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Tawa92

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Hallo liebe Forum-Gemeinde,
Ich bin 20 Jahre alt (im Sommer 21) und wohne noch zu Hause bei meiner Mutter und ihrem Mann. Meinen biologischen Vater habe ich nie kennen gelernt und der Mann meiner Mutter ist in meinen Augen mein Vater.
Ich bin derzeit noch in einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel, die ich jedoch Anfang Juni erfolgreich beenden werde. Ich werde nicht übernommen.
Nun habe ich auch schon einige Bewerbungen geschrieben, doch noch keine Zusage bekommen. Also gehe ich mal vom schlimmsten aus und rechne damit nach meiner Abschlussprüfung arbeitslos zu sein. Ich würde trotzdem gerne spätestens nach meiner Ausbildung von zu Hause ausziehen, da die Verhältnisse hier sehr beschissen sind. Ich verdiene momentan gut 640€ netto, wovon ich regelmäßig Geld an meine Eltern verleihe weil sie nicht mit ihrer Kohle klarkommen. Ich weiß ich sollte das lassen, aber habe auch noch 3 jüngere Geschwister die hier auch wohnen und habe einfach ein zu großes Herz. Es kommt regelmäßig vor das wir kein essen im Kühlschrank haben (wie momentan auch), unser Heizöl (warm Wasser) leer ist (mom auch der Fall), oder sie uns Strom, Wasser oder Telefon/Internet abstellen wollen. Ich springe halt immer ein, weil ich nicht will das meine Geschwister so leben müssen, doch alles kann ich auch nicht auffangen. In meiner Lehrzeit hab ich nun einige tausend Euro in die Familie gepumpt und rechne auch nicht damit davon etwas wieder zu sehen. Aber genug randinformationen. Ich kann einfach nicht mehr, die ganze Situation zermürbt mich doch ziemlich.
Für den fall das ich keinen Job finde, muss ich weiterhin zu Hause wohnen bleiben oder gibt es Möglichkeiten auszuziehen? Sollte ich mir schon vor Ende der Ausbildung eine Wohnung suchen oder wie würde das Ablaufen?

Tut mir leid wenn das ganze etwas wirr geschrieben ist, aber hoffe es ist trotzdem verständlich.
Vielen dank schonmal für eure Antworten

Lg Tawa
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Tawa,

ich stelle dir mal aus dem Forum ein Link rein, bitte unbedingt lesen hier findest du
gute Hinweise und Tips, wie du am besten vorgehen kannst.

Frage bekommen deine Eltern ALG II oder haben sie ein Einkommen?

Bei 640 netto wird dein ALG I nicht reichen für eine Wohnung und zum Leben, du müßtest
zusätzlich ALG II beantragen.

https://www.elo-forum.org/25/61881-praxishandbuch-junge-volljaehrige-auszugsberatung.html

Es melden sich noch einige user die bestimmt für dich noch Tips haben.

Gruß:icon_pause:
 

Tawa92

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Hey,
erstmal sorry das ich mich erst jetzt melde. Läuft momentan alles drunter und drüber, wo ich aber auch gleich zu kommen werde.
Schonmal vielen dank für die Antwort.
Meine Eltern (also Mutter+Stiefvater) haben ein Einkommen:
Stiefvater - Heizungsbauer
Mutter - Reinigungskraft auf 450€ Basis

