Protest gegen Gleichstellung von Kommunismus und Faschismus

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Kaleika

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Kampf um die Geschichte

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Linke aus zahlreichen europäischen Ländern protestieren gegen die Gleichstellung von Kommunismus und Faschismus und das Bestreben auf EU-Ebene, den 23. August – Jahrestag des Ribbentrop- Molotow-Pakts – als »Gedenktag für die Opfer totalitärer Regime« zu etablieren. Die Kommunistische Partei Griechenlands KKE veröffentlichte am Wochenende einen entsprechenden Appell. Auch der international bekannte Komponist Mikis Theodorakis empörte sich gegen die »bestialische Verdrehung der jüngsten Geschichte«. Unweit von Berlin protestierten am Sonntag Hunderte gegen die Entsorgung kommunistischer Widerstandsgeschichte. (...)
https://www.jungewelt.de/2009/08-24/052.php
 

goweidlich

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Hallo

So ungewöhnlich ist das doch nun auch nicht !

Lenin - Kommunist - Millionenfacher Massenmörder !
Stalin - Kommunist - Millionenfacher Massenmörder !
........

Hitler - Faschist - Millionenfacher Massenmörder !

Was soll daran falsch sein, man kann SIE genau daran vergleichen!

Achso, Lenin war der Erfinder des Konzentrationslagers, die dann die Deutschen wohl übernommen haben.

Zeit heilt keine Wunden - und vergessen wird dies auch nicht !

gruß
goweidlich
 

Kaleika

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Das ist mir etwas zu platt!

Kaleika
 
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Die Welle ist ein deutscher Kinofilm, der auf dem Sozialexperiment The Third Wave basiert. Der Stoff wurde bereits 1981 fürs Fernsehen verfilmt, der gleichnamige Film wurde oft in deutschen Schulen vorgeführt, der daraus entstandene Roman Die Welle (1981) von Morton Rhue ist ebenfalls häufig Unterrichtsgegenstand.


m Mittelpunkt der Handlung stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und eine Gruppe von Schülern. Während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ bekommt dieser gegen seinen Willen statt des Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte „Durchkauen“ des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Drei Jungen verlassen das Projekt, davon kehren jedoch kurz darauf zwei zurück. Er startet ein Experiment, um seinen Schülern zu demonstrieren, wie einfach es auch heute noch ist, die Massen zu manipulieren und eine Diktatur zu errichten.

Er ändert die Sitzordnung in eine frontal auf ihn gerichtete Position und demonstriert zunächst, wie es ist, wenn man militärähnliche Umgangsformen im Alltag einführt, beim Reden aufstehen muss und schnelle, knappe Antworten zu geben hat. Dann zeigt er den Schülern die Wirkung gemeinsamen Marschierens im Gleichschritt auf der Stelle. Nachdem er sich in persönliche Begeisterung hineinsteigert, weil er den verhassten Kollegen unter ihm dadurch stören kann, springt ein Funke echter Begeisterung auf die Schüler über.

Rezensionen

„[…]Die Entwicklung der Charaktere und ihre Reaktionen wirken oft unglaubwürdig […] Der Film zeigt die schleichende, schwer durchschaubare Gefahr nur am Anfang, später jedoch leicht erkennbar als freigelassenes Raubtier mit Titel und Anspruch[…].“

– Michael Denks, Zelluloid.de[1]

„Der Außenseiter, der Ausländer, der Hedonist und der Unterschichtler. Sie alle sind anfällig für das Gemeinschaftsversprechen der ‚Welle‘. In dieser Aufzählung fehlt, und das muss man dem Film ankreiden, die Figur des getriebenen Teenagers, dem Kind des Neoliberalismus, der sich den marktwirtschaftlichen Zwängen angepasst hat und vom Praktikum ins Fitnessstudio in die Theaterprobe eilt, weil er weiß, dass nur er allein dafür verantwortlich ist, was aus ihm wird. Auch dieser gehetzte Karrierist hätte ein Bad im Welle-Wasser wohl genossen. Am nächsten kommt Karo, die eitle Klassenprima, an diese Figur heran. Aber gerade sie ist es, die den Widerstand gegen die totalitäre Schülergruppe initiiert. Damit gibt der Film dem status quo seine Absolution. Er verhält sich unkritisch gegenüber der heutigen Realität, die eine Realität der Marktwirtschaft ist und in der Leistungsdenken zur unhinterfragten Maxime geworden ist.“

