Projekt "MitArbeit" Maßnahme/Infoveranstaltung

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SoLaLa

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Guten Tag,

habe letzte Woche eine Einladung erhalten.
Es geht um das Projekt "MitArbeit".
Als ich muss noch erwähnen das ich schon die ganze Zeit mitgearbeitet habe :blink:.

-Das Projekt hat das Ziel eine neue Arbeitsstelle für mich zu finden.
-Es gibt Fördermöglichkeiten von denen ich Profitieren werde.

Die Informationsveranstaltung wird im Jobcenter stattfinden und ca. 2 Stunden dauern. Es besteht die Möglichkeit/Zwang mit dem Kursträger direkt in Kontakt zu kommen.

Frage: Was soll das jetzt sein, hat jemand schon Erfahrung gemacht? Wie soll ich damit umgehen? Die üblichen Fragen oder Probleme die man so bekommt mit Maßnahmen und SBs ?

„MitArbeit“: Neue Arbeitsmarktinstrumente geplant
11. Juni 2018

„MitArbeit“ nennen sich zwei vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgeschlagene neue Arbeitsmarktinstrumente, die langzeitarbeitslosen Menschen eine echte Beschäftigungsperspektive geben sollen.

Stellt ein Arbeitgeber einen Langzeitarbeitslosen ein, der länger als sechs Jahre Arbeitslosengeld II bezogen und in der Zeit nicht gearbeitet hat, kann der Arbeitgeber in den ersten beiden Jahren einen Zuschuss von 100 Prozent des gezahlten Arbeitsentgelts erhalten; ab dem dritten Jahr wird der Zuschuss um zehn Prozentpunkte jährlich gekürzt. Zudem erhält der/die Beschäftigte eine begleitende Betreuung (Coaching), um bei der Wiedereingewöhnung ins Arbeitsleben unterstützt zu werden. Die Förderung ist für maximal fünf Jahre vorgesehen. Gefördert wird gute Arbeit in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung – in der freien Wirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder bei Kommunen.

Doch „MitArbeit“ setzt schon vorher an: Auch bei Personen, die erst zwei Jahre arbeitslos sind, soll mit einem Lohnkostenzuschuss und Coaching die Beschäftigungsaufnahme gefördert werden. Diese Förderung ist für zwei Jahre vorgesehen: Im ersten Jahr wird ein Zuschuss in Höhe von 75 Prozent, im zweiten Jahr in Höhe von 50 Prozent des gezahlten Arbeitsentgelts gewährt. Die Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Personen nach Ende der Förderung sechs weitere Monate zu beschäftigen.

Die Entscheidung, welche Langzeitarbeitslose mit den Instrumenten unterstützt werden, liegt bei den Fachkräften der Jobcenter. Die oben genannten Fördervoraussetzungen müssen natürlich erfüllt sein

Für „MitArbeit“ werden den Jobcentern bis 2022 insgesamt vier Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Die neuen Instrumente treten nach derzeitiger Planung am 1. Januar 2019 in Kraft.
 

atasteofbunny

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Geht es um das Teilhabechancen-Gesetz? Immerhin soll es dort ja "richtige" Arbeitsstellen geben, die einen aus dem ALG-II-Bezug bringen ... damit wird hier wohl niemand Erfahrung haben, das ist ja ganz neu ...

Ist dort wirklich die Rede von einem "Kursträger"? Oder potenzielle Arbeitgeber? Oder keiner von beiden, ausschließlich Jobcenter-Mitarbeiter? Steht davon was in deiner Einladung?
 

SoLaLa

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Geht es um das Teilhabechancen-Gesetz? Immerhin soll es dort ja "richtige" Arbeitsstellen geben, die einen aus dem ALG-II-Bezug bringen ... damit wird hier wohl niemand Erfahrung haben, das ist ja ganz neu ...

Ist dort wirklich die Rede von einem "Kursträger"? Oder potenzielle Arbeitgeber? Oder keiner von beiden, ausschließlich Jobcenter-Mitarbeiter? Steht davon was in deiner Einladung?

,,Teilhabechancengesetz" Die Beschreibung ist quasi Identisch mit der, die ich im ersten Post eingestellt habe.
Es wird ein Kursträger erwähnt.

Wird wahrscheinlich so wie normales Coaching ablaufen. Bloß wieder eine Namensänderung.
Also Fördermöglichkeiten gibt es jetzt schon.. z.B. Coaching, Maßnahmen, Eingliederungszuschuss, Weiterbildungen.

Frage mich ob das freiwillig ist..


Bundestag beschließt Teilhabechancengesetz

Der Bundestag hat am 06.11.2018 das Gesetz zur Schaffung von Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmark (Teilhabechancengesetz) verabschiedet, das am 01.01.2019 in Kraft tritt.

Unter dem Titel MitArbeit hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Gesamtkonzept zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit vorgelegt. Als Teil dieses Konzepts schafft das Teilhabechancengesetz mit zwei neuen Fördermöglichkeiten neue Chancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt. Mit den beiden neuen Förderungen unterstützt die Bundesregierung Arbeitgeber durch Lohnkostenzuschüsse, wenn sie Personen der jeweiligen Zielgruppe einstellen. Die beiden neuen Förderungen betreffen dabei zwei unterschiedliche Zielgruppen. Von der neuen Förderung "Teilhabe am Arbeitsmarkt" können Menschen profitieren, die

• über 25 Jahre alt sind,

• für mindestens sechs Jahre in den letzten sieben Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und

• in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig beschäftigt waren.

Die andere Zielgruppe umfasst Personen, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind.

Unternehmen, die Personen einstellen, die mehr als sechs Jahre SGB II-Leistungen erhalten haben, können mit einem Zuschuss für das Gehalt des neuen Mitarbeiters gefördert werden. In den ersten beiden Jahren sind das 100% des Mindestlohns - es sei denn, der Arbeitgeber ist tarifgebunden oder tariforientiert. Dann wird das tatsächlich gezahlte Arbeitsentgelt berücksichtigt. In jedem weiteren Jahr verringert sich der Zuschuss um 10%. Die Förderung dauert maximal fünf Jahre. Zudem können während der Förderung erforderliche Qualifizierungen und Praktika bei anderen Arbeitgebern finanziert werden.

Unternehmen, die Personen einstellen, die mehr als zwei Jahre arbeitslos waren, erhalten einen Zuschuss für zwei Jahre. Im ersten Jahr in Höhe von 75% des regelmäßig gezahlten Lohns und im zweiten Jahr 50%. Darüber hinaus können die ehemaligen Langzeitarbeitslosen im gesamten Förderzeitraum Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen nach den allgemeinen Regelungen in Anspruch nehmen.

Bei beiden Förderungen unterstützen sog. "Coaches" die ehemaligen Langzeitarbeitslosen dabei, im Berufsleben wieder Fuß zu fassen. Bspw. indem sie bei Problemen am neuen Arbeitsplatz, in der Familie oder bei Schwierigkeiten mit der Organisation des Alltags helfen.
 

SoLaLa

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Schau mal was Tante "G" dazu rausgehauen hat: https://www.mitarbeit-in-koeln.de/


Scheint etwas für Menschen mit Behinderung zu sein. Gefördert aus Mitteln des Ausgleichfonds.

Das ist was ganz anderes, so heißt nur der Verein.
Fühl mich aber schon behindert als SGB 2 Empfänger, behindert im Zugang zu Leistungen und Fördermitteln.

Freiwillig im Sinne.. ich möchte keinen Coach da ich selbständig und gewissenhaft mich um eine Arbeitsstelle bemühen kann, oder lege viel Wert auf Datenschutz
 

0zymandias

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Es könnte eine Aktivierungsmaßnahme sein, von der aus die Humanware durch "warme Übergabe" zu den Endverbrauchern im Rahmen des Teilhabechancengesetzes gelangt.

Oder etwas anderes.

Wie auch immer: Vor Ort nichts entscheiden, also nicht ablehnen oder annehmen, nichts unterschreiben, ...
 
D

Dinobot

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Frage: Was soll das jetzt sein, hat jemand schon Erfahrung gemacht? Wie soll ich damit umgehen? Die üblichen Fragen oder Probleme die man so bekommt mit Maßnahmen und SBs ?

