Problem mit Beitragsservice

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MartinWe

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Hallo,

ich hoffe, jemand hier hat den ein oder anderen Tipp für mich um folgende Situation noch zum Guten zu wenden.

Meine Freundin ist Ende 2013 in ihre erste Wohnung gezogen und ist dann vom Beitragsservice zwangsangemeldet worden. Da sie im ALG 2 Bezug war hat sie ihren Befreiungsantrag abgeschickt, leider nicht per Einschreiben.

Sie hat dann immer wieder Mahnungen und Feststellungsbescheide erhalten, auf diese aber nicht mit Widerspruch reagiert, sondern lediglich immer wieder mit der Hotline telefoniert, die ihr gesagt haben, sie solle einfach nochmal die Unterlagen hinschicken, dann wird das schon ausgebucht.

Zuletzt hatte der Beitragsservice allerdings schon den Gerichtsvollzieher beauftragt.

Da war sie leider sehr vertrauensvoll, alles leider ohne Einschreiben, bis auf das letzte Schreiben. Meine Freundin ist vor 2 Monaten zu mir gezogen. Wir haben dann nochmal den kompletten Befreiungsantrag mit allen Belegen seit 2013 hingeschickt inklusive Abmeldung und Anmeldung auf meine Kundennummer. Ich bekomme auch ALG 2 (wir bilden mittlerweile eine Bedarfsgemeinschaft).

Jetzt kam Schreiben, dass sie weiterhin zahlen muss, da nur ich befreit bin und sie weiter zahlungspflichtig ist, d.h. der Beitragsservice hat den Antrag (dieses mal mit Einschreiben scheinbar ignoriert).

Wir werden zwar auf jeden Fall noch versuchen einen Beratungsschein für einen Anwalt zu bekommen, aber vielleicht hat ja jemand (ggf. aus eigener Erfahrung noch hilfreiche Tipps).

Vor allem würde mich interessieren, ob eine rückwirkende Befreiung ab 2013 noch möglich ist. Ich habe mal etwas von einem Überprüfungsantrag gelesen, dachte das ist aber nur bei Behörden möglich? An anderer Stelle habe ich gelesen, das es im Rundfunkvertrag steht, wenn die Voraussetzungen gegeben waren, ist die Befreiung ebenfalls rückwirkend möglich?

Habe bisher sehr unterschiedliche Aussagen dazu gelesen.

Wir sagen schon einmal vielen Dank für jeden Tipp.
 

MartinWe

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Hallo hitchhiker 42,

das hat sie damals auch gemacht. Leider hat sie keinen Nachweis für den Versand, da sie es nicht als Einschreiben verschickt hat.

Sie hatte sich jetzt vom Jobcenter nochmals alle Bescheinigungen neu ausdrucken lassen und an den Beitragsservice samt Antrag geschickt.

Aber Beitragsservice ignoriert das und fordert weiterhin alte und neue Beiträge.
 

Caramell

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Matin, da Ihr jetzt in einem Haushalt lebt, muss nur einer den Beitragsservice zahlen. Neue Beiträge dürfen die nicht mehr fordern.

Die sind da oft Recht stur, das stimmt schon. Ich würde mit denen auf keinen Fall telefonieren, nur Schreiben und das immer per Einschreiben. Und da kann man sich dann auf das Einschreiben beziehen, was Ihr schon abgeschickt habt.

Rückwirkend kann der Beitrag gezahlt werden, aber eben leider nur auf Antrag. Das steht auch so auf dem Schreiben drauf, das man von denen immer bekommt. Also ist noch Bewilligungsbescheid da, schickt man den Antrag ab und reicht den Bewilligungsbescheid nach.

Vielleicht kommen hier ja noch ein paar andere Meinungen oder eben die Paragrafen dazu.
 

LisaS

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Hat deine Freundin denn einen normalen Antrag gestellt? Normalerweise hat man dann vier Monate Zeit, den Bescheid des JC's nachzureichen. Ich habe meinen Bescheid aber auch schon einmal etwas später hingeschickt. Haben sie trotzdem anerkannt.

Aber ich sehe gerade, dass auf meinem neuen Bescheid steht, dass man nur noch vier Wochen Zeit hat. Also muss ich es diesmal auch per Einschreiben machen. Ansonsten habe ich mir das immer auf Wiedervorlage gelegt.
 
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