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Privatinsolvenz

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DurchnWind

Elo-User/in

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#1
Hallo,

ich habe eine Frage und hoffe, dass mir jemand dabei behilflich sein kann.

Wie ich weiß, ist eine erneute Durchführung der Privatinsolvenz erst nach 10 Jahren möglich.
Allerdings mit dem Zusatz im Gesetzestext:
frühestens nach 10 Jahren der Erteilung oder Ablehnung der Restschuldbefreiung.

Die Frage ist, wie verhält es sich, wenn man ein Insolvenzverfahren vor der Erteilung oder Ablehnung der Restschuldbefreiung beendet?
Wie lange ist dann der Zeitraum, oder kann man ohne sozusagen Wartezeit ein erneutes InSo-Verfahren einleiten?

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand eine Antwort darauf wissen würde.

Danke und viele Grüße.
DurchnWind
 

Silvia V

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#2
So pauschal ist eine Antwort kaum möglich.
Warum wurde oder wird das Insolvenzverfahren frühzeitig beendet?
Im Normalfall ist dies bei einer Verbraucherinsolvenz kaum möglich.
Es sei denn der aussergerichtliche Vergleich hatte Erfolg,aber dann wird das Verfahren erst garnicht eröffnet.
 

DurchnWind

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#3
Hallo Silvia,

das Verfahren wurde aufgrund Obliegensheitsverletzung (falsche Angaben) vom Schuldner selbst beendet.
Es kam also weder zu einer Versagung noch zu einer Befreiung der restlichen Schulden.
Alles was ich gelesen und gefunden habe, bezieht sich aber mit der 10 Jahresfrist genau darauf. Es ist nirgends ein Hinweis zu finden, wie das bei der Vorzeitigen Beendigung ist.

Gruß
DurchnWind
 

Silvia V

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#4
Wie lange lief das Insolvenzverfahren schon?Fand schon eine Gläubigerversammlung statt?Wenn das Verfahren vom Schuldner beendet wurde:)confused:) gibt es doch sicher irgendein Schriftstück vom Insolvenzgericht,was steht da drin(vielleicht kannst Du hier mal eine Zusammenfassung des Schreibens veröffentlichen,die natürlich keinen Hinweis auf die Person des Betroffenen zulassen sollte).Ansonsten ist diese Konstellation schon ungewöhnlich und ich will Dir keine falschen Hinweise geben,deshalb meine Fragen.
Ganz oberflächlich würde ich denken,auch hier läuft die 10-Jahresfrist(Obliegenheitsverletzung liegt vor),aber es gibt nichts was es nicht gibt.:icon_smile:
 

penelope

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#5
Hallo Silvia,

das Verfahren wurde aufgrund Obliegensheitsverletzung (falsche Angaben) vom Schuldner selbst beendet.:icon_kinn:

wäre wohl ein Grund für die Ablehnung der PI!

Es kam also weder zu einer Versagung:confused: noch zu einer Befreiung der restlichen Schulden.

Obliegenheiten sind doch Mitwirkungspflichten des Schuldners, die aber bei Verstößen rechtliche Nachteile nach sich ziehen. In der Insolvenz eines Schuldners bestehen zahlreiche Obliegenheiten (§§ 295, 296 InsO) Bei einem Verstoß gegen Sie kann auf Antrag eines Gläubigers beim Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung versagt werden.

die Restschuldbefreiung besagt ja, das den Schuldner sofern er sich an die Vereinbarung hält, die Schulden erlassen werden:icon_smile:

PS: und warum sollte ein Schuldner bei Erteilung der Restschuldbefreiung die PI beenden, selbst bei 30 Mille in Lotto
nicht, oder gibt es was zu erben:wink:
 

Til Gung

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#6
Die PI ist meines Wissens nach ein Gerichtsverfahren.

Es kann daher nur vom Richter mittels Urteil oder Beschluss, nicht aber vom Schuldner beendet werden. Warum heilt der Schuldner seine Obliegenheitenverletzungen nicht, zum Beispiel durch richtige Angaben?
 
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