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Nicht offen für weitere Antworten.

Stef86

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#1
Ich habe nächste Woche vorraussichtlich ne Probewoche bei nem Kurierdienst (gls), muss ich das der Agentur melden?
Denke mir zwar warum sollt ich, aber was wäre wenn ein Unfall passiert oder der gleichen?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ich habe nächste Woche vorraussichtlich ne Probewoche bei nem Kurierdienst (gls), muss ich das der Agentur melden?
Denke mir zwar warum sollt ich, aber was wäre wenn ein Unfall passiert oder der gleichen?
Solltest Du unbedingt.
 

Stef86

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#3
Solltest Du unbedingt.
Aber die schicken doch dann gleich wieder irgendwas zum Ausfüllen an den möglichen Arbeitgeber. Bzw. wenns doch nix wird, muss ich mich rechtfertigen. Daher will ichs ja vermeiden.
Oder meintest du aus versicherungstechnischen Gründen (Unfall, usw)
 
E

ExitUser

Gast
#5
muss ich das der Agentur melden?
Ja unbedingt.

Viele Arbeitslose wissen nicht, dass sie bei der Erprobung keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben.
Quelle

Verunglückt ein Jobsuchender während einer Arbeit auf Probe bei einem möglichen neuen Arbeitgeber, steht er nicht in jedem Fall unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies entschied das Landessozialgericht Essen (L 17 U 290/99)
 

FrankyBoy

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#8
Seit dem 1.01.09 gelten neue, branchenspezifische Bedingungen - mehr dazu REGIERUNGonline - Arbeit und Soziales

Punkte 10 und 11 wobei die Regierung mal wieder so klasse ist, und die Branchen nicht einzeln nennt - bei mir in der Gastronomie muss ich alles sofort melden sonst Schwarzarbeit - selbst 10 Min.
 

hergau

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#9
Wie sieht es denn bei einem sogenannten Praktikum von einem Maßnahmeträger aus.
Bin ich da auch extra versichert ?
Und gibt es da eine Betriebshaftpflichtversicherung, wenn ich aus Unerfahrenheit etwas beschädige ?
Darf ich darauf bestehen ?
 

Muzel

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#10
Hast du dir das Probearbeitsverhältnis selbst ausgesucht oder hat es dir mein Lieblingsamt auf das Auge gedrückt. Wenn du es dir selbst ausgeucht hat, geht alles voll auf dein Risiko, es sei denn dein Probearbeitsverhältnis-AG war so nett dich zu versichern. Wenn das Arbeitsamt dieses Verhältnis veranlasst hat, ist es strittig, denn es sind nur Wegen vom und zum Amt versichert und auch nur solche, für die man eine schriftliche Einladung hat.
Beim Maßnahmeträger ist das ähnlich kompliziert. Es muss immer nur der bezahlen, der die Wege veranlasst hat und kein Dritter (normalerweise). Das wäre der Betrieb vor Ort, der dich bei der BG anmelden müsste, es sei denn der Betrieb und der Maßnahmeträger hätten untereinander eine Absprache getroffen.
 

Stef86

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#11
Hast du dir das Probearbeitsverhältnis selbst ausgesucht oder hat es dir mein Lieblingsamt auf das Auge gedrückt. Wenn du es dir selbst ausgeucht hat, geht alles voll auf dein Risiko, es sei denn dein Probearbeitsverhältnis-AG war so nett dich zu versichern. Wenn das Arbeitsamt dieses Verhältnis veranlasst hat, ist es strittig, denn es sind nur Wegen vom und zum Amt versichert und auch nur solche, für die man eine schriftliche Einladung hat.
Beim Maßnahmeträger ist das ähnlich kompliziert. Es muss immer nur der bezahlen, der die Wege veranlasst hat und kein Dritter (normalerweise). Das wäre der Betrieb vor Ort, der dich bei der BG anmelden müsste, es sei denn der Betrieb und der Maßnahmeträger hätten untereinander eine Absprache getroffen.
ist selbst ausgesucht. Hoffe ja das das was wird, auch wenns alles andere als ein Traumjob ist. Aber für mich zählt nur, das ich von der Agentur weg bin.
 
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#12
Aber die schicken doch dann gleich wieder irgendwas zum Ausfüllen an den möglichen Arbeitgeber. Bzw. wenns doch nix wird, muss ich mich rechtfertigen. Daher will ichs ja vermeiden.
Oder meintest du aus versicherungstechnischen Gründen (Unfall, usw)
Der Arbeitgeber erhält ein Zuweisungsschreiben, du auch. Du bekommst einen Antrag, in dem du alle Kosten beantragen kannst, die dir während der Maßnahme entstanden sind. Die bekommst Du dann erstattet (welche genau, müssten in der Zuweisung stehen). Der Arbeitgeber muss erklären, warum er dich nicht eingestellt hat, wenn er dich nach der Probearbeit nicht nimmt. Dies soll vor allem Mißbrauch der AG vorbeugen (zur Bearbeitung von Auftragsspitzen).
Entscheidend ist, dass dich der AG in seiner Unfallversicherung anmeldet. Passiert dir was, ist darüber die Behandlung, Reha und ggf. Entschädigung für Angehörige geregelt.
 

Stef86

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#13
Der Arbeitgeber erhält ein Zuweisungsschreiben, du auch. Du bekommst einen Antrag, in dem du alle Kosten beantragen kannst, die dir während der Maßnahme entstanden sind. Die bekommst Du dann erstattet (welche genau, müssten in der Zuweisung stehen). Der Arbeitgeber muss erklären, warum er dich nicht eingestellt hat, wenn er dich nach der Probearbeit nicht nimmt. Dies soll vor allem Mißbrauch der AG vorbeugen (zur Bearbeitung von Auftragsspitzen).
Entscheidend ist, dass dich der AG in seiner Unfallversicherung anmeldet. Passiert dir was, ist darüber die Behandlung, Reha und ggf. Entschädigung für Angehörige geregelt.
ok, danke
 
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