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Probleme mit der Kaution

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Cybercat07

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#1
Hallo an alle

Also ich,viel mehr wir,mein Freund und ich, haben ein problem.
Wir(ich 19 er 24) leben seit Anfang des Jahres bei seiner Mutter und den dort lebenden Geschiwstern (10 und 14). Das hier ist eine 70m² große Wohnung und er und ich bewohen im Moment das Zimmer des kleinsten,das sind ca 10m².
Nun wurde ich endlich im Juni in seine BG eingerechnet,nach immerhin fast 3 Monaten. Und schon am 9.3.06 wurde uns die Zusage gegeben das sie die Unterkunftskosten für eine eigenen Wohnung übernehmen würden. Dadurch,das die ARGE so lang gebraucht hat um mich einzurechnen musste der Vermieter die WOhnung anderweitig vergeben,hat uns aber eine andere Angeboten. Wir also mit dem neuen Wohnugnsangebor zur ARGE und auch das wurde erlaubt. Und weil ein Zahlendreher im Angebot war wurde sogar das noch geändert und abgestempelt.
Einzug soltle der 1.9. sein und die ARGE hatte sich den Mietvertrag kopiert.
Hört sich toll an,hm?
Wars bis letzten Donnerstag auch.Dann sind wir zur ARGE und wollten uns (nachdem der Außendienst bei uns war) wegen der Kaution erkundigen die wir im Juni beantragt haben.
Unsere SB hat telefoniert und wollte den Vorläufigen Bericht des Außendienstes haben. Eine Mitarbeiterin brachte den dann auch,laß sich den durch und sagte das sie uns den Auzug wohl untersagen müssen,da der Außendienst die Verhältnisse als "annehmbar" empfand. Als ich ihr sagte das wir schon die Zusage zur Miete haben,fragte sie nur verdutzt von wem und schickte uns raus. Als wir wieder rein durften hatte sich das mit der Kaution erledigt.
Aber nicht nur das, uns wurde auch der Auszug untersagt.
Unsrer Bearbeiterin sagte,das sie uns die gern gegeben hätte,aber dann würde sie was auf den Deckel kriegen.
Nützt ja aber nunmal nichts,obwohl wir 2 Schreiben haben, haben sies quasi zurückgezogen.
Die Mutter meines Freundes bekommt nichtmal ALG2,sie bekommt Erziehungsrente,Halbwaisenrente und Kindergeld.
Und die "schwerwiegenden sozialen Gründe" sind hier schon gegeben. Die Kinder gehen an meine Sachen,sie beklauen selbst ihre mutter. Hier sind schon Stühle durch die Gegend geflogen. Die Kinder haben Psychische Probleme... Der kleine kommt bald für 3 moante in eine stationäre Einrichtung deswegen.

Was sollen wir denn jetzt machen :cry:

Wir überlegen zum Sozialgericht zu gehen,wei uns dazu schon mehrfach geraten wurde,aber seht ihr da Sinn drin?
Und wie lange dauert das dann,wir halten den Vermieter ja immerhin schon seit März hin :(

LG Cat
 
E

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Gast
#2
Cybercat07 sagte :
Hallo an alle

Also ich,viel mehr wir,mein Freund und ich, haben ein problem.
Wir(ich 19 er 24) leben seit Anfang des Jahres bei seiner Mutter und den dort lebenden Geschiwstern (10 und 14). Das hier ist eine 70m² große Wohnung und er und ich bewohen im Moment das Zimmer des kleinsten,das sind ca 10m².
Nun wurde ich endlich im Juni in seine BG eingerechnet,nach immerhin fast 3 Monaten. Und schon am 9.3.06 wurde uns die Zusage gegeben das sie die Unterkunftskosten für eine eigenen Wohnung übernehmen würden. Dadurch,das die ARGE so lang gebraucht hat um mich einzurechnen musste der Vermieter die WOhnung anderweitig vergeben,hat uns aber eine andere Angeboten. Wir also mit dem neuen Wohnugnsangebor zur ARGE und auch das wurde erlaubt. Und weil ein Zahlendreher im Angebot war wurde sogar das noch geändert und abgestempelt.
Einzug soltle der 1.9. sein und die ARGE hatte sich den Mietvertrag kopiert.
Hört sich toll an,hm?
Wars bis letzten Donnerstag auch.Dann sind wir zur ARGE und wollten uns (nachdem der Außendienst bei uns war) wegen der Kaution erkundigen die wir im Juni beantragt haben.
Unsere SB hat telefoniert und wollte den Vorläufigen Bericht des Außendienstes haben. Eine Mitarbeiterin brachte den dann auch,laß sich den durch und sagte das sie uns den Auzug wohl untersagen müssen,da der Außendienst die Verhältnisse als "annehmbar" empfand. Als ich ihr sagte das wir schon die Zusage zur Miete haben,fragte sie nur verdutzt von wem und schickte uns raus. Als wir wieder rein durften hatte sich das mit der Kaution erledigt.
Aber nicht nur das, uns wurde auch der Auszug untersagt.
Unsrer Bearbeiterin sagte,das sie uns die gern gegeben hätte,aber dann würde sie was auf den Deckel kriegen.
Nützt ja aber nunmal nichts,obwohl wir 2 Schreiben haben, haben sies quasi zurückgezogen.
Die Mutter meines Freundes bekommt nichtmal ALG2,sie bekommt Erziehungsrente,Halbwaisenrente und Kindergeld.
Und die "schwerwiegenden sozialen Gründe" sind hier schon gegeben. Die Kinder gehen an meine Sachen,sie beklauen selbst ihre mutter. Hier sind schon Stühle durch die Gegend geflogen. Die Kinder haben Psychische Probleme... Der kleine kommt bald für 3 moante in eine stationäre Einrichtung deswegen.