– Christoph Cadenbach[2]

„Was gegen eine Verfilmung der ‚Welle‘ sprach, war dann allerdings erst einmal das Buch selbst. Nicht nur unsagbar erfolgreich, sondern leider auch unsagbar schlecht, eine Art ‚Hanni und Nanni besiegen den Faschismus‘ – und dieser Vergleich tut Enid Blyton noch Unrecht. […] Es kommt gar nicht darauf an, wofür man sich zusammenschließt (im Film steht die "Welle" zunächst für gar nichts), allein das Gefühl der Gemeinsamkeit ist schon gefährlich und muss die schlimmsten Kräfte entfesseln. Wer aber ausgerechnet damit vor dem Faschismus warnen will, dass er ihn aller Inhalte beraubt; wer die Gefahr ganz unhistorisch und undifferenziert in Nirgendwo verortet; und wer dann auch noch vorgibt, rettende Wachsamkeit zu verbreiten – der ist doch eher ein Teil des Problems als ein Teil der Lösung.“

– Tobias Kniebe[3]

„Beide Filme [Napola und Die Welle] […] erzählen von der Lust an der Unfreiheit und davon, wie sie dem Protagonisten zu guter Letzt erst vergeht. Leider nur werden sie zu Exempeln ebenjener selbst verschuldeten Unmündigkeit, deren Ursachen zu demonstrieren sie angetreten sind. Das hat viel zu tun mit der bestürzenden bildpolitischen Naivität von Regisseur Gansel, der aus lauter Liebe zum gut aussehenden Handwerk dieser Lust an der Nazi- und Wellengemeinschaft immer mal wieder selbst verfällt.“

– Ekkehard Knörer[4]

„Die Welle ist auch eine Milieustudie, und erst das macht den Film überzeugend. Er zeichnet das Lebensbild der Oberstufenschüler aus dem gehobenen Mittelstand nach. […] Oft muss man sich auch noch allein den Weg durch diesen Dschungel schlagen. Leicht kann sich ein Vakuum im Leben der Jugendlichen bilden: die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft, von der man aufgefangen und anerkannt wird, so wie man ist; die Sehnsucht nach Verbindlichkeit und klaren Worten, nach jemanden, der sagt, wo’s langgeht. […] Die Welle ist der rechte Film zur rechten Zeit. Er nimmt auf, was heute wieder im Schwange ist, wenn über Pädagogik diskutiert wird, das Lob der Disziplin, die Idee der Schuluniform, das Ideal des Gemeinschaftsgeistes, und zeigt, wo dieser Weg enden kann. Um in der Titelmetaphorik zu bleiben: Es gibt keine Welle, die sich nicht überschlägt, spätestens dann, wenn sie ans Ufer brandet.“

– Maximilian Probst[5]

„Scheint das Thema auch heikel und schwer, gelingt dem Regisseur ein durchaus populärer, massenkompatibler, keinesfalls aber populistischer Film. Seine Geschichte bleibt nachvollziehbar und spannend, fußt in der heutigen (Schul-)Realität und kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus. Auch der mögliche Vorwurf, dass die einzelnen Schüler allesamt als Stereotypen gezeichnet sind, greift nicht. Die Kategorisierung ist hier vielmehr notwendig, zeigt sie doch die Anfälligkeit gänzlich unterschiedlicher Menschen für ein und dieselbe "Idee". […] Individualität statt Gruppenzwang, Kritikfähigkeit statt Gleichschaltung werden hier propagiert, wobei der Unterhaltungsfaktor stets hoch bleibt. Dafür sorgen nicht zuletzt ein gut zusammengestellter Soundtrack und als optischer Blickfang Christiane Paul als Wengers Ehefrau. Sie erkennt scharfsichtig, wie ihr Mann allmählich zum Faschisten mutiert und meint damit gleichzeitig wohl auch alle anderen Machtmenschen dieser Welt.“

