zu bewerten, sollte der Termin nicht wahr genommen werden oder eine Sanktion angedroht werden.

Eine Eingliederungsvereinbarung soll mit einem ERWERBSFÄHIGEN Hilfebedürftigen abgeschlossen werden.
Medizinische Dinge oder Zwang zum Arzt oder zur Beratung zu gehen, gehören da nicht rein.

Jedoch ist das SGB II (Jobcenter) eben eine "Grundsicherung für Erwerbsfähige" - daher muss man also auch wissen, ob und in welchem Umfange du erwerbsfähig bist.

Dieser "Sozialpsychiatrische Dienst HSK" ist nicht vom Jobcenter, sondern vom Gesundheitsamt.
Googel und erkundigen hilft: Sozialpsychiatrischer Dienst - Hochsauerlandkreis

Dort steht auch, dass man sich telefonisch beraten lassen kann.
Vielleicht solltest du das erst einmal erwägen: wenn die sich am 31. melden, mach vorher Notizen, was du alles wissen willst, welche Hilfen du unter Umständen benötigst - zu welchen anderen Stellen oder Therapeuten du hin kannst, um deine Therapie anzuleiern oder ggf. - so wie "GrafHabenichts" vorschlägt, in eine gute Klinik zu kommen und deinen Zustand von Grund auf mal auf FESTE FÜSSE zu bekommen!
 

Roter Bock

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#14
Hallo Manuel

Es war in dem Fall ein Fehler die EGV zu unterschreiben. Eine Klage dagegen mit den vom Graf angeführten Argumenten wird lange dauern und wahrscheinlich nichts bringen. Ausgeübten Druck auf Dich könntest Du nur beweisen, wenn ein Beistand dabei gewesen wäre - was wohl nicht der Fall war.

EGV's unterschreibt man nicht sofort - man prüft die. Du kannst gegen einen Verwaltungsakt eher vorgehen, als gegen eine von Dir unterschriebene EGV.

Auch ist zuviel Gesprächigkeit nicht angebracht. Das JobCenter ist nicht Dein Freund. Irgendwelche Krankheiten von vor 7 Jahren sind total uninteressant.

Mehr Misstrauen mehr Vorsicht ist dringend angesagt. Immerhin hast Du nichts schriftlich über den "Besuch". Falls die korrekt sind kündigen die den Besuch an. Ich würde es jedoch vorziehen den Sozialpsych aufzusuchen, wenn ich schon dazu gezwungen werden soll es wahrzunehmen - Fahrzeit hin/Fahrzeit her.

Normalerweise ist es der Job des ärztlichen Dienstes, insofern halte ich "Sozialpsychiatrischer Dienst" für Moppelkotze.

ich würde das also "umdrehen" und vielleicht anbieten dort hinzukommen - aber das hätte ich auch nicht unterschrieben, sondern mitgenommen und mich schlau gemacht.

Roter Bock
 

Manuel

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#15
Grüsse euch,

das das Jobcenter nicht mein Freund ist habe ich nun auch gemerkt.

Im Jahr 2012 war ich ja bereits beim Amtsarzt wegen meines Verlorenen Führerscheines aufgrund zu Hoher Geschwindigkeit und habe dort auch Wahrheitsgemäß geantwortet, was ein Fehler war.

Ich erzählte dem Amtsarzt das ich vor ein paar Jahren beim Psychologen war und der die Diagnose: Angst/Verhaltensstörung stellte. Und schon sagte der Amtsarzt sie bekommen Ihren Führerschein nur wieder wenn sie eine MPU machen, obwohl ich normalerweise, wenn ich nicht die Wahrheit gesagt hätte, den Führerschein ohne MPU bekommen hätte.

Den Herrn vom Gesundheitsamt HSK habe ich gestern schon via Email angeschrieben und gefragt, was genau der Grund ist, warum das Jobcenter verlangt das ich an einem Beratungstermin beim Psychologen Teilnehmen soll, wo ich doch sowieso in ambulante Therapie nächsten Monat gehe.

Von Stationärer Therapie halte ich nicht viel, vor allem weil ich meinen Vater nicht alleine lassen will im Wohnhaus, denn dieser ist zu 80 Prozent Schwerbehindert durch 3 Schlaganfälle und bekommt trotzdem von seiner Privaten Krankenversicherung keinen kostenlosen 24 Stunden Betreuer. Wenn man wie ich mit 21 Jahren seinen Vater durch einen Schlaganfall verliert und dann mit 26 Jahren sieht wie die eigene Mutter durch Krebs stirbt, nimmt einen das schon sehr mit, deswegen auch meine Freiwillige Therapie die ich machen will.

