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Probearbeit - Sozialverhalten

rudolphine

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liebe Forengemeinde,

ich hatte heute einen sehr unangenehmen Termin bei meinem SB. (ALG2)
Dieser möchte mich zu einer 50+ Maßnahme vermitteln und ich habe ihm heute einen begründeten Einwand anstelle der unterschriebenen EinV übergeben.
Dieser Einwand werde jetzt von der Rechtsabteilung geprüft usw.

Dann kam er plötzlich um die Ecke:

ja, ich hätte ja im Januar zur Probe gearbeitet und der Arbeitgeber hätte mich damals aufgrund meines verhaltens abgelehnt.
Das war mir gänzlich neu, mir wurde gesagt, es kämen noch die ganze Woche Leute zum Probearbeiten und man würde sich bei mir melden.

Ich sei daher vielleicht sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern und müsse dann eine entsprechende andere Maßnahme machen.
Er wolle meine Dokumentation auf weitere Indizien prüfen.

Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet und ich gebs nur ungern zu, aber das macht mir richtig Angst.

Was kann denn jetzt auf mich zukommen, wie verhalte ich mich jetzt.
Ich bin völlig verunsichert und ratlos.

Könnt Ihr mir helfen?

lg
 

Charlot

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Was kann denn jetzt auf mich zukommen, wie verhalte ich mich jetzt.
Ich bin völlig verunsichert und ratlos.

Könnt Ihr mir helfen?

lg
Was nun kommt, kann leider niemand vorhersehen.
Und erst wenn was kommt, kannst du darauf reagieren.

Das Du nun Angst hast, ist völlig normal.
Und ich behaupte mal, auch vom SB so gewollt.
Würde er mit offenen Karten spielen, hätte er gleich gesagt was er mit Dir vorhat.
Nun lässt er Dich im ungewissen, und weiß genau, wie es Dir nun geht.
 

Texter50

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Ich persönlich würde jetzt mal freundlich aber bestimmt um Akteneinsicht bitten. :biggrin:
Da sind scheinbar Notizen oder Dokumente, deren Inhalt mein Interesse erheblich wecken würden. :biggrin:

Kommt Dein SB auf gräßliche Dinge zu sprechen, dann bitte es freundlich und höflich, wie es nun mal Deine Art ist, das SB möge Dir das schriftlich geben. :icon_hihi:
In sehr vielen Fällen vergeht dem SB dann die Lust, weiter ein Affentheater abzuziehen.
 

rudolphine

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Akteneinsicht, danke, guter Gedanke.

Geht das mit formlosem Antrag, ohne Rechtsanwalt und so?

An wen richte ich mein Begehren auf Akteneinsicht?
 

pferdchen81

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Mein Gott und wenn der AG dich wegen deiner Frisur oder Figur ablehnt, dann sollst du wohl zum Friseur oder Biggest Loser oder was?

Das ist doch ein rein subjektives Empfinden.

Ich würde mit meinen Arbeitszeugnissen vorsprechen, die hoffentlich diesen Quark nicht noch bestätigen. Dann würde ich den SB zur Stellungnahme verpflichten, ob er mich ebenfalls aus bisherigen Terminen so einschätzt, wie von diesem AG dargestellt. Nur weil einmal irgendwo die Sympathie nicht gestimmt hat ... das ist doch ganz normal.

Wenn dein Sozialverhalten hinkt, dann kannst du als Privatvergnügen zum Psychologen gehen.
 

rudolphine

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nun, ich habe erstmals dieEinV nicht unterschrieben und bekomme die volle Breitseite, wie man so schön sagt.

Mein Gefühl möchte den Arbeitgeber belangen, ich hab heute das Schriftstück gesehen. Da steht aus verhaltensbedingten Gründen kam kein Arbeitsverhältnis zustande.

Das Ganze ist ein halbes Jahr her und fällt jetzt erst auf?
 
E

ExitUser

Gast
ja, ich hätte ja im Januar zur Probe gearbeitet und der Arbeitgeber hätte mich damals aufgrund meines verhaltens abgelehnt.
Halte ich für glattweg aus der Luft gegriffen. Ist nicht das erste Mal, das von SB's völlig hanebüchene Behauptungen über angeblich völliges Danebenbenehmen beim Probearbeiten aufgestellt werden die, würde man sie dem Arbeitgeber nachweisen können, zwangsläufig Anlaß zu einer Strafanzeige wegen übler Nachrede gäben. Und solche Schoten bringt man durchaus auch im Beisein eines Beistandes an.

Alleine ist man da sicherlich wie vor den Kopf geschlagen. Ist man mit einem Beistand da, kommt es darauf an, ob der auf solche Angriffe gefaßt ist und die Trulla dann sofort auf diese Aussage festnagelt:
Wer (Name und Adresse) hat Ihnen gegenüber wann (Datum und Uhrzeit) diese Aussage getätigt? Wie kam es dazu? Glauben Sie ernsthaft, die Leute in einer Personalabteilung haben den ganzen Tag nichts Besseres zu tun, als irgendwo anzurufen, um über ihre Bewerber herumzutratschen? Und wenn sie das täten, dann wäre das doch hinreichender Grund für eine Beschwerde über sie beim Datenschutzbeazuftragten und - in der Folge - für ihre fristlose Entlassung? Also raus mit der Sprache: Wo haben Sie diese Weisheiten her?

Es gibt Situationen, in denen mehrere Angestellte der BA mir gegenüber völlig gleichartig reagiert haben. Nicht nur die Worte waren exakt dieselben, sondern auch ihre Bewegungsabläufe. Das läßt den Schluß zu, daß die Leute darauf gestriezt werden, wie sie sich konkreten Standardsituationen zu verhalten haben.
Nun überlasse ich es jedem selbst, sich ein Bild über Leute zu machen, die etwas wie von der Fredstarterin geschildertes nicht nur in einer Schulung über sich ergehen lassen, sondern das auch noch verinnerlichen ...
 

gizmo

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nun, ich habe erstmals dieEinV nicht unterschrieben und bekomme die volle Breitseite, wie man so schön sagt.

Mein Gefühl möchte den Arbeitgeber belangen, ich hab heute das Schriftstück gesehen. Da steht aus verhaltensbedingten Gründen kam kein Arbeitsverhältnis zustande.

Das Ganze ist ein halbes Jahr her und fällt jetzt erst auf?
Erstmal Herzlich Willkommen,
ich würde hier versuchen deinem SB die Pappnase auf zu setzen.

Ich gehe mal davon aus das du schon eine ganze Zeitlang versicherungspflichtig gearbeitet hast.

Nun wenn dein SB meint das du "sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern bis" bis du für den ersten Abeitsmarkt nicht tauchlich.

Nun ich würde meinen SB anrufen und ihn sagen das du ein A-Reha Antrag stellst um deine Tauchlichkeit für den ersten Arbeitsmarkt zu überprüfen, da man ja "sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern ist".

Jetzt einen A-Reha Antrag stellen und deinem SB darauf Aufmerksam machen das man einen A-Reha Antrag in schriftlicher, mündlicher oder anderer Weise stellen kann und er möge dir diesen Antrag zeitnah zuschicken. Bitte darauf verweisen das er ja diese Agumentation "sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern" unterstützt und dein SB dann ja mit diesem Antrag einverstanden sein müßte.

Sobald zu den A-Reha Antrag gestellt hast gibt es keine EGV mehr für dich bis zu beim Amtsarzt gelandest bist, dieser entscheidet dann über "sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern" und was zu tun ist.

Schätze allerdings das SB vorher die Notbremse zieht.

Das ganze läuft über das SGB IX und jeder kann so einen Antrag stellen.

