Probearbeiten ohne Vorstellungsgespräch

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Sastian85

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
7 September 2013
Beiträge
3
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

erst einmal cool das Ich hier so ein Forum gefunden habe! Und zwar habe Ich eine Frage!

Ich habe mich für eine Stelle als Maler und Lackierer beworben, nun habe Ich ein Anruf erhalten das Ich Montag auf eine Baustelle fahren soll, der Chef dieser Firma möchte erst einmal das ich 2 Wochen Probe arbeiten komme, bevor wir uns zusammen setzen und alles andere klären. Nun bin Ich ein wenig ratlos, einerseits möchte ich Arbeiten, aber würde auch gerne zuvor mal mit dem Chef über die Bedingungen sprechen wie Gehalt und sowas.

Was würdet ihr machen? bzw. darf der Chef das auch????

Danke im voraus !!
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.874
Bewertungen
2.317
Diese Probearbeit musst du vom Jobcenter genehmigen lassen, ist dir das schon bewußt?

Wenn du das nicht machst, gibt es Ärger mit der BG falls dir ein Betriebsunfall passiert.

Wieso gleich 2 Wochen unbezahlt? Oder hat dieser Chef das schon mit deinem SB abgeklärt?
 

Sastian85

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
7 September 2013
Beiträge
3
Bewertungen
0
Nein, das wusste Ich nicht. Und abgeklärt hat der auch nichts mit dem Jobcenter. Den Ich habe Mich ja erst freitag dort beworben. Er meinte er würde das immer so handhaben um zu schauen ob man zusammen passt.!
 

Anja100

Elo-User*in
Mitglied seit
11 Dezember 2011
Beiträge
52
Bewertungen
20
Nein, das wusste Ich nicht. Und abgeklärt hat der auch nichts mit dem Jobcenter. Den Ich habe Mich ja erst freitag dort beworben. Er meinte er würde das immer so handhaben um zu schauen ob man zusammen passt.!

Seufz...und danach ist die Gefahr groß, dass ihr eben doch nicht zusammen passt. Dann arbeitet der Nächste 14 Tage unentgeltlich...

ich meinte, hier mal irgendetwas von einer Tageszahl gelesen zu haben (3 Tage?), die zum Testen ausreichen soll. Und kenne persönlich auch Leute, die nach dieser Zeitspanne eingestellt wurden. Sicher wirst Du noch fachkundige Hilfe bekommen.
 
E

ExitUser

Gast
Das ist total unseriös!

Ein an deiner Person interessierter Chef möchte dich auch kennenlernen!

Das klingt stark nach, mal sehen wenn der was taugt dann red ich mal mit dem, und ansonsten,- egal!

Das ist nicht der normale Weg und ich würds nicht machen. Auch Probearbeit muss bezahlt werden! Umsonst,- wo gibt's noch was umsonst!
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.344
Hallo zusammen,

.....
Ich habe mich für eine Stelle als Maler und Lackierer beworben, nun habe Ich ein Anruf erhalten das Ich Montag auf eine Baustelle fahren soll, der Chef dieser Firma möchte erst einmal das ich 2 Wochen Probe arbeiten komme, bevor wir uns zusammen setzen und alles andere klären. Nun bin Ich ein wenig ratlos, einerseits möchte ich Arbeiten, aber würde auch gerne zuvor mal mit dem Chef über die Bedingungen sprechen wie Gehalt und sowas.

Was würdet ihr machen? bzw. darf der Chef das auch????

Danke im voraus !!


Für das Probearbeiten gibt es eine Probezeit von 4 Wochen, in denen man jederzeit wieder gekündigt werden kann. Die Probezeit wird normal bezahlt. Arbeitsleistung gegen Arbeitslohn!

So ist das Gesetz!

Was der sogenannte "Chef" da abzieht ist ganz miese Abzocke. Frag mal wieviele er schon auf diese Art und Weise beschäftigt hat. Die Frage kannst Du ja am ersten Tag gleich mal Deinen Kollegen stellen.

Ein oder zwei Probetage ist akzeptabel, aber zwei Wochen? Das ist ungesetzliche Abzocke. Ich würde fast sagen Schwarzarbeit und damit ein Straftatbestand.