– Gebhard Hölzl[6]

Quelle und Rest: Die Welle (2008) – Wikipedia

:icon_rolleyes:
 

larifari33

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Hallo

So ungewöhnlich ist das doch nun auch nicht !

Lenin - Kommunist - Millionenfacher Massenmörder !
Stalin - Kommunist - Millionenfacher Massenmörder !
........

Hitler - Faschist - Millionenfacher Massenmörder !

Was soll daran falsch sein, man kann SIE genau daran vergleichen!

Achso, Lenin war der Erfinder des Konzentrationslagers, die dann die Deutschen wohl übernommen haben.

Zeit heilt keine Wunden - und vergessen wird dies auch nicht !

gruß
goweidlich




Der Unterschied liegt darin : Kommunist konnter jeder werden, egal welches Aussehen du hattest,welche Nationalität,welches Geschlecht - sprich Juden, Sinti,Roma,Deutsche,Österreicher,Polen, Dunkelhäutige,Weisse,Große,Kleine,Kranke,Schöne und Hässliche,Intelligente und Dumme !!!!
Und bei Hitler ( Faschismus ) musstest Du´ Arischen´ Blutes sein und zum Herrenvolk gehören -- oder gab es im Kommunismus auch Rassegesetze ??
Aber die KZ´s haben die Engländer erfunden !
Andere für sich Arbeiten zu lassen ( ohne Entlohnung ) gab es schon so lange es Menschen gibt ....... Deshalb ist auch die Demokratie die einzigste ( für mich zumindestens) in Frage kommende Regierungsform
Kommunismus ist Verbrecherisch gewesen aber Faschismus war schon noch eine Stufe schlimmer !

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

Gruß aus München
 

michaelulbricht

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es ist das alte Lied der Linken über die Faschisten.

Es ist schon bitter wenn deutsche nicht mal den Unterschied zwischen Faschisten und Nationalsozialisten kennen.

In Deutschland waren nie Faschisten an der Macht.
Nationalsozialisten haben Millionen von Menschen in Deutschlands Namen umgebracht.
Sozialisten haben noch extrem mehr Menschen in der Welt umgebracht weil die Menschen Freiheit wollten.

Es ist doch relativ einfach zu erkennen.
Jeder dieser 3 Staatsformen hat schon ein Problem damit eine freie Presse zuzulassen.
Es gibt kein Recht auf freie Meinungsäußerung usw.

Letztendlich ist es doch wie die Mafia oder die Camorra oder Ndrangheta, es sind alles Verbrecher.
Und nur weil die einen mal welche von den anderen niederstrecken sind sie noch lange nicht die Guten.

Klaus
 

Couchhartzer

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Andere für sich Arbeiten zu lassen ( ohne Entlohnung ) gab es schon so lange es Menschen gibt ....... Deshalb ist auch die Demokratie die einzigste ( für mich zumindestens) in Frage kommende Regierungsform
Ja klar, denn genau diese Demokratie hat ja nun auch bei uns in Deutschland mit Hartz-IV genau dasselbe geschaffen durch die Regelungen in den sog. Sozialgesetze - nämlich andere für sich (in unseriösen Maßnahmen - aufgezwungenen 1-Euro-Jobs - in Lohndumpingfirmen - usw.) für sich arbeiten zu lassen.
Ein Hoch auf diese "ach so viel bessere" Demokratie (Vorsicht: Ironie als Denkanstoss). :icon_wink:
 

Speedport

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Die Aufzählung mit Hitler und Stalin ist bei weitem noch nicht vollständig. Besonders Mao sollte nicht vergessen werden, ca. 70 - 80 Mio. Opfer.