So würde ich mich wehren:icon_hihi:
 

pferdchen81

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Mal ne Frage? Wie lange warst du denn dort? Wurde die PA zu Ende geführt oder abgebrochen?

Wenn ein Probearbeiter so eine extreme Zumutung ist, dass ich ihn nicht einstellen kann, dann wird mir das nicht erst am letzten Tag bewusst und dann kann ich ihn auch vorher heimschicken/abbrechen.

Es sollte wohl mal nachgeforscht werden aus welchen Gründen andere Probearbeiter angeblich ungeeignet waren.
 
E

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Gast
nun, ich habe erstmals die EinV nicht unterschrieben und bekomme die volle Breitseite, wie man so schön sagt.
Ach so.

Mein Gefühl möchte den Arbeitgeber belangen, ich hab heute das Schriftstück gesehen. Da steht aus verhaltensbedingten Gründen kam kein Arbeitsverhältnis zustande.
Sorry, das habe ich vorhin nicht gesehen. Meinst Du, daß das Schriftstück tatsächlich von dem Arbeitgeber persönlich stammt? Oder sollte das eine Gesprächsnotiz sein? Man kann sich jederzeit hinsetzen und irgendwas aufschreiben. Wer das war, weiß natürlich keiner - schließlich laufen ständig irgendwelche Zeitverträge aus ...

Das Ganze ist ein halbes Jahr her und fällt jetzt erst auf?
Natürlich nicht. Aber nach einem halben Jahr kann man doch behaupten, was man will. Der Arbeitgeber, den wer auch immer als Zeugen anruft, wird sich an nichts mehr erinnern.
 

rudolphine

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@ p123

Es beruhigt mich ungemein , was du da sagst.
Also nicht auf seinem Mist gewachsen.

Er brabbelte ja was von speziellen Maßnahmen für sozial-verhaltensdingens-leute.
Also wenn er mich zu so einer Maßnahme verpflichten möchte, stelle ich Antrag auf Feststellung der Erwerbsfähigkeit sozusagen.
Womit er keine EinV/VA mehr erstellen kann, sehr gut.

Zum nächsten Termin habe ich mir schon einen Beistand organisiert, ich glaube, ich werde dann auch sofortige Akteneinsicht verlangen.
 

rudolphine

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Zitat von rudolphine Beitrag anzeigen
Mein Gefühl möchte den Arbeitgeber belangen, ich hab heute das Schriftstück gesehen. Da steht aus verhaltensbedingten Gründen kam kein Arbeitsverhältnis zustande.
Sorry, das habe ich vorhin nicht gesehen. Meinst Du, daß das Schriftstück tatsächlich von dem Arbeitgeber persönlich stammt? Oder sollte das eine Gesprächsnotiz sein? Man kann sich jederzeit hinsetzen und irgendwas aufschreiben. Wer das war, weiß natürlich keiner - schließlich laufen ständig irgendwelche Zeitverträge aus ...

um genau zu sein die Dame beschäftigt regelmässig ältere Arbeitslose und greift die volle Eingliederungssubvention dabei ab.
sie hatte sich wohl eine ganze Reihe zur Ansicht bestellt, unter anderem auch mich.
das Schriftstück war das Formular, dass man als Arbeitgeber von Jobcenter bekommt, die Probearbeit wird ja vom JC als Massnahme zur beruflichen Eingliederung tituliert und auch gefördert, da muss man dann als AG wohl erklären, warum man den Arbeitslosen dann doch nicht übernommen hat nach der Probearbeit. Das Schriftstück wirkte auf mich absolut authentisch.
 

gizmo

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Zum nächsten Termin habe ich mir schon einen Beistand organisiert, ich glaube, ich werde dann auch sofortige Akteneinsicht verlangen.
Mach dich bitte mal Schlau im SGB IX und A-Reha Antrag, den kannst du dann im Termin stellen.

Akteneinsicht muß nicht sofort erlaubt werden, ist immer ein extra Termin.
 

rudolphine

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@gizmo, ja, das mache ich

@pferdchen81 die Probearbeit sollte 1 Tag dauern. Ich hab um 09.00 angefangen, so um halb 2 hat sie gesagt, genug gearbeitet, ich gebe Ihnen nächste Woche Bescheid, wenn ich mich für sie entscheide.
 
E

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um genau zu sein die Dame beschäftigt regelmässig ältere Arbeitslose und greift die volle Eingliederungssubvention dabei ab.
Alles klar. Solche Leute erweisen sich mitunter als so skrupellos, daß sie trotz EGZ den Lohn schuldig bleiben.
Und schließlich wird man jemanden rausschmeißen, um den nächsten Zuschuß abzugreifen - was schon seit Jahrzehnten mit den Förderungsbedingungen nicht konform geht.

Das Schriftstück wirkte auf mich absolut authentisch.
Mit Stempel und Unterschrift des Arbeitgebers? Man kann den Arbeitgeber auch anrufen, fragen und dann in das Formular eintragen, was ... Die BA ist schließlich ein Dienstleistungsbetrieb, die nötigt die Arbeitgeber nicht unbedingt, persönlich zum Briefkasten zu gehen.
 

Existenzminimum

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@gizmo, ja, das mache ich

@pferdchen81 die Probearbeit sollte 1 Tag dauern. Ich hab um 09.00 angefangen, so um halb 2 hat sie gesagt, genug gearbeitet, ich gebe Ihnen nächste Woche Bescheid, wenn ich mich für sie entscheide.

Welche Tätigkeiten hätte man denn da auszuführen?
 

rudolphine

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ich krieg das iwie mit dem zitieren nicht hin, hm ....

@existenzminimum

das war ein dekoartikelgeschäft mit integrierter deutsche post/dhl/postbank-filiale.

unsere Geschmäcker gingen in puncto Dekoration eindeutig nicht konform.
 

rudolphine

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@p123

nein, kein stempel, keine unterschrift.
der SB hat auf meine Nachfrage gesagt, das hat der Arbeitgeber persönlich ausgefüllt.

die SB, die mir die Stelle vermittelt hat arbeitet übrigens nicht mehr im hiesigen JC.
 
E

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ich krieg das iwie mit dem zitieren nicht hin, hm ....
Rechts unten der Knopf, wo "Zitieren" draufsteht. Und dann sollte man mut Tastatur und Maus soweit umgehen können, daß man HTML-Ausdrücke (die in den eckigen Klammern) mitsamt der Klammern markiert und kopiert bekommt.

unsere Geschmäcker gingen in puncto Dekoration eindeutig nicht konform.
Das sollte man den Leuten im JC so lieber nicht auf die Nase binden.

@p123

nein, kein stempel, keine unterschrift.
der SB hat auf meine Nachfrage gesagt, das hat der Arbeitgeber persönlich ausgefüllt.
Tja, wer's glaubt.

die SB, die mir die Stelle vermittelt hat arbeitet übrigens nicht mehr im hiesigen JC.
Was nichts zu bedeuten hat. Die Zeitverträge werden alle nicht verlängert.
 

rudolphine

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was heisst auf die Nase binden, ich sollte ihr ein paar Vasen dekorieren nach meinem Geschmack, hat ihr absolut nicht gefallen, so hab ich das erzählt damals.
 
E

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was heisst auf die Nase binden, ich sollte ihr ein paar Vasen dekorieren nach meinem Geschmack, hat ihr absolut nicht gefallen, so hab ich das erzählt damals.
Vielleicht stammt daher die Aktennotiz "verhaltensbedingt"? Das dann Monate später dem Arbeitgeber zuzuschieben, ist ja nur folgerichtig. Schließlich ist der SB, der das aufschrub nicht dabeigewesen. Und aus der Notiz "hatte einen von dem der Arbeitgeberin abweichenden Geschmack", läßt sich nunmal bei Bedarf keine Sanktion konstruieren. Deshalb werden die Akten ja auch vor der Einsichtnahme noch einmal durchgesehen und entsprechend aufbereitet.

