Probearbeitstag beim Vermittlungsvorschlag - wie kann man diesen umgehen?

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kessie

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Hallo zusammen,

jetzt noch mal eine andere Angelegenheit:

nach dem Vorstellungsgespräch beim Vermittlungsvorschlag habe ich nun eine E-Mail erhalten, dass ich einen Probearbeitstag absolvieren soll. Habe auf die E-Mail noch nicht reagiert. Telefonisch möchte ich nicht erreichbar sein, aus Beweisgründen.

Wie verhalte ich mich richtig?

Der Job gefällt mir nicht wirklich, habe ich irgend eine Möglichkeit, ohne eine Sanktion zu erhalten, aus dieser Sache raus zu kommen?

Liebe Grüße

Kessie
 
Zuletzt bearbeitet:

Katzenstube

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Ging mir auch schon oft so. Ich selber habe Bedenken für Sanktionen und kann dann einfach nur beim Probearbeiten feststellen, dass ich das dort wohl nicht kann. Vielleicht habe ich als Kaufmann zu geringe Excel-Kenntnisse, oder kapiere zu langsam, was mir gesagt wird.

Lieben Gruß von Katzenstube, der es so geht wie Dir und die dann feststellt, sie hat sich entweder zu gut verkauft oder zu schlecht .... weil sie sich als jemand anbietet, der abgezockt werden kann....
 

kessie

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Also soll ich mich einfach dümmer anstellen, als ich bin.

Leider war der Arbeitgeber schon beim Vorstellungsgespräch sehr positiv angetan.

Muss der Probearbeitstag persönlich bei meiner Arbeitsvermittlerin angemeldet werden?

Und ist es rechtlich wirklich okay, einen Tag umsonst zu arbeiten?
 

bärlin

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Probearbeit muss man melden, sonst gilt das als Schwarzarbeit. Probearbeit würde ich nur maximal 3 Tage machen, 1 Tag ist völlig ok. Umgehen wäre mit einer Au möglich, kann aber auch sein das du dich danach wieder am Anfang befindest.

Schreib den potenziellen Ag an und sag ihm er soll dir Fahrtkosten erstatten(schriftlich), falls der ablehnt mit dem Schreiben zum Jobcenter und denen das einreichen. Hast erst einmal ein paar Tage gewonnen.

Etwas anderes suchen, oder bei einem VV per Email zb den Ag anschreiben, keine Tele Nr angeben. Dann hast du dich beworben und Antwort könnte dauern.
 

kessie

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Komischerweise haben meine Vermittlungsvorschläge nie eine Rechtsfolgebelehrung.

Hatte erst letztes Mal einen dicken Umschlag mit 7 Stück erhalten.

Alle ohne Rechtsfolgebelehrung. Aber Vermittlungsvorschläge - keine Stelleninformationen.

Habe mich trotzdem auf alle beworben.

Ist das jetzt neu, dass keine Rechtsfolgebelehrungen mehr dabei sind?
 

kessie

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Hat man denn gesetzlich einen Anspruch darauf, Fahrtkosten vom Arbeitgeber zu erhalten?
Und kann mir das Jobcenter nichts, wenn ich von allein den Arbeitgeber danach frage? Sprich: negatives Verhalten?

Ohne RFB kann dir keine Sanktion aufs Auge gedrückt werden. Wenn du dich nicht bewirbst.
Aber das wirklich ALLE keine haben? Scheint mir etwas komisch. Nicht, dass ich nachher 7 Sanktionen auf einmal erhalte. :bigsmile:
Nun habe ich mich ja darauf beworben, obwohl keine RFB dabei waren.
Passiert dann auch nichts, wenn ich den Probearbeitstag einfach ignoriere?
 

bärlin

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Stell dir nun mal vor du hast eine Egv wo 10 Pflichtbewerbungen drin sind, alle vereinbaren ein Vorstellungsgespräch, hier in Berlin mit der BVG(Bus/Bahn) da wären um die 58€ fällig, von dem kleinen Betrag wovon man leben muss, wäre das eine zugroße Summe. Das ist im Regelsatz nicht mit drin.

Aber das wirklich ALLE keine haben? Scheint mir etwas komisch. Nicht, dass ich nachher 7 Sanktionen auf einmal erhalte. :bigsmile:
Nun habe ich mich ja darauf beworben, obwohl keine RFB dabei waren.
Passiert dann auch nichts, wenn ich den Probearbeitstag einfach ignoriere?
Wenn ich mich nicht irre, dann nicht, aber kurz noch Erfahrenere User zu Wort kommen lassen.
 

kessie

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Da hast du Recht. Komme ja auch aus Berlin.

Dann werde ich mal per E-Mail nachfragen, zwecks Fahrkostenübernahme und das der Probearbeitstag dann erst der Arbeitsvermittlerin gemeldet werden muss.

Wie würde es dann jetzt aussehen, gar nicht darauf zu reagieren?

Kann dann trotz fehlender RFB Sanktion drohen?
 

bärlin

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Auch aus Berlin, haha. Ich hatte vor einiger Zeit ein Stellenangebot von der AFA wenn ich mich recht entsinn, habe mich nicht darauf beworben und es ist nix passiert. Da war auch kein RFB bei.

Aus welchen Bezirk? Vielleicht haben wir das gleiche Terrorcenter:cheer2:
 

kessie

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Wenn ich jetzt die Mail wegen Probearbeitstag ignoriere, gehe ich doch davon aus, dass folgende Meldung ans Jobcenter dann geht.

Frau ... hat sich auf unser Angebot zwecks Probearbeitstag nicht gemeldet.