Gucvk mal da rein: zu #115. da habe ich ein Beispiel für eine Maßnahme im Projekt MitArbeit erklärt, welches auch ein Bestandteil des Teilhabechancengesetzes ist.

https://www.elo-forum.org/soziale-p...b-ii-teilhabechancengesetz-195779/index5.html

Nebven dem Ort Tauberbischofsheim könnte ich Dir noch Infos zu ähnlichen Projekten in Bad Mergentheim und Wertheim und Jobcenter Breisgau oder Jobcenter Freiburg geben oder bei Bedarf hier genauer beleuchten.

Bis auf den Rhein Neckar Kreis haben alle anderen keine mir genauen Konzepte zur Eingliederung veröffentlicht -meines Wissens nach, was die gE Jobcenter betrifft.

Wenn Du in BW wohnst, dann könnte es sich um Stellen nach 16e handekln, weil BW da noch eine Förderung extra ermöglicht. Das ist dort für die Jobcenter bequemer -als sonst. für die Träger sowieso.

Ansonsten bestehen fas alle Maßnahmen mithin aus sehr genauen Einzelgesprächen -wobei ich Dir da zu Wortkargheit oder Beliebigkeit raten würde. Einzelne Jobcenter nehmen für sich in Anspruch dabei eine Ziel -und Berufsgruppenfindung für einen gefürderten Platz erarbeiten zu wollem. Aber -dem würde ich an Deiner Stelle nicht blind vertrauen wollen.

Nachtrag:

Mir fällt gerade ein: Ich besitze auch noch Infos über eine entsprechende Maßnahme des Jobcenters Kiel, die solch eine Maßnahme anbietet: 2 Stunden reden -über den sozialen Arbeitsmarkt. Und hat gerade heute auch dort begonnen. die Maßnahme dort nennt sich "Profil". Zielgruppe dort: Elos, die sich mindestens seit 7 Jahren im Bezug befinden . Zel ist es dort auch, einen Überblick über die MOTIVATION der Teilnehmer zu gewinnen und Deinen Förderbedarf einzuschätzen.

Mehr passiert dann aber VORERST danach nicht mehr.
 

SoLaLa

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Was soll das sein? Ein Meldetermin?
Bitte mal die Einladung einstellen.


Ich habe ein paar Tage vorher noch einen Termin bei meinem SB, wahrscheinlich neue EGV unterschreiben mit Teilnahme an der Informationsveranstaltung usw.


Sehr geehrter Herr Unbekannt Verzogen,

bitte kommen Sie zum angegebenen Termin ins JC

-Ihre Termindaten sind ..
-Bringen Sie ihre Einladung mit ..

Ihre Teilnahme am Projekt "MitArbeit"

Wir möchten Sie herzlichst zur Informationsveranstaltung zum Projekt "MitArbeit" einladen.
Das Projekt hat das Ziel, dass Sie eine neue Arbeitsstelle finden. Hierfür gibt es neue Fördermöglichkeiten, von denen Sie profitieren werden. Nuten Sie ihre Chance "sonst tun wir es für Sie". Ihre Chance weg vom Jobcenter hin zu einer neuen Beschäftigung!
Sind Sie bereit Loszulegen?

Die Veranstaltung wird ca. 2 Stunden dauern, es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Veranstaltung offene Fragen zu klären und mit dem Kursträger direkt in Kontakt zu kommen.

Bringen Sie zu diesem Termin ein Ausweisdokument mit.

Dies ist eine Einladung nach §59 SGB2 in Verbindung mit §309 Abs. 1 SGB3.

Rechtsbelehrung ist mit dabei
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Wenn du vorher einen Meldetermin bei deinem SB hast, nix unterschreiben sondern alles zum prüfen erstmal mitnehmen.

Ebenso bei der Informationsveranstaltung. Nix selber vorlegen sondern dort alles zum prüfen mitnehmen und nix unterschreiben.

Wenns geht bei beiden Terminen Fahrtkostenerstattung beantragen.

Bis jetzt musst du noch an keiner Maßnahme teilnehmen.
 
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