Wer beispielsweise irrigerweise der Meinung ist, daß ein Berater nicht seinen Mandanten in den Rücken fallen und sie ins Messer laufen lassen solle und deshalb immer mal wieder Probleme hat, müsse seine Ansprüche eben der Realität anpassen, um im Geschäft zu bleiben. Das machen die SB's im Amt ja auch und finden, daß es nur recht und billig sei, nichts weniger von den Leistungsempfängern zu verlangen.
Auf Deinen Fall umgemünzt heißt das: Ein Rundblick im Laden sagt einer erfahrenen Dekorateuse, wie das Schaufenster nach der Arbeit in etwa auszusehen hat. Wenn die einfach nur knallhart ihre Vorstellungen durchsetzen will, streitet sie sich beim ersten Auftrag ums Geld und sucht sich für den zweiten einen anderen Kunden. That's life.

Freilich hat so etwas vordergründig überhaupt nichts mit Sozialverhalten, sondern mit Lebens- und Berufserfahrung zu tun. Wer das als Selbstständiger nicht berücksichtigt, behält keinen Kunden und als Nichtselbständiger behält man eben auf Dauer keinen Job. Nur so als Hinweis für den Fall, daß Du mal einen Arbeitgeber findest, der von Kundenaufträgen und nicht von Eingliederungszuschüssen lebt und bei dem Du demzufolge wenigstens eine theoretische Chance auf eine Beschäftigung über die Nachförderungszeit hinaus hast.
 

Yukonia

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was heisst auf die Nase binden, ich sollte ihr ein paar Vasen dekorieren nach meinem Geschmack, hat ihr absolut nicht gefallen, so hab ich das erzählt damals.
Ich würde ein Schriftstück aufsetzen, in welchem der Hergang aus deiner Sicht genau beschrieben ist und dem SB schicken (nachweislich) oder beim nächsten Termin übergeben. Wenn er die "Dokumentation" studieren will dann soll er gefälligst die Aussagen beider Seiten berücksichtigen müssen!

Auch für weitere Abläufe (Widersprüche, Klage) muss dann diese Aktennotiz von dir Berücksichtigung finden.
 

pferdchen81

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Ok, also die Dame hat dir in 4,5h ein schlechtes Sozialverhalten attestiert?
Dafür braucht ein Psychologe mehrere Monate und der hat eine Fachausbildung.

Das ist doch alles an den Haaren herbeigezogene Scheiße. Ihr hat deine kreative Arbeit nicht gefallen, vielleicht noch deine (Pardon) Visage nicht ins Bild gepasst und schon wirst du mit dem Stempel verhaltensgestört heimgeschickt.
 

alarmi

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ja, ich hätte ja im Januar zur Probe gearbeitet und der Arbeitgeber hätte mich damals aufgrund meines verhaltens abgelehnt.

Ich sei daher vielleicht sozial verhaltensbedingt arbeitsmarktfern

lg
Und wo ist jetzt genau dein Problem?

Ist doch super wenn dieser Sozialverbrecher dich für verhaltensbedingt arberbeitsmarktfern hält....

Beim Jobcenter steht ja sowieso erstmal Aussage gegen Aussage ...

Oder hat man versucht dich zu sanktionieren deswegen ?

Ich würde da garnichtweiter drinn rumstochern mit Akteneinsicht usw....
 

pferdchen81

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Es geht aber darum, dass sie aufgrund dieser einen hanebüchenen Aussage zu einer mehrmonatigen Maßnahme verdonnert werden soll. Das steht in keinem Verhältnis. Psychologische Auffälligkeiten gehören wenn dann in die Hände eines Facharztes.

Ich würde das ganze ad Absurdum führen und mir beim Psychiater, beim Neurologe und beim Psychotherapeuten einen Termin holen und dem JC dies beim nächsten Termin mitteilen (Terminzettel auf den Tisch werfen), da ich nun selbst außerordentlich um mich und meine Gesundheit besorgt sei, wenn es so schlimm ist, dass man mich mehrere Monate in einer Maßnahme therapieren muss. Ich würde sagen, dass ich überall aufgrund genau dieses Vorfalls einen Termin gemacht habe und wenn es nötig ist, werde ich mir auch Zweitmeinungen einholen oder mich in die Psychiatrie für 6 Wochen einweisen lassen, damit dort genauestens eruiert werden kann, wo meine offensichtlichen menschlichen Defizite liegen die mir selbst nicht bekannt sind.
 
E

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Ich würde ein Schriftstück aufsetzen, in welchem der Hergang aus deiner Sicht genau beschrieben ist und dem SB schicken (nachweislich) oder beim nächsten Termin übergeben. Wenn er die "Dokumentation" studieren will dann soll er gefälligst die Aussagen beider Seiten berücksichtigen müssen!
Aber nicht in vorauseilendem Gehorsam, sondern bestenfalls in einer Sanktionsanhörung.
 
E

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Es geht aber darum, dass sie aufgrund dieser einen hanebüchenen Aussage zu einer mehrmonatigen Maßnahme verdonnert werden soll.
So doof, die Maßnahme explizit damit zu begründen, werden die vielleicht nicht sein. Die Abwehr einer Maßnahme und die einer Sanktion sind zwei verschiedene Baustellen. Für beides muß man aber abwarten, was das Amt konkret schriftlich vom Stapel läßt. Aktuell liegt offenbar gar nichts vor.

liebe Forengemeinde,

ich hatte heute einen sehr unangenehmen Termin bei meinem SB. (ALG2)
Dieser möchte mich zu einer 50+ Maßnahme vermitteln und ich habe ihm heute einen begründeten Einwand anstelle der unterschriebenen EinV übergeben.
Dieser Einwand werde jetzt von der Rechtsabteilung geprüft usw.
Das wird dann wohl in einen Verwaltungsakt münden, in dem die Maßnahme festgelegt wird. Je nachdem, wie das dann begleitend formuliert ist, ergeben sich dagegen diverse Reaktionsmöglichkeiten. Vorher ist es für konkrete Ratschläge zu früh.

Freilich, die Zeit bis dahin für Lektüre im Forum zu nutzen, wäre auf jeden Fall eine gute Idee.
 

pferdchen81

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Das ist richtig, noch ist offenbar nichts dahingehend passiert. Sich hier Rat zu holen bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann aber nicht schlecht sein.
 

Texter50

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So doof, die Maßnahme explizit damit zu begründen, werden die vielleicht nicht sein. Die Abwehr einer Maßnahme und die einer Sanktion sind zwei verschiedene Baustellen. Für beides muß man aber abwarten, was das Amt konkret schriftlich vom Stapel läßt. Aktuell liegt offenbar gar nichts vor.
Sei wann muss da ein Grund vorliegen, für ne Maßnahme?
Ich dachte daher an ne Akteneinsicht, damit das JC schnell anfängt, die ungültigen Teile zu entsorgen. Kann ja kein Zufall sein, dass man die laaange vorher beantragen muss... :icon_party:
So könnte man vielleicht die Dinge ohne viel Aufwand verschwinden lassen, die nicht inne Akte gehören... :icon_lol:
 

pferdchen81

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Ich kann dem nicht zustimmen, da ich selbst in eine "Maßnahme" gesteckt werden sollte und dies erfolgreich abgewehrt habe, da sie unsinnig war. Plätze für Maßnahmen sind immer begrenzt.

Der Vorgesetzte der SB würde das vielleicht ganz anders sehen ...

Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden, wie er sich verhält. Ich für meinen Teil werde mich weiterhin in allen Lebenslagen an die nächst höhere Instanz wenden, wenn anderweitig mit vernünftigen Argumenten kein Fortkommen zu erwarten ist.
 
E

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Ich kann dem nicht zustimmen, da ich selbst in eine "Maßnahme" gesteckt werden sollte und dies erfolgreich abgewehrt habe, da sie unsinnig war.
Mag sein. Bevor Du aber nicht irgendein Schriftstück in der Hand hast und nicht weißt, bei wem und welche Maßnahme ausgeguckt wurde, kannst Du dagegen noch gar nichts machen.

Plätze für Maßnahmen sind immer begrenzt.
I wo. Es sind stets genug davon da. Manche Maßnahme findet auch gar nicht erst statt, weil das JC nicht genug Leute zuweist. Ob die die dann trotzdem zahlen müssen, ist nicht unser Problem.
 

pferdchen81

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Mag sein. Bevor Du aber nicht irgendein Schriftstück in der Hand hast und nicht weißt, bei wem und welche Maßnahme ausgeguckt wurde, kannst Du dagegen noch gar nichts machen.



I wo. Es sind stets genug davon da. Manche Maßnahme findet auch gar nicht erst statt, weil das JC nicht genug Leute zuweist. Ob die die dann trotzdem zahlen müssen, ist nicht unser Problem.
Natürlich muss sie vorher eine schriftliche Zuweisung bekommen, bevor sie aktiv werden kann.

Das mit den Maßnahmen sehe ich anders.
 

alarmi

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Es geht aber darum, dass sie aufgrund dieser einen hanebüchenen Aussage zu einer mehrmonatigen Maßnahme verdonnert werden soll. Das steht in keinem Verhältnis..
Ja die Betonung liegt doch aber noch auf SOLL.....eine schriftliche Zuweisung hat sich doch noch garnicht......Es könnte sich also genausogut um eine leere Drohung des SB handeln....Offenbar hat ja der Sb sie auf dem kicker...

Das ist ja schlimmer wie in einem Landschulheim für schwer erziehbare Erwachsene...Was von 'oben' an 'Pädagogik' kommt
,wird 'unten' mit knallharter Inffanitilität(Kindlichkeit) gekonntert......

Wenn sie jetzt ein großes Faß aufmacht ...mit Akteneinsicht,Psychologe Neurologe usw....wird sich der SB doch nur bestätigt fühlen in seinem ungeheuerlichen Verdacht.....

Und sie selbst gibt ja auch noch Anlaß dazu wenn sie jetzt freiwillig zu allen Ärzten rennt.......


Ich würde mich jetzt in der Angelegenheit gegenüber dem Jobcenter garnchtmehr äußern und einfach mal abwarten ob und was da schriftlich kommt....:popcorn:
 

jockel

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Was nun kommt, kann leider niemand vorhersehen.
Und erst wenn was kommt, kannst du darauf reagieren.

Das Du nun Angst hast, ist völlig normal.
Und ich behaupte mal, auch vom SB so gewollt.
Würde er mit offenen Karten spielen, hätte er gleich gesagt was er mit Dir vorhat.
Nun lässt er Dich im ungewissen, und weiß genau, wie es Dir nun geht.
Angst - Das nennt man fördern, indem Arbeitsagenturen und Jobcenter massenhaft unter Erwerbslosem Existenzängste schüren und tatsächlich Existenznot praktisch anwenden. Es sind ja nur Untertanen, die man im Interesse der Privatwirtschaft unter diesen Bedingungen besser aussaugen und knechten kann. Dafür setzen sich die Pestparteien (CDU/CSU, FDP) und Choleraperteien (SPD, Grüne) immer ein, weil sie sich von der Privatwirtschaft schmieren lassen.

Die Verhartzung hilft den Erwerbslosen nicht aus der Not, sondern bedient sich der Verhartzung, um noch besser legalisiert ausbeuten und unterdrücken zu können.

Verhartzung ist Geschäft zum Vorteil der Privatwirtschaft. So drückt man soziale Mindestlebensverhältnisse, Löhne und Gehälter im Interesse privatwirtschaftlicher Profitmaximierung.

Mit Angst, sozialer Not, verweigerter Bildung bei Erwerbslosen, verdummende Medienangeboten und Konsum von Billigprodukten läßt sich solch Untertanenvolk bequem beherrschen.

28.06.2014: Neues Deutschland - Paritätischer warnt vor »Lawine von Altersarmut«
 

Roter Bock

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@rudolphine

alte procedura des JobCenters - zur Einschüchterung benutzt. Die dahinter stehende Logik ist simpel gestrikt.

...schon länger keinen Job. Dann bist Du schuld. Dir fehlt der "Arbeitsmarktgeschmeidigkeitsmodus". Du kannst selbst denken (nicht erwünscht).

...Du hast keinen Job und deshalb hast Du wohl ein soziales Problem - krudes SB Denken.

Kopf hoch - es wird Zeit zum Widerstand und der sollte elektrisch ausgerückt im GigaOhm - Bereich liegen.

Roter Bock
 

pferdchen81

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Mit der Klage über den Mangel an Maßnahmeplätzen dürftest Du hier ziemlich allein dastehen. Mehr als vier Fünftel dienen eh nur zur Privatisierung von Steuergeldern.
Ich frag mich, warum du mir jedes Wort im Mund herumdrehen willst.
WO habe ich mich beklagt, dass es zuwenig Maßnahmen gibt??
Ich habe lediglich gesagt, dass ich deiner Aussage nicht zustimme.
 

rudolphine

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Danke euch allen für den Input.
Konnte kaum schlafen un hab höllisch Kopfschmerzen.

Der nächste Termin ist um 14.00 Uhr. Warum so spät?
Nun, da werden wohl nicht nur 1,2,3 SBs anwesend sein.

Die EinV mit der 50+ Maßnahme können die nicht durchsetzen wollen
als VA. Dazu ist die einfach zu fehlerhaft.

Klingt jetzt komisch, aber ich habe keinen Hausarzt, der einzige Arzt, den ich hin und wieder konsultiere ist der Zahnarzt.

Die einzige Möglichkeit ist weg vom JC, aber wie.

Flaschensammeln, Räumungsklage, obdachlos?
Bei allen Leihbuden um einen Vertrag betteln, egal unter welchen Konditionen?

Jedwede Berater sind nicht zwingend loyal, das sehe ich genauso.
Gleiches gilt für Rechtsanwälte.

Unterwürfig um Verzeihung bitten und alles unterschreiben, was mir vorgelegt wird?
Nicht in tausend Jahren.
 

jockel

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@rudolphine

alte procedura des JobCenters - zur Einschüchterung benutzt. Die dahinter stehende Logik ist simpel gestrikt.

...schon länger keinen Job. Dann bist Du schuld. Dir fehlt der "Arbeitsmarktgeschmeidigkeitsmodus". Du kannst selbst denken (nicht erwünscht).

...Du hast keinen Job und deshalb hast Du wohl ein soziales Problem - krudes SB Denken.

Kopf hoch - es wird Zeit zum Widerstand und der sollte elektrisch ausgerückt im GigaOhm - Bereich liegen.

Roter Bock
Gut formuliert für aalglatt oder strömungskonform.

Es sollte so dargestellt werden, um nicht selbst an Schuldgefühlen zu leiden und psychisch krank zu werden:

Die Privatwirtschaft macht aus Profitgründen erwerbsfähige Menschen mit Vorsatz erwerbslos. Aus eigenen Antrieb strebt niemand Arbeitslosigkeigt als Hängemattenideal an. Kein Mensch senkt freiwillig seinen Lebensstandard.

Die Ursache-Wirkungs-Beziehung Unternehmer - Belegschaft ist so und nicht umgekehrt. Vom Unternehmer geht als Verursacher die Arbeitslosigkeit aus.

Also muß man Unternehmern endlich mehr an der Finanzierung der Arbeitslosigkeit zwingend beteiligen, sozusagen Schadenswiedergutmachung und das bitte mit Langzeitwirkung, ganz im Sinne des Artikels 14 Abs. 2 GG.
 

Caso

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Der nächste Termin ist um 14.00 Uhr. Warum so spät?
Das ist irrelevant. Manche fragen: Warum so früh? Wer meinst du, ist noch da?
Die EinV mit der 50+ Maßnahme können die nicht durchsetzen wollen als VA. Dazu ist die einfach zu fehlerhaft.
Das kann nur ein Gericht feststellen. Bis dahin ist der VA ---bindend = verbindlich = sanktionsbewehrt.
Die einzige Möglichkeit ist weg vom JC, aber wie.
Flaschensammeln, Räumungsklage, obdachlos?
Bei allen Leihbuden um einen Vertrag betteln, egal unter welchen Konditionen?
Ob das reicht (geldmäßig?)

Um was gehts denn überhaupt noch? Zu was hat man dich um 14 Uhr eingeladen??
 

rudolphine

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@caso
einen Termin nach 14.00 gabs noch nie.
Ich geb zu, das ist nur son Gefühl. SB ist mir kognitiv nicht gewachsen, deshalb holt er sich sicher Hilfe, das Integrationsteam besteht aus 6 SBs.
Ein " Hospitant " war bisher ohnehin bei jedem Termin dabei.

Einladungsgrund:
Ich möchte mit Ihnen über die Möglichkeit einer Maßnahmeteilnahme sprechen.
 

rudolphine

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@caso
einen Termin nach 11.00 gabs noch nie.
Ich geb zu, das ist nur son Gefühl. SB ist mir kognitiv nicht gewachsen, deshalb holt er sich sicher Hilfe, das Integrationsteam besteht aus 6 SBs.
Ein " Hospitant " war bisher ohnehin bei jedem Termin dabei.

Einladungsgrund:
Ich möchte mit Ihnen über die Möglichkeit einer Maßnahmeteilnahme sprechen.
 

0zymandias

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Zulässig bei dieser Art von Gespräch sind die Vorgesetzten des SBs.

Solltest Du keine Hospitanten, Praktikanten, Würstchenverkäufer etc. bei dem Gespräch dabei haben wollen, musst Du das auch nicht.
 

#HIV#

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Zulässig bei dieser Art von Gespräch sind die Vorgesetzten des SBs.

Solltest Du keine Hospitanten, Praktikanten, Würstchenverkäufer etc. bei dem Gespräch dabei haben wollen, musst Du das auch nicht.
Sagt wer? Bei mir war auch leider schon ein 2. SB dabei, wieso? Ja er möchte sich das Gespräch mal anhören, was es so zu sagen gibt. Auf meinem Wunsch, dass der 2. SB den Raum verlässt, kam nur ein müdes "Nein der bleibt hier".
 
E

ExitUser

Gast
Gehen wir mal davon aus, daß das zweite Gesicht mit der Bearbeitung Deines Falles nichts zu schaffen hat, sofern es sich überhaupt um einen Bediensteten der BA handelt: Was geht ihn dann der Vorgang an? Bei der letzten Begleitung waren wir zu dritt, da hat sich die SB auch Verstärkung geholt. Aber da war der LE damit explizit einverstanden.
 

0zymandias

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Werfe bitte einen Blick hierauf: http://www.elo-forum.org/afa-jobcenter-optionskommunen/124294-ohne-beistand-kommen.html#post1610149 (wobei selbstverständlich der gesamte Thread interessant ist).
Bisher ist das dort Geschriebene unwidersprochen - das kann sich natürlich ändern.

Ich würde für mich mitnehmen wollen, dass unzuständige Mitarbeiter im Gespräch nichts zu suchen haben. Das würde ich auch für Hospitanten gültig machen wollen, denn wer dort lernt, arbeitet doch nicht und kann deswegen nicht zuständig sein.
(Normalerweise wird um die Erlaubnis gebeten, den Praktikanten mithören zu lassen. Aber was ist im JC schon normal, neh?)

Ein Mitarbeiter, der einfach mal hören will, was es so zu sagen gibt, ist kaum zuständig.
Ein Mensch, der sich neben mein Telefon stellt und sagt: "Tach, ich bin komplett braun und will Sie jetzt Telefonieren hören." hätte für mich den gleichen Rang vor dem Sozialdatenschutz.
 

rudolphine

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@p123
einen Beistand hab ich schon von der hiesigen Arbeitsloseninitiative.
In meinem Umfeld haben alle noch einen festen Job und daher leider keine Zeit.
 

noillusions

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Was sind das hier für Ratschläge selber zum nerven Arzt zu gehen und sich den jagdschein den sb einem andichten will auch noch selber zu holen.mannomann!
 

alarmi

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Also ich schließe daraus das kostenlose Probearbeit generell abzulehnen ist :biggrin::biggrin::biggrin:
 

Caso

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@caso
einen Termin nach 14.00 gabs noch nie.
Ich geb zu, das ist nur son Gefühl. SB ist mir kognitiv nicht gewachsen, deshalb holt er sich sicher Hilfe, das Integrationsteam besteht aus 6 SBs.
Ein " Hospitant " war bisher ohnehin bei jedem Termin dabei.
Dein Gefühl hat hier mal möglichst frei. NOCH ist nichts passiert.
Wenn du ein kognitiv überlegener Querulant bist, also arbeitsmarktfern und auch noch verhaltensbedingt nach Hause geschickt wirst---brauchen die mehr als 2? Brauchen die so viele Leute, um die zu begegnen??
2 + 2 ist völlig o.k.
Dein Experten-Beistand von der Ini weiß dann auch, wann Schluß ist im Termin.

Die Fakten können hart genug sein und gegen die muß man an...
Der Einladungsgrund ist nicht zu bemängeln. Ob um 14 Uhr oder eher ist doch vollkommen egal.

Auch dir sei gesagt/geschrieben:
Sooo einfach isses mit der Rente nich.
 

alarmi

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Dieser möchte mich zu einer 50+ Maßnahme vermitteln und ich habe ihm heute einen begründeten Einwand anstelle der unterschriebenen EinV übergeben.
lg
Um Welche Maßnahme handelt es sich eigentlich und was hast du als Einwand geschrieben ?
 

rudolphine

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@alarmi

die übliche 50+ Grütze bei einem Träger mit integrierter Leihfirma, d.h. 6Monate als Leiharbeiter ergibt 5000€ Prämie für die Projektleitung, nach6 Monaten kann man ja sagen, wir haben uns so sehr um ihre integration bemüht aber diese rudolphine kann man wirklich nicht einstellen, die ist ja sozial verhaltensauffällig.
Und der Rubel rollt :

die Begründung meines Einwandes ist 3 seiten lang, möchtest du die wirklich lesen?
 

alarmi

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@alarmi

die übliche 50+ Grütze bei einem Träger mit integrierter Leihfirma, d.h. 6Monate als Leiharbeiter ergibt 5000€ Prämie für die Projektleitung, nach6 Monaten kann man ja sagen, wir haben uns so sehr um ihre integration bemüht aber diese rudolphine kann man wirklich nicht einstellen, die ist ja sozial verhaltensauffällig.
Und der Rubel rollt :

die Begründung meines Einwandes ist 3 seiten lang, möchtest du die wirklich lesen?
Jaaa...und mich interessiert auch der Träger :icon_hihi:
 

rudolphine

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ich glaub ich kann hier noch nix hochladen.
Die EinV war so ne lieblos zusammengewürfelte Sammlung von Textbausteinen, die Gegenargumentationen waren hier im Forum zu finden.
nur das " ich bedanke mich , dass ich den EinV prüfen durfte" hab ich weggelassen.
Name und Adresse des Trägers möchte ich noch nicht verraten, isn ganz grosser, seit über 20 Jahren ganz dick drin im Massnahmegeschäft.
 

jockel

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Also ich schließe daraus das kostenlose Probearbeit generell abzulehnen ist :biggrin::biggrin::biggrin:
Deine Schlußfolgerung ist richtig. Kostenlos erzwungenes oder genötigten Arbeiten ist illegal und strafwürdig, hat sich aber unter Unternehmerganoven etabliert.