Nun zu meinen neuen Problemen...
Meine Mutter und ich streiten seit Monaten schon sehr wegen dem Geld. Ich habe immer alles Versucht meine Eltern finanziell zu unterstützen, habe mir sogar mehrfach woanders Geld leihen müssen deswegen. Nun wird mir immer und immer wieder zugesagt das ich ein Teil der Kohle dann und dann wiederkriegen soll. Leider kommt es nur äußerst selten dazu, wie auch jetzt wieder. Sie hat mir 150€ zum 14.3 zugesichert. Nun haben wir den 20.3 und ich habe bisher sage und schreibe 50€ erhalten. Nun ist die Kohle meiner Eltern mal wieder verbraucht. Nach Nachfrage was ich denn nun tun soll, bekomme ich nur "weiß ich nicht" zu hören. Es wird wohl leider wieder (ja, schon öfters vorgekommen) darauf hinnaus laufen, das ich ins Nachbardorf laufen muss um mich Krankzuschreiben, da mein Tank furztrocken ist.
Natürlich macht mich das ziemlich sauer, und das habe ich meiner Mutter auch gesagt. So kam es halt zum erneuten Streit. Nun hat sie mir eben gesagt das ich meine Sachen packen soll, habe bis heute Nachmittag Zeit.
Was für Möglichkeiten habe ich?
Habe zwischen Dezember 2011 und Mai 2012 schon eine eigene Wohnung bezogen, da mir das Arbeitsamt sagte, ich müsse eine eigene Wohnung anmieten um BaB zu kriegen, gesagt getan. Dann dauerte es ewig bis der Antrag bearbeitet wurde. Dabei rausgekommen ist, dass mir nichts an BaB zusteht, da mein Erzeuger kein Einkommensnachweis abgegeben hat. So wurde das Kinderlgeld als Einkommen angerechnet und mir blieb nichts.
Gewohnt habe ich in der Wohnung vllt 1-2 Wochen, da der Antrag gut 2-3 Monate in bearbeitung war. Leider reichten die knapp 600 Euro die ich zu dem Zeitpunkt verdient habe nicht für meinen Lebensunterhalt aus (300€ Warmmiete + Strom, Benzingeld, Versicherungen etc. und was zu Essen.
Habe in der Zeit dann bei meinen Eltern gewohnt und die Wohnung nebenbei laufen lassen, da ich ja auch 3 Monate Kündigungsfrist hatte und keinen Nachmieter gefunden hab.

Möchte mich erneut entschuldigen, dieser Beitrag ist evtl. noch etwas wüster als der zuvor. Aber bin nun ziemlich niedergeschlagen.
 
S

Snickers

Gast
Nun hat sie mir eben gesagt das ich meine Sachen packen soll, habe bis heute Nachmittag Zeit

Jetzt würde ich eine Stelle aufsuchen, die für die Vermeidung von Obdachlosigkeit zuständig ist!
Und das würde ich jetzt durchziehen und meine ganze Energie dafür einsetzten.

Wichtig ist das Du Dir Leute in deiner Nähe suchst, auf die Du zugreifen kannst.

Mal eine andere Frage, hast du einen festen Betrag mit zum Leben abgegeben?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Tawa,

jetzt mal langsam, im Streit wird vieles gesagt was man hinterher bereut!

Habe in der Zeit dann bei meinen Eltern gewohnt und die Wohnung nebenbei laufen lassen, da ich ja auch 3 Monate Kündigungsfrist hatte und keinen Nachmieter gefunden hab.

Was ist mit der Wohnung?
 

Tawa92

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Wichtig ist das Du Dir Leute in deiner Nähe suchst, auf die Du zugreifen kannst.

Was genau meinst du mit "auf die Du zugreifen kannst"?

Mal eine andere Frage, hast du einen festen Betrag mit zum Leben abgegeben?
Ob ich monatlich einen gewissen Beitrag abgedrückt habe um hier wohnen zu dürfen?
Nein, auf jedenfall keinen festen Betrag. Das Kindergeld hat sie behalten.
Muss aber auch ehrlich sagen, sehe das nicht wirklich ein hier ne feste Abgabe zu leisten, wenn zur Monatsmitte und zum Monatsende regelmäßig kein Essen im Kühlschrank ist oder wir hier seit Monaten kein Heizöl haben und solange Geld vorhanden nur mit Dieselkanistern heizen und warm Wasser erzeugen
 

Tawa92

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Hallo Tawa,

jetzt mal langsam, im Streit wird vieles gesagt was man hinterher bereut!
Da bereue ich nichts, die Streitigkeiten ziehen sich nun schon über Monate, wenn nicht schon über einem Jahr.
Wir streiten morgens bevor ich zur Arbeit fahre und Abends wenn ich wieder von der Arbeit komme. Muss ganz ehrlich sagen das es mittlerweile eine extreme psychische Belastung für mich darstellt



Was ist mit der Wohnung?

Hat einen anderen Mieter, wie gesagt, habe diese Wohnung vom Dezember 2011 - Mai 2012 gehabt und konnte dort auf Grund zu wenig Geld nicht leben
 
S

Snickers

Gast
Du hast drei jüngere Geschwister! Deine Mutter verdient 450,- Euro und du 640,-.......was verdient dein Vater?

Meisnt du nicht das du alt genug bist, auch einen festen Betrag beizusteuern?
 

