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Probleme mit dem Job Center

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sincere

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#1
Hallo Leute,

bisher hat immer alles gut geklappt doch seit neuestem bekomme ich immer wieder Schreiben vom Job Center, dass man Unterlagen von mir möchte über Dinge, die ich schon längst in deren Hausbriefkasten abgegeben habe. Mittlerweile ist es mehrfach vorgekommen und ich komme mir mehr als verarscht vor.

Ansonsten meldete sich eine andere Dame bei mir schriftlich die,die selben Unterlagen sehen wollte die ich mittlerweile schon MEHRFACH abgegeben habe. Können die intern nicht kommunizieren bzw meine Akte weitergeben?

Ich wollte diese Unterlagen heute am Schalter abgeben und mir das ganze bestätigen lassen doch urplötzlich reichte mein Perso und JObcenter-Kundenkarte nicht mehr, sie wollte meine Meldebescheinigung, etwas wonach ich noch nie gefragt wurde und weil ich das ja nicht mit mir rumschleppe wollte sie meine UNterlagen auch nicht annehmen.

Warum machen die das urplötzlich? Was haben die davon? Soll ich mich bei der Teamleiterin schriftlich beschweren? Bringt das was? Was mache ich nun?
 
E

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Gast
#2
Soll ich mich bei der Teamleiterin schriftlich beschweren? Bringt das was? Was mache ich nun?
Hallo sincere,

versuche zunächst einen Gesprächstermin mit dem Teamleiter zu bekommen und schildere die Angelegenheit.
Das hilft manchmal schon.

Ansonsten kannst Du Dich auch an das Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg wenden: Tel.: 0911-5292282 (für ALG II: 0911-179-0 anrufen und zum KRM ALG2 durchstellen lassen)
Fax: 0911-1792123
Email: Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
 

sincere

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#3
Hallo sincere,

versuche zunächst einen Gesprächstermin mit dem Teamleiter zu bekommen und schildere die Angelegenheit.
Das hilft manchmal schon.

Ansonsten kannst Du Dich auch an das Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg wenden: Tel.: 0911-5292282 (für ALG II: 0911-179-0 anrufen und zum KRM ALG2 durchstellen lassen)
Fax: 0911-1792123
Email: Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
Ich habe mich schonmal wo beschwert, bei einer anderen ARGE in meinem alten Wohnort und es hat mir nur Probleme eingebracht, die hatten mich seitdem nur auf den kicker und alles wurde schlimmer aber so kanns auch nicht weitergehen :(
 
E

ExitUser

Gast
#4
Dann versuche es zunächst über den Teamleiter. Es kann durchaus gelingen - zumindest hat es bei mir erfolgreich gewirkt, ohne "Nachwehen". :icon_smile:
 

sincere

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#5
Dann versuche es zunächst über den Teamleiter. Es kann durchaus gelingen - zumindest hat es bei mir erfolgreich gewirkt, ohne "Nachwehen". :icon_smile:
Also ich war damals beim Teamleiter und da liefs ab nach dem Motto "gute miene zum bösen Spiel" denn alles wurde nur noch schlimmer..

Ich hoffe mal dass die hier anders sind..
 

Mario Nette

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#6
Beistand mitnehmen.

Hausbriefkasten ist unsicher, persönliche Abgabe ist sicherer. Wenn du das mit Beistand machst, dann kann der später als Zeuge auftreten.

Hast du Dinge bereits abgegeben und kannst das bestenfalls nachweisen, hilft dir § 65 SGB I - lies ihn dir mal durch.

Mario Nette
 

tunga

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#7
Ich würde mich nicht direkt beim zuständigen Teamleiter der Arge beschweren, Du weisst ja `eine Krähe...´
Beschwere Dich wie canigou sagt beim KRM und gleichzeitig bei der zuständigen Reginaldirektion - nervt - hilft aber, zumindest bei mir.
Reaktion kam innerhalb 2 Tagen!!!

Regionaldirektionen - www.arbeitsagentur.de

Allerdings würde ich die mail nicht direkt über die BA Seite schreiben - lieber direkt von Deinem Rechner aus mit CC: an Dich selbst.
 

sincere

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#8
Ich würde mich nicht direkt beim zuständigen Teamleiter der Arge beschweren, Du weisst ja `eine Krähe...´
Beschwere Dich wie canigou sagt beim KRM und gleichzeitig bei der zuständigen Reginaldirektion - nervt - hilft aber, zumindest bei mir.
Reaktion kam innerhalb 2 Tagen!!!

