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Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweigt

Hartzeola

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Berlin –
Nach einem Anschlag mit Pflastersteinen auf das Jobcenter Charlottenburg vor knapp eineinhalb Jahren muss sich eine Studentin vor einem Amtsgericht verantworten. Die 25-Jährige verweigerte zu Beginn des Prozesses am Mittwoch die Aussage. Die Frau soll mit Komplizen den Eingangsbereich des Amtes mit Steinen beworfen haben. Zudem wird ihr vorgeworfen, im August 2013 einen Einsatz der Polizei behindert und einen Beamten geschlagen zu haben.

Mehrere Scheiben waren zu Bruch gegangen, als in der Nacht zum 3. Mai 2013 Steine gegen das Jobcenter geschleudert wurden. Ein Schaden von rund 5000 Euro sei entstanden, heißt es in der Anklage wegen Sachbeschädigung. Die Polizei ging von Tätern aus der linken Szene aus.

Fünf Monate später soll sich die Studentin des Widerstands sowie der Körperverletzung schuldig gemacht haben. Ein 36-jähriger Polizist sagte als erster Zeuge, die Angeklagte habe ihn „mit der flachen Hand geschlagen“. Sie und etwa 30 weitere Personen hätten bei dem Vorfall in einer Gaststätte die Festnahme eines Verdächtigen verhindern wollen. dpa
dungen
Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweigt | Polizei&Justiz*- Berliner Kurier
 

roterhusar

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Was soll man dazu auch noch sagen. Die Taten sprechen für sich.
:icon_knutsch:
 
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Gast
AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Was soll man dazu auch noch sagen. Die Taten sprechen für sich.
In der Tat. Dabei sollte man von einer Studentin eigentlich erwarten können, dass sie Ihr Missfallen über das Jobcenter anders zum Ausdruck bringen kann als auf diese Art, nämlich auf eine eloquentere Weise. Eine politische Botschaft im Sinne von Widerstand kann ich in ihrem Handeln nicht erkennen. Es ist in meinen Augen einfach nur eine unsinnige, unreflektierte Sachbeschädigung, die überhaupt niemandem dient. Wie man sowas gutheißen kann, ist mir schleierhaft.
 

Henrik55

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Studiert wahrscheinlich Sportwissenschaft:biggrin:. Was soll man denn einen Staat und seinen Schergen noch verbal entgegenhalten, wenn die einen nur noch rotzfrech ins Gesicht lügen?
 

KristinaMN

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Nee, vermutlich Sozialpäd.
 

Bakunin

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Wie der dann aussieht, muss jeder für sich selbst entscheiden und auch verantworten!

:icon_dampf:
 

0zymandias

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Vielleicht war es ja auch nur ein Missverständnis und sie sollte den WBA für Frau Vlasta Steiner einwerfen.

Fähla bassieren.
 
E

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Gast
AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Nee, vermutlich Sozialpäd.
Die sind meist zu bekifft zum Steine schmeißen. Außerdem verbietet sich das Steinewerfen aufs Jobcenter für eine echte Sozialpädagogin schon deshalb, weil dadurch die Integrität des Steines verletzt wird.

Auch wird der Stein durch das Werfen in seiner Autonomie beschnitten, denn von sich aus hätte er sich vermutlich gar nicht für den Flug gegen die Jobcenter-Tür entschieden.

Sozialpädagogisch ist also zu beanstanden, dass der Stein entmündigt und politisch instrumentalisiert wurde, so dass nicht auszuschließen ist, dass er sich nun in seiner Steinswürde verletzt sieht.

Eben das gilt es zu vermeiden. Das weiß doch jeder Sozialpädagoge!
 

Existenzminimum

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AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Die sind meist zu bekifft zum Steine schmeißen. Außerdem verbietet sich das Steinewerfen aufs Jobcenter für eine echte Sozialpädagogin schon deshalb, weil dadurch die Integrität des Steines verletzt wird.

Auch wird der Stein durch das Werfen in seiner Autonomie beschnitten, denn von sich aus hätte er sich vermutlich gar nicht für den Flug gegen die Jobcenter-Tür entschieden.

