Probearbeiten angemeldet-SB ruft am 1. Tag AG an

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Irisanna

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Hallo,

ich bin´s mal wieder, die Schikane im ALG I-Bezug geht weiter.

Nach der unverschämten Forderung von dem SB (ich nenne ihn mal Herrn Rotz) 20 schriftlichen Bewerbungen innerhalb von 10 Tagen ohne Bezuschussung, zudem innerhalb einer zu Unrecht auferlegten 3-wöchigen Sperrzeit (Wir haben schon Klage beim SG eingereicht.), nimmt das grenzüberschreitende Verhalten der AfA abstruse Formen an:

Heute Vormittag hätte der Tischler um 8.00h einen Termin bei dem SB, u.a. um die 20 Bewerbungsanschreiben in Kopie vorzulegen.
Am vergangenen Samstag hatte der Tischer wieder (zum 11. Mal) ein Stellengesuche in der örtlichen Tageszeitung. Und- unglaublich aber wahr- Samstag Nachmittag meldet sich ein Tischerbetrieb und bittet ihn zu Montag, 7.00h, zu einem Vorstellungsgespräch und evt. einem Probearbeiten.

Er hat sich gerfreut und angenommen- weil es eine echte Chance sein kann.
Also haben wir über das Internetportal der AfA genutzt und unter "Terminabsage" den Termin ab- und das Probearbeiten ordentlich angemeldet (und natürlich ausgedruckt!)
Heute um 8.00h habe ich die kostenpflichtige Hotline angerufen und nochmals die Situation erklärt und mitgeteilt, dass ich gegen 9.00h komme und die Bewerbunsgnachweise einreiche (eine weitere Sperre ist nicht mehr zu verkraften ... ).

Dann war ich da. Die "Dame" am "Kundenschalter" (wo Diskretion unmöglich ist! Wer die AfA in Münster kennt, weiß, was ich meine :icon_neutral:) weigerte sich, mir die extra mitgebrachten Kopien abzustempeln. Sie wollte meinen Ausweis sehen. Ich habe ihr gesagt, wenn sie mir die Rechtsgrundlage zeigt, dass ich mich mit Perso ausweisen muss, dann hole ich meinen Perso. Sie forderte mich auf, nach oben zu dem Herrn Rotz zu gehen. Ich teilte ihr mit, dass ich das nicht tun werde, weil ich a) keine Vollmacht habe und b) mit dem Herrn Rotz kein Gespräch ohne Zeuge führen werde. Also ignorerte sie mich und holte einfach den nächsten "Kunden" heran. Ich entschuldigte mich bei diesem und erklärte nun- für alle hörbar- meine verzwackte Lage und dass ich noch gar nicht mit meinem Anliegen fertig sei.
Sie ging fort und eine andere Kollegin kam und forderte die "Dame" auf, mir die Kopien abzustempeln. Nööööö, hat sie nicht gemacht. Also hat es die andere, wirklich freundliche Frau gemacht. Diese empfahl mir, mich zu beschweren über die andere Dame. :icon_eek::icon_klatsch:

Dann kam heute Abend der Tischler zu mir, das Probearbeiten war toll, morgen soll er wieder kommen, es besteht ernsthaftes Interesse und nun hat er ganz viel Hoffnung.
Und dann erzählte er, dass der SB heute bei dem potenziellen Arbeitgeber angerufen hat, um zu hören, ob es denn auch stimme, was der Tischler da so behauptet- na klar hat der potentielle AG das bestätigt! (Und ich lache mich nun scheckig, denn der Herr Rotz tut e nichts anderes als zu unterstellen: Der will nicht malochen! Und dann findet er heraus: Der hat nicht gelogen! Das stimmt alles... harharhaaaaaahahaaaa!!!! :icon_twisted:)

Nun meine Frage: Darf der Herr Rotz das? Darf er, ohne eine schriftliche Bestätigung über das Probearbeiten abzuwarten, da hinterrücks anrufen?
 
E

ExitUser

Gast
Die Alternative wäre gewesen, dass der "Tischler" sein Probearbeiten hätte nachweisen müssen.
Das wäre dann fast auf das Gleiche hinaus gelaufen.
 

Irisanna

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Eben das ist meine Frage. Selbstverständlich hätte der Tischler das Probearebiten nachgewiesen! DAS ist nicht das Problem.

Es geht mir darum, ob es, auch datenschutzrechtlich, zulässig ist, dass ein SB der AfA ein angemeldetes Probearbeiten durch einen Anruf beim AG so schnell nachkontrolliert, ohne auf eine Bestätigung des Arbeiters zu warten- da sollten doch zumindest 1 oder 2 Tage Wartezeit drin sein.
Ist ja nicht wirklich angenehm für den Arbeitnehmer! Für mein persönliches Empfinden ist das diffamierend.
 
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