Privatinsolvenz, freiberufliche Tätigkeit & unterhalb der Freigrenze, aber wieviel sollte ich freiwillig monatlich in die Insolvenzmasse abführen?

Dies_n_das_n_jenes

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Ein sperriger Titel aber es geht um folgendes: Ich, zur Zeit noch ALG2 und Privatsinsolvenz, war ca. 1 1/2 Jahre arbeitslos. In der Zeit hatte ich etliche Bewerbungen geschrieben aber auf Grund des Alters und einiger häufigerer Wechsel wurde es schwierig in eine neue Festanstellung zu wechseln. Ich habe nun eine freiberufliche Tätigkeit aufgenommen, diese wurde auch vom Insolvenzverwalter freigegeben. D.h. ich wurde aufgefordert eine monatliche freiwillige Zahlung in die Insolvenzmasse zu tätigen (werde ich gerne machen) das aber ist... wieviel?

Es ist so das ich zwar sehr gut ausgebildet bin: Ausbildung, Fortbildung und abgeschlossenes Studium ABER dennoch wegen meinem letzten Gehalt + Arbeitslosigkeit unter der Grenze zur Zahlung in die Insolvenzmasse liege und somit kein Betrag vorgegeben ist, sprich Null. Ich soll nun entscheiden wieviel ich einzahle und das ganze wird dann schriftlich fixiert. Soweit ist alles in Ordnung. Ich wurde aber auch aufgefordert mir genaueste Gedanken zu machen da es nicht zu wenig sein soll. Vor meinem letzten Job und AL hatte ich Gehälter in der Region von knapp 3.400,00 - 3.500,00 € bei drei Personen (zusätzlich) in der Erwerbsgemeinschaft würde das eine Abgabe von knapp 140,00 € bedeuten.

Da ich von meinen Einnahmen her davon ausgehe, Businessplan wurde beim Insolvenzverwalter eingereicht, dass ich knapp unter der Freigrenze verdiene (Netto) war mein Gedanke einen Fixbetrag von monatlich 100,00 € einzuzahlen. In Monaten in denen ich über der Grenze liege würde ich schauen wieviel ich als festangestellter in die Insolvenzmasse einzahlen müsste und würde den entsprechenden Betrag dann überweisen. Wie denkt Ihr über die Situation bzgl. der von mir geplanten Einzahlungen? Die neue freiberufliche Tätigkeit wurde freigegeben da keine hohen Gewinne zu erwarten sind aber ich meine Familie damit ernähren kann - es wird auch Monate geben in denen ich über der Grenze liege aber dann stocke ich freiwillig sowieso die monatliche Einzahlung in die Insolvenzmasse entsprechend auf.
 
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TazD

Super-Moderation
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Ein sperriger Titel....
Sei mir nicht böse, aber der Titel ruft mehr Fragezeichen hervor, als dass er beschreibt, was du möchtest. Ich war daher so frei und habe das mal aufs Wesentliche reduziert. Falls du doch noch eine Änderung wünscht, dann schreib die Redaktion über das Kontaktformular an.

Ich soll nun entscheiden wieviel ich einzahle und das ganze wird dann schriftlich fixiert. Soweit ist alles in Ordnung. Ich wurde aber auch aufgefordert mir genaueste Gedanken zu machen da es nicht zu wenig sein soll.
Natürlich möchte der InsoVerw soviel Geld wie möglich in die Insomasse ziehen. Wenn bei dir aber "nur" 100,- € gehen, dann schlage auch nur die 100,- € vor. Auch wenn du aufgrund besserer Monate mal mehr in die Insomasse fließen lassen könntest, würde ich zuerst ein finanzielles Polster schaffen, um die Monate abfangen zu können, in denen selbst die 100,- € richtig weh tun. Als Freiberufler bist du schließlich mitunter starken Schwankungen unterworfen, aber das wirst du auch selbst wissen.

Noch eine Frage: Beziehst du noch ALG 2 oder fällst du mit der freiberuflichen Tätigkeit aus dem Leistungsbezug raus?
 

Dies_n_das_n_jenes

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Ich werde noch 2 Monate Leistungen beziehen aber bin danach weit davon entfernt.
 
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