psycho+hartz-Hilfe, was tun??? (1 Betrachter)

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losehoffung

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hallo,

bin neu hier, und gleich mit akuten problemen,
ging vielleicht vielen so als sie hier zum 1x landeten...

weiss nicht wo ich anfangen soll,
das ganze ausführlich zu machen würde dauern,
ich denke ich schreibe mal die kurze fassung,
in der hoffnung auf rat + hilfe .. oder was auch immer :cry:

also, ich bin psychisch krank, und derzeit auch wieder
seit längerer zeit krank geschrieben,

eigentlich bräuchte ich eine reha, therapie oder oder
um überhaupt auf dauer arbeiten zu können,

nur das problem ist niemand juckt das,
habe das pech eher schlechte überforderte ärzte zu haben,
die nicht entsprechend handeln..

andererseits habe ich einen sachbearbeiter
der mir um jeden preis immer wieder mit neuen
schikanen die hölle heiss macht,
obwohl ich 1x soweit fertig war,
das ich bereits 1x selbstmordversuch
wegen diesem sachbearbeiter unternommen hatte,
weil er mich immer unter druck setzt,
dieser druck aber für mich - pures gift ist!!!
so, wird es mir nie besser gehen...*teufelskreis*

nun, ist es so, dass ich mich ja nicht vor arbeit drücke,
im gegenteil,
trotzt meiner gesundheitlichen einschränkungen,
möchte ich unbedingt eine passende arbeit finden,
wo ich mit leben kann... jetzt rein *nervlich betrachtet*

jedenfalls,
habe ich einen brief erhalten ich solle gefälligst
bis in 2-tagen ein ausführliches attest von meinem
arzt vorlegen, worin klar steht
ab wann mit einer
"wiederherstellung meiner gesundheit" wieder zu rechnen wäre!

nur ich leide an einer schweren chronischen krankheit,
die im allgemeinen für unheilbar gilt,
und das ist auch rechtlich so okay, soviel weiss ich schon.

das problem ist, dieser brief kam 10-tage zu spät,
und beweisen kann ich es nicht,
wäre der brief pünklich da gewesen hätte ich auch
die allgemein gültigen 14-tage-frist nutzen können,
so bleiben mir aber nur noch 2-tage,
und mir geht es hundeelend und denke schon wieder,
an eine schöne hohe autobahnbrücke..runter und ende..

der andere punkt ist der,
das ich seit 1.1.2005 bei der gewöhnlichen vermittlung bin,
nicht mehr wie zuvor bei der reha-abteilung,
was ich nicht nachvollziehen kann.

oder gibt es für hartz4 leute keine reha-berater mehr,
bei der arge meine ich?

wie gehabt ich möchte etwas tun längerfristig mal,
wenn ich auch wirklich die nötige stabilität dazu habe,
sonst würde ich nach 2-tagen rausfliegen,
und meinen lebensunterhalt gestrichen bekommen,
und ich müsste zum sozialgericht,
und das möchte ich vermeiden,
bzw. bis dahin, würde ich erst garnicht mehr kommen,
und eher vorher in der geschlossenen landen...
--------------------------------------------------------------

also,

lange rede kurzer sinn,

wohin soll sich ein hartz-4 empfänger hinwenden,
der wenn überhaupt, nur mit starken einschränkungen
arbeiten könnte, es auch will, aber nicht immer kann,

habe tierische angst, und monatelang schlaflose nächte,
weil ich schiss habe das ich unter diesen voraussetzungen,
entweder alles verliere und auf der strasse lande..
oder wegen meiner "behinderung"
lebenslänglich dazu verdonnert werde
1-euro jobs zu machen...
das wäre für mich undenkbar,
schliesslich habe ich auch als "behinderter mensch"
ein recht auf "menschenwürdige arbeit"

sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich wegen
meiner "macke" schon seit etwa. 8-jahren
nicht mehr gearbeitet habe.
aus diesen gründen war es mir bisher auch
nicht möglich einen beruf zu erlernen,
das kommt noch dazu!
würde das aber gerne nachholen,
um überhaupt noch chancen auf arbeit zu haben!

sehe momentan 0,00000 auswege aus meiner lage

wäre dankbar für ratschläge, was ich tun kann,

vielleicht gibt es bundesverbände, organisationen,
oder was weiss ich ... die helfen können?
 

Martin Behrsing

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gebe einfach weiter ein Arbeitsunfähigkeitsbescheigung ab und fertig. Schreibe denen auch, dass es dir in der kurzen Frist unmöglich ist, die geforderten Sachen beizubringen, da Du den Brief erst vor 2 tagen erhalten hast und dies dir somit nicht anzulasten sei. Also bitte offensiv sein.
Dann würde ich dir raten, dass du einen Termin mit Deinem Arzt macht und Du dich mit ihm absprichst, wie weiter zu verfahren ist.
 
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Gast
Aber Hallo!!

Ich glaube, dass wichtigste für dich ist, dich erstmal um deine Gesundheit zu kümmern.

Such doch mal einen Neurologen oder Psychater auf (das klingt immer so schlimm, ist es aber nicht!!).

Ich habe auch im letzten Jahr eine stationär Psychotherapie gemacht - das hat mir seeeeehr gut getan und extrem weitergeholfen.

Gerade bei suizidalen Gedanken ist ein akuter Handlungsbedarf gegeben und kein Facharzt wird das anders sehen!

Dann käme noch die Auswahl der richtigen Klinik: keine "Medikamentenversorgung, sondern Therapie! Ich war in Liebenburg, (Klinik Dr. Fontheim) die haben eine spezielle Station zur Psychotherapie mit einem ausgezeichneten Ruf - - und den kann ich aus meiner laienhaften sicht voll bestätigen!