Regionaldirektionen - www.arbeitsagentur.de

Allerdings würde ich die mail nicht direkt über die BA Seite schreiben - lieber direkt von Deinem Rechner aus mit CC: an Dich selbst.
Ich glaube ich werde das erst in zweiter Instanz machen, falls die mit dem Mist nicht aufhören und es immer assiger wird..
 

tunga

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#9
Ich glaube ich werde das erst in zweiter Instanz machen, falls die mit dem Mist nicht aufhören und es immer assiger wird..
Ne warum?
Immer schön drauf und alles gleichzeitig!
Du kannst von denen doch nix richtiges erwarten - bekommst doch nur Probleme wie Du siehst - warum soltest Du jetzt Rücksicht nehmen?
 

Andrea123

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#10
Ich habe mich schonmal wo beschwert, bei einer anderen ARGE in meinem alten Wohnort und es hat mir nur Probleme eingebracht, die hatten mich seitdem nur auf den kicker und alles wurde schlimmer aber so kanns auch nicht weitergehen :(
Hallo Cincere,

wenn die nicht so blöd wären, müsstest du dich ja wohl nicht beschweren oder ?

Ausserdem haben die eine Annahmepflicht !!!

Wenn du wieder Unterlagen in den Briefkasten wirfst, welches voll legitim ist, nimm bitte einen Zeugen mit, der es sieht, dass du etwas reinschmeisst.

Ausserdem gehen die in der Arge, mit den Unterlagen sowieso schlampig um.

Also Zeugen nicht vergessen.

Tip und Gruss von mir, Andrea
 

Volker

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#11
Ausserdem haben die eine Annahmepflicht !!!
Arge und Pflichten, manche Argen, haben mit ihren Pflichten schon arge Probleme.

Das nächstbeste ist, die fehlenden Unterlagen zu Faxen, an die GF.
Mit Protokoll als Beleg. Kostet zwar was, geht also nicht mit vielen
Unterlagen. Hilft aber, sich aus der ARGE zu halten.

Volker
 

Volker

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#12
Ich glaube ich werde das erst in zweiter Instanz machen, falls die mit dem Mist nicht aufhören und es immer assiger wird..

Erweitere den Empfängerkreis doch einfach, an die örtliche politik, Presse. Mit Erklärung. Offenen Brief.

Das macht schon was Druck.
 

Andrea123

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#13
Arge und Pflichten, manche Argen, haben mit ihren Pflichten schon arge Probleme.

Das nächstbeste ist, die fehlenden Unterlagen zu Faxen, an die GF.
Mit Protokoll als Beleg. Kostet zwar was, geht also nicht mit vielen
Unterlagen. Hilft aber, sich aus der ARGE zu halten.

Volker
Das glaube ich dir, Volker unbesehen !!!
Gruss von Andrea
 
E

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#14
Hallo Leute,

bisher hat immer alles gut geklappt doch seit neuestem bekomme ich immer wieder Schreiben vom Job Center, dass man Unterlagen von mir möchte über Dinge, die ich schon längst in deren Hausbriefkasten abgegeben habe. Mittlerweile ist es mehrfach vorgekommen und ich komme mir mehr als verarscht vor.

Ansonsten meldete sich eine andere Dame bei mir schriftlich die,die selben Unterlagen sehen wollte die ich mittlerweile schon MEHRFACH abgegeben habe. Können die intern nicht kommunizieren bzw meine Akte weitergeben?

Ich wollte diese Unterlagen heute am Schalter abgeben und mir das ganze bestätigen lassen doch urplötzlich reichte mein Perso und JObcenter-Kundenkarte nicht mehr, sie wollte meine Meldebescheinigung, etwas wonach ich noch nie gefragt wurde und weil ich das ja nicht mit mir rumschleppe wollte sie meine UNterlagen auch nicht annehmen.

Warum machen die das urplötzlich? Was haben die davon? Soll ich mich bei der Teamleiterin schriftlich beschweren? Bringt das was? Was mache ich nun?
Hast du denn die gesamten Belege für deren Schlamperei? D.h. die Aufforderungen etwas vorzulegen, das du schon längst abgegeben hast? Und die Eingangsbestätigung der Abgabe? Hier würde ich über alles eine Fachaufsichtsbeschwerde wegen schlechter Arbeitsqualität schreiben und mit diesen Unterlagen belegen. Das würde ich an den Leiter der ARGE oder des Jobcenters schicken. Dem würde ich dann in der gleichen Fachaufsichtsbeschwerde mitteilen, dass man neuerdings am Empfang deine Unterlagen nicht entgegen genommen hat, weil plötzlich andere Ausweise erforderlich waren.