Insgesamt finde ich es müßig über böse und weniger böse (weil das richtige Bewußtsein) Mörder nachzudenken.

Den Ermodeten dürfte es egal sein ob der Mörder Kommunist oder Nazi war - tot ist tot.

Ein System, das aus Systemdenken Menschen tötet oder deren Tod bewußt in Kauf nimmt (Kollateralschaden), ist verbrecherisch.

Das gilt für die zivilen Opfer repressiver System in der ganzen Welt und wir brauchen auch uns Deutsche bzw. Europäer nicht ausnehmen. Wer interessiert sich z.B. für die Toten an den Außengrenzen der EU im Mittelmeer? Alles nach Recht und Ordnung, aber völlig klar, was es nach sich zieht.

Oder wer fragt danach, daß durch unsere deutsche und europäische Subventionspolitik in der Dritten Welt tagtäglich Tausende im wahrsten Sinn des Wortes verrecken?
Das richten unter anderem Verbraucher an, für die Geiz geil ist - wer von uns fühlt sich da berufen, den ersten Stein zu werfen? Wir sind alle irgendwie Massenmörder. Nicht weil wir so böse, sondern weil wir so gedankenlos sind bzw. weil wir es sein wollen. Nur nicht hinsehen und sich Gedanken machen, das könnte ja die eigene Selbstzufriedenheit stören.
 

Couchhartzer

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Wer so was von sich gibt, hat ja wohl jedes Gefühl für Proportionen verloren.
Nicht wirklich - deswegen ja auch die deutlich sichtbaren und für (fast) jeden zu erkennenden Hinweise auf "Ironie" und "Denkanstoss", die man natürlich mitlesen und dann über deren Bedeutung eigenständig nachdenken muss, um erkennen zu können was es wohl bedeuten könnte. :icon_wink:
 

Speedport

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Nicht wirklich - deswegen ja auch die deutlich sichtbaren und für (fast) jeden zu erkennenden Hinweise auf "Ironie" und "Denkanstoss", die man natürlich mitlesen und dann über deren Bedeutung eigenständig nachdenken muss, um erkennen zu können was es wohl bedeuten könnte. :icon_wink:

Das war nur ein Gedanke, der stehenblieb als der Beitrag aus Versehen schon hochgeladen wurde, als ich noch bei der Bearbeitung war.

In der Endfassung ist das bereinigt.
 

druide65

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Der Unterschied liegt darin : Kommunist konnter jeder werden, egal welches Aussehen du hattest,welche Nationalität,welches Geschlecht - sprich Juden, Sinti,Roma,Deutsche,Österreicher,Polen, Dunkelhäutige,Weisse,Große,Kleine,Kranke,Schöne und Hässliche,Intelligente und Dumme !!!!
Und bei Hitler ( Faschismus ) musstest Du´ Arischen´ Blutes sein und zum Herrenvolk gehören -- oder gab es im Kommunismus auch Rassegesetze ??
Aber die KZ´s haben die Engländer erfunden !
Andere für sich Arbeiten zu lassen ( ohne Entlohnung ) gab es schon so lange es Menschen gibt ....... Deshalb ist auch die Demokratie die einzigste ( für mich zumindestens) in Frage kommende Regierungsform
Kommunismus ist Verbrecherisch gewesen aber Faschismus war schon noch eine Stufe schlimmer !

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

Gruß aus München


Kommunist konnte längst nicht jeder werden das ist ein Märchen.
Betrachtet man das "Urland des Kommunismus" die ehemalige Sowjetunion muss man feststellen das es auch dort Rassimus und ethnische Säuberungen und Deportationen gab der Millionen zum Opfer gefallen sind.

