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Professor Sinns Demontage ...

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#1
WDR Hart aber Fair

Der Jackpot den Bossen, die Inflation für den Rest -
kommt so der Aufschwung bei uns an?



unbedingt sehenswert - hoffentlich auch als Stream.
Auch ab morgen früh der Faktencheck.

Auch das Gästebuch ist listig

12.12.2007 22:55 Uhr
Ingo Hoffmann (56 J)
....ich wiederhole mich....es ist unverantwortlich, was dieser Prof. Sinn von sich gibt. Wo lebt dieser Mann eigentlich?
12.12.2007 22:54 Uhr
Wolfgang Zwar (53 J)
Hallo, der Herr Sin ezählt totalen Humbug und sollte sich mal von seiner Treppe aufs Volksniveau begeben, anstatt die Arbeitlosen als den dummen Teil der Bevölkerung hinzustellen. Der Mann ist total fehlinformiert! Es gibt z.b. Menschen, die trotz langem Studium die Strasse fegen! Ach, es gibt noch so viel Gegenargumente, die passen hier nicht rein!!! W. Zwar

Wirklich wahr, was der Mann da redet ist nahezu unglaublich.
 
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#2
Interessant ist, daß der Herr Unsinn bei echten Fachleuten schon ewig als Dünnbrettbohrer gilt, nur der "normalen" Bevölkerung wird er noch als Fachmann verkauft.
 

zebulon

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#3
Ich hab' nur kurz 'reingeguckt, aber mir ist die Panik im Gesicht von H.W. Sinn nicht entgangen. Seine ewigen Satzhülsen konnte er nur noch stotternd hervorpressen.

Irgendwie freut mich das.

Es wird nun schon in den Medien zugegeben, dass wir in Wirklichkeit 9% Inflation haben.
 
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#5
Die Sendung war köstlich anzusehen. Professor (Un-) Sinn erinnerte mich an, ich weiß nicht genau, an Szenen aus "Pat und Patterchon" oder "Dick und Doof". *rofl*
 

sirhenry

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#6
Wenn diese Thesen des Herrn Sinn alle Käse sind bleibt ja nur noch zu klären warum trotz

- der Steuergeschenke (wie jedenfalls oft behauptet wird) an die Untenehmen

- Lohndumping (wie jedenfalls oft behauptet wird)

die Unternehmen nicht in Deutschland investieren sondern offensichtlich woanders hingehen.
 

zebulon

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#7
@ SirHenry

vielleicht weil man dort den Unternehmen noch größere Steuergeschenke macht ???

Es ist ja auch bewusst eine einheitliche Unternehmensbesteuerung in der EU entfallen, was die Situation hätte stabilisieren können. Deswegen haben wir nämlich nicht nur ein Lohndumping, sondern auch ein Steuerdumping in der EU, allerdings besonders für Großkonzerne. Mittelständische Unternehmen werden bestimmt weiter mit Abgaben und Steuern traktiert.

Vielleicht sollten sich die mittelständischen Unternehmer so langsam besinnen, dass Lohndumping keine Lösung für ihre Probleme ist, und dass die Großkonzerne endlich Steuern bezahlen und zwar in jedem Staat der EU gleich. Ich bezweifle nicht, dass Mittelständler und Selbständige ein Steuer-Monstrum hier vorfinden. Es ist eben leichter, gemeinsam auf Arbeitnehmer und Erwerbslose einzudreschen.

Aber das Ende der Fahnenstange ist schon bald erreicht. Dann wird das System für alle nicht mehr tragbar sein.
 

redwitch

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#8
die Unternehmen nicht in Deutschland investieren sondern offensichtlich woanders hingehen
das ist auch so ein Mythos, der sich hartnäckig hält, weil er in den gesteurten Medien daurend wiederholt wird

die 'Unternehmen' gehen nicht woanders hin, sie wissen einfach nicht mehr, wo sie ihre steigenden Profite (von der Politik geschenkt) maximieren sollen, das haben sie auf den Finanzmärkten versucht, doch die brechen gerade zusammen

siehe hier

Immer stärker steigende Unternehmens- und Vermögenseinkommen haben z.B. in Deutschland zu immer mehr Ersparnis geführt, die dem Verbrauch und der deutschen Binnenkonjunktur entzogen und statt dessen spekulativ und, wie man jetzt sieht, weitgehend sinnlos auf den internationalen Finanzmärkten (und in Auslandsinvestitionen) angelegt wurde. Das läßt sich sehr schön auch durch einen Vergleich der Entwicklung der gesamten Sparquote einerseits und der Unternehmens- und Vermögenseinkommen andererseits nachweisen. Seit 10 Jahren laufen diese Entwicklungen nun absolut parallel. Je besser sich die Unternehmens- und Vermögenseinkommen als Anteil am Volkseinkommen entwickelten, umso höher stieg die von den Besserverdienern zum Nachteil der Situation normaler Menschen hochgetriebene Sparquote
http://www.jjahnke.net/rundbr35.html
 