Wenn du das alles belegen kannst, werden die dir den Rest auch glauben. Wenn du das auch ganz sachlich schreibst, können sie dir nichts anhängen. Auch wenn eine Krähe der anderen ein Auge nicht aushackt und die niemals zugeben werden, werden sie auf dem schwarzen Peter sitzen bleiben.

Wenn du überhaupt etwas bewegen willst, dann nur so.
 

sincere

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#15
Aaaaalso:

nachdem ich das ganze nochmal an den Teamleiter per Einschreiben geschickt habe kam keine Stellungnahme sondern 2 Briefe.

Das eine ist ein neuer Bewilligungsbescheid wo ein Änderungsvermerk ist wegen des Einkommens was ic herzielt habe und dass eine Nachzahlung angewiesen wurde.

Jetzt wirds lustig:

Im zweiten Schreiben von der selben Person, am SELBEN Tag geschrieben steht nun dass ich Leistungen zu unrecht bezogen habe und es zu einer Überzahlung von über 1000€ kam.

Schikane oder wieder mal nicht Herr ihrer Lage? Wie kann das sein? Was soll ich nun glauben? Ich habe die Tage Geld von denen bekommen, wo ich ausgehe dass es eine Nachzahlung ist weil ich ja sonst wie jeder andere auch erst am Ende des Monats Geld bekomme.

Wenns aber tatsächlich ein Fehler ist, wieso fällt ihnen das jetzt erst auf? Ich meine, ich schicke denen jeden Monat meine Lohnzettel (die sie angeblich niiiiie erhalten haben,heh) worraus die doch gleich hätten sehen können was Sache ist?

Außerdem: wenn sie die Lohnzettel nie erhalten haben, wieso habe ich dann jeden Monat unterschiedlich viel bekommen? Das würde ja nur gehen wenn man sehen würde dass ich tatsächlich auch unterschiedlich viel verdient habe (was auch der Fall war), ein Indiz dass die also doch meine Lohnzettel hatten und es berücksichtigt wurde!

Hahahahah..
 

Julchen68

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#16
Mach Dir nichts draus. Das ist der alltägliche Wahnsinn.
Nur alles hübsch aufbewahren, damit ggf. auch der Richter was zu lachen hat, wenn es hart auf hart kommen sollte. :icon_party:

Ich habe hier zwei ebenso interessante Stapel amtlichen Butterbrotpapiers rumliegen.
Im ersten werde ich aufgefordert, wegen Jobaufnahme eine Rückzahlung zu leisten (erstaunlicherweise völlig korrekt berechnet) mit Buchungskonto, Rechnungsnummer, Ratenvereinbarung, pipapo hastenichgesehen.

Im zweiten, datiert ganze 4 Wochen später, fordert man mich auf - Achtung: festhalten! - zu erklären, wieso ich ständig Geld an die Staatskasse schicke.

Passend dazu habe ich Kontoauszüge, die belegen, daß ich 2x versucht habe, direkt nach Erhalt der Aufforderung die erste Rate zu überweisen. Alle Angaben gemacht - genauso wie sie im Brief standen.
Ebenso sind dort die Rücküberweisungen(!) an mich verzeichnet, weil die Zahlung nicht zuzuordnen war.

Ich bin das Geld ums verrecken nicht losgeworden!

Im Amt wußte man von nix und am Telefon wurde mir gesagt, ich solle doch ihnen bitte eine Kopie der Aufforderung zukommen lassen, damit man das prüfen könne.

Irgendwie hab ich das dann wohl vergessen. Ja, dieser furchtbare Gedächtnisverlust schon in jungen Jahren. Einfach schlimm, das :icon_kinn:

Inzwischen ist die Forderung verjährt :icon_twisted:

Hat noch jemand Fragen, warum die Staatskassen leer sind?
 

Mario Nette

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#17
Das ist ja kaum zu überblicken. Wenn die Schreiben dasselbe Datum tragen, kannst du auch gar nicht sagen, welches Schreiben nun vor welchem erstellt wurde.

Mario Nette
 

biddy

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#18
@Anael

Wenn es durch monatlich unterschiedlich hohem Einkommen (in meinem Fall wird z.B. erst nach Ende des Bewilligungsabschnitts neuberechnet und während dieser Monate ein Mittelwert herangezogen) Monate mit Alg-II-Über- und Monate mit Alg-II-Unterzahlung gab, ist der korrekte Weg. Einerseits erhält man für die Monate mit Unterdeckung eine Nachzahlung und für die Monate mit Überzahlung wird ein Aufhebungs- und Rückforderungsbescheid zu erlassen. Das eine gegen das andere aufrechnen dürfen sie eigentlich nicht ohne Zustimmung des HE.
 

sincere

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#19
Okay.

