Probleme mit Arbeitsvermittlerin und Vermittlungsvorschlägen. Oft sind Vorschläge unpassend und ich bekomme keinerlei Rückmeldung und kann keinen Nachweis liefern.

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MrAnthony

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Guten Tag.

Meine Situation sieht aktuell so aus, ich bin Programmierer und habe in meiner letzten Firma viel mit Cold Fusion entwickelt, was aktuell leider nicht mehr so gefragt ist.
Mittlerweile bin ich seit über einem Jahr Arbeitslos, sprich ich beziehe mittlerweile Hartz 4.
Ich bekomme von meiner Arbeitsvermittlerin regelmäßig Vermittlungsvorschläge. Viele sehen aber so aus, dass zum Beispiel ein Technologiemanager gesucht wird, oder ein Systemintegrator oder ein IT-Kaufmann....
Bisher habe ich mich immer beworgen per Mail.In etwa 9 von 10 Fällen habe ich nie wieder was von der Firma gehört. Keine Meldung, dass meine Bewerbung eingegangen ist, keine Absage oder gar eine Zusage. Das ich keine Zusage bekomme wundert mich nicht, ich kann meistens ja von 20 geforderten Punkten maximal einen und die Ausbildung für den Beruf habe ich auch nicht. Die meisten dieser Stellen sind einfach komplett unpassend auf mein Profil und ich darum komplett unqualifiziert für die Stellen.

Jetzt nervt mich meine Arbeitsvermittlerin aber immer mehr mit diesen Vermittlungsvorschlägen. Sie mag nicht einsehen, dass ich auf meine Bewerbungen keine Antwort bekomme und immer nur sage "Ja ich habe mich beworben per Mail wie gewünscht, habe aber nie eine Antwort erhalten". Da wird immer sehr kritisch nachgefragt und auch gefragt ob ich nochmal eine Mail hinterhergeschickt hätte oder angerufen habe etc etc. Das letzte mal hab ich gehört "Ich habe sehr viele Kunden und die meisten erhalten Antworten auf ihre Bewerbungen, es ist doch sehr seltsam, dass bei Ihnen gar keine Antwort kommt". Ich kann mir da selbst nicht wirklich ein Bild dazu machen. Vielleicht liegt es an der Branche, vielleicht gerate ich auch oft an Unternehmen die einfach nicht besonders zuverlässig sind, zumindest machen viele Firmen bei den Vermittlungsvroschlägen jedenfalls nicht das vertrauenerweckendste Bild. Ich kann aber nicht wirklich glauben, dass es da nur mir so gehen soll?

Ich würde mir gern diese Nervereien mit meiner Arbeitsvermittlerin irgendwie ersparen. Ich hab mal gesucht hier nach unpassende Vermittlungsvorschläge und hab gelesen, dass das Thema ja nicht leicht ist.
Angeblich muss ich mich im Hartz 4 bzw ALG II Bezug ja auf alle Stellen bewerben, weil ich keinen Berufsschutz habe. Wenn ich das richtig verstehe, ist es wohl nicht relevant ob ich die Anforderungen einer Stelle erfülle oder nicht. Nicht Bewerben geht also wohl schon mal nicht, oder ist sehr riskant?


Ich habe mir überlegt, ob ich den Firmen einfach meine Unterlagen per Einschreiben mit Rückschein zusenden kann, dann sammle ich einfach die Rückscheine und kann damit nachweisen, dass ich mich beworben habe. Einschreiben Rückschein ist aber mit Kosten verbunden, die ich nicht mal eben so übrig habe. Kann ich die Kosten irgendwie beim Jobcenter beantragen, auch wenn Bewerbung per E-Mail gewünscht ist?

Falls nicht, wie würdet ihr das Problem angehen?
 

abcabc

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Hast du eine gültige EGV oder VA (nicht älter als 6 Monate)?
Falls ja: Steht da was drin, dass du dich auf sämtliche Vermittlungsvorschläge bewerben musst?
Falls nein: Ab sofort alle VVs OHNE RFB (Rechtsfolgebelehrung) ignorieren, wenn sie dir nicht passen. Dann musst du dich nur auf VVs mit RFB bewerben.

