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Privater AV hat mich geschockt!!!!!!!!!!!!

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Zeitarbeitsbekämpfer

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#1
Hallo Leute ich war letzte Woche bei nem Privaten Arbeitsvermittler.
Wir haben uns halt ganz normal darüber unterhalten was eer für
mich suchen soll und hat es sich notiert.

wir haben dann einen Vermittlungsvertrag geschlossen und er sagte
mir das wenn z.B. die Firma mich in der Zeit von 6 Monaten kündigt
aus welchen gründen auch immer muss ich die volle Summe
der vermittlungsgebühr von 2000€ selbst tragen.
wenn er aber die ersten 1000€ kassiert hat nach 6 wochen und ich
danach gekündigt werde muss ich nur 1000€ zahlen weil er schon
1000€ bei AA verrechnet hat.

Ist das normal das ich dann die Kosten tragen muss wenns mit mir
und der Firma nicht klappt????

ich war total geschockt als er mir das sagte.
 

ela1953

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#2
wir haben dann einen Vermittlungsvertrag geschlossen und er sagte
mir das wenn z.B. die Firma mich in der Zeit von 6 Monaten kündigt
aus welchen gründen auch immer muss ich die volle Summe
der vermittlungsgebühr von 2000€ selbst tragen.
wenn er aber die ersten 1000€ kassiert hat nach 6 wochen und ich
danach gekündigt werde muss ich nur 1000€ zahlen weil er schon
1000€ bei AA verrechnet hat.
Hast du den Vertrag schon unterschrieben? Hat er das nur gesagt, oder steht es in den AGB?

Wenn sowas verlangt würde, hätte ich den Vertrag nicht unterschrieben. Denn das kann darauf hindeuten, dass das bei der Vermittlungsfirma und dem Arbeitgeber vielleicht Gang und Gebe ist.

Denn während der Probezeit kann dich jeder Arbeitgeber ohne Angabe von Gründen kündigen.
 

uljanov

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#3
ist im Vermittlungsvertrag der § 296 Abs. 1 SGB III aufgeführt, müsste sein?
Die 1000€ sind die Vermittlungsvergütung?
 

desmona

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#4
...und ich bin immer wieder geschockt wie schnell und blauäugig Leute etwas unterschreiben...ob das nun solche ominösen AV-Verträge oder EGVs sind...

(Oberlehrermodus an)Merke...egal was man unterschreiben soll...alles, aber auch alles vorher prüfen!!!(OL-Modus aus)
 

Ingvar

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#5
...und ich bin immer wieder geschockt wie schnell und blauäugig Leute etwas unterschreiben...ob das nun solche ominösen AV-Verträge oder EGVs sind...

(Oberlehrermodus an)Merke...egal was man unterschreiben soll...alles, aber auch alles vorher prüfen!!!(OL-Modus aus)
ganz deiner Meinung!
Wer so einen Quatsch unterschreibt, der ist leider auch selbst dran schuld!:icon_neutral:
 

highlight

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#6
Schuldzuweisungen helfen da grad nicht weiter....nicht jeder hat das System durchschaut, und die Hetzkampagnen bestimmter Politiker der letzten Tage erzeugen genau solche Unterschriften aus Angst vor Repressalien und Existensangst.

Schon mal daran gedacht, dass die Unterschrift erfolgte, weil man wieder in Arbeit kommen möchte ?
 

desmona

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#7
Schuldzuweisungen helfen da grad nicht weiter....nicht jeder hat das System durchschaut, und die Hetzkampagnen bestimmter Politiker der letzten Tage erzeugen genau solche Unterschriften aus Angst vor Repressalien und Existensangst.

...Stimmt...und trotzdem...gerade deswegen und nun erst recht...immer überprüfen
Schon mal daran gedacht, dass die Unterschrift erfolgte, weil man wieder in Arbeit kommen möchte ?
...gut das du es erwähnst...wär ich nicht drauf gekommen:icon_smile:
Das Schlimme ist, dass ein Handy- Auto...oder was auch immer für ein Vertrag vor Unterschrift meistens sehr viel pingeliger auseinandergenommen wird, als Verträge in denen es um den eigenen Hintern geht.

Es geht hier auch nicht um Schuldzuweisung...die Fragestellung muß hier lauten...kommt knezink evtl. (wg z.B. Haustürgeschäft o. unsittlich oder was weiß ich) aus dem Vertrag wieder raus.
 

holly8

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#8
Hier versucht der Arbeitsvermittler das Risiko auf dich abzuwälzen!

Wie soll man sich verhalten, wenn der Jobvermittler zur Vertragsunterschrift drängt?

Wenn der Jobvermittler zur Vertragsunterschrift drängt, sollte der Arbeitsuchende kritisch werden und auf keinen Fall dem ausgeübten Druck nachgeben. Gerade, wenn er das Gefühl bekommt, er müsse unterschreiben, sollte er sich die Zeit für die Prüfung des Vertrages nehmen. Wird ihm diese Zeit nicht zugestanden, sollte er von einer Zusammenarbeit mit dem Jobvermittler absehen.


Kann ein Vermittlungsvertrag widerrufen werden?

Grundsätzlich kann ein geschlossener Vertrag nicht widerrufen werden.

Bestehen jedoch Zweifel, ob die Vereinbarung rechtens ist, ist eine juristische Beratung sinnvoll. Eventuell besteht die Möglichkeit, gegen einzelne Klauseln Einspruch einzulegen und so den Vertrag anzufechten.
Abgezockt bei der Jobsuche | MDR.DE

Jetzt gehts um Schadensbegrenzung und nicht um Vorwürfe!
 

holly8

Forumnutzer/in

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#10
wir haben dann einen Vermittlungsvertrag geschlossen und er sagte
mir das wenn z.B. die Firma mich in der Zeit von 6 Monaten kündigt
aus welchen gründen auch immer muss ich die volle Summe
der vermittlungsgebühr von 2000€ selbst tragen.
wenn er aber die ersten 1000€ kassiert hat nach 6 wochen und ich
danach gekündigt werde muss ich nur 1000€ zahlen weil er schon
1000€ bei AA verrechnet hat.
Das steht genau so in deinem Vertrag? Wenn nicht, kann der dir viel erzählen. Wenn doch, fechte den Vertrag an. Nicht zahlen!!!
 

Mario Nette

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#12
Kündige doch den Vertrag wieder :biggrin:. Oder ist dabei auch noch ein Hinkefuß?

Mario Nette
 

Zeitarbeitsbekämpfer

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#13
hallo Leute,

ja genau ich habs unterschrieben und vorher nur schnell überflogen und die Zeile
ist mir wohl entgangen.

ich hoffe mal das er mir ne anständige arbeit anbietet und falls es doch dazu kommt
das es nicht weitergeht habe ich ja noch meinen IGMetall rechtschutz der mich da
evtl. rausholt.

vielleicht findet er mir ja nen anständigen Job damits mal wieder aufwärts geht
mit dem Leben.
 

Daisy666

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#14
Ich würde versuchen, da wieder rauszukommen. Das ist unseriös bis zum geht nicht mehr.

Arbeitsverträge und generell alles, was man unterschreiben soll, MUSS genauestens gelesen werden.

Widerruf müsste aber möglich sein.
 

gelibeh

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#15
ich hoffe mal das er mir ne anständige arbeit anbietet und falls es doch dazu kommt
das es nicht weitergeht habe ich ja noch meinen IGMetall rechtschutz der mich da
evtl. rausholt.
Bin mir nicht sicher, ob das dadurch abgedeckt ist.
 

Samuel666

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#16
ganz deiner Meinung!
Wer so einen Quatsch unterschreibt, der ist leider auch selbst dran schuld!:icon_neutral:
Es kommt immer darauf an, was man unterschreibt, ob sich handelt nur harmlose Zuweisung zum andere Sacharbeiter oder EWG die schon eine Zuweisung in schlechte Arbeitsverhältnisse bedeutet. Man muss gute Diplomat sein und um die Ecke denken können. Gegen Wand ist noch keinen durchgekommen -
mindestens mir ist keinen bekannt... und unter sich sollte man auch freundliche Ton und Verständniss haben und nicht die andere fast im gleiche Situation behandeln...
:icon_party:
 

Daisy666

Elo-User/in

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#17
Du solltest auf jeden den Vertrag schriftlich widerrufen und dir das bestätigen lassen!!! Und zwar JETZT und nicht erst noch lange drüber labern. Wenn er wieder nen Vertrag unterschrieben haben will, diese Klausel streichen lassen!!! Und zwar mit Unterschrift des Priv AV. Nicht einfach nur durchstreichen. Da muss auch die Unterschrift ran an die Stelle und der Passus, dass es geändert wurde.
 
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#18
Wünscht der Arbeitslose keine (weiteren) Vermittlungsbemühungen mehr und beendet deshalb das Vertragsverhältnis, ist der private Arbeitsvermittler nach § 298 Abs. 2 Satz 1 SGB III (auch) zur Rückgabe des VGS verpflichtet. Wird der VGS nicht herausgegeben, kommt ggf. ein Bußgeldverfahren nach § 404 Abs. 2 Nr. 13 SGB III in Betracht sowie eine Unterrichtung des Gewerbeamtes.
Auf Seite 17.
Anhang anzeigen 27969
 

Hawk321

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#19
Das mit dem Vertrag durchlesen ist leichter gesagt als getan...die Aemter und deren Gefolge draengen einen regelrecht dazu...

Zitat vom Arbeitgeberservice:
"Wieso pruefen Sie einen AV auf rechtmaessigkeit? Unterschreiben Sie einfach um Arbeit zu haben, bei eventuellen Schwierigkeiten koennen Sie immer noch einen Anwalt konsultieren."

Ich habe mittlerweile so viel erlebt....Deutschland ist nicht serioes...seine Buerger verwundern mich immer wieder an krimineller Energie.

Und ja...niemals Geld vorher bezahlen oder generell fuer eine Jobvermittlung.

Leute gewoehnt euch an, Amt nur mit Begleitung, Gesetzestexten und Mut.
Bei der kleinsten Schwierigkeit, sofort den Leiter kommen lassen.

Generell Finger weg von PV und ZAF!!!!

Das Arbeits und Sozialrecht ist nicht sooo schwierig...lediglich zu komplex um es den Leuten sofort klar zu machen was sache ist.
 
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