- 1940-45 Rußlanddeutsche,Krimtataren,Tschetschenen,Balten,Polen,Deutsche
- 1948 Juden

2/3 der hohen Parteiämter waren in Händen der Russischen oder Ukrainischen Bevölkerungsgruppe.

Man kann sich andere sognannte "sozialistische" oder" Kommunistische " Länder anschauen wo es in ähnlicher Weise ablief oder abläuft wie China(Tibet) oder Kambodscha(Wo ein wahrer Genozid stattgefunden hat).

Faschismus und Kommunismus....Zwei verschiedene Ideologien .....die aber so verschieden gar nicht waren.

Selbst den Antisemitismus hat es bei den Kommunisten gegeben....wo eine Gemeinsamkeit(eine von vielen) mit den Nationalsozialisten da ist.

Nun ja... unverbesserliche und ewig gestrige die die Geschichte nicht aufarbeiten gibt es auch unter den Linken.
 
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ExitUser

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Ein Zitat von Stalin: "Befreien Sie das Ministerium von Juden! Säubern Sie die Synagoge".

Und Aussenminister Litwinow ist nicht grundlos durch Molotow vor dem Hitler-Stalin-Pakt im Jahre 1939 ersetzt worden.
 

elgoki

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Ich kann nur eins dazu sagen, an den meisten Äußerungen kann man erkennen, dass erstens die über 70 Jährige Antikommunismus Hatz sehr gut gewirkt hat und das zweitens die meisten die sich hier äußern überhaupt keine Ahnung haben worüber sie schreiben.
 

Speedport

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Ich kann nur eins dazu sagen, an den meisten Äußerungen kann man erkennen, dass erstens die über 70 Jährige Antikommunismus Hatz sehr gut gewirkt hat und das zweitens die meisten die sich hier äußern überhaupt keine Ahnung haben worüber sie schreiben.

Ist ok, nur gut, daß Du den Durch- und Überblick hast.

Das Schöne an Fanatikern ist, daß man sie ganz leicht erkennen kann.
 

elgoki

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Ist ok, nur gut, daß Du den Durch- und Überblick hast.

Das Schöne an Fanatikern ist, daß man sie ganz leicht erkennen kann.

Ist ja gut das Du so über dich selbst sprichst! Selbsterkenntnis war schon immer ein guter Weg zur Besserung. Diskussion für mich beendet.

Ach ja eins noch - der ungebremste Kapitalismus sorgt Jahr für Jahr für über 31,5 Millionen Hungertote - darüber solltest Du mal nachdenken!
 

Volker

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Solche Vergleiche sind in der Tat zu platt, zu einfach und es ist Wahl.
Bzw. das Undemokratische agieren mit dem Thema des sogenannten Reformvertrag
Verfassungsvertrag.

Da wird, wie auch hier, getan als sein die Massenmörder unter Kommunisten
und Faschismus zu finden aber nicht im Kapitalismus selbst. Völlig ausgeblendet wird,
was der Kapitalismus angerichtet hat. Zigmillionen und aberzigmillionen Tote Mörde bis einschlisslich heute. Von Anbeginn an. Vergessen wir also nicht die Kriege wie 1 Weltkrieg, Vietnam, Israel und und und.

- Erstens ist der Faschismus, ob nun man einen Unterschiede von Sozialfaschismus
und Faschismus. reininterpretieren will oder nicht. Nämlich eine Ausgeburt des Kapitalismus.

- Zweitens hat es einen Kommunismus gar nie gegeben. Es nannte sich Sozialimus,
(sogenannter schreib ich ja immer dazu)


- Drittens ist der Sozialusmus/Kapitalismus nicht einfach heruntergefallen vom Himmel sondern aus den möderischen agieren des Kapitalismus entstanden.

- Viertens, sind alle Theorien immer nur Menschen gemacht. Gier, Macht usw. ist ein Problem das bisher keine Gesellschaft versucht hat einzugrenzen, im Gegenteil, alle haben das gefördert. In den Sozialimus gab es zumindest ansätze dazu, es besser zu machen.