Kostenloses Probearbeiten gibt es nicht, aber kostenlose Praktikas und die setzen Unternehmergauner und Bildungs- wie Maßnahmeträger gerne vor bezahlungspflichtiges Probearbeiten.

Auch Praktikas sind eigentlich vergütungspflichtig, zumindest die Aufwendungen sind dem Berufstätigen, Lernenden und Studierenden zu ersetzen.

Wer ohne Arbeitsvergütung arbeitet, ist nicht kranken-, unfall- und rentenversichert.

Solche "Arbeitsverhältnisse" zählen zu den sittenwidrigen Rechtsverhältnissen nach § 138 BGB und § 291 StGB. In solchen erzwungenen Arbeiten sollte man die Arbeit verweigern oder einstellen und nur noch zusehen wie die anderen umsonst arbeiten. Da nach diesen beiden Rechtsquellen das erzwungene Arbeiten strafbar ist, können Arbeitsagenturen und Jobcenter auch keine Sanktionen durchsetzen, ansonsten wandern diese Bürokraten als Rechtsbrecher auch vor Gericht.

Deshalb jammert auch der Wirtschaftsflügel der Pestparteien der CDU/CSU und FDP wie der Arbeitgeberverbände. Sie müssen deswegen notgedrungen wieder zu gesetzlichen Verhältnissen zurückkehren, was sie nur mit Widerwillen machen.
 

Caso

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ich glaub ich kann hier noch nix hochladen.
Name und Adresse des Trägers möchte ich noch nicht verraten, isn ganz grosser, seit über 20 Jahren ganz dick drin im Massnahmegeschäft.
Du kannst hochladen und Neugierigen auch schon PN schicken...;-)
Ich bin aber nicht neugierig.
 

rudolphine

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@jockel

die Integrationsfachkraft nennt das " Teilnahme an einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen"
( §16 Abs. 1 sgb2 i.V.m. §45 abs.1 S.1 Nr.2 sgb3 )
 
E

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Im Gegensatz zu "Heranführung an den Arbeitsmarkt"
§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III
was der originäre Kindergarten ist, kann man mit der Nummer 2 auch mit etwas Geschick einen vernünftigen Kurs abgreifen. Geht es dem SB nur um die Statistik, dann sollte es ihm egal sein, ob Du nur rumsitzt oder in der Zeit etwas lernst.

Dazu wäre Voraussetzung, daß Du ein konkretes Vermittlungshemmnis hast (miserable Englischkenntnisse bspw.), das glaubhaft rüberbringst und Dir ausbedingen kannst, Dir die Maßnahme selber auszusuchen. Eine Sprachschule wie z. B. Wall Street, die als solche noch einen Ruf zu verlieren hat, ist da allemal eine bessere Wahl, als ein bekannter Sklaventreiber.
 

Caso

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@jockel

die Integrationsfachkraft nennt das " Teilnahme an einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen"
( §16 Abs. 1 sgb2 i.V.m. §45 abs.1 S.1 Nr.2 sgb3 )
Und warum hast du eine Integrationsfachkraft?
Meistens hat man einen Fallmanager oder einen Arbeitsvermittler.
Steht dort wirklich § 16 (1) SGB II?
 

rudolphine

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moin, caso

Integration Team50+

Titel und paragraf hab ich 1zu1 vom Erklärungsbogen abgetippselt.
 

jockel

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@jockel

die Integrationsfachkraft nennt das " Teilnahme an einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen"
( §16 Abs. 1 sgb2 i.V.m. §45 abs.1 S.1 Nr.2 sgb3 )
Ja, im Verschleiern von Drecksverhältnissen ist der Westen unter Privatwirtschaftsbedingungen schon immer gut gewesen und ist es immer noch. Die können sich mit ihrem geschwollenen und hochtrabenden Amtsdeutsch einsargen lassen - "Teilnahme an einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen".

Der Verwaltungs- und Rechtsbürokratie bedienen sich die machthabenden Herrschenden, damit sie sich selbst am Pöbel nicht ihre feinen Fingerchen dreckig machen müssen. Deshalb hat man auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter und die ganze Sozialrecht sprechende Bürokratiebüttel zwischengeschaltet. Das gilt für die gesamte Beamtenschaft als Büttel.

Vorne hui und hinten pfui!!!! Bismarck nannte so eine Vorgehensweise gegen das Volk - die Politik von Zuckerbrot und Peitsche.

Oder im Märchen nennt es Hans-Christian Andersen - "Des Kaisers neue Kleider" - Mehr Vorspiegeln als wirklich da ist oder Potemkinsche Dörfer aufbauen - viel Theaterkulisse und nischt dahinter.

Um das Volk abzulenken, dämlich zu halten, zu entsolidarisieren, seine eigene Lebenslage wie auch die machtausübenden Verursacher und deren Machtmethoden nicht zu erkennen und nicht zu durchschauen, benutzten die Herrscher Brot-und-Spiele-Veranstaltungen - in der Antike die Kämpfe der Gladiatoren und heute eben den Sport - eben sowas wie die Fußball-WM, oder Fernsehklamauck, dazu noch die Klatsch- und Tratsch-Medien und den Konsumterror mit Ramschwarenverkäufen in Supermärkten.

Warum Zuckerbrot und warum Peitsche?

Wenn Diktatoren unbehelligt und ungestört übers Volk in Ausbeuter- und Unterdrückermanier herrschen, dann wenden Sie eben diese Politik des Spaltens des Volkes in mindestens 2 gegensätzliche Lager an.

Gebe dem einen Lager etwas mehr (Zuckerbrot) als dem Anderen. Das schafft Neid, Gier, Mißgunst und Habsucht bei der unterlegenen Seite. Im Prinzip sind beide Lager von den Herrschenden verklapst worden. Die Herrschenden bleiben unverschont und weiter an der Macht, weil sich eben die ungleich ausgestatteten Untertanengruppen gegenseitig bekämpfen statt vereint und gemeinsam gegen den machtausübenden, diese Verhältnisse auslösenden Herrscher vorzugehen.

Wer dieses Strickmuster des Austricksens des Volks begriffen hat und sich gleich direkt gegen die Herrschenden wendet, bekommt - die Peitsche - zu spüren.

In der Antike Roms und Griechenlands nannte man derartige Politik "die Politik des Teilens (Spaltens) und Herrschens" - "Divide et impera".

Jetzt verstehst Du sicherlich den tieferen Hintersinn der verhartzten Sozialgesetzgebung. der darin verwickelten Ämter, der Bildungs- und Maßnahmeträger und letztendlich die Nutznießer der Verhartzung - die Privatwirtschaft.