Dazu kommt noch das meine Eltern nur ein Gemeinsames Testament gemacht haben und ich nun jeden Tag mit ansehen muss wie Fremde Leute die Firma meiner Eltern leiten und ich deswegen auch in die Arbeitslosigkeit gerutscht bin, da die Firmen Betreuer mich als sozusagen (Juniorchef) aus der Firma meiner Eltern raushaben wollten.

Mein Hausarzt teilt sich mit dem Psychologen bei dem ich eine Therapie anfangen will, ein Wohnhaus in der die Praxisräume sind. Der Psychologe ist auch Arzt.
 

gila

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#16
Manuel - das ist alles sicher keine leichte Situation.
Also lass dir helfen, wo es geht.

Ich sehe es so (die anderen mögen es überprüfen):

Die EGV hätte nicht gemacht werden müssen - und auch nicht DÜRFEN.
Es wird jedoch eine weitere Baustelle, die unnütz ist, wenn du jetzt dagegen vorgehst - zumal es keine "Zeugen" gab.

Es wurde vereinbart, dass du einen Beratungstermin wahr nimmst.
Nun gut: das kann man SO oder SO machen ... also auch erstmal telefonisch oder per Mail - oder du fährst halt hin.
Termin etwas schieben :wink:

Mach eine Liste, was du wissen WILLST und MUSST - und ansonsten kein unnötiges Plauderstündchen.
Wenn sich ein persönliches Gespräch ergeben sollte - dann mit BEISTAND (der muss sich nicht ausweisen, nicht seinen Namen sagen und auch ansonsten kann er schweigen)

Gib vor, dass du schon BEMÜHUNGEN BEGONNEN hast und auf einen baldigen Termin beim Therapeuten hoffst.

Dann abwarten, was vom JC kommt.

Die andere Sache: dein Vater!
Auch da KANN dieser Dienst hilfreich sein - indem du dir sagen lässt, was man in Sachen Pflege noch unternehmen kann.
Das weitere: Ist den Vater Mitglied im VDK oder einem anderen Sozialverband?
Die Mitgliedschaft ist nicht teuer und im Streitfalle wird man von deren Anwälten vertreten.
Dort mal vorsprechen und nach Ansprüchen für eine häusliche Pflege etc. im Fall des Vaters fragen.

PFLEGST du deinen Vater? Dann wäre zu prüfen, ob du hier dann überhaupt und in welchem Umfang für eine Vermittlung in Arbeit zur Verfügung stehen würdest.

Eine umfassende Beratung zu eurer gesamten Situation durch einen Dienst, Caritas, Vdk, Sozialberatung etc. wäre mal angesagt!
 

Manuel

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#17
Grüsst euch,

so habe soeben Antwort vom Kreis HSK erhalten.
Der Herr vom Psychologischen Dienst ist erst mal für 3 Wochen in Urlaub, ich habe Ihm von der Therapie erzählt usw.
Am 20. August soll ich mich bei Ihm melden, wie es mit der Therapie beim Psychologen aussieht.

Die Caritas gibt meinem Vater jeden Morgen Medikamente und kommt zum Blutdruck Checken, mein Vater hat ja auch einen Berufsbetreuer aber der kümmert sich mehr schlecht als Recht um meinen Vater.
Z.b Mein Vater hat im Dezember 2012 seine Brille im Krankenhaus verloren. Die Brille hatte er damals verordnet bekommen, da er nach seinem Schlaganfall deutlich an Sehstärke verloren hatte.