Was sollen wir denn jetzt machen :cry:

Wir überlegen zum Sozialgericht zu gehen,wei uns dazu schon mehrfach geraten wurde,aber seht ihr da Sinn drin?
Und wie lange dauert das dann,wir halten den Vermieter ja immerhin schon seit März hin :(

LG Cat
Ich (knn nur von mir ausgehen) würde umziehen und danach vors Sozialgerict ziehen: schließlich habt ihr die Zusage...habt ihr die Ablehnung schriftlich?

Gruß aus Ludwigsburg

Gruß aus Ludwigsburg
 

Cybercat07

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#3
ja haben wir,da steht drin

Datum: 10.08.2006

Betreff: Ihr Antrag auf Übernahme der Mietkaution vom 10.08.2006

Sehr geehrter Herr XXX,

Da sich zum 01.07.2006 die gesetzlichen Bestimmungen für Jugendliche unter 25 Jahren geändert haben, kann Ihrem Antrag auf eine eigene Wohnung nicht zugestimmt werden. Die Wohnsituation bei der Mutter von Herrn XXX ist als zumutbar einzuschätzen. Es handelt sich um einen ausreichenden Wohnraum (4 Zimmer für 3 Erwachsene und 2 Kinder).

Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalbt eiens Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der oben genannten Stelle einzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

XXX

:cry:

und vorher haben wir das schriftlich gekriegt

Datum: 9. März 2006

Sehr geehrter Herr XXX,

hiermit wird bescheinigt,dass im Falle des Mietabschlusses mit dem Vermieter XXX für die Wohnung inder XX-Straße 35, 15711 Königs Wusterhausen die Kosten der Unterkunft für die Zeit, in welcher Sie Leistung lt. SGB II beziehen, als Bedarf anerkannt werden. Miete für 2 Personen: 456,00 Grundmiete

Über Kaution wird gesonert entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

XXX



Datum: 15.06.2006

Betreff: Mietangebot

Sehr geehrter Herr XXX,

hiermit wird bestätigt, dass im Falle eines Mietvertragsabschlusse mit dem Vermieter XXX für die Wohnung XXX-Straße 75 (dann geändert in 73 mit Stempel) in 15711 Königs Wusterhausen die Kosten der Unterkunft für die Zeit, in welcher SIe Leistungen nach dem SGB II beziehen als Bedarf anerkannt werden.

2 Personen (Herr XXX und Frau XXX)

Grundmiete 311,95 EUR
Betriebskosten 70,00 EUR
Heizkosten 70,00 EUR

Über die Kaution wird seperat entschieden (935,85).

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

XXX

Und nu sagen sie auf einmal "Nee is nich" aber wir haben doch zwei zusagen :(

LG Cat
 
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#4
@Cybercat07

Was ihr auch machen könntet: beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und damit dann zu einem Fachanwalt für Sozialrecht. (Kostet 10 €, die der Anwalt bekommt)

Da könntet ihr nachfragen, was ein Fachmann dazu sagt.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Cybercat07

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#5
Hey Ludwigsburg

Da waren wir ja heute =) wir haben uns die Beratungshilfe absegnen lassen und sind dann ab zum Anwalt. Der sagte wir haben doch recht gute chancen :hihi:
Wir müssen morgen noch ein paar Kopien einreichen und dann reicht er Antrag auf Eistweilige Anordnung ein.
Wir werden Morgen den Widerspruch bei der ARGE abgeben und ihnen das natürlich auch mitteilen und hoffen ja immernoch,dass die ARGE das nun nicht haben muss.

LG Cat
 
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#6
Cybercat07 sagte :
Wir werden Morgen den Widerspruch bei der ARGE abgeben und ihnen das natürlich auch mitteilen und hoffen ja immernoch,dass die ARGE das nun nicht haben muss.