Damit Du sauber bleibst:

1. Melde diese Probearbeit dem Amt und bestehe auf eine schriftliche Bestätigung von dort über den genehmigten Zeitraum. Solange arbeitest Du Probe.
2. Sollte das Amt diese Bestätigung nicht ausstellen, würde ich es mir genau überlegen. Das Risiko einer Sanktion oder eines Unfalles ohne Versicherungsschutz ist sehr hoch.
3. Suche das Gespräch mit den Kollegen und kläre ab, wie weit der Chef pünktlich zahlt, wie fair er die Mitarbeiter behandelt.
4. Mache Dich nicht zum Sklaven, halte den Kopf hoch und krieche nicht, um Arbeit zu finden.

Viel Glück!
 

schwanenritter

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 September 2012
Beiträge
1.048
Bewertungen
293
Für das Probearbeiten gibt es eine Probezeit von 4 Wochen, in denen man jederzeit wieder gekündigt werden kann.
Immer wieder erstaunlich, welche abenteuerlichen Behauptungen in diesem Forum aufgestellt werden.
§ 622 Abs. 3 BGB meinte:
Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.
Ein oder zwei Probetage ist akzeptabel, aber zwei Wochen?
Es sind 5 (in Worten: fünf) Probetage, die das Arbeitsamt genehmigt und während deren Dauer das Alg weitergezahlt wird. Alles, was darüber hinaus geht, muss in die Form eines Arbeitsvertrages gekleidet werden.
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.344
Immer wieder erstaunlich, welche abenteuerlichen Behauptungen in diesem Forum aufgestellt werden.
Es sind 5 (in Worten: fünf) Probetage, die das Arbeitsamt genehmigt und während deren Dauer das Alg weitergezahlt wird. Alles, was darüber hinaus geht, muss arbeitsvertraglich vereinbart werden.

@schwanenritter

Sorry, dass ich nicht ganz exakt war. Asche auf mein Haupt, dass die Zahlenangaben nicht 100% exakt waren. Ich gelobe Besserung!

:icon_pause: auf meine Kosten!
 

Neudenkender

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
4.378
Bewertungen
4.433
Die habe Ich mir selber gesucht! Auf dem Portal Jobbörse!!

Dort gibt es -zig solcher "Angebote", mit denen bestimmte Firmen (zum Teil seit Jahren) immer wieder "Probearbeiter" suchen. Ein offenbar sehr erfolgreiches Geschäftsmodell. Das auf dem durch die Erfahrung immer wieder bestätigten Ansatz fußt: Jeden Tag stehen genug Idioten auf - wir müssen sie bloß finden!

Und manche von solchen Kollegen müssen nicht einmal gefunden werden. Die melden sich vielmehr auch noch von selbst ... Idealkandidaten, quasi!
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.874
Bewertungen
2.317
Dort gibt es -zig solcher "Angebote", mit denen bestimmte Firmen (zum Teil seit Jahren) immer wieder "Probearbeiter" suchen. Ein offenbar sehr erfolgreiches Geschäftsmodell. Das auf dem durch die Erfahrung immer wieder bestätigten Ansatz fußt: Jeden Tag stehen genug Idioten auf - wir müssen sie bloß finden!

Und manche von solchen Kollegen müssen nicht einmal gefunden werden. Die melden sich vielmehr auch noch von selbst ... Idealkandidaten, quasi!

Nach 2 Wochen steht der nächste Praktikant auf der Matte.
 

Neudenkender

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
4.378
Bewertungen
4.433
Nach 2 Wochen steht der nächste Praktikant auf der Matte.
Genau deshalb ja auch der betriebswirtschaftlich sehr vernünftige Ansatz, noch nicht einmal zum Schein ein Gespräch zu führen. Das wäre eine nicht zu verantwortende Zeitverschwendung unter dem alles überragenden Aspekt der gnadenlosen Profitmaximierung. In die Praktikanten-Idioten wird nicht einmal diese Zeit investiert. Die bringen auch noch ihr Werkzeug und ihre Arbeitskleidung mit ... Dämlichkeit maxxed out.