Ich schrieb Anfang des Jahres 2013 den Berufsbetreuer daraufhin an, mit der bitte für meinen Vater eine neue Brille zu besorgen. Doch auf meinen Brief bekam ich keine Antwort.
Im Jahr 2014 passierte dann ein Autounfall weil mein Vater ein anderes Auto übersehen hatte (Kein Wunder bei keiner Brille)

Bis heute hat es der Berufsbetreuer sich nicht um eine neue Brille gekümmert, so das ich dieses übernehmen musste. Was soll man dazu noch sagen?
Ich hatte auch schon in diesem Jahr eine Rechtsbetreuung für mich beantragt, aber dieses wurde vom Amtsgericht abgelehnt. (Der Berufsbetreuer ist mit dem Amtsgerichts Direktor eng befreundet)

Ich pflege meinen Vater derzeit nicht, habe es aber in der Zeit getan, als meine Mutter an Krebs erkrankt war, denn sie konnte sich nicht mehr um meinen Vater kümmern.
Mein Vater ist leider auch ein Sehr guter Schauspieler, kommt eine Ärztin von der Krankenkasse und will prüfen, welche Pflegestufe mein Vater bekommen kann, macht mein Vater natürlich alles 100 Prozentig, damit er sich nicht blamiert, und somit keine Pflegestufe bekommt.
 

Papu5

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#18
bei einem Ruhepuls von 200 zu 100, und hat mir daraufhin Medikamente verschrieben.
Blutdruck, nicht Puls. Trotzdem lebensgefährlich! Hat der Arzt dich nicht krankgeschrieben, damit du erstmal zur Ruhe kommen kannst? Wird die Wirkung der Blutdrucksenker überwacht?
 

Papu5

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#19
Von Stationärer Therapie halte ich nicht viel, vor allem weil ich meinen Vater nicht alleine lassen will im Wohnhaus, denn dieser ist zu 80 Prozent Schwerbehindert durch 3 Schlaganfälle und bekommt trotzdem von seiner Privaten Krankenversicherung keinen kostenlosen 24 Stunden Betreuer. Wenn man wie ich mit 21 Jahren seinen Vater durch einen Schlaganfall verliert und dann mit 26 Jahren sieht wie die eigene Mutter durch Krebs stirbt, nimmt einen das schon sehr mit, deswegen auch meine Freiwillige Therapie die ich machen will.
Ich denke, deine Vater ist durch Schlaganfall gestorben?

Hast du dich mal an einen Pflegestützpunkt gewandt, bezüglich der Betreuung deines Vaters? Kranken- und Pflegekassen erzählen viel wenn der Tag lang ist, die sind da genauso versiert wie die Jobcenter. Pflegestützpunkte, die es auch in deiner Nähe geben sollte, sind objektiver. Die können dir Möglichkeiten zur Betreuung deines Vaters aufzeigen.

Hat dein Vater eine Pflegestufe? Hast du mal über einen Umzug entweder in eine spezielle Wohngruppe oder in ein Pflegeheim nachgedacht? Wer kümmert sich jetzt hauptsächlich um den Vater? Du? Das ist bereits für gesunde Menschen, die sonst keine Probleme haben, eine grosse Belastung. Für Menschen mit gesundheitlichen Problemen und Einschränkungen durch Arbeitslosigkeit umso mehr.
 

Papu5

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#20
Kleiner Disclaimer: Keine Vorwürfe, nur Bitte um Erläuterung damit wir dir helfen können :)

Die Caritas gibt meinem Vater jeden Morgen Medikamente und kommt zum Blutdruck Checken, mein Vater hat ja auch einen Berufsbetreuer aber der kümmert sich mehr schlecht als Recht um meinen Vater.
Z.b Mein Vater hat im Dezember 2012 seine Brille im Krankenhaus verloren. Die Brille hatte er damals verordnet bekommen, da er nach seinem Schlaganfall deutlich an Sehstärke verloren hatte.

Ich schrieb Anfang des Jahres 2013 den Berufsbetreuer daraufhin an, mit der bitte für meinen Vater eine neue Brille zu besorgen. Doch auf meinen Brief bekam ich keine Antwort.
Im Jahr 2014 passierte dann ein Autounfall weil mein Vater ein anderes Auto übersehen hatte (Kein Wunder bei keiner Brille)

Bis heute hat es der Berufsbetreuer sich nicht um eine neue Brille gekümmert, so das ich dieses übernehmen musste. Was soll man dazu noch sagen?
Ich hatte auch schon in diesem Jahr eine Rechtsbetreuung für mich beantragt, aber dieses wurde vom Amtsgericht abgelehnt. (Der Berufsbetreuer ist mit dem Amtsgerichts Direktor eng befreundet)

