Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserprobung?

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ExitUser

Gast
Hallo alle zusammen,
wer hat schon mal eine Arbeitsbelastungserprobung gemacht?
In meinem Hinweisheft für die Arbeitsbelastungserprobung, die Ende Oktober beginnt, steht das auch psychlogische Gespräche geführt werden.

Frage, wie laufen diese Gespräche ab, und was wird wird dort genau gefragt?
 

Kaltes Wasser

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Hm, keine genaue Ahnung, aber vorsichtig nachgefragt: Warst du chronisch krank?

AIDA Programm

Arbeitsbelastungserprobung
Bei Belastungserprobungen (BE) kann zwischen einer internen (eher tätigkeitsspezifischen) und einer externen (eher berufsspezifischen) Form der Durchführung unterschieden werden. Während die interne BE in das Setting einer Rehabilitationsklinik eingebunden ist, erfolgt die externe BE vielfach in Kooperation mit Betrieben oder mit einem Berufsförderungswerk, wird aber von der Klinik aus initiiert und supervidiert. Die interne BE gehört in allen Indikationen zum Standardangebot einer Reha-Klinik, wobei in der Psychosomatik zumeist externe BE durchgeführt werden. Die Durchführung einer externen BE sollte in Kooperation mit Betrieben vor Ort oder Berufsförderungswerken ermöglicht werden.

Belastungserprobung - Arbeits- und berufsbezogene Orientierung in der medizinischen Rehabilitation -
 

Kaltes Wasser

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Leider habe ich da keine persönlichen Erfahrungen
Im Anschluss an die Arbeitsbelastungserprobung I erfolgt ein fünfwöchiges Praktikum in der Arbeitsbelastungserprobung II. Während der Zeit in einem Betrieb kann der Arbeitsalltag erprobt und kennen gelernt werden.

Arbeitsbelastungserprobung I und II

Wer darf was wissen? Da würde ich jedes mal den BfDI fragen, den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Internetauftritt des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
 

Kaltes Wasser

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Ich bin (hm, noch) kerngesund, also vorläufig unkundig in diesem "Gelände" ... mein bescheidener Vorschlag, lieber Gast: du betrachtest dich als Wegbereiter in eine Art von "Terra Incognita", unbekanntes Terrain, und schreibst Tagebuch ...

... und machst den Weg frei für andere, denn: wer weiß, jeder von uns kann plötzlich zu den chronisch Kranken gehören.

Sei ein bisschen auf der Hut ... und alles Gute natürlich!

Sei gewiss: Deine Erfahrungen sind Gold wert, ... unbezahlbar ...

Prinzipiell ist Psychologie cool

Sigmund Freud

Insofern muss man erst einmal keine Sorge vor "psychologischen Fragen" haben ... ein bisschen Psychologe sind wir alle!!!

Wilhelm Reich

Aber, uiuiui, praktisch-konkreten ebenso wie seelischen Striptease würde ich nicht gern vor jedem machen ...
 
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ExitUser

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Läuft das im Rahmen der beruflichen Reha?

Dann war ich da schon mal und die psychologischen Gespräche sind unwichtig. Zu Anfang der Maßnahme MUSS jeder einmal mit denen reden. Aber nur kurz - naja, je nachdem, wie geschwätzig man ist, aber es langt auch, wenn man nur kurz sagt, was man für eine Beruf ausüben möchte, was man vorher gearbeitet hat, mehr wird da nicht gefragt, wenn man nicht will. Bzw. denen klar wird, dass man dort nicht "sein Herz ausschütten" wird.

Und dann muss man da lauter Unsinn machen, aber sprechen muss man die nur dann noch mal, wenn man da z.B. vor lauter Frust ausrastet. Oder wenn man bittet um Gespräche mit den Psychologen da.

Meine Erfahrung ist: Erstgespräch muss jeder, aber da kann man ruhig kaum was sagen. Und dann gibt's noch ein Abschlussgespräch, das muss auch jeder, da wird man aber nicht ausgehorcht, sondern es wird einem nur mitgeteilt, wie sie einen einschätzen werden und was sie dem JC mitteilen.

Die werden fragen nach allem möglichen. Auch nach Hobbies, Familie, Freunde. Wenn die aber merken, dass du darüber nicht reden willst, dann ist das nicht nachteilig. Bei mir stand im Gutachten: auch auf ihr unangenehme Fragen reagierte sie stets freundlich*g*

Von daher kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: keine Panik. Was Du nicht beantworten willst, beantwortest Du nicht. Fertig. Aber Du solltest vielleicht nicht sagen: das geht sie nix an!!;-),sondern so wie ich eben: öh, das ist mir unangenehm, darauf möchte ich nicht antworten.
 