Sozialpädagogisch ist also zu beanstanden, dass der Stein entmündigt und politisch instrumentalisiert wurde, so dass nicht auszuschließen ist, dass er sich nun in seiner Steinswürde verletzt sieht.


...
:icon_lol::tongue:


Aber im Ernst, Berlin-Charlotten-Burg... . Es handelt sich vermutlich um ein "Bürgertöchterchen", dass in der verlängerten Pubertätsphase Pappi und Mammi mal zeigen wollte, wie "anarchisch es gegenüber dem Über-Ich drauf ist.

Bevor es dann ein paar Jahre später nach bestandenem Examen hoffentlich in den staatlich gesponserten Job geht- am liebsten verbeamtet oder wenigstens ÖD-Tarif, zur Not auch in einer der zahllosen Stellen der Sozialindustrie, aber möglichst nicht zu nah an der unangenehmen "Armutsfront" - (drüber reden und Hausarbeiten schreiben ist aber ok). Verwaltung wäre gnaz nett. Oder gut dotiertes Klug-schwätzen im (Stadt-) Parlament, das geht auch.

Zur Not auch ordentlich eingeheiratet, mit einem der in der Wirtschaft richtig Asche macht, damit man nicht unter den der Standard der Primäsozialisation sinkt.
.
Und den Kindern und Enkelchen erzählt man dann dass man auch mal so revolutionär drauf war wie Dutschke, Joschka und Cohn-Bendit.... . Nur halt rund 40-50 Jahre später ... .


Darauf noch nen Anarcho-Stern

:icon_stern:
 
E

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Gast
AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Aber im Ernst, Berlin-Charlotten-Burg... . Es handelt sich vermutlich um ein "Bürgertöchterchen", dass in der verlängerten Pubertätsphase Pappi und Mammi mal zeigen wollte, wie "anarchisch es gegenüber dem Über-Ich drauf ist.

Bevor es dann ein paar Jahre später nach bestandenem Examen hoffentlich in den staatlich gesponserten Job geht- am liebsten verbeamtet oder wenigstens ÖD-Tarif, zur Not auch in einer der zahllosen Stellen der Sozialindustrie, aber möglichst nicht zu nah an der unangenehmen "Armutsfront" - (drüber reden und Hausarbeiten schreiben ist aber ok). Verwaltung wäre gnaz nett. Oder gut dotiertes Klug-schwätzen im (Stadt-) Parlament, das geht auch.

Zur Not auch ordentlich eingeheiratet, mit einem der in der Wirtschaft richtig Asche macht, damit man nicht unter den der Standard der Primäsozialisation sinkt.
.
Und den Kindern und Enkelchen erzählt man dann dass man auch mal so revolutionär drauf war wie Dutschke, Joschka und Cohn-Bendit.... . Nur halt rund 40-50 Jahre später ... .


Darauf noch nen Anarcho-Stern

:icon_stern:
Eine zutreffende Milieu-Analyse. :icon_daumen: :biggrin:

So, und jetzt mache ich Feierabend, trinke einen guten, halbtrockenen Bio-Shiraz aus meinem schweineteuren Manufactum-Glas und schaue mir, wie es sich für einen anständigen New-Age-Hipster-Bobo-Yuppie der pseudolinken Frankfurter Schule gehört, einen saulangweiligen Claude Chabrol Film an, während ich multitaskingartig nebenbei in diesem Forum surfe und halbbesoffen einen wirren Aufsatz über die gesellschaftlichen Konstruktionsmodi sexueller Permissivität aus feminstischer Transgender-Perspektive schreibe. Prost an alle Forist_Inne/n!
 
E

ExitUser

Gast
AW: Prozess gegen Studentin: Pflastersteine gegen Jobcenter - Angeklagte (25) schweig

Eine zutreffende Milieu-Analyse. :icon_daumen: :biggrin:

Prost an alle Forist_Inne/n!
Prost Dir! Du darfst auch gerne für mich mit trinken! Besonders dann, wenn jemand stilvoll zugrunde geht! :wink:

Und was das Milieu angeht -
Contenance Sire!
 
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