Ich pflege meinen Vater derzeit nicht, habe es aber in der Zeit getan, als meine Mutter an Krebs erkrankt war, denn sie konnte sich nicht mehr um meinen Vater kümmern.
Mein Vater ist leider auch ein Sehr guter Schauspieler, kommt eine Ärztin von der Krankenkasse und will prüfen, welche Pflegestufe mein Vater bekommen kann, macht mein Vater natürlich alles 100 Prozentig, damit er sich nicht blamiert, und somit keine Pflegestufe bekommt.
Ich bin etwas verwirrt, kannst du bitte mal aufklären? Du hast weiter oben geschrieben, das dein Vater zu 80% behindert ist, kannst du das bitte mal näher erläutern? Als Umschülerin zur Altenpflegerin sehe ich bei uns im Heim eigentlich nur Menschen mit Pflegestufen und teilweise extremen Behinderungen (Kontrakturen die nur noch passives Liegen erlauben, Verlust der Sprache, keine bewusste Anteilnahme am Leben, etc.)
Was genau hat dein Vater? Ausser Blutdruck?

Wer pflegt ihn zur Zeit, wenn nicht du? Wieso lässt sich der MDK von ihm an der Nase rumführen? Ein guter MDK-Mitarbeiter erkennt die Stärken und Schwächen der von ihm zu Begutachtenden. Viele Senioren, gerade auch die mit Demenz, wirken auf einmal ungeheuer "normal" wenn sie mit Aussenstehenden zu tun haben. MDK-Mitarbeiter haben für sowas aber meist schon einen Blick.

Falls nicht, alles aufschreiben, was pflegerisch von dir oder anderen geleistet wird, mit Uhrzeit, Dauer, Umfang der Aktivitäten und dann Widerspruch beim MDK einlegen und den Vater erneut vorstellen.

Wenn der Berufsbetreuer es nicht schafft, deinem Vater eine neue Brille zu besorgen, dann taugt er nichts. Hast du ihm damals nur geschrieben, oder auch mal angerufen? Vielleicht ist der Brief verloren gegangen? Bei absichtlicher Nichtbeachtung hättest du das Vormundschaftsgericht einschalten können, die hätten sich dann darum gekümmert, das der Betreuer in die Spur kommt.
 

Manuel

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#21
@Papu ich sagte durch einen Schlaganfall verloren nicht verstorben :)

Leider lebt mein Vater durch die 3 Schlaganfälle in einer anderen Welt, ihm ist egal ob seine Ehefrau Verstorben ist oder ob der Sohn Arbeitsplatzprobleme hat. Er glaubt er hätte noch eine Firma in der er Chef wäre, obwohl die Realität leider anders aussieht.

Laut der Krankenkassen Ärztin die bei meinem Vater war, würde er keine 24 Stunden Betreuung brauchen, deswegen gibt's noch nichtmals eine Pflegestufe. Da mein Vater alles richtig machen will, wenn die Ärztin kommt, bereitet er sich schon auf den Besuch vor und verhält sich dann auf einmal wie ein Gesunder Mensch.

Ich mache für meinen Vater Essen und kümmere mich um das Wohnhaus mit 500qm Garten.

Mein Vater hat noch einen Bruder der ist Bankdirektor, verdient ca. 15.500 Euro im Monat. Dieser unterstützt meinen Vater manchmal finanziell in dem er z.B 500 Euro im Monat auf sein Konto überweist.

Für den Blutdruck hat mir der Arzt Medikamente gegeben, morgen hab ich dort einen neuen Termin.

Ich verstehe auch nicht die Aufgabe des Berufsbetreuers, er müsste doch am besten bescheid wissen über den Zustand meines Vaters. Der Berufsbetreuer betreut außer meinem Vater noch 12 andere Personen. Aber wenn der Berufsbetreuer es noch nichtmals hinbekommt das er mit meinem Vater zum Augenarzt geht und dort eine neue Brille verschrieben bekommt, ist das schon sehr arm in meinen Augen.


@ Papu Was genau mein Vater hat kann ich dir leider nicht sagen, ich bekomme noch nichtmals Einsicht in die Krankenakte meines Vaters, ich weiß nur das er zu 80 Prozent Schwerbehindert ist und ein Seelisches Leiden hat.
(Er fährt Auto, aber kann nicht mehr Weit laufen) Eine Kur würde er jeder Zeit bekommen und auch Krankengymnastik kostenlos, aber er lehnt jede Hilfe ab.