Wie oft lädt dich die SB denn ein? Ich hoffe mal, dass du Anrufe und Mails von ihr einfach ignorierst, wenn sie nervt...

Es gibt verschiedene Strategien:

1. Die SB labern lassen (und nur auf VVs mit RFB bewerben oder falls nach EGV/VA verpflichtend). Immer nur 0815 Mails hinschicken (10-15 min. Arbeit). Parallel nach vernünftigen Jobs suchen und die Zeit in hochwertige Bewerbungen für selbst gesuchte Jobs investieren. SBs können in den meisten Fällen nicht mehr als in der Jobbörse zu suchen (was du genauso gut kannst).

2. Eine Umschulung/Weiterbildung/..... schriftlich und nachweisbar beantragen. Schließlich hast du ja eindeutig nicht die gefragten Kompetenzen.....

3. Die SB konfrontieren, dass ihre VVs vollkommen ungeeignet sind. Das wäre aber sehr riskant und könnte schlafende Hunde wecken und dazu führen, dass du ab dann nur noch VVs für die letzten Drecksjobs bei Sklaventreibern (Zeitarbeit) bekommst. Und Sklaventreiber werden dich mit IT Erfahrung vermtulich gerne für 10€ pro Stunde ausbeuten. Dann doch lieber irgendwelche sinnlosen Pflichtbwerbungen mal eben husch-husch per Mail rausschicken und selbst nach vernünftigen Jobs suchen.
 

Obdachlos2020

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Hallo MrAntho und Willkommen hier im Forum.

Eine Frage ist sehr wichtig: hast Du eie EGV unterschrieben?
Wenn nicht, ist auch wichtig zu unterscheiden ob eine rfb bei den Vermittlungsvorschläge dabei waren oder nicht.

PS abcabc war "leider" schneller als ich :)
 
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Antihartzer19

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Telefonierst Du etwa mit dem SB?
Dann stelle das ein und beschränke Dich auf schriftliche oder persönliche Termine.
Das würde es schon entschleunigen.

Leider musst Du Dich auf alle VV mit RFB bewerben.
Geregelt ist das in $ 10 SGB II.

Bewerbungen per Einschreiben und Rückschein sind unüblich.

Es ist nicht ungewöhnlich das man keine Rückantworten bekommt. Da
ist Dein SB eher weltfremd.
 

Zeitkind

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Das wäre aber sehr riskant und könnte schlafende Hunde wecken und dazu führen,
dass du ab dann nur noch VVs für die letzten Drecksjobs bei Sklaventreibern (Zeitarbeit) bekommst.
Oder daß der TE an eine dieser Sinnlosmaßnahmen verfüttert wird, da es nach Ansicht der Sachbearbeiter
i.d.R. immer am Erwerbslosen zu liegen hat, daß dieser keine Anstellung erreicht
Wenn ich das richtig verstehe, ist es wohl nicht relevant ob ich die Anforderungen einer Stelle erfülle oder nicht.
Doch, das ist schon relevant. Es macht wenig Sinn, sich auf eine Stelle als Ausfahrer zu bewerben, wenn keine Fahrerlaubnis vorhanden ist.
Ebenso kommen diverse Helfertätigkeiten nicht infrage, wenn diese auf Grund nachgewiesener gesundheitlicher Einschränkungen nicht ausführbar sind.
Es liegt am Erwerbslosen nachzuweisen, daß es wichtige Gründe gibt, angebotene Stellen abzulehnen. :icon_wink:
Kann ich die Kosten irgendwie beim Jobcenter beantragen, auch wenn Bewerbung per E-Mail gewünscht ist?
Kannst Du. Allerdings wirst Du für den E-Mailversand i.d.R. keine Kostenerstattung bekommen.
Mir ist es seinerzeit gelungen, mittels EGV Verhandlung eine Kostenerstattung von einem Euro pro E-Mail Bewerbung zu erkämpfen.
Natürlich habe ich die EGV trotzdem nicht unterschrieben und mir den Kram auferlegen lassen. Warum? Darum.
Einschreiben Rückschein ist aber mit Kosten verbunden, die ich nicht mal eben so übrig habe.
Wird eine Bewerbung auf dem Schriftweg gefordert, müssen nach vorherigem Antrag-
oder nach Festsetzung in einer EGV die Kosten dafür erstattet werden (i.d.R. 5€ je Bewerbung).
Leider musst Du Dich auf alle VV mit RFB bewerben.
Geregelt ist das in $ 10 SGB II.
Nicht, wenn ein wichtiger Grund besteht, die angebotene Stelle abzulehnen.
 

