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Probearbeit

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Schreikrampf

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Hallo,

ich hatte mich kürzlich aufgrund eines Vermittlungsvorschlags (ohne Rechtsfolgebelehrung) auf eine Stelle als Reinigungskraft beworben.

Obwohl sich im Telefongespräch mit dem Arbeitgeber (keine Zeitarbeit) bereits deutlich herausgestellt hatte, dass ich für die Stelle nicht geeignet bin (kein PKW; keine Erfahrung, da nur kaufmännische Berufe ausgeübt), schickte ich dem Ag auf Wunsch eine E-Mail-Bewerbung zu. Er wolle sich dann bei mir bezüglich eines Vorstellungsgesprächs melden.

Seltsam fand ich, dass die Stelle bereits seit Anfang April in der Jobbörse zu finden ist und noch nicht besetzt wurde. Ich kenne sehr viele Leute, die solche Stellen suchen.

Nun befand sich auf meinem AB eine Nachricht des o.g. Ag´s. Ich soll morgen zu einem Tag Probearbeit kommen. Verwundert bin ich, da wir uns ja noch nicht mal persönlich kennen gelernt haben :confused:. Ausserdem ist das ja wohl mehr als kurzfristig....

Darüber hinaus bin ich dann ja nicht mal versichert...

Irgendwie kommt mir das alles sehr komisch vor....Wenn alle Bewerber (über 500 Aufrufe des Stellenangebots) mal nen Tag Probearbeit machen, kann man sein Geschäft auch am Laufen halten *denk*. Gerade in einem Bereich, in dem keine Vorkenntnisse verlangt werden...

Nun zu meiner Frage: MUSS ich darauf reagieren? Immerhin habe ich keine schriftliche Einladung erhalten. Ausserdem könnte ja auch mein AB defekt sein ;)

Danke im Voraus für die Antworten...
 

gelibeh

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Würd ich ignorieren. Der Vermittlungsvorschlag war ja auch ohne RFB. Also kann da nicht passieren. Und ich vermute auch, dass der alle zur Probearbeit antanzen lässt. Spart ja einen Haufen Geld. :icon_neutral:
 

Schreikrampf

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Würd ich ignorieren. Der Vermittlungsvorschlag war ja auch ohne RFB. Also kann da nicht passieren. Und ich vermute auch, dass der alle zur Probearbeit antanzen lässt. Spart ja einen Haufen Geld. :icon_neutral:
Im Verwaltungsakt ist jedoch vermerkt, dass ich mich auf Vermittlungsvorschläge umgehend (innerhalb von drei Tagen) zu bewerben habe. Muss trotzdem eine RFB anbei sein, obwohl es ja bereits im VA festgelegt wurde?

Seltsam finde ich, - wie erwähnt - dass hier nicht mal ein Vorstellungstermin vereinbart wird. Könnte ja sein, dass die "Chemie" mal gar nicht stimmt...Die Kurzfristigkeit deutet für mich ausserdem darauf hin, dass hier wohl für morgen Personal ausgefallen ist....

Unter Probearbeit verstehe ich, dass eine Einstellung fest geplant ist. Jedoch soll mal einen Tag lang die Arbeit geprüft werden...
 
E

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Gast
moin,
ich teile Deine und geli's Befürchtungen die "kostenlose Arbeitserledigung durch immer wieder neue Probearbeiter" betreffend.
Da der Vorschlag keine RFB enthielt, schlage auch ich vor, dass Du hier auf Dein Bauchgefühl hörst und Dich gegen den Probetag entscheidest. Keine RFB = keine Folgen (und sollte es tatsächlich anders sein, ist das imho ruck-zuck eingeklagt)!
Die Seriosität scheint bei diesem AG def. nicht gegeben.
Ich habe schon viel gehört/gelesen/gesehen, aber noch niemals von einem Probetag ohne zuvoriges Vorstellungsgespräch.
Abhaken und unter Ulk verbuchen,mM!
lG
E.
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen nur noch...Probearbeit muss man doch bei der Arge anmelden...oder?

Stell dir mal vor du gehst dahin...dein SB dreht dir da nen Strick draus.

Deine Telefonnummer solltest du in Bewerbungen nur angeben wenn du von dem Stellenangebot überzeugt bist.
Sollen sie dir schreiben wenn sie dich sehen wollen.
 
E

ExitUser

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bei sipgate.de bekommt man einen kostenlosen AB mit ortsvorwahl :icon_pause:
 

olivera

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Probearbeit: kein Ulk, sondern Masche

...Abhaken und unter Ulk verbuchen,mM!...
oder dem AG mal `nen Denkzettel verpassen:

a) Wettbewerber/Branchenkonkurrenten informieren

b) IHK verständigen

c) sich auf Probearbeit einlassen, am Einsatzort ( Kunde dieses AG) nach wenigen Minuten "plötzlich" von Übelkeit oä ergriffen werden und sich umgehend krankschreiben lassen

d) ggfls ArGe/ SB / Zoll / zuständige Behörden verständigen - schließlich heißts doch so schön in den verschiedenen Fassungen: "Gesetz zur (Intensivierung der) Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung/und damit zusammenhängender Steuerhinterziehung""

auch wenns weiter nix bringt außer Schreibkram für diesen AG, wenigstens das..
 

Schreikrampf

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Na, ja. Immerhin kann ich ja nicht beweisen, dass der Ag auf "diese Tour reitet"....Wäre interessant zu wissen, ob er das mit allen Bewerbern so vereinbart (ist zwar ne Vermutung - aber ich habe keine Beweise)...

Deine Telefonnummer solltest du in Bewerbungen nur angeben wenn du von dem Stellenangebot überzeugt bist.
Sollen sie dir schreiben wenn sie dich sehen wollen.
Aus Fehlern lernt man ;)
 

Muzel

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Warum schreibst du denen nicht, dass du dich für das Arbeitsangebot freust und erwartest, dass man dir (angemessenen Betrag) bezahlt.
 

Schreikrampf

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Ja. Soweit ich informiert bin, müssen Probearbeitstage vergütet werden.
Allerdings bin ich als Hilfeempfänger verpflichtet, Probearbeitstage unvergütet zu verrichten, sobald ein Ag mir das anbietet.(Natürlich beim Amt anmelden). Hier fand - wie erwähnt - jedoch nicht mal ein Vorstellungsgespräch statt; ich sollte ja bereits am nächsten Morgen antanzen...
 

Muzel

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Schreikrampf, zur kostenlosen Arbeitsleistung bist du nur dem Arbeitsamt gegenüber verpflichtet, aber nicht dem AG. Das Arbeitsamt kann dich nicht zu einer Abgabe einer Willenserklärung verpflichten. Du hast immer die Möglichkeit bei einem Arbeitsangebot für dich vorteilhafte Bedingungen herauszuschlagen.
 
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