Jeder Schwerbehinderte Rentner zeigt sich doch mit Sicherheit nur von der Guten Seite wenn ein MDK Mitarbeiter vorbeikommt und dann genau schaut ob der jenige eine Pflegestufe bekommt oder nicht, und mein Vater macht es halt dann besonders gut in dem er dann auf einmal wie Ausgewechselt wirkt, als ob er gar nicht 80 Prozent Schwerbehindert wäre.

Ich hatte mit dem Berufsbetreuer das letzte mal vor einem Jahr ein persönliches Gespräch. Dort sagte er mir wortwörtlich: Hallo Herr X ich habe gesehen das 800 Euro vom Konto Ihres Vaters abgebucht wurden, ich gehe davon aus das die das gewesen sind, wenn sie die Unterschrift Ihres Vaters gefälscht haben, bringe ich Sie in den Bau! 3 Tage später hat sich dann herausgestellt das es die Krankenkasse war die Medikamente abgebucht hat. Eine Entschuldigung habe ich von ihm nie erhalten.

Ich werde in Zukunft dem Psychologen den Ganzen Sachverhalt auch schildern und vielleicht wird er dann etwas in die Wege leiten, wenn ich vom Amtsgericht noch nichtmals Hilfe bekomme, weil der Berufsbetreuer ein Enger Freund des Amtsgerichtsdirektors ist.
 
E

ExitUser

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#22
Ich glaube hier geht etwas durcheinander:

Der Sozialpsychiatrische Dienst stellt üblicherweise keine Gutachten aus. Dazu wäre ein Termin beim Fachdienst der Agentur für Arbeit nötig.

Bei uns sind dort Sozialarbeiter beschäftigt und keine Psychologen. Da geht es einfach darum, wie du deinen Alltag mit deiner Krankheit bewältigen kannst und welche Hilfen es gibt.

Die Verpflichtung dazu ist so sicher nicht zulässig. Du hast allerdings mit deiner Unterschrift dein Einverständnis erklärt.
 

Papu5

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#23
@Papu ich sagte durch einen Schlaganfall verloren nicht verstorben :)
Uppsala! Entschuldige bitte, bei "durch Schlaganfall verloren" gehe ich von Versterben aus. Mein Fehler :icon_knutsch:

Ich mag, kann, darf und will keine Diagnosen stellen. Dazu weiss ich zuwenig über deinen Vater und verschiedene, in Betracht kommende Erkrankungen. So es denn physische Erkrankungen sind. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und schreibe, was ich denke.

a) Entweder ist dein Vater durch die verschiedenen Schicksalsschläge so aus
dem Gleichgewicht gekommt, das er sich im normalen Alltag nicht mehr zurecht findet (Realitätsverlust)

oder b)
dem Ganzen liegt etwas physisches zu Grunde, wie z.B. Demenz.

Da du aber anscheinend keinerlei Befugnisse hast und wohl auch nicht an die Betreuer deines Vaters herankommst, sehe ich hier keine Möglichkeit, wie du ihm wirklich helfen kannst. Es gibt ein kleines aber feines Demenzforum, wo man sich belesen kann, um Rat fragen kann oder auch einfach mal auskotzen kann. Ich weiss nicht ob ich zum Forum verlinken darf, einfach mal nach demenz forum googeln.

Übrigens, 24-Stunden-Betreuung bedeutet nicht Pflegestufe!

Pflegestufe meint, das der Betroffene am Tag bei Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Nahrungsaufnahme, Ausscheidung, Schlafen, Körperpflege, existenzielle Erfahrungen, Abwehr von Gefahren (z.B. Benutzen der Treppe mit Rollator wenn Fahrstuhl vor handen ist) aber auch bei der Verrichtung von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wie z.B. Wäsche waschen, einkaufen, kochen, Hilfe benötigt. Je grösser der Pflege- und Zeitaufwand, desto grösser die Pflegestufe.

Abgesehen davon weiss ich nicht, wie ich dir in der Sache mit deinem Vater weiterhelfen kann. Du kümmerst dich um Haus und Garten und machst für ihn das Essen. Mehr darfst du nicht tun, weil dir die Vollmachten fehlen.

Was würde passieren, wenn du das nicht mehr tun würdest? Dann würden doch die Betreuer zum Handeln gezwungen werden. Ich weiss das es gerade Kindern schwer fällt, nein zu sagen, wenn es um das Wohlergehen ihrer Eltern geht. Aber du hast keinerlei Befugnisse, kriegst keinerlei Vergütung, hast genügend eigene Baustellen. Und kümmerst dich um deinen Vater, wenn anscheinend andere dafür zuständig sind.