Auch psychische Krankheiten sind Krankheiten - und kein "irresein"!!

Also tu was für Dich!!! Es lohnt sich!!

Bei Fragen- immer zu: Mailadresse steht unten...

Gruß

Thomas
 
E

ExitUser

Gast
Hallo, alles halb so schlimm.
Das Spielchen mit den rückdatierten Schreiben kennen Viele von uns inzwischen. Es wäre hilfreich, wenn du einen Zeugen hättest, der gesehen hat, wann der Brief bei dir im Kasten war. Erstmal musst du allerdings ein Schreiben aufsetzten, das du den Brief am xy erst erhalten hast und deshalb das Attest nicht rechtzeitig vorlegen kannst und fragst gleichzeitg mal, wieso sie für die Zukunft ein Attest wollen. Der Arzt ist schliesslich auch kein Hellseher, der attestieren kann, wann du wieder gesund bist, löl.
Die derzeitige Krankschreibung gilt.
So: Zu der Krankheit, die unheilbare : Ist das etwas körperliches oder auch seeelisch?
Sonst solltest du mal erwägen eine Frührente zu beantragen oder überhaupt beim Versorgungsamt ( heisst jetzt auch neu "Amt für Soziales" ) einen Behindertenausweis.
Für Behinderte gibt es Eingliederungshilfen zur Arbeit. Wenn du diese bekommst, hast du soagr Anspruch auf einen Mehrbedarf zu der Regelleistung. Eigentlich sollte beim Arbeitsamt auch ein Fachmann für Behinderte sitzen, der aber meistens fehlt. Kannst ja mal fragen, wo der zu finden ist..
Die Erkrankung MUSS allerdings eindeutig belegbar sein. Nötigenfalls einen anderen Arzt aufsuchen. Der muss dir ein Attest ausstellen.
Wenn du dauerhaft ( unheilbar?) nicht mal 3 Stunden am Tag arbeiten kannst, erhälst du den gleichen Betrag als Sozialgeld, was du auch ALG 2 bekommst.
Kann sein, dass man dich vom Amt aus zusätzlich zu einem Amtsarzt schickt. Der legt dann fest, in welchen Umfang du noch arbeiten kannst.

Solange du jetzt noch krank geschrieben bist, dürfen sie dir nicht einen Job zumuten, aber wenn du nicht direkt bettlägerig krank bist, musst du zu Terminen auf dem Amt erscheinen, da dies keine "Arbeit" ist.
Mach alles schriftlich nachweisbar und per Einschreiben. Es kommt genauso viel weg auf den Ämtern, wie merkwürdigerweise zur Zeit Briefe wochenang angeblich unterwegs sind.;-)

Wenn sie dir ganz komisch kommen, ist dein Weg bei Kürzung der Leistung gleich der zum nä. zust. Sozialgericht. Dort gibst du den Sachverhalt dem Rechtspfleger zu Protokoll als Antrag auf eine einstweilige Anordnung auf Weiterzahlung der Leistungen nach dem SGB II.

Das kostet dich nichts und auch mit Folgekosten hast du nicht zu rechnen dann.
Das Amt wird dann verdonnert dir weiter dein Geld zu zahlen.
Wenn du den Selbstmordversuch anhand von Krankendaten / Krankenhausakten / Schreiben oder ähnlichem beweisen kannst- kannst gegen den SB zusätzlich noch mit schönem Erfolg eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen.
Zusätzlich kannst du den Anzeigen wegen Nötigung bei der Polizei.

Termine dort nur mit Zeugen wahrnehmen und möglichst nichts per Telefon.

Es ist alles etwas nervig, aber es lohnt sich. Gib nicht auf und lass dich länger verarschen.! :mrgreen:
 

losehoffung

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zu martin,

ja bisher ist das auch so gelaufen,
nur ich sehe auch für mich keinen sinn,
ewig krank geschrieben zu sein,
nur weil es keinen lösungsweg gibt...

zu tom,

ja ich war bereits vor 2-jahren in so einer klinik,
das hatte auch kurzfristig geholfen in der tat,
nur danach wollte ich eine berufliche reha machen,
und bin letztendlich ... erfolglos entlassen geworden..

naja, einen 1-euro job wollte mir mein sachbearbeiter
schon andrehen, obwohl ich krank geschrieben bin,
dass war der hammer.. :motz:

wie gehabt ich bemühe mich schon länger,
irgendetwas nützliches zu bekommen,
weil ich weiss das mir halbe sachen nicht weiterhelfen.
nur eben bisher vergebens...
"die da oben" wissen immer alles besser,
und man bekommt entweder überhaupt keine hilfe,
oder absolut nutzlose "4-wöchige bewerbungstrainings"
die mich als psychisch kranker, auch nicht "gesünder machen"
:? :lol: :x

ich frage mich nur langsam,
was den staat billiger käme,

mich endlich zu rehabilitieren,
solange ich noch jung genug dafür bin,

oder lebenslängliches briefe schicken,

mein sachbearbeiter ist darin weltmeister,
wegen jedem pups kriege ich einen extra brief,
durschnittlich 5-10 briefe im monat,
geschweigedessen,
die unzähligen briefmarken die ich schon
verbraucht habe um antworten zu können,
...aber ich habs ja dicke..(ironie)... klar.. :?
 
E

ExitUser

Gast
Da man weder weiß, um was für eine unheilbare Krankheit es sich handelt und ob diese bereits überhaupt schonmal attestiert worden ist, kann man dazu nichts sagen.
Zuerst muss einmal die Leistungsfähigkeit geprüft werden, solange kann man dir gar keinen Lehrgang oder Umschulung oder eine andere Reha- Massnahme anbieten, die Sinn machen würde.
 
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