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ExitUser

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

@ pillepalle,
ja, es läuft über einer beruflichen Reha von der DRV aus.

@ KaltesWasser,
ein Tagebuch werde ich hier sowieso schreiben.
Das habe ich mir schon vorgenommen.
 

Kaltes Wasser

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Berufliche Reha von der DRV? Ich ahne, dass man sich mit dem Thema Gutachten befassen sollte.

gutachten Threads - Forum Tags by Zoints

Offensichtlich sollte man darauf achten, nicht unnötig mit echten oder unechten Psychologen zu quatschen: die schreiben offensichtlich schon mal Abschlussberichte, die den Eindruck erwecken, ein Gutachten zu sein:

https://www.elo-forum.org/weiterbil...sliche-unwahrheiten-vorgehen.html#post1329820

Deppenspielchen

BFI – Psychospielchen in Deppenkursen | Son of Sons
 

saurbier

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Also meine ABE´s sind schon lange her, aber liefen alle immer gleich ab.

Da wird man zuerst einmal medizinisch Untersucht. Im Anschluss erfolgt dann ein Gespräch mit diversen Mitarbeitern hinsichtlich dem weiteren beruflichen Wünschen, wobei dann auch eine Begutachtung durch einen Psychologen erfolgt.

Dieser soll mehr oder weniger abschätzen, ob man für den dort angestrebten Berufswunsch auch aus psychologischer Sicht geeignet ist.

Ist musste damals dann so einen schriftlichen Test machen (Multiple Choice Test) und im Anschluss folgte dann noch ein persönliches Gespräch mit dem Psychologen der DRV.

Als der damit anfing, mich über meine Familie/Familiensituation ja sogar die Beziehung meiner Eltern auszufragen, stellte ich im die Frage was mein Familie mit meinem kaputten Rücken zu tun hat und sagte derart private Dinge gingen ihm und besonders der DRV nichts an. Daraufhin beendete er das Gespräch.

In einer späteren ABE stand dann bereits in den Akten das ich mich damals schon gegen diverse Fragen verweigerte und über eine starke Persönlichkeit verfügen würde.

Also eigentlich nichts schlimmes.

Die wollen halt nur feststellen ob man simuliert oder wohlmöglich auch noch psychische Probleme vorhanden sind.

Darüber hinaus laufen dort dann auch noch Arbeitsexperten (berufliche Fachkräfte) herum, welche mit einem eine gezielte Arbeitserprobung durchführen.

Bei mir musste extra ein Fach-Ingenieur dazu geholt werde, weil ich auf Techniker umschulen sollte.

Bei uns gab/gibt es solche ABE´s z.B. in Wuppertal und Köln von der DVR Rheinland.

Wie gesagt, dass ganze ist inzwischen mehr als 10 Jahre her und heute bin ich auch voll EMR und bekomme auch keinen Teilzeitarbeitsplatz mehr.


Gruß saurbier
 

Trixi2011

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AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Ich war vor ziemlich einen Jahr in einer DIAM (Diagnose Arbeitsmarkfähigkeit) und dort musste ich dann einen mehrseitigen Fragebogen ausfüllen, wo mir Fragen gestellt wurden, die da lauteten:

"Hatten Sie in der letzten Zeit Selbstmordgedanken?" "Neigen Sie dazu sich selbst Schmerzen zuzufügen bzw. Verletzen Sie sich vorsätzlich selbst?"

Auf Grundlage der Antworten wurden dann Gespräche geführt und den Ursachen, falls denn besorgniserregende Antworten vorlagen, auf den Grund gegangen. Zu mindestens wurde es versucht.
 
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ExitUser

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

So, mal ein Update.
Die Arbeitsbelastungserpobung ist für mich Morgen beendet, mit dem Ergebnis, dass ich eine Umschulung bekomme, totz meines Alters.

Das Gespräch mit dem Psychologen war harmlos, nicht aber der Intelligenztest, den wir unter seiner Leitung machen mussten.

Alles in allem muss ich sagen, dass das, was wir in den 5 Wochen so gemacht haben, auch in 2 Wochen hätte erledigt sein können.

Aber Hauptsche, dass ich ab Beginn der Umschulung 2 Jahre Ruhe vor dem Jobcenter habe.
 
E

ExUser 44963

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Ich werde es Dann in meiner beruflichen Reha (Reha über AA) definitiv so machen, wie ich es mir vorgenommen habe.
Wenn Fragen in den Privatbereich gehen, um "Schwache" psychologisch geschickt in den Smalltalk zu locken (wie es ja besonders FM Immer versuchen):

Einfach sagen: "Privatsache". Oder "Das ist Privatsache."