Die Verhartzung ist keine Hilfe für Arbeitslose, sondern ein profitables Ausbeutungs- und Unterdrückungsprogramm der Privatwirtschaft, denn die Fördermittel und Subventionen fließen aus dem Sozialetat des Bundes und der Länder in die Taschen und Geldbeutel der Privatwirtschaft.

Die Kulisse ist der Spruch vom Fördern und Fordern, die davor steht.

So "assimiliert" die Privatwirtschaft die Politik und Untertanen zu ihrem Nutzen.

Wir sind die Borg! - YouTube

Wenn am Ende alles privatisiert ist, hat sich ein Parlament und die Demokratie erledigt. Das ist die Zielrichtung von der angeblichen Freiheit - nee nicht die Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit des Volkes ist gemeint, sondern nur eine einzige Freiheit, die des Kapitals - sich frei, ungestört und unkontrolliert dorthin zu bewegen - in immer weniger Hände der Macht gegen die Völker.

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter prüfen angeblich die Erfüllung Deiner Mitwirkungspflichten, um schnell wieder in Lohn und Brot zu kommen und wie Du Dich schnell in eine Betriebsbelegschaft einordnen kannst - die sogenannten Sozialkompetenzen - die Softskills.

Wo bleiben aber die abgeprüften Sozialkompetenzen - die Softskills - bei den angeblich fördernden Ämtern und wo erst recht bei den Bildungs- und Maßnahmeträgern und erst recht bei den Arbeitgebern?

Dazu gehört der amtliche Zwang und die Sanktionen der Ämter gegen Arbeitgeber.

Ich finde keine Sozialkompetenz bei Ämtern, Bildungs- und Maßnahmeträgern und absolut nicht bei Arbeitgebern.

Wenn man Dein Sozialverhalten während der Probearbeit bemängelt und als verhaltensbedingten Fehlverhalten kritisiert, wo ist da das Dich unterstützende Sozialverhalten der Ämter und Arbeitgeber anzutreffen?

Danach sollte man in dem Verhartzungssystem auch mal dringend und zwingend nachfragen.

Amtliche und unternehmerische Sozialkompetenz ist in diesem System gar nicht vorgesehen, erforderlich und nachzuweisen.

Recht einseitig diese Nachweispflicht der Softskills!!!!
 

rudolphine

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Bei der Gelegenheit hab ich noch ne andere Frage und zwar bezüglich der Fahrtkosten.
Auf die Fahrtkostenerstattung für diese tolle Probearbeit warte ich jetzt schon ein halbes Jahr. :( Antrag nachweislich mit Einzelfahrausweisen eingereicht.
Auf mündliche Nachfrage zu den Einladungsterminen imJobcenter wurde mir gesagt, da ich eine Monatskarte benutze wird mir garnix erstattet.
Immerhin lädt mich mein neuer SB alle 2 Wochen ein.
Ist das richtig so?
 

alarmi

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Gebe dem einen Lager etwas mehr (Zuckerbrot) als dem Anderen. Das schafft Neid, Gier, Mißgunst und Habsucht bei der unterlegenen Seite. Im Prinzip sind beide Lager von den Herrschenden verklapst worden. Die Herrschenden bleiben unverschont und weiter an der Macht, weil sich eben die ungleich ausgestatteten Untertanengruppen gegenseitig bekämpfen statt vereint und gemeinsam gegen den machtausübenden, diese Verhältnisse auslösenden Herrscher vorzugehen.
ALLE LUST WILL EWIGKEIT

O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief -,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -
Die Welt ist tief,
Und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh -,
Lust - tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"

Friedrich Nietzsche .....

:icon_mrgreen: :icon_party: :icon_klatsch:
 

jockel

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Bei der Gelegenheit hab ich noch ne andere Frage und zwar bezüglich der Fahrtkosten.
Auf die Fahrtkostenerstattung für diese tolle Probearbeit warte ich jetzt schon ein halbes Jahr. :( Antrag nachweislich mit Einzelfahrausweisen eingereicht.
Auf mündliche Nachfrage zu den Einladungsterminen imJobcenter wurde mir gesagt, da ich eine Monatskarte benutze wird mir garnix erstattet.
Immerhin lädt mich mein neuer SB alle 2 Wochen ein.
Ist das richtig so?
Es müssen aus dem Vermittlungsbudget die Fahrtkosten für eine einfache Fahrt der II. Klasse öffentlicher Verkehrsmittel erstattet werden, wie sie bei einem Einzelfahrschein entstanden wären. Das Amt muß also eine Hätterechnung anstellen. Die Verkehrstarife entnehme man den Regelungen der örtlichen und regionalen Verkehrsbetriebe oder -verbünde.

Du lieferst demnach eine Abrechnungsaufstellung dem Amt zu welchen Datum und Zeiten Du von wo nach wohin die Fahrten zum Amt, Maßnahmeträger oder Arbeitgeber angetreten hast - mit Anwesenheitsnachweis beim Amt, Maßnahmeträger oder Arbeitgeber.

Und fügst die Einzelfahrscheine dazu, aber bitte nicht die Monatskarte.

Gute Ämter und Arbeitgeber stellen ihren "Schäfchen" ein sogenanntes Jobticket auf Kosten des Hauses aus.

Rechtsgrundlage dürfte die zumutbare Entfernung zwischen Wohnstätte und Arbeitsort bzw. in übertragenen Sinn Amtssitz nach § 140 SGB III und § 10 SGB II sein.

Fährst Du mit Privatfahrzeug zum Amt, Maßnahmeträger oder Arbeitgeber gilt 0,20 Euro/km bei Benutzung von PKWs. Es gibt eine Kostenstafflung für Fußgänger, Fahrradfahrer, Kleinkraftrad und Motorradfahrer.

Angeordnete Fahrten zwischen Maßnahmeträgern und Arbeitgebern unterliegen dem Bundesreisekostenrecht. Es sind Dienstfahrten oder -reisen. Dafür sind Dienstreiseanträge und -abrechnungen vom Auftraggeber auszustellen. Die Kilometersätze fallen höher aus nach dem Bundesreisekostenrecht als die Kilometersätze zum Amt.

Oder, wenn man am Jahresende eine Einkommenssteuererklärung gegenüber seinen Finanzamt abgibt, erscheinen dort die Abrechnungsaufstellungen für erwerbsbedingte Fahrtkosten als Werbungskosten.
 

Existenzminimum

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...Angst...Privatwirtschaft
Mit Angst, sozialer Not, verweigerter Bildung bei Erwerbslosen, verdummende Medienangeboten und Konsum von Billigprodukten läßt sich solch Untertanenvolk bequem beherrschen....

Welch extreme Parallelen zum real existierenden Sozialismus/Kommunismus.
 

jockel

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ALLE LUST WILL EWIGKEIT

O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief -,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -
Die Welt ist tief,
Und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh -,
Lust - tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"

Friedrich Nietzsche .....

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Nietzsche - monologisches Gebrabbel eines nihilistischen Exhibitionisten

Friedrich Nietzsche, der Anhänger der freien Körperkultur in der Schweiz mit seinem Zarathustra-Schrieb endete wo?

In geistiger Umnachtung, Wahnsinn, progressive Paralyse, Apathie, Schlaganfällen und Lungenentzündung!!!!
 

jockel

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Welch extreme Parallelen zum real existierenden Sozialismus/Kommunismus.
Nein, real existierender, raffender, menschenverachtender CDU-Schweinekapitalismus allerletzter Drecksgüte - noch schlechter wie ein chlordesinfiziertes US-Brathänderl!!!!

Abgeordnetenbezüge: Gauck blockiert offenbar Diätenerhöhung - Inland - FAZ

Komisch, daß der Gauck mal vernünftiger Bedenkenträger gegenüber der diätenraffenden, selbstbedienenden CDU/CSU ist.

