Privatinsolvenz: § 305 Eröffnungsantrag des Schuldners (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Hallo,

Ich machs kurz und knapp:

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Prozess und kann mir mehr dazu mehr sagen als ich bei Wikipedia dazu erfahren kann?

Scheinbar benötigt man hier die Betreuung durch einen spezialisierten Insolvenzverwalter NICHT ZU VERWECHSELN mit Schuldnerberatung, siehe Zitat: Die Beratung setzt dort an, wo die klassische Schuldnerberatung in der Regel aufhört.

Was ist z.B damit gemeint und wie muss der Nachweis konkret erbracht werden?
* Gibt es da Formulare / Checklisten / Belege für die Bemühungen?
* Wer muss das Bestätigen oder abstempeln damit es gültig ist?

Zitat:
Eine Bescheinigung, die von einer geeigneten Person oder Stelle auf der Grundlage persönlicher Beratung und eingehender Prüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Schuldners ausgestellt ist und aus der sich ergibt, daß eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung auf der Grundlage eines Plans innerhalb der letzten sechs Monate vor dem Eröffnungsantrag erfolglos versucht worden ist; der Plan ist beizufügen und die wesentlichen Gründe für sein Scheitern sind darzulegen; die Länder können bestimmen, welche Personen oder Stellen als geeignet anzusehen sind


Wie schaut es mit den Kosten aus, muss ich den Insolvenzverwalter bezahlen undwie kann man die Kohle hierfür aufbringen? Kann das via Prozesskostenhilfe oder ähnliches abgerechnet werden?
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.379
Bewertungen
15.196
Jede dazu geeignete Stelle kann die außergerichtliche Schuldenbereinigung mit den Gläubigern versuchen.
Sofern eine Schuldnerberatung gemäß § 305 InsO als geeignet angesehen wird, dann kann diese das auch machen.
Die Bestätigung über das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs erstellt dann die dazu befugte Stelle.
 
Oben Unten