Was mach ich jetzt mit diesen freaks? Wie soll ich das jetzt klären, ohne dass die mich bescheissen? Bisher kam es noch NIE zu einer Überzahlung von denen.

Wieviel Geld darf ich denn dazuverdienen? Falls die mir echt zuviel gegeben haben was nicht von mir verschuldet ist: wieso darf ich das nicht in Raten bezahlen?

Im Anhang ist ein Fragenbogen zur beabsichtigten Aufrechnung. Da möchte man wissen ob ich weitere Einkünfte habe, etwas was ich nicht habe und keinerlei Rolle zu dieser bereits entstandenen "Überzahlung" spielt! Oder wie hoch meine Miete ist, das wissen die doch schon alles!

Das ist doch total seltsam, oder?
 

romeo1222

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#20
Mach Dir nichts draus. Das ist der alltägliche Wahnsinn.
Nur alles hübsch aufbewahren, damit ggf. auch der Richter was zu lachen hat, wenn es hart auf hart kommen sollte. :icon_party:

Ich habe hier zwei ebenso interessante Stapel amtlichen Butterbrotpapiers rumliegen.
Im ersten werde ich aufgefordert, wegen Jobaufnahme eine Rückzahlung zu leisten (erstaunlicherweise völlig korrekt berechnet) mit Buchungskonto, Rechnungsnummer, Ratenvereinbarung, pipapo hastenichgesehen.

Im zweiten, datiert ganze 4 Wochen später, fordert man mich auf - Achtung: festhalten! - zu erklären, wieso ich ständig Geld an die Staatskasse schicke.

Passend dazu habe ich Kontoauszüge, die belegen, daß ich 2x versucht habe, direkt nach Erhalt der Aufforderung die erste Rate zu überweisen. Alle Angaben gemacht - genauso wie sie im Brief standen.
Ebenso sind dort die Rücküberweisungen(!) an mich verzeichnet, weil die Zahlung nicht zuzuordnen war.

Ich bin das Geld ums verrecken nicht losgeworden!

Im Amt wußte man von nix und am Telefon wurde mir gesagt, ich solle doch ihnen bitte eine Kopie der Aufforderung zukommen lassen, damit man das prüfen könne.

Irgendwie hab ich das dann wohl vergessen. Ja, dieser furchtbare Gedächtnisverlust schon in jungen Jahren. Einfach schlimm, das :icon_kinn:

Inzwischen ist die Forderung verjährt :icon_twisted:

Hat noch jemand Fragen, warum die Staatskassen leer sind?
Nach was für einer Zeit verjährt denn solch eine Forderung? Ein Bekannter von mir hatte eine Überzahlung bekommen, die der ARGE mitgeteilt, die haben dann ein Schreiben geschickt und darin mitgeteilt, dass sie es an die Zahlungsstelle weiter geschickt hätten. Nach einiger Zeit hatte mein Bekannter dort angerufen, und mal gefragt ob da jetzt was kommt. Die meinten dass sie erst die Unterlagen von der ARGE bekommen müssen, vorher darf / kann das Geld nicht zurückgezahlt werden. Ist jetzt auch bald schon ein Jahr her, ich denke nicht, dass da noch was kommen wird.
 

Julchen68

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#21
Nach was für einer Zeit verjährt denn solch eine Forderung? Ein Bekannter von mir hatte eine Überzahlung bekommen, die der ARGE mitgeteilt, die haben dann ein Schreiben geschickt und darin mitgeteilt, dass sie es an die Zahlungsstelle weiter geschickt hätten. Nach einiger Zeit hatte mein Bekannter dort angerufen, und mal gefragt ob da jetzt was kommt. Die meinten dass sie erst die Unterlagen von der ARGE bekommen müssen, vorher darf / kann das Geld nicht zurückgezahlt werden. Ist jetzt auch bald schon ein Jahr her, ich denke nicht, dass da noch was kommen wird.
Es gibt 2 Fristen.

1. Die Arge hat 1 Jahr Zeit, um auf eine Veränderungsmitteilung zu reagieren und eine Rechnung zu schicken. Sieht so aus, als verschliefe sie diesen Zeitpunkt bei Deinem Bekannten grade.

2. Nach Absenden der Rechnung hat das Amt 3 Jahre Zeit, die Forderung beizutreiben. Dies haben sie bei mir verschlampt.

Es gibt hier aber sicher auch jemanden, der meine Aussagen korrigieren/ergänzen und ggf. mit §§ ausschmücken kann ;)
 

sincere

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#23
Kann mir vielleicht jemand sagen wie ich das nun am besten angehe?
 
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