Tawa92

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Welche Begründung bzw. was war jetzt der Anlass für diesen Satz und was wenn du dem nicht nachkommst?

Wir haben gestritten weil ich heute halt wieder nicht zur arbeit konnte, da sie mir zugesagtes Geld nicht gegeben hat, hat sich halt hochgeschaukelt. Konnte meinen Freien Tag nun kurzfristig auf heute verschieben.
Ganz Ehrlich? Ich weiß nicht wie konsequent sie das nachher durchsetzten wird, sie hat es mir an den Kopf geworfen und ich hab mich daraufhin sofort an den Rechner meines Bruders gesetzt und bin seitdem am forschen, was ich nun machen kann/soll.
Und ganz ehrlich, selbst wenn sie das nur so gesagt haben sollte und ich tatsächlich hier bleiben könnte, würde ich das auf jedenfall nichtmehr auf dauer wollen, oder hättest du Lust unter solchen Umständen zu hausen?
 

Tawa92

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Du hast drei jüngere Geschwister! Deine Mutter verdient 450,- Euro und du 640,-.......was verdient dein Vater?

Meisnt du nicht das du alt genug bist, auch einen festen Betrag beizusteuern?

Also ich weiß das meine Eltern mit dem Kindergeld rund 3k Netto im Monat haben. Wir sind hier 6 Personen im Haushalt.
Und auch wenn ich hier keinen festen Beitrag bezahle, habe ich doch schon einige Tausend Euro hier reingesteckt, ohne etwas davon wiederzusehen.
Desweiteren haben meine Eltern immer wieder betont, das sie keine "Wohnzulage" von mir wollen.
Wie gesagt, das Kindergeld von mir behält sie ja auch komplett, womit ich auch kein Problem habe.
Und ich muss auch schauen wo ich bleibe, denn wie ich schon erwähnt habe, habe ich desöfteren Geld für meine Eltern leihen müssen, was letztendlich auch ich wieder zurückzahlen durfte und auch immernoch darf.
 
S

Snickers

Gast
Also ich weiß das meine Eltern mit dem Kindergeld rund 3k Netto im Monat haben. Wir sind hier 6 Personen im Haushalt.
Und auch wenn ich hier keinen festen Beitrag bezahle, habe ich doch schon einige Tausend Euro hier reingesteckt, ohne etwas davon wiederzusehen.
Desweiteren haben meine Eltern immer wieder betont, das sie keine "Wohnzulage" von mir wollen.
Wie gesagt, das Kindergeld von mir behält sie ja auch komplett, womit ich auch kein Problem habe.
Und ich muss auch schauen wo ich bleibe, denn wie ich schon erwähnt habe, habe ich desöfteren Geld für meine Eltern leihen müssen, was letztendlich auch ich wieder zurückzahlen durfte und auch immernoch darf.

Ihr braucht eine klare Linie! Du bräuchtest dann kein Geld "verleihen" sondern bezahlst wie es selbstverständlich sein sollte auch ein Teil dazu. Das eine Wohnung nicht kostenlos ist hast du ja nun selbst erfahren müssen.
Das selbe gilt für Strom, Heizung und Lebensmittel!

Das du kein Problem hast das deine Eltern das Kindergeld für Dich einsetzen, ist sehr nobel von Dir (das war ironisch gemeint).

Du hast einen Wagen, wer unterhält ihn.......haben Deine Eltern auch jeweils einen Wagen?

Ich meine es nicht böse, aber deine Eltern können leider nicht sagen wir wollen keinen Beitrag von Dir, da sie es sich nicht leisten können, das siehst du ja selber.

Und wenn Du alleine wohnst, mußt du ja auch dein Leben alleine bestreiten, das versäumst du gerade zu lernen.
 

Tawa92

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Ihr braucht eine klare Linie! Du bräuchtest dann kein Geld "verleihen" sondern bezahlst wie es selbstverständlich sein sollte auch ein Teil dazu. Das eine Wohnung nicht kostenlos ist hast du ja nun selbst erfahren müssen.
Das selbe gilt für Strom, Heizung und Lebensmittel!