- Fünftens kann es nicht sein, das ein Kapitalismus, so freundlich ist, das man es unterschlagen sollte das erdie Ursache dieser mörischen Diktaturen ist, war und bleibt, im Gegenteil, es ist der Haupschuldige im Klimawandel, das die Erde, und die gesamte Menschheit zur Zeit bedroht. Was der Sozialismus, auch gemacht hat, freilich mitunter aus den gewissen Umstand heraus, das er konkurieren musste, sonst wäre er schneller weg gewesen. Vergessen wir auch nicth die vielen hundert(e) Kleindiktaturen.

-Sechstens ist der Sozialimus nicht unbedingt Sozialismus gewesen wie er mal gedacht war. Dagegen der Kapitalismus ist schon, so gedacht wie er ist.

Für weiteres hat Telepolis schöne Dokumente bereitgstellt, die aufzeigen, wer im Kapitalismus mehrmals die Welt an den Abgrund gebracht hat. Bz es wird klar, wer das Problem eigentlich ist.

TP: Lie-Man Lemnitzer
die vorherrigen teile 1-3 solltet ihr euch ruhig auch ansehen.(und dabei ruhig an den 9.11 mal denken).


Also bitte, fair bleiben und nachdenken, nicht einfach was übernehmen was so aus der EU kommt oder sonstwoher.

Ein Wort noch zum Sozialfaschismus - Faschismus. das ist nie das gleiche gewesen. Der Hitlerfaschismus war kein Sozialfaschismus, sondern eine brutalst mögliche Herrschaft des Kapitals, des Kapitalismus. Es hatte nix mit Sozial zu tun, auch nicht gegenüber die deutsche Bevölkerung. Der Sozialfaschismus war eine nie existierende Theorie der KPD (das ist jetzt etwas grob dargestellt).

Denkt daran wo xyz draufsteht, muss ja nicht unbedingt xyz drin sein.

Volker
 

druide65

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Der Kommunismus war von Anfang so wie er gedacht war....Ablösung der ursprünglichen Herrschaftsstrukturen ersetzt durch neue Unterdrückung.

Wie sagte Marx?Die Diktatur des Proletariats....das Wort Diktatur sagt da ja wohl alles....

Platte Attitüden wie "Der Sozialismus ist der Weg zum Kommunismus" verschleierten nur Massenmord und Unterdrückung.

Die größten Klimasünden,die größte Unterdrückung passierte in den sogenannten Sozialistischen Ländern.

Kapitalismus und Kommunimus...die tun sich nichts weil sie viele Gemeinsamkeiten haben.

Und wer die NS Idelogie mit der Herrschaft des Kapitals gleichsetzt...dem empfehle ich Ralph Giordano"Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte.Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg"
Es wäre die Herrschaft einer Kaste gewesen nicht des Kapitals.....
 

larifari33

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es ist das alte Lied der Linken über die Faschisten.

Es ist schon bitter wenn deutsche nicht mal den Unterschied zwischen Faschisten und Nationalsozialisten kennen.

In Deutschland waren nie Faschisten an der Macht.
Nationalsozialisten haben Millionen von Menschen in Deutschlands Namen umgebracht.
Sozialisten haben noch extrem mehr Menschen in der Welt umgebracht weil die Menschen Freiheit wollten.

Es ist doch relativ einfach zu erkennen.
Jeder dieser 3 Staatsformen hat schon ein Problem damit eine freie Presse zuzulassen.
Es gibt kein Recht auf freie Meinungsäußerung usw.

Letztendlich ist es doch wie die Mafia oder die Camorra oder Ndrangheta, es sind alles Verbrecher.
Und nur weil die einen mal welche von den anderen niederstrecken sind sie noch lange nicht die Guten.