Was danach folgt, so vermute ich doch, flattert eine Anhörung ins Haus...

Oftmals ist in der EGV enthalten, dass man sich auf VV ohne RFB (innerhalb von 3 (Werk-)Tagen) zu bewerben hat.
Steht bei mir gar nichts dazu drin.
Nicht mal, dass ich mich auf VV zu bewerben habe. Nur "normale" Bewerbungen.
Weiß jetzt irgendwie gar nicht, wie ich richtig reagieren soll.
Bin etwas verunsichert.

Gehe ich jetzt darauf ein auf diesen Probearbeitstag, mit Mails, um Zeit zu verlieren oder reagiere ich jetzt gar nicht?
Was ist die beste Lösung, ohne eine Anhörung zu befürchten?
 

Katzenstube

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Hallo Kessie,
auf Grund Deines Themas habe ich auch mal bei mir -Alg1- EGV und VV kontrolliert auch bei mir ist keine Belehrung. Außer Bewerbungsunterlagen zeigen blablabla

Ich gehe am Donnerstag hin und sehe mir den Laden mal an, schnuppere rein und wenn es o.k. sein sollte dann freue ich mich. Wenn nicht, "Schönen Abend, interessant war es und lassen Sie es sich gut gehen".

Und ich freue mich ... wenn bisher keine Sanktionen vereinbart waren und die das in Zukunft hoffentlich auch weiterhin vergessen.
Ich muss ja keine schlafenden Hunde wecken, diese netten Drohungen in Zukunft einzubauen weil ich jetzt "bocke". Ich bin schon erleichtert, wenn es mir gelingt, mir die ganz schlimmen Buden wie ZAF und Callcenter unbemerkt und schon beim Vorstellungsgespräch vom Leib zu halten.... die anderen, ach da gehe ich durch.....

Lieben Gruß von Katzenstube
 

kessie

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Dann werde ich wohl auch in den sauren Apfel beißen müssen...und werde mich dann nicht zu gut anstellen, zwecks meinen Fähigkeiten.

Verstehe trotzdem nicht so wirklich, warum mir meine liebe Vermittlerin jeden Monat einen Batzen VV ohne RFB zukommen lässt. Ergibt doch irgendwie keinen Sinn.

Ist auch die erste EGV, wo aber auch absolut gar nichts von VV drin steht.

Werde ich aber natürlich auch nicht ansprechen.
 

bärlin

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Mach es mit dem Fahrgeld, das dauert etwas und mit Glück bist du die dann los.
Die Bewerbungen die durch die VV passieren zählen auch als Bewerbungen, so schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe.
 

arbeitsloskr

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Verstehe trotzdem nicht so wirklich, warum mir meine liebe Vermittlerin jeden Monat einen Batzen VV ohne RFB zukommen lässt. Ergibt doch irgendwie keinen Sinn.

Hallo kessie,

dazu ist mir aufgefallen, dass es darauf ankommt, wer den VV erstellt.

Wird der VV vom/n eigenem/r zugeordnetem/r SB ausgestellt -> VV mit RFB
Wird der VV von fremden SB ausgestellt -> VV ohne RFB

Schau einfach mal rechts oben auf der ersten Seite des VV, wer da als Ersteller genannt ist.
Zumindest bei mir scheint dieses Schema zuzutreffen.
 

Matt45

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Ich würde mir immer die zwei Fragen stellen:
1. Kann ich von dem Job leben oder nicht? Falls "nur" Mindestlohn und oder du Kinder hast, dann hat es auch Auswirkungen für dich oder deiner Familie.

2. Passt die Arbeit zu dir oder völlig falsche Branche?

Es ist ein "Geben und Nehmen" auf dem Arbeitsmarkt. Natürlich ist im SGB "Alles" erlaubt, aber löst es auch deine/eure Probleme. Von diesen "Punkten" würde ich deine "Antwort" abhängig machen.
 

kessie

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Hallo kessie,

dazu ist mir aufgefallen, dass es darauf ankommt, wer den VV erstellt.

Wird der VV vom/n eigenem/r zugeordnetem/r SB ausgestellt -> VV mit RFB
Wird der VV von fremden SB ausgestellt -> VV ohne RFB

Schau einfach mal rechts oben auf der ersten Seite des VV, wer da als Ersteller genannt ist.
Zumindest bei mir scheint dieses Schema zuzutreffen.
Bei mir immer meine zuständige Arbeitsvermittlerin. Und wie gesagt, da kommt nicht nur ein VV...nein, ein ganzer Batzen im großen A4 Umschlag.

Ich würde mir immer die zwei Fragen stellen:
1. Kann ich von dem Job leben oder nicht? Falls "nur" Mindestlohn und oder du Kinder hast, dann hat es auch Auswirkungen für dich oder deiner Familie.

2. Passt die Arbeit zu dir oder völlig falsche Branche?

Es ist ein "Geben und Nehmen" auf dem Arbeitsmarkt. Natürlich ist im SGB "Alles" erlaubt, aber löst es auch deine/eure Probleme. Von diesen "Punkten" würde ich deine "Antwort" abhängig machen.
Es ist jetzt nicht absolut negativ, aber doch einige Dinge, die mir nicht gefallen. Unzumutbar ist die Stelle natürlich nicht.
Aber gerade dieses Angebot mit dem Probearbeitstag zeigt ja dann doch schon Interesse vom Arbeitgeber, womit ich nicht gerechnet habe.
Und auf eine Sanktion für 3 Monate hab ich nicht wirklich Lust...ist dann schon finanziell hart.
Würde mich jetzt aber auch nicht wirklich über einen Arbeitsvertrag in diesem Betrieb freuen.
 
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