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Privatinsolvenz - Bank kündigt mir die gesamten Geschäftsverbindung und jetzt ?

Melanie287

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Hallo

Bin gerade in die Wohlverhaltensphase gekommen.

Habe heute Post von der Volksbank bekommen.
"Ordentliche Kündigung der gesamten Geschäftsverbindung"
… hiermit kündigen wir die gesamte, mit Ihnen bestehende Geschäftsverbindung gemäß Nr. 19 Abs 1 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 04.02.2019.
Was kann ich jetzt machen und zur welcher Bank kann ich überhaupt wechseln ??? Wer hat gute Erfahrung mit einer Bank gemacht der auch Insolvenz und negative Schufa hat.

Danke & Lg Mel
 

axellino

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Bin gerade in die Wohlverhaltensphase gekommen.
Vorweg wäre hierzu zu sagen, denn meist ist es ja auch so, so denn Pfändungen deiner Insolvenzgläubiger auf deinen Konto liegen und diese aufgrund des Vollstreckungsverbots § 89 InsO deiner Insolvenz ruhend sind und nicht bedient werden dürfen, so schlummern diese erlassenen Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse auch nach erteilter Restschuldbefreiung weiterhin auf den Konto rum und diese lösen sich leider, auch nach erteilter Restschuldbefreiung, nicht einfach in Luft auf und verursachen dann oftmals Probleme und Lauferei.

Ob dies bei Dir zutreffend ist oder nicht, weiß natürlich nicht, aber man bezeichnet so ein Konto als "verbrannt" und man sollte sich "sowieso", auch schon in diesen Abschnitt deines Verfahrens, auf der Suche nach einen anderen Konto machen, um evtl. möglich folgenden Schererein, auch nach erteilter Restschuldbefreiung, gleich von vornherein aus den weg zu gehen. Schauhe mal in dieses Thema und Du kannst lesen, was ggfls. passieren könnte.

Kontopfändung trotz Restschuldbefreiung

Desweiteren, mit Rechtskraft des Aufhebungsbeschluß deines Verfahrens und somit Beginn der sogenannten Wohlverhaltensphase des Verfahrens, benötigst Du dann auch kein P-Konto mehr und dies könnte ggfls. dann auch ein wenig vorteilhaft sein, bei der Suche nach einen neuen Konto.

Was kann ich jetzt machen und zur welcher Bank kann ich überhaupt wechseln ??
Du wirst dich wohl oder übel auf die Suche machen müßen und dabei solltest Du auch die Konditionen der Banken im Auge haben und diese vergleichen und mit der erhaltenden Kündigung und spätestens bis dessen inkrafttreten, hättest Du auch ein Rechtsanspruch auf ein sogenanntes Basiskonto.

Dazu bitte hier lesen und der Link enthält auch ein Antragsformular auf Abschluss eines Basiskontovertrags zum Download bereit und diesen ggfls. noch eine Kopie der erhaltenden ordentlichen Kündigung beifügen und auf gehts:icon_daumen:

Verbraucherzentrale Niedersachsen

Wer hat gute Erfahrung mit einer Bank gemacht der auch Insolvenz und negative Schufa hat.
Eigene Erfahrungen kann ich hierzu leider nicht anbieten, jedoch wurde mir von etlichen Schuldnern in ähnlicher Situation wie deiner zugetragen, das z.B. die Spasskasse, Norisbank und auch die EthikBank keine Zicken machten und sie als Kunden aufnahmen, aber auch vereinzelt andere wurden mir noch benannt.
 

Melanie287

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Hallo

Habe mal mehrere Banken angeschrieben, DKB, Ing-Diba, Norrisbank, mal sehen was die mir antworten. Werde euch auf dem laufenden halten.


Habe noch eine Frage: Die Pfändungstabelle läuft von 01.07.2017 bis zum 30.06.2019.
Wann kommt die neue Tabelle und mit welchem Anstieg kann man rechnen ?


Danke & Lg Mel
 

axellino

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Wann kommt die neue Tabelle.......
Wann genau, kann man nicht sagen, diese wird wohl in den ersten Monaten 2019 bekanntgegeben.
Das derzeitige Tabellenwerk der Pfändungsfreigrenzen, ist vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 7. April 2017 bekanntgemacht worden.

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 18, ausgegeben am 07.04.2017, Seite 750

und mit welchem Anstieg kann man rechnen ?
Kann ich nicht beantworten, dazu sagt § 850c Abs. 2a ZPO

(2a) 1Die unpfändbaren Beträge nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ändern sich jeweils zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres, erstmalig zum 1. Juli 2003, entsprechend der im Vergleich zum jeweiligen Vorjahreszeitraum sich ergebenden prozentualen Entwicklung des Grundfreibetrages nach § 32a Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes; der Berechnung ist die am 1. Januar des jeweiligen Jahres geltende Fassung des § 32a Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes zugrunde zu legen. 2Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt die maßgebenden Beträge rechtzeitig im Bundesgesetzblatt bekannt.
Im Zeitraum bis 2017 fand eine Erhöhung des Grundfreibetrages nach § 32a Absatz 1 EStG von 5,58 % statt, was zu einer Anhebung der Pfändungsfreigrenzen im gleichen Verhältnis führte.
 
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