Klaus







Klaus es tut mir leid aber Du schreibst Blödsinn


Faschismus ist heute der Sammelbegriff für alle antiliberalen und antisozialistischen totalitären Ideologien. Der Begriff wird vor allem mit dem des Nationalsozialismus (der abgesehen von intensivem Gemeinschaftskult nur dem Namen nach sozialistisch war) gleichgesetzt, da unter dem Nazi-Regime die Ideen des Faschismus besonders konsequent und erbarmungslos umgesetzt wurden.
Überzeugte Anhänger und Verfechter dieser Ideologien werden Faschisten genannt.

Merkmale
Der Faschismus duldet keine andere Weltanschauung neben sich. Getreu dem Führerprinzip haben sich alle seinen Regeln, die vom Führer sozusagen verkörpert werden, in ihrem Denken und Handeln zu unterwerfen. Das Führerprinzip ist mit allen Mitteln durchzusetzen. Gewalt gilt dabei als absolut legitim. Als ebenso legitim gilt die gewaltsame Machtergreifung, denn der "natürliche" Anspruch auf die Macht besteht aus der Sicht des Faschisten ohnehin. Diese Macht ist demnach dauerhaft zu sichern. Meinungsfreiheit, demokratische Strukturen, eine funktionierende Opposition oder gar freie Wahlen sind daher in solchen Systemen nicht denkbar.
Um dem Gedanken der Gleichheit im Volke gerecht zu werden, duldet der Faschismus keine Interessenvertretungen einzelner Gruppen wie beispielsweise Gewerkschaften oder Frauenbewegungen. Die offizielle Partei gilt als einzige Interessenvertretung aller.
Die eigene Nation bzw. das eigene Volk steht an erster Stelle. Jede Entwicklung, auch im Ausland, wird ausschließlich danach bewertet, ob sie den Bedürfnissen der eigenen Nation dient. Tut sie das nicht, kann dies ein ausreichender Grund für einen Angriff sein.
Unterfüttert wird diese Denkweise mit einem Rassismus, der das eigene Volk als höherwertig und überlegen gegenüber anderen Völkern betrachtet. Deshalb soll eine Stärkung und Vergrößerung dieses Volkes zu einer Verbesserung der Welt führen. Der Rassismus, oftmals verbunden mit Antisemitismus, entfaltete sich bisher nur im nationalsozialistischen Deutschland in vollem Umfang, allerdings ist jedes faschistische Regime dafür anfällig.
Zur Reinerhaltung des Volkes erfolgt eine Auslese, in deren Rahmen als minderwertig geltende Gruppen herabgesetzt oder "aussortiert" werden. Dies kann sich auf Behinderte oder Homosexuelle beziehen, aber auch auf Anhänger unliebsamer Weltanschauungen oder Immigranten und deren Nachkommen.

Herkunft
Der Faschismus stammt aus Italien und wurde durch die von Benito Mussolini angeführte Massenbewegung der sogenannten Schwarzhemden etabliert. Der Name leitete sich her aus dem lateinischen Wort fasces (Bündel) und sollte an die Rutenbündel erinnern, die im alten Rom die Gerichtsbarkeit symbolisierten. Nach der Französischen Revolution 1789 wurde das Symbol wieder aufgegriffen, dieses Mal als Garant dafür, dass die Macht nun beim Volk lag. Und weil das italienische Wort fasci auch für Bünde bzw. Verbindungen steht, konnte Mussolinis neue Bewegung sich schon ihrem Namen nach auf drei Grundwerte berufen: Recht und Ordnung, Macht des Volkes sowie Zusammenhalt der Massen. Dies ging mit einer starken Mystifizierung und Idealisierung einher.
Diese Ideologie fand bald Anhänger in allen Teilen der Welt. Sie wurde zwar immer wieder an nationale Bedürfnisse angepasst, blieb jedoch in ihren wesentlichen Merkmalen unverändert.

Gruß aus München
 

Volker

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Die größten Klimasünden,die größte Unterdrückung passierte in den sogenannten Sozialistischen Ländern.

Das solltest du dir aber nochmal genauer überlegen.
China ist beispielsweise ein Zwischending von Kapitalismus und den sogenannten Sozialismus.

Ganz abgesehen davon, das immer noch der grösste Klimasünder die USA ist, China hat diesen überholt, ja
aber rechne mal die Bevölkerungszahl. Rechnen wir mal die Industurieländer dazu... Was meinste du wie das dann aussieht?

Ganz zu schweigen davon das die dritte Welt insgesamt einen Bruchteil an Klimaschmutz erzeugt.

Und dasselbe lässt sich auf Unterdrückung leicht übertragen.


Aber wie auch immer, alle Probleme der Welt kommen vom Sozialismus und Anhang her...
Die Welt ist nee Scheibe und Schweine können fliegen...


Volker
 

druide65

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Die Chinesische Entwicklung ist aber erst in den letzen Jahren passiert.
Und ein Sonderfall.....Kontrolle des Kapitalismus durch die sogenannten Sozialisten.
Ändert aber nichts an der Totalen Kontrolle und Unterdrückung.
Siehe Internetzensur,Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens usw.

[QUOTEGanz abgesehen davon, das immer noch der grösste Klimasünder die USA ist, China hat diesen überholt, ja
aber rechne mal die Bevölkerungszahl. Rechnen wir mal die Industurieländer dazu... Was meinste du wie das dann aussieht?][/QUOTE]

Die ehmalige SU war auch ein Industrieland,Russland ist es heute noch.

Autos die hier sofort aus dem Verkehr gezogen werden fahren da weiter.
Und wer ist die größte Radioaktive Müllkippe?

Schon merkwürdig....
 

Speedport

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Die Klimapolitik wird von den Industrieländern ganz massiv zur Erhaltung der eigenen Wirtschaftsposition mißbraucht.

Wenn wir schon immer die Demokratie in den Vordergrund stellen, dann bitte auch hier. Die Umweltverschmutzung muß pro Kopf der Bevölkerung gesehen werden. Da sehen die Industriestaaten dann aber ganz alt aus.
Wir wissen alle, daß wir Raubkapitalismus auf dem Rücken der Dritten Welt betreiben. Die Konsequenz daraus sidn jährlich Millionen von Toten, die wir als Nutznießer des Systems zu verantworten haben.
 

elgoki

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Die Klimapolitik wird von den Industrieländern ganz massiv zur Erhaltung der eigenen Wirtschaftsposition mißbraucht.

Wenn wir schon immer die Demokratie in den Vordergrund stellen, dann bitte auch hier. Die Umweltverschmutzung muß pro Kopf der Bevölkerung gesehen werden. Da sehen die Industriestaaten dann aber ganz alt aus.
Wir wissen alle, daß wir Raubkapitalismus auf dem Rücken der Dritten Welt betreiben. Die Konsequenz daraus sidn jährlich Millionen von Toten, die wir als Nutznießer des Systems zu verantworten haben.

Und wie willst Du das ändern in einem System dem der Profit über alles geht?
 

Volker

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Und wer ist die größte Radioaktive Müllkippe?

Schon merkwürdig....

Die Frage ist doch wer stellt den Müll überhaupt her?
Schon mal gesehen wie es auf Bildern in Nigeria aussieht?
Der Uranabbau.

Klar in Russland lagert der Atommüllstaub in grossen Säcken auf offener Wiese. Und dieser Atomüll, stammt, nicht nur, aus westlichen Ländern. Der Umgang mit Umwelt, war in der UDSSR nicht weit her klar. Daraus die Hauptschuld dahin abzuladen ist nicht wirklich schlau.

Wie wie das den mit dem "himmlichen Frieden" in Israel?

Die Hauptlast trägt immer die untere Schicht. Ist das im Kapitalismus anders?

Volker
 
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