LG Cat
Die sollten eigentlich wissen, daß Zusage Zusage ist...im deutschen Recht kann man eine einmal geleistete Unterschrift nicht so einfach zurück ziehen, weil man es sich warum auch immer irgendwann anders überlegt hat...und ne Widerrufsfrist gibts bei der ARGE ja nicht :)

Ich drück euch die Daumen... denn leider heißt Recht haben nicht auch Recht bekommen, man bekommt meist nur ein Urteil - das muß man wissen...deshalb ists mir auch immer lieber ich kriegs ohne Klage auf die Reihe.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Cybercat07

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#7
Naja unsere Bearbeiterin hätte uns die kautin gern gegeben,und sie sagte auch,dass sie immer davon ausgegangen ist,dass wir sie kriegen,aber eben nur bis sich diese andere Bearbeiterin eingemischt hat...und die wars auch die den Außendienst raus geschickt hat, nicht unsere bearbeiterin. Sie sagte auch sie versucht die Teamleiterin dazuzuholen wenn wir mit dem Widerspruch kommen.
Aber uns bleibt kaum eine andere Wahl als das Sozialgericht,wenn sie mit uns Pferdchen spielen wollen,mal hüh ,mal hot.
Und naja... 4 wochen zeit für n Widerpruch is doch ne Frist,oder?
und lustiger Weise kamen wir vom Anwalt und hatten selbes Schreiben mit der Ablehnung nochmal im Kasten. Allerdings auch vom 10.8.06 (da haben wir das schon in der ARGE gekriegt) ,als bearbeiterin is zwar unsere angegeben,das is aber nich ihre Unterschirft :kinn:

seltsam,oder?

LG Cat
 

Cybercat07

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#8
So nun waren wir heute also bei der ARGE. Haben uns den Widerspruch entgegenzeichnen lassen.
Und da die ARGE nicht einlenkt und unsere Bearbeiterin und auch eine Bearbeiterin der Agentur für Arbeit uns dazu geraten hat alle Rechtsmittel auszuschöpfen,werden wir das wohl tun,wenn wir die Wohnung wollen.
Wir sind dann danach gleich zum Anwalt und haben alles eingereicht,Montag wird er spätestens Antrag auf einstweilige Anordnung stellen
Verstehn tuts keiner :kinn:

naja bleibt nun nurnoch abzuwarten und zu hoffen,dass das Gericht unserer Meinung ist.

Werden wir dazu dann eigentlich vom gericht befragt dazu,oder wie geht das dann da :?:
und wie lange braucht sowas :?:

LG Cat
 

Cybercat07

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#9
Hallo

Wir waren beim Anwalt,nachdem er der ARGE bis zum 23.8.06 eine Frist gesetzt hat für den Widersrpuch.
Heute wren wir eben beim Anwalt und siehe da,die ARGE hat den Bescheid aufgehoben und die Kaution gewehrt (natürlich unter Rechtsmittelverzicht).

Danke ganz lieb an alle hier

:D Cat
 
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#10
Cybercat07 sagte :
Hallo

Wir waren beim Anwalt,nachdem er der ARGE bis zum 23.8.06 eine Frist gesetzt hat für den Widersrpuch.
Heute wren wir eben beim Anwalt und siehe da,die ARGE hat den Bescheid aufgehoben und die Kaution gewehrt (natürlich unter Rechtsmittelverzicht).

Danke ganz lieb an alle hier

:D Cat
Da fragt mn sich irklich: warum nicht gleich so...

Freut mich für euch...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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#11
Da fragt mn sich irklich: warum nicht gleich so.
weil man eben erst versucht auf Biegen und Brechen durchzukommen und darauf vertraut das sich jemand nicht wehrt :(
 
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#12
Arania sagte :
Da fragt mn sich irklich: warum nicht gleich so.
weil man eben erst versucht auf Biegen und Brechen durchzukommen und darauf vertraut das sich jemand nicht wehrt :(
Könnte man meinen, ja -

aber meine ARGE weiß, daß ich mich jedesmal (erfolgreich) zur Wehr setze... und trotzdem muß ich es jedes Mal von Neuem! Nu hab ich grad eine Tochter aus der BG "befreit" - nu muß ich die andere aus der BG holen... dabei haben beide gleichviel Einkommen...

da müßten die sich doch denken können, daß ich da keine Ruhe geb!

Wie war das noch: wer keine Arbeit hat, der macht sich welche... aber das paßt auch nicht, denn Arbeit hat mein SB mehr als genug!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Cybercat07

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#13
wie du sagst,wieso einfach wenns auch schwer geht ^^

ich glaub die hatten eher angst vom Gerich eins aufn Deckel zu geben und ein Urteil dazu hätte den ARGEn bundesweit wohl eher wenig gepasst
Was ne Unterschrift vom Anwalt so ausmacht.... :hihi:
 
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