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Probleme bei Nachzahlungen-Rückkaufswert-Lebensversicherung?

workout

Elo-User*in
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Hallo
Eigentlich erscheint mir es logisch, das folgendes nicht auf ALG 2 anrechenbar sein muss/kann, aber Rechtsprechung kann ja bekanntlich unlogisch sein.
Es geht um Nachzahlungen bei Lebensversicherungen die vorzeitig gekündigt wurden.
Hier mal ein paar Links, die interessant sind:
Mindestrückkaufswert KLV - Bund der Versicherten e. V.
Verbraucherzentrale Hamburg | - General(i)abrechnung
Wenn man diesbezügliche Nachzahlungen erhält,
wären diese also gegenüber ALG 2-Bearbeitungsstellen nicht meldepflichtig bzw. dürften auch keine Probleme bei Gutschriften auf dem Giro-Konto darstellen?

Danke, MFG
 

SimdeB

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... das ist alles so kompliziert. Ich musste 2009 meine Riester Rente bei der All****z kündigen und versuche nun alles nachzurechnen. Ich habe 9 Jahre monatlich eingezahlt und habe dann nach der Kündigung 500 Euro weniger ausbezahlt bekommen wie ich eingezahlt hatte. Keine Zinsen oder Überschussbeteiligung - nichts!!!
Hätte ich den Betrag monatlich gespart wäre mehr rausgekommen!

Aber als Nichtfachfrau blicke ich wirklich nicht durch. Ich habe erstmal ein Schreiben an die Versicherung geschrieben und um eine nachvollziehbare Auflistung gebeten mit Hinweis auf das neue Urteil vom 17.10.2012. Ich muss es dann aber über einen Anwalt bzw. einem Verbraucherschutzverband prüfen lassen.

Ich hatte mich damals schon über die perfide Abzocke geärgert und nach Möglichkeiten gesucht dagegen anzugehen.
Für mich ein reines Minus Geschäft! Und für viele andere Menschen auch!

Schau maaa mal, ob was dabei rüber kommt...
 

workout

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Hier:
Verbraucherzentrale Hamburg | - General(i)abrechnung
steht unter „Melden Sie Ihre Forderungen an!“:

…“schicken Sie eine Kopie an uns (Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, 20099 Hamburg oder versicherungen@vzhh.de). Sie sind dann bei uns registriert und werden über das weitere Vorgehen informiert“…

Vielleicht bringt das „etwas mehr“!?
Das ist ja dann auch für den Verbraucher kostenfrei…
Oder sehe ich das zu naiv?

MFG
 

Lilastern

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Die Verbraucherzentrale macht nichts umsonst, die verlangen auch eine Gebühr.
 

workout

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Aus der Seite:
Verbraucherzentrale Hamburg | - General(i)abrechnung
geht für mich hervor,
dass man für 90-CENT das Musterschreiben runter laden kann:
Verbraucherzentrale Hamburg | - Download online kaufen
welches man (wahrscheinlich das selbe) auch hier unter "6.Musterbriefe" findet:
Mindestrückkaufswert KLV - Bund der Versicherten e. V.
Falls das Musterschreiben nicht an das Download bei der Verbraucherzentrale gebunden sein muss,
sehe ich gar keine Gebühren!?
Vielleicht muss man sogar nur eine Kopie des bezüglichen Schreibens an die Verbraucherzentrale schicken, egal woher das Download ist?

MFG
 

workout

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Wenn man diesbezügliche Nachzahlungen erhält,
wären diese also gegenüber ALG 2-Bearbeitungsstellen nicht meldepflichtig bzw. dürften auch keine Probleme bei Gutschriften auf dem Giro-Konto darstellen?

MFG
 

PeterN

Neu hier...
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Wenn man diesbezügliche Nachzahlungen erhält,
wären diese also gegenüber ALG 2-Bearbeitungsstellen nicht meldepflichtig bzw. dürften auch keine Probleme bei Gutschriften auf dem Giro-Konto darstellen?

MFG
In einem Urteil des Landgerichts Hamburg wurden die Klauseln zur Kündigung
und Beitragsfreistellung in den Versicherungsverträgen mehrer Versicherer
für unwirksam erklärt........<<weitere Text

MFG :eek:
 

workout

Elo-User*in
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In einem Urteil des Landgerichts Hamburg wurden die Klauseln zur Kündigung
und Beitragsfreistellung in den Versicherungsverträgen mehrer Versicherer
für unwirksam erklärt........<<weitere Text
o.k., das geht schon alles aus diesem Thread hervor…

Meine Frage lautet aber:
Wenn man diesbezügliche Nachzahlungen erhält,
wären diese also gegenüber ALG 2-Bearbeitungsstellen nicht meldepflichtig bzw. dürften auch keine Probleme bei Gutschriften auf dem Giro-Konto darstellen?MFG
bezogen auf ALG 2


MFG
 
E

ExitUser

Gast
hallo zusammen,

meine Einschätzung: das JC wird es versuchen, als Zufluss zu deklarieren mit der Begründung, das es sich ja um die staatlichen Zulagen handeln würde,und aus der Rückzahlung der Vertragsauflösung resultieren. Mit anderen Worten, der Staat hats gegeben die Riesterzulage, der Staat darf sie wieder nehmen die Riesterzulage....

Ich denke das alle Betroffenen zu einem Fachanwalt damit gehen sollten.

LG von Barbara
 

Erolena

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Wenn die Rückzahlung unter dem Vermögensfreibetrag liegt, dürfte es keine Probleme geben. Das war voher dein Vermögen und ist auch nach der Auszahlung dein Vermögen.

Ich habe mir zwei kleine Versichrungen auszahlen lassen müssen, da gab es keine Probleme.
 
E

ExitUser

Gast
hallo erolena,

es geht um die Zulagen und staatlichen Förderungen aus diesen Verträgen. Bei den wenigsten gab es da Überschüsse (eher ein draufleggeschäft), aber wer nach einer genauen Überprüfung nun doch welche hat, darum geht es....

LG von Barbara
 

workout

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Mein Thread hat nichts mit Riester o.ä. zu tun.

Es geht um eine zurückliegende Kündigung einer fondgebundenen Lebensversicherung.

Also ohne staatliche Zulagen.

Die Auszahlungs-Summe wurde damals von ARGE nicht „beanstandet“ bzw. es kam keine Reaktion zum diesbezüglichen Kontoauszug.

Auf eine evtl. + Nachzahlung zu dieser Auszahlungs-Summe bezieht sich dieser Thread:
„Wenn man diesbezügliche Nachzahlungen erhält,
wären diese also gegenüber ALG 2-Bearbeitungsstellen nicht meldepflichtig bzw. dürften auch keine Probleme bei Gutschriften auf dem Giro-Konto darstellen?“

Zwischenstand:
Habe selbst (also nicht über Verbraucherzentrale) das Schreiben von hier:
Mindestrückkaufswert KLV - Bund der Versicherten e. V.
unter: 6. Musterbriefe
angepasst und an die Versicherung geschickt.

Ziemlich schnell Antwort bekommen:
„wird in Rechtsabteilung analysiert“ usw.:icon_party:
Ist zwar „bla-bla-bla“, aber BGH-Urteil wird auch erwähnt.
Wollen „unaufgefordert auf meine Anfrage zurückkommen“…:icon_pause:

Hat jemand Erfahrungen gemacht speziell mit NACHZAHLUNGEN bezüglich Mindestrückkaufswerts bei Lebensversicherungen ohne staatliche Zulagen?

MFG
 
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