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Protest gegen Zeitabeit - Für einen Euro weniger

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Kaleika

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#1
Protest gegen Zeitabeit

Für einen Euro weniger

Der Personaldienstleister Runtime beschäftigt in Bremen Menschen zu niedrigen Ostlöhnen. Kritiker sprechen von "Sklavenarbeit" und demonstrieren dagegen. VON JAN ZIER

Frau M. ist Zeitarbeiterin. In Bremen. Genauer gesagt: Als Angestellte der Bremer Niederlassung des Personaldienstleisters Runtime. Wobei - genau da fängt das Problem schon an: Ihren Arbeitsvertrag mit dem hiesigen "Team Runtime" hat Frau M. formal mit einem Firmenteil abgeschlossen, der in Magdeburg ansässig ist. Und also lediglich niedrigere Ostlöhne zahlt. Zunächst sechs Euro pro Stunde - das ist der Tarif für eine "Hilfsarbeiterin ohne nähere Tätigkeitsangabe", zum 1. Juli 2009 aufgestockt auf 6,15 Euro. (...)
Protest gege Zeitabeit: Für einen Euro weniger - taz.de
 

ShankyTMW

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#2
Interessant, den Link gibts noch - verweist aber auf - NICHTS
Auch über die Suchmaschinene bin ich auch ncihts vergleichbares gestoßen. Auf der TAZ Bremen Hauptseite ist noch die Headline vorzufinden (siehe Anhang: Screenshot), der aber ebenfalls nur auf eine leere Seite verweist.

Nur auf die etwa 14 Tage alten Artikel stoß ich bei Recherchen, wie das hier:

Und willst du nicht mein Zeitarbeiter sein.....

Sollte da jemand eine Nachrichtensperre über das ganze verhängt und den Artikel in der TAZ entfernt haben? Auch über Metager und Zuula find ich nicht mehr als die leeren TAZ Links :icon_kinn:
 

ShankyTMW

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#5
Ja heut gehts auch bei mir. Hatte mich wei gesagt gestern Abend gewundert, weil sich die TAZ Seite ohne Berichtsinhalt auftat. *Schulterzuck*
 

Mario Nette

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#6
Bremen: "Go in" bei Zeitarbeitsfirma
Kommunist_in 09.12.2009 14:50 Themen: Soziale Kämpfe

Circa 20 sozialpolitische Aktivist_innen aus der (radikalen) Linken führten heute ein "go in" in einer Bremer Zeitarbeitsfirma durch.

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Mario Nette
 

mercator

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#7
Diese Sklavenbude hat einen CGZP-Vertrag. Das kann ganz übel für "Team Runtime" ausgehen.

Übrigens: Leiharbeiter, die unter einem CGZP Vertrag für Hungerlöhne knechten müssen, können und sollen Gehaltsnachforderungen stellen. Alle CGZP Tarifverträge gelten derzeit als "schwebend unwirksam", damit würde das "equal pay"-Prinzp gelten.
Wichtig: wer seine Ansprüche für das Jahr 2006 im Falle einer letztinztanzlichen Entscheidung des BAG zu ungunsten der CGZP nicht verlieren will, muss sie noch in diesem Jahr geltend machen. Die Gewerkschaften helfen dabei.

Soweit mir bekannt ist, wendet auch die Schlecker Leiharbeitsbude den CGZP an. Ich hoffe, dass auf diese Lohndrücker so horrende Nachforderungen zukommen, dass es ihnen das Genick bricht.
 
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