Da gebe ich dir Recht, meine Eltern bzw. Mutter brauchen/braucht eine klare Linie. Es würde allerdings nichts ändern, wenn ich monatlich sagen wir 200€ fest abdrücke, weil meine Mutter nicht wirtschaften kann. Das Geld wird an falscher Stelle ausgegeben und so werden diverse Rechnungen nicht bezahlt. Der Gerichtsvollzieher steht öfters vor der Tür, ständig flattern hier Gelbe Briefe ins Haus und die normale Post wird auch kaum geöffnet, da meine Mutter ja angeblich weiß was sie offen hat.

Das du kein Problem hast das deine Eltern das Kindergeld für Dich einsetzen, ist sehr nobel von Dir (das war ironisch gemeint).
Ich frage mich ab und zu mal wo sie das denn bitte für mich einsetzten, da ja ständig nichts zu fressen im Kühlschrank ist.

Du hast einen Wagen, wer unterhält ihn.......haben Deine Eltern auch jeweils einen Wagen?

Ja, ich habe einen eigenen Wagen und den Unterhalte ich ganz alleine. Kann auch nicht auf mein Auto verzichten, da ich sonst nicht wüsste wie ich zur Arbeit kommen sollte, Busverbindung hier ist äußerst schlecht.
Meine Eltern haben zusammen einen Wagen den sie selber Unterhalten.
Ist aber auch schon x mal vorgekommen das ich deren Versicherungsbeiträge zahlen musste, da die freundlichen sonst zum Kratzen gekommen wären.

Ich meine es nicht böse, aber deine Eltern können leider nicht sagen wir wollen keinen Beitrag von Dir, da sie es sich nicht leisten können, das siehst du ja selber.

Sie bekommen monatlich eigentlich schon genug von mir. Rund 200€ jeden Monat. Mal mehr mal weniger, je nachdem was sie denn mal wieder nicht bezahlen konnten

Und wenn Du alleine wohnst, mußt du ja auch dein Leben alleine bestreiten, das versäumst du gerade zu lernen.

Ich habe schon sehr früh gelernt selbstständig zu sein, mein Stiefvater war 17 Jahre meines Lebens starker Alkoholiker, wurde gewalttätig etc. war am Wochenende oder nach der Arbeit lieber saufen anstatt was mit der Familie zu tun. Musste also schon als kleines Kind irgendwo seine Aufgaben als "Vater" übernehmen, aber soviel dazu, spielt ja weniger eine Rolle


Edit: Es hat eben geklingelt und welch Überraschung, der Gerichtsvollzieher
 
S

Snickers

Gast
Ich habe schon sehr früh gelernt selbstständig zu sein, mein Stiefvater war 17 Jahre meines Lebens starker Alkoholiker, wurde gewalttätig etc. war am Wochenende oder nach der Arbeit lieber saufen anstatt was mit der Familie zu tun. Musste also schon als kleines Kind irgendwo seine Aufgaben als "Vater" übernehmen, aber soviel dazu, spielt ja weniger eine Rolle

Nein "Vater" spielen ist nicht Deine Aufgabe! Und Alkohol und Kinder passen auch nicht wirklich zusammen.

Du wirkst sehr offen und erwachsen.
Versuche das was Du bist jetzt abgegeben hast nicht als geliehenes Geld zu sehen, sondern als dein Beitrag für dein Leben, macht es einfacher es abzuschreiben für Dich.

Mit einen Kreis von Helfern meine ich Menschen die Dir/ Euch helfen, besonders deinen kleinen Geschwistern, denn die können nicht ausziehen.

Was kommt Deiner Meinung nach in Frage?
Jugendamt? Vereine für Co Abhängige Alkoholiker, das sind Angehörige so wie Du, Caritas.......?

Du brauchst Hilfe und das schaffst du nicht alleine! Du mußt auch die Verantwortung an Andere für Deine Geschwister abgeben können! Gibt es weitere Verwandte bei Euch?
 

Tawa92

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Nein "Vater" spielen ist nicht Deine Aufgabe! Und Alkohol und Kinder passen auch nicht wirklich zusammen.

Mittlerweile hat er es wohl im Griff, hatte vor ein paar Jahren nen schweren Unfall mit seinem Firmenwagen. Er trinkt zwar noch ab und an sein Feierabendbier, aber dieses totale und ständige besaufen ist halt nichtmehr. Nichtsdestotrotz war das damals halt so und ich habe mich dieser "Rolle" gefügt.

