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Probearbeit beim JC melden, oder besser nicht?

cadmolino

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#1
Hallo,

ich habe im Januar für drei Tage eine Einladung zur Probearbeit bekommen und nun bin ich etwas am "schwanken", denn als ich das letzte Mal beim JC eine Probearbeit gemeldet hatte, hat man mir doch gleich mal die Leistung gestrichen, denn es könnte ja sein, das ich für die Probearbeit Geld bekomme.

Da der Betrieb nur einige Kilometer von mir entfernt ist, könnte mit dem Fahrrad oder besser Schlitten hinfahren, und es sich um eine Probearbeit im Büro handelt, bin ich halt am überlegen die Probearbeit zu machen und wenn es gut läuft, dann dem JC die Stelle zu melden. Und wenn es nicht gut läuft, brauche ich wenigstens keine dummen Fragen vom JC beantworten.

Was würdet Ihr machen?

cadmolino
 

elo237

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#2
1. Probearbeit ohne Geld vom AG niemals
2. in Deinem Falle logisch das "Geheim" halten
 
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#3
Immer vom JC genehmigen lassen und vom potentiellen Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen lassen das keine €€€ geflossen sind

Alles andere wäre Schwarzarbeit und strafbar, dazu Sozialbetrug
 

Charlot

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#4
Immer vom JC genehmigen lassen und vom potentiellen Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen lassen das keine €€€ geflossen sind

Alles andere wäre Schwarzarbeit und strafbar, dazu Sozialbetrug
Wenn jemand also, ohne eine Bezahlung, eine Probearbeit dem JC mitteilt, ist es in Ordnung.

Meldet er es dem JC nicht, dann ist es Scharzarbeit und Sozialbetrug ?

Das müsstest Du bitte näher erklären.
Nach meinem Wissen ist es Schwarzarbeit und Sozialbetrug nur, wenn er es nicht meldet und er dafür Geld erhält.
 
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#5
Man kann auch Korinthen kacken.....

Es soll auch nichts dem JC mitgeteilt werden, sondern es muss von diesem genehmigt werden

Ansonsten steht man ja dem Arbeitsmarkt für diese Zeit nicht zur Verfügung und erhält unberechtigt ALG 2 --> Sozialbetrug

Und arbeiten ohne Anmeldung ist Schwarzarbeit, egal ob Kohle fließt oder nicht
 

gelibeh

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#6
denn es könnte ja sein, das ich für die Probearbeit Geld bekomme.
Was heißt, es könnte sein, dass Du dafür Geld bekommst? Die Probearbeit ist zu bezahlen und dann ist das auch zu melden. Schon aus versicherungstechnischen Gründen musst Du das melden.
 

elo237

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#7
TE hat ja geschrieben, das er bereits schwerste Probleme mit JC hatte
bei gemeldeter Probearbeit

also warum den Käse mitmachen, wenn es automatisiert Ärger gibt

wenn Arbeit klappt gibt es einen Vertrag und das kann man dem JC melden

Basta
 
E

ExitUser

Gast
#8
Was heißt, es könnte sein, dass Du dafür Geld bekommst? Die Probearbeit ist zu bezahlen und dann ist das auch zu melden. Schon aus versicherungstechnischen Gründen musst Du das melden.
unter "probearbeit" versteht man im regelfall, das es sich eben genau nicht um ein arbeitsverhältnis handelt (sondern um ein sog. einfühlungsverhältnis, ein begriff, der es allerdgins leider auch nicht wirklich einfacher macht den unterschied zu verstehen lol), und dass demzufolge weder weisungsgebunden gearbeitet wird, noch ein lohn dafür bezahlt wird.

unfallversichert ist man dabei normalweise auch nicht, und zwar noch nicht einmal über die bundesunfallkasse.

ergo: probearbeiten muss definitiv nicht beim amt angeben werden, da es weder leistungsrelevant ist, noch ein vermittlungshindernis darstellt (denn man kann es ja jederzeit abbrechen, wenn ein termin im amt o.ä. ansteht.)