Genau, wie in Behörden. NUR GESCHÄFTLICHES! So haben Die nichtmal "Anhaltspunkte" um überhaupt heimlich Vermutungen aufzustellen und zu notieren.

Sagt die Reha-SB Heute vor mir und meinem Beistand doch offen und ehrlich, dass es in ihrem Arbeitsbereich grundsätzlich schwer ist, überhaupt einen Datenschutz einzuhalten.
 
G

Gast1

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

So, mal ein Update.
Die Arbeitsbelastungserpobung ist für mich Morgen beendet, mit dem Ergebnis, dass ich eine Umschulung bekomme, totz meines Alters.

Herzlichen Glückwunsch, Gast.

Ich glaube, Dir hatte ich geschrieben, dass mein Reha-Berater zu mir meinte, dass die DRV ab 42 keine Umschulungen mehr bewilligt. Das stimmt also nicht wirklich, weil Du doch knapp 43 warst, als es um die Frage ging, ob Du ne Umschulung bewilligt bekommst, nicht wahr?

Ich glaube, es hängt von jeweiligen DRV-Reha-Berater ab, bei dem man landet, ob der einem eine Umschulung auch als älterer Mensch bewilligt oder nicht.

Gestern habe ich erfahren: Hätte ich die Kollegin meines Reha-Beraters als für mich zuständige Reha-Beraterin gehabt, dann hätte ich vielleicht mit meinen damals 46 Jahren doch eine Umschulung bewilligt bekommen.

O-Ton einer Frau aus meiner DRV-Sinnlosmaßnahme: die Kollegin meines Reha-Beraters ist sozialer eingestellt als mein männlicher Reha-Berater (ergo: sie bewilligt auch Älteren eine Umschulung). Die Kollegin meines Reha-Beraters hatte dieser Frau, als sie ca. 45 oder 46 Jahre alt war, eine Umschulung bewilligt. Die Frau hat die Umschulung angetreten, musste sie aber nach ein paar Monaten wegen unterschiedlicher Gründe abbrechen. Als die Frau nach ein paar Monaten die Umschulung wieder fortsetzen wollte, war ihre Reha-Beraterin nicht mehr tätig (die Reha-Beraterin sei bei meiner lokalen DRV-Niederlassung rausgemobbt worden und war vorher krank).

Deswegen wurde diese Frau meinem Reha-Berater zugeteilt. Und der hat ihr die Fortsetzung ihrer Umschulung nicht bewilligt, wahrscheinlich mit der Begründung, sie sei zu alt für die Umschulung. Jetzt hockt die Frau in der gleichen Sinnlosmaßnahme, welche ich auch absolviert hatte. Sie darf versuchen, über mehrere Praktika einen neuen Job zu finden.

Ich schreibe dies alles um zu verdeutlichen, dass die Bewilligung einer Umschulung durch die DRV auch im fortgeschrittenen Alter vom jeweiligen lokalen DRV-Berater abhängt.
 
E

ExUser 44963

Gast
Heute Früh, gleich beim Aufwachen, dachte ich:
Mein Beistand schreibt ja Sonst auch Protokoll (auch mit Hinweisen von mir, auf Was er achten soll), also wäre ich ja dumm, wenn ich mir auf dem Block keine Hinweise für mich selbst mache, bevor Die versuchen Einen in ihren Psychosmalltalk zu locken.

Also wichtige Dinge für das quasi "Aufnahmegespräch" in der Reha-Einrichtung, als Gedankenstütze, damit ich es nicht vergessen kann (wie schnell hat man im Geqatsche Was vergessen).

1. Keine privaten Auskünfte!
2. Keine Reha-Berichte an Dritte (also Rehaabteilung AA), ohne meine Kenntnisnahme und Gegenzeichnung!
3. Fahrkostenantrag-Ausfüllung für diesen Gesprächstermin nicht vergessen!:biggrin:

Fiel mir gerade noch ein:
4. Anwesenheitsbestätigung geben lassen!

§ 35 SGB IX Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation - dejure.org

Weitere Ideen?
 
E

ExitUser

Gast
AW: Psychologische Gespräche bei der Arbeitsbelastungserpobung?

Und was ist nach den 2 Jahren?

Was danach ist?
Das ist mir im Moment so etwas von egal.
Klar, ich werde wohl kaum eine Stelle finden.
Aber für eine Stellensuche wird nach der Umschulung von der Rentenversicherung das Übergangsgeld 6 Monate weiter gezahlt, so der Berater der DRV.
Und danach hätte ich auch wieder ein Jahr Anspruch auf ALG I.
Also 3,5 Jahre, ohne das JC.

Und das wichtigste, ich habe wieder 2 Jahre eine Beschäftigung.