Du wirkst sehr offen und erwachsen.
Versuche das was Du bist jetzt abgegeben hast nicht als geliehenes Geld zu sehen, sondern als dein Beitrag für dein Leben, macht es einfacher es abzuschreiben für Dich.

Habe ich den Großteil ja schon, es geht mir nur momentan um bummelig 600€ die meine Eltern seit Anfang des Jahres bekommen haben, ich muss ja auch schauen wo ich bleibe und das meine Rechnungen bezahlt werden. Das zieht sich wie ein Rattenschwanz, ich gebe meinen Eltern Geld und bekomme zu hören das ich es dann und dann wieder bekomme, das passiert leider nicht sehr häufig, sprich ich muss mir die fehlende Kohle irgendwo anders leihen und diese am Anfang nächsten Monats zurückzahlen. Heißt die Kohle fehlt dann auch wieder irgendwo und wenn meine Eltern dann wieder ankommen und ich denen Helfe ist die Kohle auch weg und letztendlich bin ich da der gearschte und kann nicht zur Arbeit weil mein Tank leer ist. Das ist ja auch irgendwo nicht Sinn der Sache. Wäre ich Einzelkind würden meine Eltern keine Kohle von mir sehen und müssten schauen wie sie klar kommen, da ich aber 3 jüngere Geschwister habe tut es mir einfach nur Leid für Sie, drum pump ich ja soviel in meine Familie, damit meine Geschwister wenigstens halbwegs ein vernünftiges Leben führen können.

Mit einen Kreis von Helfern meine ich Menschen die Dir/ Euch helfen, besonders deinen kleinen Geschwistern, denn die können nicht ausziehen.

Es gibt da sicherlich Leute in meinem Umfeld die uns helfen könnten, aber meine Mutter blockt jegliche Hilfe ab, sie ist der Meinung das sie immernoch Herr bzw Herrin der Lage ist, dem ist aber nicht so. Aber was soll ich da tun? Meine Mutter ist Mitte 40, zwingen kann ich sie ja schlecht.


Was kommt Deiner Meinung nach in Frage?
Jugendamt? Vereine für Co Abhängige Alkoholiker, das sind Angehörige so wie Du, Caritas.......?

Ich hab ehrlich gesagt schon oft mit dem Gedanken gespielt das Jugendamt einzuschalten, besonders dann wenn kein Essen/Trinken da ist und das Wasser kalt bleibt, aber auch da hab ich meine Geschwister im Kopf. Wo sollen sie hin? Will ich das sie ins Heim kommen? Kann ich das selbst mit mir vereinbaren? Und wie oben schon geschrieben ist das mit dem Alkohol kein wirkliches Problem mehr.

Du brauchst Hilfe und das schaffst du nicht alleine! Du mußt auch die Verantwortung an Andere für Deine Geschwister abgeben können! Gibt es weitere Verwandte bei Euch?

Genau das ist der Grund wieso ich hier raus will, ich schaff das einfach nichtmehr, allein schon vom Kopf her.
Wenn ich alleine wohnen würde und es mir aufgrund meiner eigenen Fehler so beschissen gehen würde, wäre es was komplett anderes. Ich bzw. wir müssen hier buchstäblich den Kit aus den Fugen fressen, nur weil meine Mutter das alles nicht gewuppt kriegt. Und diese Tatsache, das macht mich so wütend
 
S

Snickers

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Ich hab ehrlich gesagt schon oft mit dem Gedanken gespielt das Jugendamt einzuschalten, besonders dann wenn kein Essen/Trinken da ist und das Wasser kalt bleibt, aber auch da hab ich meine Geschwister im Kopf. Wo sollen sie hin? Will ich das sie ins Heim kommen? Kann ich das selbst mit mir vereinbaren? Und wie oben schon geschrieben ist das mit dem Alkohol kein wirkliches Problem mehr.

Dann versuche Jemanden vom Jugenamt zu kontaktieren. Die bringen Deine Geschwister nicht gleich in ein Heim. Es gibt aber auch Familienhilfen.
Und auch verschiedene Angebote, von bis hin zum Geld einteilen wenn derjenige es selber nicht kann.

Du hast aber recht, deine Mutter ist deine Mutter und nicht Dein Kind. Also brauchst du Hilfe von außen.

Erkundige Dich doch unverbindlich einmal.

Auch dabei wird man Dir helfen können. Drücke Dir die Daumen und hoffe das Du die passenden Helfer findest.
 
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