Provision für Jobvermittler (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

mrxmen

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Oktober 2008
Beiträge
85
Bewertungen
4
Hallo
ich hab in einem Bericht gelesen, dass die Betreiber sogenannter privater Jobbörsen Provision bekommen!
Jetzt erkläre ich mir auch warum in meiner Jobbörse so mit Nachdruck und ohne zu gucken ob die Stelle wirklich auf auf einen paßt System betrieben wird!
Ich bin dorthin geschickt worden, und muß dort einmal pro Woche nach Stellen suchen, und man bekommnt von den Mitarbeitern dort
dort auch welche in die Hand gedrückt, und die sind nicht zimperlich, wenn man sagt das die Stelle nicht zu einem paßt!
Jetzt wird mir das auch klar warum, weil die auf Provision dort arbeiten, und viel Geld bekommen, wenn sie mich vermitteln würden!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo
ich hab in einem Bericht gelesen, dass die Betreiber sogenannter privater Jobbörsen Provision bekommen!
Jetzt erkläre ich mir auch warum in meiner Jobbörse so mit Nachdruck und ohne zu gucken ob die Stelle wirklich auf auf einen paßt System betrieben wird!
Ich bin dorthin geschickt worden, und muß dort einmal pro Woche nach Stellen suchen, und man bekommnt von den Mitarbeitern dort
dort auch welche in die Hand gedrückt, und die sind nicht zimperlich, wenn man sagt das die Stelle nicht zu einem paßt!
Jetzt wird mir das auch klar warum, weil die auf Provision dort arbeiten, und viel Geld bekommen, wenn sie mich vermitteln würden!
Jetzt erst darauf gekommen ? Das ist allgemeine Praxis sogar bei der ARGE kriegt der Vermittler Provision.
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Bei der ARGE,JC etc. wirst du nach Tarif Öffentlicher Dienst bezahlt.Da ist nix mit Provison.
Sicher nimmt der eine oder andere mal für eine Gefälligkeit kleine Geschenke an.
Das ist aber strafbar....
 

jockel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.010
Bewertungen
1.358
Für 6 Wochen stehst Du in der Vermittlungsverantwortung von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. Ist diese Zeit abgespult, haben beide nichts mehr mit Arbeitsvermittlung aktiv zu schaffen, sondern in einer schwarzgelben Sudelwirtschaft neues Menschenmaterial diesen privatwirtschaftlichen Leuteabkassieren zuzutreiben, die nur eins im Sinn haben nach 6 Wochen und nach 6 Monaten 2mal ihre Krallen auszufahen, um jeweils 1.000 Euro abzugreifen.

Und wenn jemand glaubt, daß es beim privaten Arbeitsvermitteln seriös und ehrlich zugeht, der irrt sich. Es ist ein Abzockmodell, wo man nach diesen 6 Monaten und einem Tag beim privaten Arbeitsvermittler mit einem neuen Vermittlungsgutschein auf der Matte zu stehen hat, um wieder gemolken zu werden.

Der tiefere Sinn von Privatwirtschaft?

Nun Kunden zu belügen, zu betrügen und ohne echte Gegenleistung in Wiederholung ständig zu beklauen.

Für mich ist solche Art Privatwirtschaft von Politikern und Lobbyisten organisierte Wirtschaftskriminialität, um öffentliche Haushalte und Sozialkassen im großen Stil zu schröpfen, bis sie nicht mehr funktionieren können. Danach trachten Schwarzgelb, Rotgrün und Unternehmerverbände.

Auch eine Art Casinokapitalismus.