MrAnthony

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Kannst Du. Allerdings wirst Du für den E-Mailversand i.d.R. keine Kostenerstattung bekommen.

Wird eine Bewerbung auf dem Schriftweg gefordert, müssen nach vorherigem Antrag-
oder nach Festsetzung in einer EGV die Kosten dafür erstattet werden (i.d.R. 5€ je Bewerbung).

Ich meinte das darauf bezogen, dass meine Arbeitsvermittlerin ja immer so seltsam nachfragt, ob ich mich beworben habe und warum ich keine Rückmeldungen bekomme. Darum wollte ich ggf. ein Einschreiben und Rückschein nutzen um am Ende einen Nachweise in der Hand zu haben, weißt du wie ich meine?

Also Arbeitgeber fordern das auf dem Weg natürlich nicht, ich hab mich halt nur gefragt, ob ich sagen kann Hey Arbeitsvermittlerin du stellst ja quasi in Frage ob ich mich beworben habe, darum bewerbe ich mich jetzt mit Nachweis, bitte Kosten hierfür übernehmen.

Nicht, wenn ein wichtiger Grund besteht, die angebotene Stelle abzulehnen.

Ist nicht qualifiziert zu sein denn ein wichtiger Grund? Und ab wann bin ich nicht qualifiziert? Das scheint mir leider echt dünnes Eis zu sein?


Und weil die Fragen kamen:
Nein ich habe keine unterschriebene EGV und auch keine EFB, zumindest an den letzte Vorschlägen gehabt. Ich hab aber so den Verdacht, dass wenn ich sage ich hab mich nicht beworben, die nächste dann doch mit Belehrung kommen...
 

Zeitkind

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Darum wollte ich ggf. ein Einschreiben und Rückschein nutzen um am Ende einen Nachweise in der Hand zu haben, weißt du wie ich meine?
Ich weis schon wie Du das meinst, aber Du mußt das auch bezahlen können.
Ist nicht qualifiziert zu sein denn ein wichtiger Grund?
Es kommt darauf an. Wenn der Arbeitgeber einen ausgebildeten Koch sucht, wird er einen Erwerbslosen von Beruf Tischler kaum einstellen wollen.
Solche sinnfreien Vermittlungsvorschläge würde ich mir gegenüber dem Sachbearbeiter verbitten.
Auf die eigene Qualifizierung kannst Du aber nicht bestehen, da Du trotzdem in der Lage bist, Arbeiten ohne- oder niedrigerer Qualifikation auszuführen.
Wenn der Arbeitgeber einen ausgebildeten Koch als Küchenhilfe einstellen will, muß sich der erwerbslose Koch dennoch bewerben.
schaust Du § 10 SGB II ?
Willst Du mich verars .... oder bist Du nicht in der Lage zu lesen und zu verstehen?
§ 10 SGB II Zumutbarkeit
(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass
5. der Ausübung der Arbeit ein sonstiger wichtiger Grund entgegensteht.
Offensichtlich geht es Dir wohl um das letztes Wort. Dem komme ich gerne nach. :icon_wink:
 

AnonNemo

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ich bin Programmierer und habe in meiner letzten Firma viel mit Cold Fusion entwickelt, [...]
Viele sehen aber so aus, dass zum Beispiel ein Technologiemanager gesucht wird, oder ein Systemintegrator oder ein IT-Kaufmann....
Lehne die VV ab, weil dir wichtige Kenntnisse fehlen.