Das alles mal laut gedacht.
 

Manuel

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#24
Grüss dich.

Nun als Zukünftiger Erbe und Sohn des Vaters hat man natürlich auch Befugnisse zum Beispiel wenn es um Informationen geht. (Laut einem Familienrechtsanwalt bei dem ich mal war, als ich noch kein Hartz4 Empfänger war)

Aber diese werden mir aber vom Berufsbetreuer meines Vaters vorenthalten, dazu habe ich auch den Berufsbetreuer mal angeschrieben weil ich wissen wollte warum eine Schweizer Bank auf einmal Geld vom Konto meines Vaters abgebucht hat. Und warum Ich nicht darüber informiert wurde das eine Mietwohnung meines Vaters vermietet wurde.

Aber auch da hüllt sich der Berufsbetreuer in schweigen. Nur wie kann ich Rechtlich dagegen vorgehen? Wenn ich Geld hätte würde ich einen Rechtsanwalt beauftragen aber ohne Geld?

Eine Rechtsbetreuung die ich beim Amtsgericht gestellt habe, wurde ja bereits abgelehnt.

Mein Vater unterschreibt alles, egal was dort steht, man könnte Ihm auch eine Waschmaschine verkaufen, deswegen unterschreibt er auch die Formulare schnell, die er vom Berufsbetreuer unter die Nase gehalten bekommt.

Es hat mich schon sehr gewundert die Verleumdung des Berufsbetreuers das ich eine Urkundenfälschung begangen hätte, weil auf dem Konto meines Vaters 800 Euro abgebucht wurden, obwohl mich der Berufsbetreuer zu dem Zeitpunkt erst 10 Minuten kannte.

Aber daran erkennt man halt schlechte Berufsbetreuer.
 

Roter Bock

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#25
Hallo Manuel,

ich war selbst gesetzlicher Betreuer - aber ehrenamtlich. In der Sache kann ich nur raten einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen. Was dieser Betreuer macht geht gar nicht!

Jeder Betreuer muss periodisch Berichte fertigen und bei Gericht vorlegen. Dort gibt es Rechtspfleger dafür. Ein Rechtsanwalt wäre gut um Akteneinsicht zu bekommen - dann kann man weiterarbeiten - das Ziel wäre den Berufsbetreuer los zu werden.

Versuche irgendwie das Geld dafür aufzutreiben - die Firma wirst Du los mit so einem Betreuer.

Roter Bock
 

Manuel

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#26
Hallo Roter Bock,

es wird ja auch alles dem Amtsgericht vorgelegt was der Berufsbetreuer macht und es wird abgenickt. Wenn man bedenkt das der Berufsbetreuer ein guter Freund vom Amtsgericht Direktor ist, braucht man sich nicht wundern warum alles abgenickt wird, und mein Antrag auf kostenloser Rechtsberatung abgelehnt wurde.

Die Informationen zur Firmen Betreuung meines Vaters habe ich damals schon eingefordert. 700 Seiten habe ich bekommen und musste dafür Insgesamt 500Euro an den Rechtsanwalt bezahlen.

Damals mischte ich mich in die Firma meiner Eltern ein, weil der Betrieb für einen Spotpreis verkauft werden sollte. Ich hatte aber einen anderen Käufer gefunden, der bereit war mehr zu zahlen. Dieses passte dem Firmen Betreuer nicht und hetzte mir das Amtsgericht auf den Hals, in dem er einen Betreuungsantrag gegen mich erwirkte. Den ich aber mit einem Rechtsanwalt abwehren konnte.

Wenn man sowas alles erlebt hat, kann man bald zu 100% davon ausgehen das es keinen Rechtsstaat und Sozialstaat mehr in Deutschland gibt. Wer gute Beziehungen zu denen da Oben hat, kommt immer ungeschoren davon, die *normalen* Menschen hingehen werden im Stich gelassen oder können sich nicht gegen die da Oben wehren.
 

Manuel

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#27
Wer hat den Professionelle Ahnung von ganzen Thema, ob ein Berufsbetreuer dem Sohn des Betreuten Informationsauskunft geben darf oder muss?
 

BerlinerAss

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#28
Wer hat den Professionelle Ahnung von ganzen Thema, ob ein Berufsbetreuer dem Sohn des Betreuten Informationsauskunft geben darf oder muss?

Du solltest mal das Urteil vom Amtsgericht anschauen, darin wird nicht die Entmündigung entschieden, sondern ob es eine Betreueung geben soll.

In meiner Familie gab es soetwas, man hatte für Schlaganfallpatienten einen Betreuer bestimmt. Es ging um Aufenthalt, Vermögensfürsorge und Medikamentation.
Bei psychisch Kranke, die einen Betreuer erhalten, ist das ähnlich.



Amtliche Betreuer haben schonmal 300 Betreute und wollen sich nicht mit Anfragen von Angehörigen beschäftigen.

Du hast aber die Möglichkeit mit behandelnden Ärzten zu sprechen und ein Vermögensverzeichnis zu erstellen.
In jedem Fall solltest Du wissen, was der Betreuer tut. Beim zuständigen Gericht kannst Du Dich beschweren, wenn irgendetwas nicht stimmt.
Das Gericht muß gefragt werden, wenn bspw eine Immobilie verkauft werden soll. Der Betreuer darf vieles nicht allein entscheiden.

Bei Gericht hast Du Einsichtsrechte in Unterlagen, wenn dort Berichte des Betreuer sind, dann bekommst Du Deine Informtionen.
Eine Berechtigung mußt Du als Sohn nicht nachweisen, weil Du ohne Testament dder gesetzliche Erbe bist, deshalb hast Du einen rechtlichen Anspruch auf Information.

Alles Gute
 

BerlinerAss

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#29
Im Jahr 2012 war ich ja bereits beim Amtsarzt wegen meines Verlorenen Führerscheines aufgrund zu Hoher Geschwindigkeit und habe dort auch Wahrheitsgemäß geantwortet, was ein Fehler war.
Ich habe schonmal viel Geld zahlen müssen, weil ich zu schnell gefahren bin.

Ansonsten gibt es bis zu 3 Monate Fahrverbot und Bußgeld.

Du mußt im Zusammenhang einer Straftat abgeurteilt worden sein und der Richter hat angeordnet, dass Du zum Amtsarzt mußt. Bist Du Mehrfachtäter?
Anders darf man in Deine Grundrechte nicht eingreifen.


Ich erzählte dem Amtsarzt das ich vor ein paar Jahren beim Psychologen war und der die Diagnose: Angst/Verhaltensstörung stellte. Und schon sagte der Amtsarzt sie bekommen Ihren Führerschein nur wieder wenn sie eine MPU machen, obwohl ich normalerweise, wenn ich nicht die Wahrheit gesagt hätte, den Führerschein ohne MPU bekommen hätte.
Die Diagnose reicht nicht aus. Was hat der Amtsarzt als Diagnose geschrieben? Darüber solltest Du Dir im klaren sein. Du mußt es aber nicht hier reinschreiben.

Hat das Gericht einen Beschluß gefast den Führerschein zu entziehen, oder gab es ein Beschluss der Führerscheinstelle, nachdem Du beim Amtsarzt warst?
 

Manuel

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#30
Grüß dich also Amtsarzt sagte wenn ich zur MPU gehe würde ich den Führerschein wieder bekommen.

Diagnose des Psychologen war damals (Angst/Verhaltensstörung) auf die sich auch der Amtsarzt berufen hat.

Hatte deswegen auch mal einen Rechtsanwalt eingeschaltet, obwohl er Verkehrsrechtsanwalt ist sagte er das gleiche, er könnte mir nicht helfen und ich müsste zur MPU.
Hätte ich dem Amtsarzt nicht von meiner früheren Psychotherapie erzählt, so hätte ich als Fahranfänger nur an einem Aufbauseminar teilnehmen müssen (30kmh) zu schnell.

Die MPU habe ich leider beim Reaktionstest versemmelt, sollte um 10.00 Uhr da sein, bis ich dran war, war es 13.00 Uhr. Jeder kann sich vorstellen das man nach 3 Stunden warten eine MPU nur noch versemmeln kann, trotz Vorbereitung mit diversen MPU Trainingsprogrammen die man sich runterladen konnte. (Auch dagegen habe ich geklagt beim Tüv, der die MPU anbot, aber diese sagten 3 Stunden Wartezeit wäre normal)
Dem Tüv ist es ja egal ob man besteht oder nicht, die Tüv Beamten kriegen so oder so ihr Gehalt.

