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Privatinsolvenz

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Schmuggler

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Hallo Leute,
ich hoffe mir kann hier jemand helfen.
Ich war bis 2001 selbständig und habe damit sehr viele Schulden gemacht!
Habe auch 2001 Privatinsolvenz angemeldet mit Restschuldversicherung.
Leider wurde durch meine Schuld das Verfahren 2003 mangels Masse eingestellt. Dadurch ist auch die Restschuldversicherung weg.
Mittlerweile habe ich 3 Lohn und Kontopfändungen aus dieser Zeit.
Habbe zuletzt 2006 die Eidestaatliche Versicherung abgegeben.
Mein Arbeitgeber findet dies natürlich nicht so lustig, und mein Geld bekomme ich immer nur Bar am Schalter, dort werde ich manchmal echt schlecht behandelt.
Zudem kommt noch dazu das ich auf Grund der Höhe (ca. 50000 Euro) der Schulden und mein Einkommen (950 Euro) es nie schaffen werde auch nur annähernd die Zinsen zu bezahlen.
Was kann ich tun?
Gibt es eine Möglichkeit einer Wiederaufnahme der RV?
Durch Ratenzahlungsversuchen meinerseits sind auch noch Schulden nach der Privatinsolvenz aufgelaufen.
Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll!

Vielen Dank für eure Hilfe!
 

Silvia V

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Da mußt Du etwas verwechseln,denn die Einstellung mangels Masse gibt es schon lange nicht mehr.
Dies war früher mal so,als noch das alte Konkursrecht aktuell war.

Wäre dies so,dann würden vorsichtig geschätzt ca. 70 % aller Verbraucher-oder Regelinsolvenzen nicht funktionieren.

Die Restschuldbefreiung kann allerdings für Forderungen versagt werden,welche aus einer strafbaren Handlung oder dem Vorenthalten von Arbeitgeberbeiträgen an die Krankenkasse u.ä. stammen.
Weiterhin wird es böse,wenn eine GmbH erst verspätet Insolvenz anmeldet.
 

Hetman

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platzen kann die restschuldbefreiung auch, wenn du dich nicht an die auflagen hälst - zb. weiterhin schulden machst.
aber mangels masse - nee - dann wäre ich auch schon aus dem insolvenzverfahren draussen.

als ich meins aufnahm, bekam ich die information, dass ich, falls es platzen würde oder sonstwie schiefgehen, erst nach 10 jahren wieder einen antrag auf privatinsolvenz stellen könnte.
aber die angabe ist ohne pistole - wie es heute ist kann ich nicht sagen.
 

Schmuggler

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Doch es ist mangels Masse eingestellt habe den Beschluß ja vor mir!
Es ist so gewesen das sich keiner Bereit erklärt hat die Gerichtskosten zu übernehmen. Und ich konnte dies auch nicht! Selbst die Frau vom AG meinte das genau so. Und so steht es auch im Brief.
Dadurch ist auch meine RV weg, natürlich auch weil ich nichts dafür getan habe!
 

Hetman

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das ist jetzt schwierig - bei uns hat eine stiftung (damals) diese kosten übernommen, ob es da heute andere möglichkeiten gibt, kann ich dir nicht sagen...
auf die möglichkeit, das es diese stiftung gibt, hat uns unsere schuldnerberatung (deutscher familienverband) aufmerksam gemacht.
die haben dann auch kontakt zu dieser stiftung aufgenommen und alles in die wege geleitet.

http://www.deutscher-familienverband-berlin.de/
 

babbelzicke

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ich habe auch Insolvenz laufen, da bekommst du die Gerichtskosten wie ein Zinsloses Dahrlen gestattet das du nach Ablauf in kleinen Raten zurückzahlen musst.
Erst musste ich auch etwas kämpfen wegen Regelinsolvens und Verbraucherinsolvens.
Ich hatte nochmal Stellungnahme gemacht und dann lief das.
Über die Kosten kam später ein Schreiben das ich erst zur Rate gezogen werde wenn das Verfahren beendet ist
 

Silvia V

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Doch es ist mangels Masse eingestellt habe den Beschluß ja vor mir!
Es ist so gewesen das sich keiner Bereit erklärt hat die Gerichtskosten zu übernehmen. Und ich konnte dies auch nicht! Selbst die Frau vom AG meinte das genau so. Und so steht es auch im Brief.
Dadurch ist auch meine RV weg, natürlich auch weil ich nichts dafür getan habe!
Wahrscheinlich wurde schlicht und einfach versäumt einen Antrag auf Stundung der Kosten für das Insolvenzverfahren bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung gem. § 4a Abs. 1 InsO.

Die Ablehnung mangels Masse kann heute bei richtiger Antragstellung nur noch Personen- und Kapitalgesellschaften drohen, da diesen kein Restschuldbefreiungsverfahren offensteht.

Natürliche Personen kommen insoweit immer in den Genuß der RSB und den der Kostenstundung, sollten nicht Versagungsgründe für eine RSB nach dem § 290 InsO vorliegen... etwa 283 StGB.

Du kannst mit Hilfe einer Schuldner-und Insolvenzberatung nochmals einen Antrag auf Insolvenz stellen...vorausgesetzt es lagen keine der von mir bereits erwähnten Versagensgründe vor,denn dann greift die 10-Jahresfrist.
 
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