Darauf ein US-Budweiser!!!!

Da ist ein echtes Pivo aus České Budějovice Gold dagegen. Genauso wie ein Pilsner Urquell.

So und darauf noch Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten als die Nachfolger vom Ernst Mosch. Oder willst Du die Original Oberkrainer aus Slowenien?

Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten - Liebe zur Musik - YouTube

Slavko Avsenik & seine Original Oberkrainer - Trompetenecho - YouTube

Sehr idyllisch dieser Merkel-Kapitalismus
 

rudolphine

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wenn ihr hier schon rumfilosofiert,

ich amüsiere mich schon lange bei der Vorstellung wie Ärchäologen in 2000 Jahren die heute modernen Glasdildos in ihren Vitrinen bewundern,wirklich ganz aussergewöhnliche Ritualgegenstände, sich fragend wie konnte eine solche Hochkultur nur so plötzlich untergehen.
 

jockel

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wenn ihr hier schon rumfilosofiert,

ich amüsiere mich schon lange bei der Vorstellung wie Ärchäologen in 2000 Jahren die heute modernen Glasdildos in ihren Vitrinen bewundern,wirklich ganz aussergewöhnliche Ritualgegenstände, sich fragend wie konnte eine solche Hochkultur nur so plötzlich untergehen.
Ich bezweifle, daß sich so lange noch bundesdeutsche Artefakte zum Thema Verhatzung archäologisch wiederfinden lassen.
 

Existenzminimum

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Nein, real existierender, raffender, menschenverachtender CDU-Schweinekapitalismus allerletzter Drecksgüte - noch schlechter wie ein chlordesinfiziertes US-Brathänderl!!!!
...

Was war den so in den LPG-Händel der vor 25 Jahren übeberraschend "dahingeschiedenen" DDR so drinnen? Kraft und Saft aus dem Biofutter der Flora der sächsischen Schweiz? Du kennst dich ja aus.
 

rudolphine

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@roulade

ganz genau, er kann mir morgen mit seinem breiten Dauergrinsen ein Sanktionsschreiben präsentieren, mit Datum 07.07.14, das ist dann genau ein halbes Jahr.
 

BerlinerAss

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§ 266a StGB Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt - dejure.org


Betriebliche Probearbeit wäre als Schwarzarbeit zu werten. Die Firma meldet den "Praktikanten" beim Unfallversichertenträger an. So kann eigentlich leicht amtlich die Schwarzarbeit festgestellt werden.

Dies tut die BA oder Jobcenter selber, oder beauftragt den Zoll als Fahndungsstelle.

Gab es schon Anzeigen gegen diese Firmen, gegen die BA, gegen das Jobcenter oder gegen die Maßnahmenträger?

Ich möchte Urteile und andere Entscheidungen zusammentargen und veröffentlichen. Wer kann von Euch helfen?
 

rudolphine

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liebes Forum,

Heute beim Termin mit meinem SB.
Es war ganz schön schlimm. Ich weiss mir wirklich nicht mehr zu helfen.
Zusätzlich zu meinem SB war der stellvertretende Teamleiter anwesend. Die Teamleiterin war vor der JC-Tür an mir vor beigeschwebt. ( wir kennen uns nicht)
Er wolle mit mir über den Widerspruch sprechen, die Gründe, die er beim SG vorgetragen habe.
Ich soll beim ersten Gespräch gesagt haben, er soll aufpassen, das er sich keinen Schuss fängt !!!!
Deshalb würde er nicht alleine mit mir sprechen.

Ich bin fassungslos.

Desweiteren hätte ich bereits im Januar eine Massnahme mit Praktikum Damit meint er die Probearbeit aus diesem Thread) abgebrochen, weshalb nun dringender Handlungsbedarf bestünde.

Ich bin perplex.

Weder das eine noch das andere entspricht den Tatsachen.

Er gäbe mir nun letztmalig die Gelegenheit meinen Verpflichtungen aus der EGVVA nachzukommen und am Montag, den 11.08. im Vermittlungszentrum
50+ die Massnahme anzutreten.

sry, falscher Thread
 

swavolt

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Ich soll beim ersten Gespräch gesagt haben, er soll aufpassen, das er sich keinen Schuss fängt !!!!
Erstmal dazu hättest du gleich sagen müssen.
Nehmen sie das sofort zurück oder geben sie mir das schriftlich damit ich Anzeige erstatten kann. Ansonsten verbitte ich mir solche Unwahrheiten zu verbreiten.

Und lass dich nicht unter Druck setzen.
Immer denken oder sagen. Wenn sie das meinen, dann machen sie das. Ich mache das nicht.

Wenns geht immer einen Beistand mitnehmen.

Und wenns wirklich zuviel wird, schnurstracks gehen.

Wie immer haben die nur geblubbert oder hast du irgendwas schriftliches?
 

gelibeh

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Ich soll beim ersten Gespräch gesagt haben, er soll aufpassen, das er sich keinen Schuss fängt !!!!
Hattest Du damals einen Beistand dabei?
Und wie schon gesagt, soll er Dir doch alles schriftlich geben.
 

rudolphine

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Nein, habe keinen Beistand und kann auch keinen besorgen.
Er hat bei jedem Gespräch jemanden dabei, diesmal halt seinen Vorgesetzten.

Er hat gesagt, das sei alles dokumentiert und sei auch dem SG vorglegt worden.
Ich fühle mich bedroht. Wirklich. Massiv.
 

BlackForest

Neu hier...
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Ein Arbeitgeber, der 10 oder 20 Leute probearbeiten läßt, beurteilt die Leute nicht einzeln. Wahrscheinlich gibt es 2 oder 3 Standardsätze für die Schreiben, die die Sekretärin nach belieben einträgt. Es wird jeder abgelehnt, bis er einen jungen, leistungsfähigen Arbeiter gefunden hat. Solche Firmen stehen meist kurz vor der Pleite, erkundige dich, ob es die Firma überhaupt noch gibt.

2 gegen 1 beim Jobcenter ist gar nicht gut, gibt es in deinem Kreis nicht eine Erwerbslosenhilfe irgendeiner Art? Versuche darüber einen Beistand zu finden.
 

alarmi

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'Probearbeit' ist Assozial und Menschenfeindlich :biggrin:
 
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Moin, Moin rudolphine,

83 Zuschriften wegen einer Lappalie, die Dir aber wie ein Berg erscheint, was ich sehr gut verstehen kann. Zwei Sachverhalte wurden von Dir angesprochen:

Punkt 1

die Einteilung in den Kurs für Menschen + 50, wo Du scheinbar keine Probleme mit hast, wurde von Dir gelöst". Du bist in den Widerspruch gegangen, wenn Du diesen schriftlich und nachweislich eingereicht hast, dann muss man Dir antworten. Wird der Widerspruch abgelehnt, müsstest Du vor dem Sozialgericht klagen.

Punkt 2

ist unangenehmer, wenn er wirklich zutreffen sollte. Jemanden zu bedrohen geht nicht. Da kann ich den SB verstehen, wenn er den Vorgesetzten mit ins Gespräch nimmt. Nichts anderes würdest auch Du tun.

Da Du bislang aber keinerlei schriftliche Reaktionen auf Dein Sozialverhalten bekommen hast, müsste dieses Sozialverhalten erst Mal Gegenstand einer schriftlichen Anhörung werden.

Jetzt gibt es wieder zwei Möglichkeiten.

A) es ist so, wie angesprochen - dann müsstest Du handeln, wie auch immer. Beispiel ärztl./psychol. Behandlung.

B) es ist nicht so -dann hast Du keine Probleme

LG:smile::smile::smile:
 
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