Bin am überlegen einen EU Führerschein zu machen, wenn man in Deutschland eine MPU noch offen hat, ist das Auslegungssache des Strassenverkehrsamtes ob trotz offener MPU der neue EU Führerschein anerkannt wird.
Zu der Sachlage habe ich schon 20 Strassenverkehrsämter angeschrieben, alle sagten sie hätten davon keine Ahnung oder das würde individuell entschieden werden.
 

faximan

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#31
Hallo Manuel,

normalerweise würde ich sagen Du solltest die Unterschrift für die EGV widerrufen und die gesamte EGV als nichtig erklären - Medizinische sachen haben darin nix zu suchen... In Deiner Situation würde ich mir aber die ganze Sache trotzdem mal angucken. Vielleicht hast du ja sogar Glück und man Hilft dir in eigener Sache oder vermittelt Dir hilfen in der angelegenheit mit deinen Vater. Auch da Arbeiten nur Menschen und die können ei Herz haben und Dir irgendwie helfen......

Dolltest Du dich aber da falsch aufgehoben fühlen und die Sache wird zur Belastung... Dann beendest Du das ganze und sendest deine EGV an den Bundesdatenschutzbeauftragten.... Gleichzeitig einen kurzen schrieb das Du den Vertrag (Eingliederungsvereinbarung) wegen einen rechtswidrigen Vertragsabschluß als nichtig erklärst. Dies kannst Du natürlich auch von einen Anwalt machen lassen - wichtig ist nur das dieser auch wirklich Ahnung vom SGB hat.
 

Manuel

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#32
Hi danke für deine antwort.

ich denke ich gehe erstmal freiwillig in eine Therapie beim Psychologen, das bezahlt ja die Krankenkasse. ich denke der kann mir da auch weiterhelfen zwecks Eingliederungsvereinbarung.

Ob man eine Eingliederungsvereinbarung mit einem treffen kann, der an einer Angst/Verhaltensstörung leidet und deswegen selber freiwillig in Therapie geht, halte ich für sehr fragwürdig.
 

jarilana

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#33
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DAs ist ja der Hammer.. es gibt auch überall impertinente, "nette", völligst uneigennützige Menschen..sagenhaft!

Richtig Ozymindas-das Problem hatte ich auch mal als ich mich innerhalb einer schweren Depression mit einem neugierigen Nachbarn unterhielt bw. aussprach. Ein fataler Fehler wie ich bald feststellen musste.Ich erhielt dann auch so einen Schrieb und man bot mir an mich "zu Hause zu besuchen".
Ursache war-fand ich erst später heraus- das dieser Nachbar gegenüber einer behördlichen Instanz behauptet hatte ich sei der sozialen Verwahrlosung nahe- was überhaupt nicht stimmte.
Zeitgleich hatte er nämlich meine Vermieterin angerufen und dort erklärt ich würde es wohl" in meiner Wohnung nicht mehr packen" und ob er nicht schon mal einen Antrag stellen könne aus seiner Dachwohnung mit den vielen Schrägen in meine geräumige Erdgeschosswohnung mit Garten umzuziehen.
Dabei wusste er allerdings nicht das diese mich auch privat kennt und mich entsprechend informierte. Meine Wohnung im Kölner Süden kostet 330 Euro bei 60 qm.
Seitdem weiss ich das keinerlei Besuche in der Wohnung statthaft sind weil Privatspähre..ausser bei Gefahr im Verzug oderextremer Geruchsbelästigung bis ins Treppenhaus.
Meine Anhörung verlief dann übrigens im Sande.
 

BerlinerAss

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#34
Grüß dich also Amtsarzt sagte wenn ich zur MPU gehe würde ich den Führerschein wieder bekommen.
Stimmt nicht.

Du hast es doch erlebt, wenn Du bei der MPU durchfällst, bekommst Du den Führerschein nicht wieder.

Bin am überlegen einen EU Führerschein zu machen, wenn man in Deutschland eine MPU noch offen hat, ist das Auslegungssache des Strassenverkehrsamtes ob trotz offener MPU der neue EU Führerschein anerkannt wird.
Zu der Sachlage habe ich schon 20 Strassenverkehrsämter angeschrieben, alle sagten sie hätten davon keine Ahnung oder das würde individuell entschieden werden.
Nein, Du zahlst für einen EU Führerschein, der hier in Deutschland nicht gültig ist. Strafverfahren wegen Fahren ohne Führerschein wurde schon häufig eingeleitet.
 
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