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#9
Wenn diese Thesen des Herrn Sinn alle Käse sind bleibt ja nur noch zu klären warum trotz

- der Steuergeschenke (wie jedenfalls oft behauptet wird) an die Untenehmen
1). weil, sich Politiker damit einen Aufsichtsrat- oder Vorstand-Posten erkaufen(manche sagen auch erschleimen.)
- Lohndumping (wie jedenfalls oft behauptet wird)
2). weil, die Politik die Differenz zum Mindest-Überlebenslohn subvensioniert. ==>1.)
die Unternehmen nicht in Deutschland investieren sondern offensichtlich woanders hingehen.
weil, dort noch mehr Menschen für SklavenlöhnenAlmosen arbeiten müssen und die Profite noch mehr steigen.
Dieser SINN vertritt Gruppierungen die gerne das Sklaventum und Leibeigenschaft wieder einführen würden. Hoffen wir mal dass das nicht wieder kommt.

Frei nach Volker Pispers: " Kann man Arschloch eigentlich noch steigern ".
 
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#10
SINN hat den Sinn eines Mindestlohnes nicht verstanden bzw. nicht verstehen wollen.
 
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#11
Kommentar

13.12.2007 12:17 Uhr
(30 J)
Wenn ich mir das GBuch so anschaue, haben Sie Herr Plasberg es ja geschafft, den armen Prof. Sinn so mundtot zu moderieren, dass seine Ideen so gar nicht vermittelt werden konnten. Auch wenn einige der kurzfirstigen B&VWL-Theorien zu überdenken sin, hat er den Kern doch verstanden und lebt nicht im Gestern.1.Wir leben in einer Welt ohne Grenzen und das Kapital (Arbeitsplätze) geht dort hin, wo es am meisten Rendite erwirtschaftet.2.JEDER von uns strebt nach dem höchsten Gewinn!3.Die Politik ist nur da, um gerechten Wettbewerb zu garantieren.4.Subvention von Arbeit ist besser als von Alosigk.
Wirklich zu bedauern, der arme Mann ...:eek:

Ich frage mich, wie verbl.... muss man sein, sich so zu positionieren, es sei denn, man hat eigenes Interersse daran. Diese Form ist staatliche subventioniertes Lohnsklaverei. Da schlägt sich ein Arbeiter mit 50 Std. die Woche durch's Leben und endet auf H4 Niveau ...
... die Zeit kann er gar nicht nutzen, um, wie es H4 vorschreibt, alles mögliche zu tun, um nicht mehr Hilfebedürftig zu sein.

Der Wahnsinn ist immer und überall.
 

HartzDieter

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#12
Interessant ist, daß der Herr Unsinn bei echten Fachleuten schon ewig als Dünnbrettbohrer gilt, nur der "normalen" Bevölkerung wird er noch als Fachmann verkauft.
Dieser Professor ist so in die Welt der Zahlen und Formeln eingetreten, daß er jeden Bezug zur Menschlichkeit verloren zu haben scheint. Wie sonst kann jemand, ohne rot zu werden, solch ungeheure Reden halten.
 

Hans3333

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#13
hi
hätte gut in die us südstaaten vor dem krieg dort gepasst.
hauptsache arbeit egal wie und zu welchen lohn.
nach herrn sinn waren die baumwollplanzer die sklaven hatten super sozial.
 
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#14
Faktencheck ohaa

Hans-Werner Sinn über Managergehälter und Leistung

Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts, sagt, das Gehalt von Managern, das unter Umständen aufgrund der hohen Verantwortung für Arbeitsplätze sehr hoch ausfällt, habe mit der subjektiven Leistung des Managers nicht viel zu tun. Stimmt das?
Wolfgang Nethöfel: Nur zum Teil. Ohne hohe Belastbarkeit, einen ganz besonderen Mix besonderer Fähigkeiten und - was meist übersehen wird - ohne in seiner bisherigen Biographie im richtigen Moment an der richtigen Stelle gewesen zu sein, kommt ein Manager gar nicht in die Situation, eine hohe Verantwortung für viele Arbeitsplätze übernehmen zu können und außergewöhnliche Verdienstchancen zu haben. Wie diese Chancen dann zu Geld werden, das ist allerdings tatsächlich von Marktkonstellationen und entsprechenden Gewinnchancen der Eigentümer abhängig, die der Manager selbst oft nur zu einem geringen Teil beeinflussen kann. Das gilt dann entsprechend für die Einkommenshöhe im Vergleich zu anderen Managern in anderen Unternehmen, die in seiner oder in anderen Branchen genau so viel oder mehr leisten - und erst recht natürlich im Vergleich zur subjektiven Leistung oder auch nur Anstrengung von Männern oder Frauen, die nicht in der Marktposition eines
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#15
sinn-unsinn-unsinniger

und hier schwafelt der (Un) Sinn weiter
Ifo-Chef: Mindestlohn kostet 1,9 Millionen JobsWarnung vor Bundestags-Abstimmung.
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn warnt: Die Einführung bundesweiter Mindestlöhne kostet nach Berechnungen seines Instituts rund 1,9 Millionen Arbeitsplätze. Von einem „wirtschaftspolitischen Spiel mit dem Feuer“ ist die Rede.

HB BERLIN. Vor entscheidenden Bundestags-Abstimmung am Freitag zur Einführung eines Mindestlohns in der Briefzustell-Branche hat das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung vor einer Ausweitung der Regelung gewarnt. „Mindestlöhne sind ein wirtschaftspolitisches Spiel mit dem Feuer“, sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn der „Bild“-Zeitung.

Nach Sinns Berechnungen würde die Einführung bundesweiter Mindestlöhne in Höhe der für die Postdienste vorgesehenen bis zu 9,80 Euro pro Stunde zum Abbau von 1,9 Millionen Arbeitsplätzen führen.

Zur Begründung führte das Institut an, dass eine Übertragung auf alle Branchen zur Folge hätte, dass im Osten voraussichtlich 23,3 Prozent und im Westen 25,1 Prozent aller Beschäftigten in Niedriglohngruppen ihren Job verlören. Hochgerechnet auf alle Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft wären das nach Angaben Sinns rund 470 000 Stellen in Ostdeutschland und rund 1,42 Millionen Stellen in Westdeutschland.

Quelle
Panikmache inbegriffen
 
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#16
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13.12.2007 16:07 Uhr

Herr Sinn redet Quatsch. Es sind nicht die Besten und Fähigsten, die eine Chance bekommen als Manager die besten Löhne kassieren. Vielmehr entscheidet darüber die Geburt. Das weisen Studien zur Lebensstil- und Ungleichheitsforschung von verschieden Forschern (M. Rainer Lepsius, Josef Mooser, Luidgard Trommer-Krug, u.a.). unter anderem auch des Soziologen Michael Hartmann schon seit Jahrzehnten nach. Michael Hartmann hat die Biografien von 6500 Doktoren in der Bundesrepublik Deutschland in den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts untersucht, um herauszufinden, ob die soziale Herkunft bei Akademikern mit Doktortiteln relevant sei für den Aufstieg in die Elite. Sein Befund ist, dass die Wirtschaftselite (verstärkt seit Anfang der 90er Jahre) sich aus Abkömmlingen der Wirtschaftselite rekrutiere, dass Arbeiterkinder oder Frauen mit Doktortitel jedoch so gut wie keine Chance haben würden aufzusteigen.
13.12.2007 16:07 Uhr
marion (47 J)
Herr Prof. Sinn hat Menschen wie Herrn Daniel als nicht leistungsfähig bezeichnet. Wir haben in Deutschland immer mehr Leute, die im Niedriglohnsektor arbeiten (Friseure, Kellner, Gebäudereiniger usw.) Wir müssen aufpassen, daß die Gesellschaft nicht auseinanderdriftet, wenn immer mehr Arbeitnehmer betroffen sind. Welche Menschen außer sich selbst würde Herr Prof. Sinn denn als leistungsfähig bezeichnen, wenn nicht Herrn Daniel, der nach eigener Aussage über 50 Stunden wöchentlich zu diesem Lohn arbeitet?
 
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#17
Die Politik ist nur da, um gerechten Wettbewerb zu garantieren.4.Subvention von Arbeit ist besser als von Alosigk.
Wirklich zu bedauern, der arme Mann ...:eek:

Ich frage mich, wie verbl.... muss man sein, sich so zu positionieren, es sei denn, man hat eigenes Interersse daran. Diese Form ist staatliche subventioniertes Lohnsklaverei. Da schlägt sich ein Arbeiter mit 50 Std. die Woche durch's Leben und endet auf H4 Niveau ...
... die Zeit kann er gar nicht nutzen, um, wie es H4 vorschreibt, alles mögliche zu tun, um nicht mehr Hilfebedürftig zu sein.

Der Wahnsinn ist immer und überall.
Und das allerschlimmste dabei.

TROTZ ARBEIT ist ein solcher Mensch entrechtet!

Muß sich erklären, kann sanktioniert werden.

Na ist DAS nicht einfach genial.
Was will man (als Feudalist) denn mehr?
 
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