Muß alles systemisch geschützt werden, sonst geht das christliche Abendland unter. Sollte es mal seriös und menschlich zugehen, dann haben wir eine falsch laufende Entwicklungsrichtung - den Weg in den Sozialismus und das ist nach Schwesterwilli und Co. völlig falsch, darf nicht sein, weil dann solche Vertreter wie er auf der Abschußliste stehen würden. Und die kleben ja so sehr an ihren Stühlen der Macht.
 

kelebek

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 November 2010
Beiträge
1.883
Bewertungen
604
E

ExitUser

Gast
Bei der ARGE,JC etc. wirst du nach Tarif Öffentlicher Dienst bezahlt.Da ist nix mit Provison.
Sicher nimmt der eine oder andere mal für eine Gefälligkeit kleine Geschenke an.
Das ist aber strafbar....
Papier ist geduldig wie könnte es sonst sein das die ARGE ihre eigenen Regeln nicht kennt? Beweis dafür ist in diesem Forum sehr häufig zu finden.
 
E

ExitUser

Gast
Da dient m. E. dann eher #5 als Erklärungsansatz.
Vieleicht hast Du mich falsch verstanden ich habe meinen Vermittler und einen anderen Vermittler belauscht. Das übliche frage antwort spiel machen die auch untereinander.
Zitat:.... was machts Du mit der Vermittlerprovision?..
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Papier ist geduldig wie könnte es sonst sein das die ARGE ihre eigenen Regeln nicht kennt? Beweis dafür ist in diesem Forum sehr häufig zu finden.
Sicher.Da stimme ich dir zu.
Trotzdem gibt es keine Provisonen im Tarifvertrag.
 
E

ExitUser

Gast
Komisch ihr traut den Argen und deren Vermittlern alles zu aber solches nicht? Sehr erstaunlich, wen ihr dann noch jemand der das von den Vermittlern selber gehört bzw belauscht hat für einen Lügner haltet. Ich weiß was ich gehört habe und die Argen machen doch sowiso was sie wollen. Ich habe durch meine Umzüge sogar festgestellt das die ARGEN sich sehr unterscheiden( ausstattung , auslegung von Gesetzen usw)
 
H

hanni

Gast
Komisch ihr traut den Argen und deren Vermittlern alles zu aber solches nicht? Sehr erstaunlich, wen ihr dann noch jemand der das von den Vermittlern selber gehört bzw belauscht hat für einen Lügner haltet. Ich weiß was ich gehört habe und die Argen machen doch sowiso was sie wollen. Ich habe durch meine Umzüge sogar festgestellt das die ARGEN sich sehr unterscheiden( ausstattung , auslegung von Gesetzen usw)
Komisch, du traust den Jobcentern (Argen gibt es nimmer^^) nicht und glaubst doch, was die Vermittler erzählen?:cool:
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Wer redet von Tarifvertrag. Ich erzähle nur was ich gehört bzw belauscht habe
Sorry.....aber wenn man etwas belauscht,geht oft der Zusammenhang verloren.

Würden die Mitarbeiter bei der ARGE Provisionen bekommen ,verstößt das gegen den Tarifvertrag.Und wenn das rauskommt ist das Häufchen am dampfen.
Die Gerüchte das die Leute da Provisonen bekommen gab es schon zu BA Zeiten in den 90érn.

Ihre "Provision" ist ja im Arbeitsvertrag geregelt.Inoffiziell.
"Bist du gut wird dein Vertrag verlängert"
"Bist du richtig gut bekommst du einen unbefristeten Vertrag"
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.203
Bewertungen
3.451
Das Vermittlungshonorar ist im §421g SGB 3 geregelt. Der Vermittlungsvertrag ist ein Maklervertrag, da ausschließlich bei einem Vermittlungserfolg eine Vergütung fällig wird. Nach erfolgreicher Vermittlung kann der Arbeitsvermittler der Institution, die den Vermittlungsgutschein ausgestellt hat, 2 Raten in Rechnung stellen: 1. Rate nach 6 Wochen in Beschäftigung / 1000 € (incl. 19% USt) 2. Rate nach 6 Monaten in Beschäftigung / 1000 € (incl. 19% USt) bis max. 1500 € (im Sonderfall)
Eine Honorarberechnung gegenüber dem Arbeitsuchenden ist alternativ erlaubt. Hierfür wird in der Regel ein Privatvertrag geschlossen. Auch bei einem Privatvertrag darf die Vermittlungsgebühr gegenüber dem Bewerber insgesamt € 2000 nicht überschreiten.


