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Prozesskostenhilfe

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Rasti

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Ich sollte mich bei einer Firma Telefonisch Bewerben. Was ich auch tat. Habe am Telefon erwähnt das ich eine 20% Behinderung habe und das Schwere Heben gemieden werden sollte, laut ärtzlichen Gutachten nicht über 15kg. Der Herr am Telefon hörte sich schon verärgert an, nach dem moto und das in einem Schlachthof. Und gab mir eine Absage. Meinen Sachbearbeiter teilte ich mit das kein bedarf besteht. Dann erhielt ich ein Schreiben das ich eine 30% Kürzung erhalten werde, weil ich mich dort nicht Beworben habe. Und der Herr sich angeblich nicht an mich erinnert. Mir wurde zeit gegeben dies zu erklären. Was ich auch mit einen Einzelerbindungsnachweis belegen konnte, das ich dort Anrief. Schriftlich vom Sachbearbeiter : (Mit dem Schreiben angehängten Einzelerbindungsnachweis belegten Sie ein Gespräch mit der o.g Firma. Allerdings kann von der Kürze (58 Sekunden) dieses Gespräch nicht von einer ernsthaften und ordnungsgemäßen Bewerbung ausgegangen werden. Somit haben Sie sich nicht ernsthaft um die ausgeschriebene Stelle bemüht.)​

Was nützt mir jetzt ein Widerspruch wenn die selbe Behörde diesen Bearbeitet.
Da von mir vor einigen Monaten eine Dienstaufsichtsbeschwerde über diese Person und Kollegen einging. Trotz Beweise, ergebnislos.
Ich Wohne in einer Gemeinde wo jeder mit jedem Verwandt oder Bekannt im Rathaus ist.


Meine Frage ist es Möglich das ich für einen Widerspruch auch schon Prozesskostenhilfe
beantragen kann. Da ich am Samstag wieder eine weitere Kürzungs Androhung erhalten habe, natürlich darf ich mich noch äußern. Diesmal weil ich bei einer weiteren Firma meine Gesundheitlichen Einschränkungen erwähnt habe. Das wären dann 60%.
Ich denke ein Schreiben vom Anwalt könnte mehr erreicht werden.
Im übrigen fing alles erst richtig an, nachdem meine Arbeitsberaterin nette Person und kommt nicht aus diesem Ort.Weckselt immer von Gemeinde zu Gemeinde, mir eine Umschulung wegen meines ärtzlichen Gutachten zu gesagt hat.
 

Heiko1961

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Moin Rasti,
ich würde sagen, erst mal Widerspruch einlegen, dazu brauchst du keine Prozesskostenhilfe. De Widerspruch schon wegen der Fristenwahrung.
Der nächste Schritt, Beratungschein beim SG holen und beim Anwalt vorsprechen.
Ich denke mal, wenn du uns deinen Wohnort nennst, kann dir besser geholfen werden.:wink:
 

Grobi

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ich würde sagen, erst mal Widerspruch einlegen, dazu brauchst du keine Prozesskostenhilfe.
Genau so würd ich das auch machen. Einen DEUTLICHEN Widerspruch bzgl. des Telefonates, Ablauf schildern, fertig.
Beim zweiten Fall: Die Erwähnung gesundheitlicher Einschränkungen mit Auswirkung auf Deine Befähigung zur Ableistung der Vertraglichen Pflichten ist sogar Deine Pflicht, soweit ich weis. Ausserdem kann es zu weitreichenderen Problemen führen, wenn Du eine ernsthaftere Erkrankung verschweigst und diese später herauskommen sollte. Da ich nicht weis, ob Krankheitsbild und Arbeitsplatz zusammenpassen oder nicht solltest Du Dir hierfür ebenfalls Argumente sammeln (optimal: Attest mit klarer feststellung im bezug auf die Arbeitsstelle) und (binnen 4 wochen nach erhalt) diesen Widerspruch auch abgeben.

Sollte dann erstmal "einfach so" das Geld gekürzt werden (Muss Dir vorher schriftlich mitgeteilt werden) dann kannst Du erst zum SG. Solange der ganze Juristik-Freie Krampf mit Anhörung, Widerspruch und dergleichen noch läuft sieht es mit PKH und/oder Sozialgericht eher mau aus.

Allerdings stimme ich Dir auch in dem Punkt zu, das eine "Anwaltliche Beratung" helfen könnte. Das ginge wohl über den Besuch beim Amtsgericht, dort einholung des Beratungsscheines (10,00 €) und damit ab zum Anwalt. Manche Anwälte regeln diesen Antragskram auch direkt mit dem AG. Nachteil hier: Der Anwalt schreibt ein Brieflein nur gegen Extrabezahlung. Alternativ: Versuch`s vielleicht mal bei Gewerkschaft & co?
 
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