Notiere dir vorab, welche zwingend notwendigen, bzw. Expertenkenntnisse, der AG fordert.
Dazu ist es sinnvoll sich auch die Stellenanzeige aus der JÖBBÖRSE zu sichern.

Da wird immer sehr kritisch nachgefragt und auch gefragt ob ich nochmal eine Mail hinterhergeschickt hätte oder angerufen habe etc etc.
Nimm den Zeitpunkt zum Anlass dir von der SB genau erklären zu lassen, weshalb SIE diese Stellen für passend hält.
Danach soll sie mal die Stellenanforderungen mit deinem Profil abgleichen und dir ihr Ergebnis mitteilen.
Danach kannst du sie aufklären, wo SIE Fehler bei der Auswahl gemacht hat.

Müsste wunderbar funktionieren, wenn die Stellen nicht vorhandene Kenntnisse, Qualifikationen und/oder Ausbildungen fordern.

Entweder die SB lernt daraus, oder du musst andere Saiten aufziehen.

Das letzte mal hab ich gehört "Ich habe sehr viele Kunden und die meisten erhalten Antworten auf ihre Bewerbungen,
Die will ich sehen ~> nicht überprüfbare Behauptungen sind unterste Schublade der Manipulationstechniken!

Ich kann mir da selbst nicht wirklich ein Bild dazu machen.
Oh, das Bild ist sehr eindeutig: Du landest sofort in der Rundablage!
Und SB ist sich nicht zu fein, DAS zu deinem Problem zu machen, obwohl SIE dir unpassende Stellen vorschlägt!

Nicht Bewerben geht also wohl schon mal nicht, oder ist sehr riskant?
Verlange von deiner SB einen Persilschein, dass eine etwaige Bewerbung als Gehirnchirurg keine Negativbewerbung ist.

Ich habe mir überlegt, ob ich den Firmen einfach meine Unterlagen per Einschreiben mit Rückschein zusenden kann, dann sammle ich einfach die Rückscheine und kann damit nachweisen, dass ich mich beworben habe.
Unnötig!
Dem JC hat deine Nachweisliste auszureichen. Zu mehr bist du nicht verpflichtet.
[Btw] Ich ging her und habe zeitnah zur Bewerbung die Briefmarke im Postladen gekauft ... aber nie der AfA gegeben. Die Quittungen dienten dafür, falls SB mich wegen unterlassenen Bewerbungen hätte sperren wollen. [/Btw]

Falls ja: Steht da was drin, dass du dich auf sämtliche Vermittlungsvorschläge bewerben musst?
Eine Bitte:
Hör auf dieses Problem SO (wie oben im Zitat) anzugehen! ~>
Eine Verpflichtung in der EGV sich auch auf Stellenangebote oder VV ohne RFB bewerben zu müssen ist unzulässig/rechtswidrig.
[Btw] Weder der EGV-Absatz bzgl. Bewerbungsfrist noch die EGV-RFB geben eine Sperre/Sanktion bzgl. Nichtbewerbung Aufgrund einer Stelleninformation, einem VV ohne RFB ... und auch nicht für einen VV mit RFB ... her!
Dazu braucht es eine eigene VV-RFB! [/Btw]

Sklaventreiber werden dich mit IT Erfahrung vermtulich gerne für 10€ pro Stunde ausbeuten.
Zauberwort: Verdienstgerechte Leistung.

Zusätzlich der ZAF noch klarmachen, dass man weiß wo die erste Tätigkeitsstätte liegt und welche Konsequenz DAS auf Fahrtwege und -zeiten zum Einsatzbetrieb hat. ~> Alles zwischen der erste Tätigkeitsstätte und dem Einsatzbetrieb läuft unter: Dienstfahrt und Arbeitszeit.