Private Arbeitsvermittlung
 

doppelhexe

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Juli 2011
Beiträge
3.322
Bewertungen
2.183
@ puma:

arge-mitarbeiter bekommen eine auf den deckel, wenn sie ihr "norm", leute in arbeit zu bringen, nicht erfüllen... mehr nicht...

die vorgaben sind da nur noch sehr viel schärfer als beim grundsicherungsamt...

extra-geld gibt es nicht für arge-mitarbeiter...:icon_evil:

wer weiss, von welcher art "privision" da geredet wurde, wenn das überhaupt stimmt...:icon_kinn:
 

doppelhexe

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Juli 2011
Beiträge
3.322
Bewertungen
2.183
Das Vermittlungshonorar ist im §421g SGB 3 geregelt. Der Vermittlungsvertrag ist ein Maklervertrag, da ausschließlich bei einem Vermittlungserfolg eine Vergütung fällig wird. Nach erfolgreicher Vermittlung kann der Arbeitsvermittler der Institution, die den Vermittlungsgutschein ausgestellt hat, 2 Raten in Rechnung stellen: 1. Rate nach 6 Wochen in Beschäftigung / 1000 € (incl. 19% USt) 2. Rate nach 6 Monaten in Beschäftigung / 1000 € (incl. 19% USt) bis max. 1500 € (im Sonderfall)
Eine Honorarberechnung gegenüber dem Arbeitsuchenden ist alternativ erlaubt. Hierfür wird in der Regel ein Privatvertrag geschlossen. Auch bei einem Privatvertrag darf die Vermittlungsgebühr gegenüber dem Bewerber insgesamt € 2000 nicht überschreiten.


Private Arbeitsvermittlung

das gilt für private arbeitsvermittlungen, diese haben aber mit arge-mitarbeitern nur in sofern zu tun, das die arge vermittlungsgutscheine ausstellt.

provison bekommen arge-mitarbeiter nicht...:icon_evil:

edit: der beitrag ist eher für puma bestimmt, auch wenn ich hartzeola zitiert habe...
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.203
Bewertungen
3.451
Hallo
ich hab in einem Bericht gelesen, dass die Betreiber sogenannter privater Jobbörsen Provision bekommen!
Jetzt erkläre ich mir auch warum in meiner Jobbörse so mit Nachdruck und ohne zu gucken ob die Stelle wirklich auf auf einen paßt System betrieben wird!

das gilt für private arbeitsvermittlungen, diese haben aber mit arge-mitarbeitern nur in sofern zu tun, das die arge vermittlungsgutscheine ausstellt.

provison bekommen arge-mitarbeiter nicht...:icon_evil:
Ich würde an deiner Stelle alles von Vorne an lesen, wenn du was posten willst. Ab #1.
 

Henrik55

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2006
Beiträge
981
Bewertungen
223
Wenn der Fallmanager die Wahl hat zu welchen privaten Bildungsträger er einen schickt und dieser den Vermittlungsgutschein abgreifen kann, indem er einen in die Billigjobs der Zeitarbeit verschachert kann man sich leicht vorstellen, dass da Geld fließt. Meist wird es aber so sein, dass die höheren Staatsschergen welche en gros die Maßnahmen einkaufen geschmiert werden und dann den Fallmanagern keine Wahl mehr lassen zu welcher Träger er die Leute zu verschicken hat. Man muss nur die offiziellen Geldströme verfolgen und schauen, wer da was lenken kann. Dann weiß man auch meist wer noch die Hand aufhalten könnte.
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Auch die Fallies halten die Hand auf .Ist aber strafbar.
Aber .... die Kungelei kann man machen ohne Ende.Und das muss man erst nachweisen.
Hand aufhalten hat viele Facetten:

-Politische Ämter
-Vertragsverlängerung
- "Ich kenne da jemanden der die Garage baut"

usw.Etc.
 

jockel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.010
Bewertungen
1.358
Vieleicht hast Du mich falsch verstanden ich habe meinen Vermittler und einen anderen Vermittler belauscht. Das übliche frage antwort spiel machen die auch untereinander.
Zitat:.... was machts Du mit der Vermittlerprovision?..
Folgende Antwort ist denkbar:

Voller Dankbarkeit, daß es dieses Schmierfilzsystem für Beamte und Sachbearbeiter bei den Arbeitslosenverwahrlosungsanstalten gibt - anlegen in Börsenspekulationsgeschäfte bei der Ackermannbank.

Und den Brötchengeber - die Arbeitslosenverwahrlosungsanstalt über den grünen Klee loben - ganz im Sinne:

Wessen Broß ich eß, dessen Lied ich sing'.

Das Schicksal der Arbeitslosen ist uns doch so s c h e i ß egal - genau wie bei Po-falla, dem viele F r e s s e n nicht gefallen. Es ist der gleiche Herrschaftsstil in den oberen Etagen wie unten bei den Amtsbütteln und -lakaien.

Kapital ist wichtiger als soziale Sicherheit für Menschen. Dafür hat man die soziale Ausselektierung mit Hilfe der Roland-Berger-Gauner sich geschaffen - Einteilung in Markt-, Beratungs- und Betreuungskunden. Die Betreuungskunden macht die am stärksten ausselektierte Masse aus, die keinerlei Hilfe mehr zu erwarten haben und verrecken sollen in dieser freiheitlich-demokratischen Verbrecherordnung.

BRD?

Es macht keinen Unterschied, ob von schwarzgelb, rotgrün oder kackbraun regiert. Das Ergebnis bleibt in allen Fällen gleich.
 

jockel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.010
Bewertungen
1.358
Sorry.....aber wenn man etwas belauscht,geht oft der Zusammenhang verloren.

Würden die Mitarbeiter bei der ARGE Provisionen bekommen ,verstößt das gegen den Tarifvertrag.Und wenn das rauskommt ist das Häufchen am dampfen.
Die Gerüchte das die Leute da Provisonen bekommen gab es schon zu BA Zeiten in den 90érn.

Ihre "Provision" ist ja im Arbeitsvertrag geregelt.Inoffiziell.
"Bist du gut wird dein Vertrag verlängert"
"Bist du richtig gut bekommst du einen unbefristeten Vertrag"
Von wegen ... am dampfen.

Wie der Herr ... so's Gescherr!!!

Wie der Herr ... so die Untertanen, die nur die runterfallenden Brotkrumen aufsammeln dürfen, die die wahren Gauner in den Arbeitslosenverwahrlosungsanstalten sich gegenseitig in völlig anderen Dimensionen zuschieben und zuschachern.

Es gibt keine richtig funktionierende Dienstaufsicht. Ist wie bei den Bundes- und Landesrechnungshöfen. Wenn die krummen Geschäfte gelaufen sind, wird gekräht, ohne was verbessern zu dürfen. Deshalb will man auch keine Amtshaftung, weil dann schnell mal von der Führungsspitze bis runter zum letzten Amtsbüttel so mancher dieser Verwaltungspobel gesiebte Luft atmen müßte. Wenn man da juristisch richtig aufräumen würde, müßte man beim schon stinkenden Kopf zuerst anfangen. Und wer will dann solche Amtsjobs noch machen, wenn juristisch besser in den Amtsstuben der eiserne Besen kehren würde.

Es bleibt also beim inneramtlichen Bestechen und Korrumpieren und beim Verschleudern von Steuermitteln an die Wirtschaft und Armutsbildungsindustrie. Funktioniert doch alles hervorragend.
 
Oben Unten