Dankt vor allem Gas-Gerd (SPD) und seinen Mitnahmementalitätsgenossen, dass sich solche Personalrekrutierungs- und Personalausbeutungmodelle inzwischen zum Standard haben entwickeln können.
 

SB Feind

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Februar 2013
Beiträge
1.026
Bewertungen
577
Am Montag hat sich auch eine Firma am späten Nachmittag gemeldet ichsollte ab Dienstag bis nächste Woche Freitag gleich mal Probearbeiten.

Ich habe der Frau gefragt was ich denn Verdienen würde? Sie meinte wieso ich kriege doch vom Amt was bezahlt. Ich erwiderte das ich für meine Arbeit auch bezahlt werden möchte. Sie wieder mit dem Satz das ich vom Amt doch was bekomme. Spreche ich hier mit einer Wand? :icon_neutral:

Ich sagte um das dem Amt zu melden wegen Probearbeit war es sowieso zu spät keiner mehr da. Sie meinte ich solle trotzdem vorbei kommen das ich das auch später melden kann. Ich erwiderte das ich nicht Schwarz arbeiten werde.

Sie fragte warum ich nicht arbeiten will? Ich zu Ihr ich will arbeiten aber nur mit einem rechtmäßigen Vertrag und gegen Bezahlung. Sie sagte dann wenn sie nicht wollen dan nicht und hat aufgelegt.

Die war einer der krummen Sorte.
 
E

ExitUser

Gast
Am Montag hat sich auch eine Firma am späten Nachmittag gemeldet ichsollte ab Dienstag bis nächste Woche Freitag gleich mal Probearbeiten.

Ich habe der Frau gefragt was ich denn Verdienen würde? Sie meinte wieso ich kriege doch vom Amt was bezahlt. Ich erwiderte das ich für meine Arbeit auch bezahlt werden möchte. Sie wieder mit dem Satz das ich vom Amt doch was bekomme. Spreche ich hier mit einer Wand? :icon_neutral:

Ich sagte um das dem Amt zu melden wegen Probearbeit war es sowieso zu spät keiner mehr da. Sie meinte ich solle trotzdem vorbei kommen das ich das auch später melden kann. Ich erwiderte das ich nicht Schwarz arbeiten werde.

Sie fragte warum ich nicht arbeiten will? Ich zu Ihr ich will arbeiten aber nur mit einem rechtmäßigen Vertrag und gegen Bezahlung. Sie sagte dann wenn sie nicht wollen dan nicht und hat aufgelegt.

Die war einer der krummen Sorte.


Du bist aber auch einer.
Jetzt ist sie beleidigt, weil Du nicht umsonst arbeiten wolltest:biggrin:
 

Anja100

Elo-User*in
Mitglied seit
11 Dezember 2011
Beiträge
52
Bewertungen
20
Das ist alles Ausbeuterpack.
Schön auf Kosten des Staates zur Probe arbeiten lassen.
So kann ich es als Unternehmer auch zu was bringen.

So war mein Beitrag weiter oben auch gemeint...alle 14 Tage Frischfleisch, keine Personalkosten, engagierte Mitarbeiter, die froh sind, evtl. einen Arbeitsplatz zu erhalten, vielleicht mit Familie, raus aus Hartz 4...ja, so kann man billig eine Firma führen. Echt zum K......!
 

SB Feind

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Februar 2013
Beiträge
1.026
Bewertungen
577
Das schlimme ist ja einige machen sich Hoffnungen auf einem Arbeitsplatz machen auch überstunden und kriegen später sozusagen ein Schlag in die Fresse vom Chef.
 

obi68

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Oktober 2011
Beiträge
1.517
Bewertungen
1.941
Jeder Arbeitgeber, der möchte, daß ich meine Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung stelle, ist per se unseriös.

Warum sollte man für so jemanden arbeiten wollen?

Wenn nur mehr Menschen ein Bewußtsein dafür hätten, daß es nicht nur heißt: "ein Unternehmer gibt mir Arbeit", sondern auch: "Ich stelle ihm meine wertvolle Arbeitskraft zur Verfügung"...
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten