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Problemfall Wohnungswechsel Teil 1 und 2 Directors Cut

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hartz aber herzlich

Elo-User/in

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#1
Hallo Forum und liebe Forenbetreuer!

Dies ist mein erster Beitrag innerhalb dieses Forums.
Ich bedanke mich für Aufmerksamkeit und Hilfe.

Toll, dass es dieses(und andere)Forum gibt, manchmal hat man ja das Gefühl,
inmitten von Millionen von Arbeitslosen dennoch allein zu sein...dies ist ein trauriger Zustand, gerade für Leute,
die das Internet nicht nutzen können...

ich bin arbeitsuchender und beziehe ALG II. Ich komme aus Duisburg.
Zur Zeit suche ich eine Wohnung nur für mich, also max. bis 45qm, Kaltmiete max. ca.190 Euro, Warmmiete incl. Nebenkosten ca.310 Euro max. hier bei uns in Duisburg.
Mittlerweile suchte ich drei Monate, bisher ohne Erfolg. Nun habe ich eine Wohnung in Aussicht: 50qm, Warmmiete 340 Euro.
Also zu gross und zu teuer für die ARGE. Daher möchte ich auch darauf verzichten, mit der obligatorischen Vermieterbescheinigung
zum Amt zu latschen, um dort zu erfahren, dass diese Wohnung/Miete nicht finanziert wird.
Da ich die Wohnungssuche beenden will, habe ich mich dazu entschieden, den Mietvertrag ohne Segen der ARGE zu unterschreiben.
Dann gehe ich zum Einwohnermeldeamt. Erst dann gehe ich zum Arbeitsamt und teile Ihnen meine neue Adresse mit.

Meine Überlegung: die Arge zahlt in etwa den Betrag/Miete weiter, den ich für meine jetzige Wohnung erhalte(310 Warmmiete bei 45qm).
Ich zahle die Differenz zur neuen Miete, in meinem Fall 30 Euro, von meinem Regelsatz. Die Kaution werde ich aus eigener Tasche begleichen.

Meine Befürchtung/Zweifel: die ARGE macht mehr Stress als nötig und stellt die Zahlungen ganz oder zum Teil ein, Gerichtsverfahren etc.

Ich kenne die rechtlichen Grundlagen einer solchen Situation nicht.
Wie sieht diese Sachlage aus, wenn meine jetzige Wohnung zum 1. Februar 2007 gekündigt wirdverwirrt nach dreimonatiger Kündigungsfrist)
Aus Interresse: wie sieht es aus, wenn ich einfach nur, aus Spass(HaHa) eine andere Wohnung mieten möchte(ich selber kündige) die den Vorgaben der Arge nicht entspricht?
Hattet ihr auch so einen konkreten Fall?
Ich hoffe ja, dass die ARGE flexibel ist und aus Kulanz keinen Stress macht, da die neue Wohnung geringfügig von den Vorgaben abweicht.
Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Karsruhe soll der Mietspiegel ja individuell berechnet werden, vielleicht hilft mir das ja
weiter und die Wohnung ist noch geringer über dem Soll.

über Ratschläge,Tipps, Links und Echos würde ich mich freuen...

Ciao,Crysis

Hallo!

Das zweite Kapitel meiner Wohnungssuche
:


zur Erinnerung:
ich(alleinstehend) muss umziehen ( meine jetzige Wohnung wurde mir zum 31.Januar gekündigt wegen Eigenbedarfs) und ich habe eine Wohnung gefunden, die mir gefällt.
Kosten der Wohnung :250 Euro Kalt, plus Nebenkosten zwischen 330 und 340 Euro. Grösse ca.48qm.

da die Arge bei den eckdaten dieser wohnung wohl nicht ihr einverständnis zur übernahme der kosten gibt,
war mein plan, die Arge über den geplanten umzug nicht zu informieren und den mietvertrag ohne segen der arge zu unterschreiben,
mit der absicht, einerseits eine schöne wohnung zu bekommen, andererseits die differenz zur höchstzulässigen miete aus meinem regelsatz dazuzusteuern,
quasi vollendete tatsachen zu schaffen, ohne mir ein "nein, das geht nicht mit dieser wohnung" vom sachbearbeiter/in anhören zu müssen.
ausserdem muss ich meine jetzige wohnung in zwei wochen verlassen haben, die zeit drängt.

die aktuelle situation:
dummerweise glaubt die vermieterin, dass die wohnung weder zu teuer noch zu gross ist,
und bittet mich trotz meiner geäußerten zweifel um das Procedere "vermieterbescheinigung",
mit der ich am kommenden Montag zur Arge soll. berechtigterweise will sie gewissheit, dass die miete von der Arge übernommen wird.
dann kommt noch hinzu, dass die mietausgaben direkt von der arge auf das vermieterkonto überwiesen werden sollen.

falls die Miete tatsächlich etwas zu hoch sei, räumte sie mir gegenüber ein, wäre es möglich, eine schriftliche vereinbarung zwischen arge und mir zu treffen
(bezeichnung dieser vereinbarung fällt mir grad nicht ein),
indem die zahlung der summe, die über den gewährten Miethöchstbetrag hinausgeht, von meinem regelsatz abgezogen würde und direkt von der Arge auf das vermieterkonto überwiesen werden würde.

Mit unbehagen denke ich nun an den montag. ich stelle mir zwei szenarien vor:

draussen regnet und stürmt es, der sachbearbeiter wartet besorgt am eingang auf mich, öffnet mir die tür und wir trinken erstmal einen kaffee.
dann schaut er sich die vermieterbescheinigung an, lächelt mich an und fragt mich, wieviel umzugsgeld ich bräuchte?

das zweite szenario sieht so aus, dass es regnet und stürmt und der genervte, erkältete sachbearbeiter zu mir sagt:"...zu gross,zu teuer...bezahlen wir nicht.
sie wollen die differenz zum höchstbetrag von ihren 345 euro regelsatz selber tragen? warten sie, ich schau mal kurz in ihr konto...oh,telefon,versicherungen,strom:
da sind ja schon 150 euro weg. und dann noch die miete aufstocken wollen? von was wollen sie denn dann noch leben? nein, das geht nicht.

dann frag ich:und wenn ich den mietvertrag trotzdem unterschreibe?


könnt ihr mir sagen, was der sachbearbeiter mir dann alles antworten kann?

überhaupt, wie schätzt ihr generell meine chancen ein, diese wohnung zu bekommen?

kann ich darauf drängen, die differenz selbst zu tragen?

Habt Ihr schon von so einer Vereinbarung zwischen Arge und ALG II Empfänger gehört (einen teil des regelsatzes direkt von der arge auf das vermieterkonto überweisen zu lassen?)

Kann die Kündigung wegen eigenbedarfs mir irgendwie "helfen" ? die Arge weiss übrigens noch nichts von meiner wohnungssuche/kündigung...

sonstige tipps, strategien für den termin am montag...

ich danke euch, crysis
 
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