Weisst Du, ich kann das andauernde " und danach ? " nicht mehr hören.
Das hat mich hier schon mal jemand gefragt.

Was würdest Du denn machen?
Sich als chronisch Kranker und mit Schwerbehinderung mit 43 Jahren weiter vom JC schikanieren lassen?
 
E

ExitUser

Gast
@ schlaraffenland,
bei mir in der Arbeitsbelastungserprobung war es folgendermaßen.
Am Anfang waren wir 19.
Zwei sind rausgeschmissen worden, aus bestimmten Gründen, und drei sind wegen Krankheit aufgrund ihrer Behinderung ausgeschieden.

Blieben am Ende 14 über.
Von uns 14 bekommen drei eine komplette Umschulung.
Der Rest bekommt eine Integrationsmaßnahme der DRV.

Die Grenze für eine Umschulung lag bei uns bei 48 Jahren.
 

Sani73

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@ schlaraffenland,
bei mir in der Arbeitsbelastungserprobung war es folgendermaßen.
Am Anfang waren wir 19.
Zwei sind rausgeschmissen worden, aus bestimmten Gründen, und drei sind wegen Krankheit aufgrund ihrer Behinderung ausgeschieden.

Blieben am Ende 14 über.
Von uns 14 bekommen drei eine komplette Umschulung.
Der Rest bekommt eine Integrationsmaßnahme der DRV.

Die Grenze für eine Umschulung lag bei uns bei 48 Jahren.

Zu was wirst du umschulen?

Ich würde genau so denke wie du. Die Jahre hast du erst mal wieder weg und was danach wird, kann dir heute eh noch keiner beantworten.

Drücke dir die Daumen.

Sani
 
E

ExitUser

Gast
Zu was wirst du umschulen?

Ich würde genau so denke wie du. Die Jahre hast du erst mal wieder weg und was danach wird, kann dir heute eh noch keiner beantworten.

Drücke dir die Daumen.

Sani


Umgeschult werde ich zum Groß- und Außenhandelskaufmann.
Denn was anderes als ein Bürojob ist mir nicht mehr möglich.

Auch wenn kaufmännische Berufe eher schon übersättigt sind, bin ich froh, dass sich bei mir etwas tut.
 
G

Gast1

Gast
Die Grenze für eine Umschulung lag bei uns bei 48 Jahren.

Interessant.

Als ich meinen Reha-Berater der DRV zum ersten Mal sah (nachdem mein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt war), war ich 46. Und da sagt der Ar*** zu mir, ich sei zu alt für ne Umschulung.

Ich habe vor ein paar Tagen einen Art Beschwerdebrief an seine übergeordnete Stelle geschrieben. Eigentlich ist er ein Antrag auf Bewilligung einer Umschulung. Aber ich bin jetzt 48, und laut Deiner Aussage ist der Zug somit für mich abgefahren.

Na, schauen wir mal, was mir die DRV so als Antwort schreibt.
 
E

ExitUser

Gast
Interessant.

Als ich meinen Reha-Berater der DRV zum ersten Mal sah (nachdem mein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt war), war ich 46. Und da sagt der Ar*** zu mir, ich sei zu alt für ne Umschulung.

Ich habe vor ein paar Tagen einen Art Beschwerdebrief an seine übergeordnete Stelle geschrieben. Eigentlich ist er ein Antrag auf Bewilligung einer Umschulung. Aber ich bin jetzt 48, und laut Deiner Aussage ist der Zug somit für mich abgefahren.

Na, schauen wir mal, was mir die DRV so als Antwort schreibt.



Es müsste aber zumindestens eine Integrationsmaßnahme für Dich drin sein.
Das bekommt aus unsere Gruppe sogar ein 53 jähriger.
 
G

Gast1

Gast
Es müsste aber zumindestens eine Integrationsmaßnahme für Dich drin sein.
Das bekommt aus unsere Gruppe sogar ein 53 jähriger.

Die Integrationsmaßnahme habe ich doch schon hinter mir. Sie hat mir (natürlich) nichts gebracht. War mir schon vorher klar.

Während ich diese Integrationsmaßnahme gemacht habe, hätte ich besser ne Umschulung machen sollen. Die Maßnahme dauerte 10 Monate, verschenkte Zeit. In den letzten 4 Monaten habe ich nur 3 einigermaßen sinnvolle Bewerbungen in meinem alten Berufsbereich verschickt. Mehr passende Stellenangebote habe ich nicht gefunden.

Wie soll ich unter diesen Voraussetzungen einen Job finden?

Diese Integrationsmaßnahme war der volle Schwachsinn.

Ich werde wohl in Hartz IV bis zur Rente verrotten.
 
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