Auch gerne gesehen, gerade bei Programmierer:
Der PC fährt pünktlich zur 7ten Arbeitsstunde herunter. Dabei die dienstliche Rückfahrt zum ZAF-Büro einkalkulieren.

Es liegt am Erwerbslosen nachzuweisen, daß es wichtige Gründe gibt, angebotene Stellen abzulehnen.
Gilt aber nur für Stellen, die eine niedrigere Qualifikation als beim HE vorhanden voraussetzen.
Ok, gute Argumente parat haben, weshalb die Stelle als z. B. IT-Kaufmann unzumutbar war, ist nie ein Fehler.

(i.d.R. 5€ je Bewerbung).
Ihr, immer mit eurer 5EUR-Pauschale.

Rechnet doch mal aus, was eine VV-Bewerbung - mit allem Drum und Dran (d. h.: keine Kurzbewerbung aka Anti-ZAF!) - wirklich kostet.
Selbst ausgedruckte Blätter je 0,50EUR/sw, 1,00EUR/farbig.
Mappe, Umschlag, Briefmarke.
Wegekosten zum Bürobedarf und der Post.
VV-Antwortzettel mit Wege- und Portokosten.
~> Locker über 10EUR.

Also Arbeitgeber fordern das auf dem Weg natürlich nicht, ich hab mich halt nur gefragt, ob ich sagen kann Hey Arbeitsvermittlerin du stellst ja quasi in Frage ob ich mich beworben habe, darum bewerbe ich mich jetzt mit Nachweis, bitte Kosten hierfür übernehmen.
Alternative, ohne mir jetzt DIE Gedanken über negative Konsequenzen zu machen:
SB soll dir eine Anhörung schicken weil du - angeblich - deinen Bewerbungsbemühungen nicht nachkommst.

So wie es - für mich - aussieht, wirst du von der SB mit Unterstellungen eingeschüchtert ... zumindest gut auf Trab gehalten, damit du nicht zum Nachdenken kommst WAS wirklich zu deinen Pflichten gehört.
 

MrAnthony

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[Btw] Weder der EGV-Absatz bzgl. Bewerbungsfrist noch die EGV-RFB geben eine Sperre/Sanktion bzgl. Nichtbewerbung Aufgrund einer Stelleninformation, einem VV ohne RFB ... und auch nicht für einen VV mit RFB ... her!
Dazu braucht es eine eigene VV-RFB! [/Btw]

Ok ich merke mir VV ohne RFB also keine Sanktion wenn ich mich nicht bewerbe.
Aber wie gesagt, bisher wurde ich mit solchen Themen wie EGV und RFB bei VVs immer verschont und das war alles sehr locker.
Ich wäge halt ab ob es klug ist hier schlafende Hunde zu wecken und das Jobcenter drauf aufmerksam zu machen, dass ich keine EGV habe und bei mir alles ohne RFB kommt....


Willst Du mich verars .... oder bist Du nicht in der Lage zu lesen und zu verstehen?

Ich tue mich ehrlich gesagt auch schwer, da rauszulesen, dass nicht qualifiziert in die wichtigen Gründe fällt, insbesondere wegen der Zeile hier:

Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil:
1. sie nicht einer früheren beruflichen Tätigkeit entspricht, für die die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person ausgebildet ist oder die früher ausgeübt wurde

Ich hätte das auch im ersten Anlauf so verstanden, das es eben kein wichtiger Grund (unzumutbar) ist, wenn man für die Stelle nicht qualifiziert ist.

Ich sag mal so, es geht ja hier auch glaube ich weniger darum ist die Stelle zumutbar für mich. Der Punkt ist ja eher, dass jemand mit meiner Qualifikation für den Arbeitgeber quasi nicht zumutbar ist XD
 

AnonNemo

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Ich tue mich ehrlich gesagt auch schwer, da rauszulesen, dass nicht qualifiziert in die wichtigen Gründe fällt, insbesondere wegen der Zeile hier:
Bewirb dich als Gehirnchirurg und verlange die Bewerbungskostenerstattung.
Dann kannst du aus den Sanktionsgründen ableiten (sollte dir als Programmierer leicht fallen), weshalb diese Bewerbung eine Negativbewerbung darstellt.