Und arbeiten ohne Anmeldung ist Schwarzarbeit, egal ob Kohle fließt oder nicht
einige von euch sollten wirklich erst mal einen kaffee trinken, bevor sie anfangen zu schreiben. :p

hab das mit dem unfallversicheurngsschutz gerade noch mal recherchiert.

die rechtssprechung des bundessozialgerichtes dazu ist uneinheitlich.

im regelfall ist einfühlung einfühlung, und man ist als privatperson unterwegs.

zuletzt gab es in 11/2013 aber ein urteil, dass die berufsgenossenschaft doch zuständig ist und zahlen muss.

im vorliegenden fall verhielt es sich nämlich so, dass von vorne herein klar war, das das "probearbeiten" zu einem arbeitsverhältnis führen wird.

passiert das, bedeutete dies, dass das einfühlungsverhältnis dann rückwirkend auch in ein arbeitsverhältnis umgewandelt werden muss.

und da das ja vorher noch nicht ausgeschlossen werden kann (da es ja der plan ist), ist es von anfang an einem arbeitsverhältnis gleichzusetzen.

allerdings auch dann nur unter der zusätzlichen voraussetzung, dass bereits in diesem zuvor-verhältnis teilweise weisungsgebunden "gearbeitet" worden ist, die probe also irgendwie doch keine probe war. ;)
 

Hase66

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#9
Würde ich auf keinen Fall dem JC melden..keine schlafenden Hunde wecken !!

Gerade im Netz Gefunden:

Zitat :

Ist der Arbeitnehmer bei der zuständigen Agentur für Arbeit offiziell als arbeitssuchend gemeldet, steht es ihm grundsätzlich frei, mit einem möglichen neuen Arbeitgeber eine Vereinbarung über Probearbeit zu treffen. Eine offizielle Abmeldung beim Amt ist erst dann erforderlich, wenn während der Probearbeitszeit ein regulärer Arbeitslohn bezogen wird.

Für den Arbeitnehmer ist es jedoch aus mehreren Gründen sinnvoll, den zuständigen Sachbearbeiter über die Aufnahme von Probearbeit zu informieren. Soll für die Probearbeit kein Lohn gezahlt werden, kann der Arbeitssuchende für die vereinbarte Zeit, die vier Wochen nicht überschreiten sollte, einen Kostenübernahmeantrag nach SGB II bei der Arbeitsagentur einreichen. Dieser Antrag muss vor Antritt der Probearbeit dort vorliegen.

Bei den Arbeitsagenturen werden Betriebsverzeichnisse geführt, aus denen hervorgeht, wie oft ein konkreter Arbeitgeber Bewerber zur kostenlosen Probearbeit gebeten hat und wie viele dieser Arbeitnehmer er dann tatsächlich eingestellt hat. Die Arbeitsagentur bewilligt nur dann eine Kostenübernahme, wenn es sich um ein ernsthaftes Arbeitsangebot handelt. Missbräuchliche Probearbeit wird jedenfalls nicht unterstützt.
 

dagobert1

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#10
Und wenn das JC auf anderem Wege von dieser Arbeit erfährt hast du eine dicke fette Strafanzeige am Hals. Schwarzarbeit, Sozialleistungsbetrug ...
Dass das "nur" Probearbeit war wird dir im Nachhinein niemand glauben.
 

Homer450

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#11
Noch immer bin ich kein Rechtsexperte,des halb nur meine persönliche Meinung.
Meine Schwiegertochter bekommt Harz4. Am Freitag hatte sie probe arbeiten bei einen großen Lebensmittelkonzern gehabt. An der Kasse. Alles gut gelaufen, und sie bekommt einen Vertrag.Das wusste sie aber vorher noch nicht. Dem Jobcenter hatte sie das mitgeteilt mit den Probe arbeiten. Durfte sie alles gut.
Was wäre aber passiert wenn sie jetzt nur zufällig von JC Mietarbeiter gesehen worden wäre an der Kasse, und sie hätte das vorher nicht den JC mitgeteilt?
Das zu erklären u.s.w. hätte wieder Stress bedeutet mit den JC.
Ich weiß auch nicht warum man das den JC nicht mitteilen sollte, den es passiert ja nichts. Die Leistungen werden nicht eingestellt.
OK, das muss jeder selber mit sich ausmachen, nur man kann sich auch unnötig Stress machen. Meine Meinung.
 
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