[Btw] Ok, wird sooo nicht ablaufen, weil das JC höchstens deinen Erstattungsantrag ablehnen kann.
Aber spiel das Szenario ruhig so durch. Im Besonderen mit dem Hintergrund von zielführenden Bewerbungen. [/Btw]
 

MrAnthony

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Dann kannst du aus den Sanktionsgründen ableiten (sollte dir als Programmierer leicht fallen), weshalb diese Bewerbung eine Negativbewerbung darstellt.

Ich hab den Begriff Negativbewerbung schon mehrmals gelesen, als ich hier zu Vermittlungsvorschlägen die nicht passen oder auch einfach nicht gewollt sind, das Forum durchstöbert habe.
Aber gibt es da ne genaue Definition von?

Ich hab hier zum Beispiel das gefunden:
https://www.elo-forum.org/threads/bewerbung-kann-nach-form-und-inhalt-einer-arbeitsablehnung-g.5288/

Da geht es ja um ein Urteil einer, im Grunde, Negativbewerbung. Aber für mich klingt das alles richtig schwammig. Es ist maßgeblich, wie der Arbeitgeber das sieht und ob die Bewerbung einer "Nichtbewerbung" gleichzusetzen ist.
Ich meine es gibt doch sogar Arbeitgeber die sagen eine "ordentliche" normale Bewerbung hat in ihrem Unternehmen schon keine Chance mehr. Das wäre dann ja auch schon eine Negativbewerbung...
 

AnonNemo

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Aber gibt es da ne genaue Definition von?
Ach, jetzt kommt der Programmierer zum Vorschein? :icon_mrgreen:

Spaß beiseite:
Leider gibt es keine genaue Definition für eine Negativbewerbung.

Da kommt es darauf an, was SB sehen will. Die einzige Hoffnung ist, dass die Widerspruchsabteilung oder ein SG es anders sehen und die Sperre/Sanktion aufheben.

Und ja, wenn ein AG eine entsprechende Rückmeldung gibt, kann SB das gegen dich verwenden.

Theoretisch(!) kannst du so eine Behauptung/Unterstellung strafrechtlich angehen, weil es im SGB, ggf. überall, nicht vorgesehen ist, dass der AG eine Bewertung der Bewerbung vornimmt.
[Btw] Kann sein, dass da gerade mein persönliches Rechtsverständnis die Oberhand hatte.
Im SGB finde ich keine Befugnis um so eine Bewertung abgeben zu dürfen und im BDSG, bzw. der DSGVO, gibt es - eigentlich - einige diesbezügliche Einschränkungen, bzw. sogar Verbote.
~> Bewerbungen sind zweckgebunden und dürfen nur von den damit zuständigen eingesehen werden. D. h.: SB ist nicht zuständig. [/Btw]

In der Praxis musst du viel Glück haben, um einen AG zur Rücknahme seiner Bewertung zu bringen ... auch wenn es nicht ganz unmöglich ist.
~> Ich habe schon, hier im Forum, gelesen, dass ein AG seine Aussage beim SB zurück nahm, nachdem ihm der Bewerber mit einer Schadenersatzklage drohte.

Na ja, der Schwager der Freundin meiner Schwester ... eben.
 

iSlave

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1) Hin und wieder kann es sinnvoll sein, die E-Mail Adresse zu ändern, falls man auf einer Spamliste gelandet ist ;)
2) Auch mal einen anderen Mail-Anbieter testen, falls man bei einem eher unbekannten ist, der auf Spamlisten landet.
3) Außerdem solltest du prüfen, ob deine Bewerbung kleiner als 3 bis 5MB ist.
4) Auch kann es sinnvoll sein, den E-Mail Text und Betreff zu variieren, falls du das noch nicht machst.
5) Während Corona melden sich tatsächlich viele nicht mehr zurück, da der Arbeitsmarkt bekanntlich eingebrochen ist.
 
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