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Privater Arbeitsvermittler vermittelt an Zeitarbeitsfirma...

DarkSoul

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Hallo,
irgendwie fühl ich mich verschaukelt. Ich hab mich bei diversen PAV beworben, weil ich NICHT in ner ZAF arbeiten will! Und wo hatte ich heute nen Vorstellungsgespräch? Inner ZAF! Vermittelt über nen PAV! Dürfen die das eigentlich oder muss das explizit sagen, das ich NICHT in eine ZAF will? Der Typ von der ZAF meinte dann, ne ungelernte Kraft wie mich, würd man ohnehin nicht fest vermitteln können außer inne ZAF oO ich fühl mich echt verschaukelt...

Wie seht ihr das?
 
E

ExitUser

Gast
Und die Moral von der Geschicht, bewirb dich bei einem PAV nicht.

Was machste das auch?

Traue keinem PAV. Die haben doch auch nichts anderes als Leihklitschen. Nur dass dann halt zweimal abgezockt wird.
 

Lilastern

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Waren das VV vom Jobcenter?

Hast du dich deshalb bei PAV beworben?
 

DarkSoul

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Jep, in meiner EGV steht drin, ich muss mich bei ZAF, PAV, auf 400€-Jobs, auf TZ und auf VZ-Jobs bewerben. Insgesamt mindestens 8 Bewerbungen im Monat nachweislich machen.
 

TimoNRW

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Nix neues

Die schieben sich die Bälle zu. Hatte ich auch schonmal.
Nix unterschreiben, bei der ZAF kannst du dich selber vorstellen. Dafür brauchst du kein PAV
 

RuhrSat

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Ich bin auch schon einige PAV's durchgelaufen. Mich (Fachkraft) konnten die auch nur in die ZAF's vermitteln. Also, kein Wunder. :cool:
Mal hab's mitgemacht, werde nicht mehr wieder machen.
Vorsicht, die vermitteln gerne in die betriebsinterne ZAF's und erzählen dabei, dass es eine richtige Firma wäre.
 

DarkSoul

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Ich bin echt geschockt! Wenn die ZAF nu ne Arbeit für mich hätte (7,89€ Brutto... das isn Hohn...), kann ich die dann immernoch ablehnen? Ich will net wieder zu ner ZAF... bin 2 mal in Folge mit denen auf die Nase gefallen -.- ich will endlich ne feste Anstellung inner gescheiten Firma... bin schon seit Monaten die Anzeigen am abgrasen, ernte aber entweder nur Absagen oder man meldet sich gar net erst zurück -.-
 

Rounddancer

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muss das explizit sagen, das ich NICHT in eine ZAF will?
Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Darum: Bitte sage/schreibe explizit, daß Du nicht in eine ZAF möchtest. Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.

Schon aus den eigenen wirtschaftlichen Interessen heraus:
Ist der Arbeitssuchende unser Auftraggeber, kommt er also mit Vermittlungsgutschein, dann vermitteln wir gerner in reguläre Jobs, weil leider viele ZAF (entgegen dem Willen des Gesetzgebers, aber der hat den Mißbrauch ja leider nicht explizit blockiert, bzw. gar billigend inkaufgenommen) Leute nur für einen Auftrag einstellen und dann, wenn nicht sofort ein neuer Einsatz da ist, feuern. Ein Vermittlungsauftrag ist selbst dann selten kostendeckend, wenn die vollen 2000 Euro des Vermittlungsgutscheins voll ausgezahlt werden können,- selbst die Umsatzsteuer muß man ja da noch von abführen. Arbeitsverhältnisse bei ZAF bleiben halt leider ganz selten über sechs Monate hinaus bestehen, ja, viele halten nicht mal die Mindestzeit von drei Monate,- um wenigstens den halben Wert berechnet zu können. Vermitteln wir aber an ein reguläres Unternehmen, dann sind die Chancen, schon die bis zu sechs Monate Probezeit zu überstehen recht gut,- und wir können den VG dann voll einlösen.
ZAF selbst geben nur äußerst selten Personalvermittlungsaufträge an meine Kollegen oder mich,- die sind dazu zu knickig, bzw. haben ja selbst einen ganzen Stab von Mitarbeitern, die selbst rekrutieren.
Und wenn ZAF mal einem PV einen Auftrag geben, dann wollen sie selbst nichts bezahlen. Oder fast nichts.
Bekommen wir aber den Auftrag von einem regulären Unternehmen, dann kostet das das Unternehmen oft eine generelle Grundgebühr von 500-700 Euro, erfolgsunabhängig, einfach um einen Teil der Insertionskosten, zu decken,- aber in jedem Fall bei Erfolg dann z.B. ein Brutto-Monatsgehalt des Vermittelten, plus Mwst., oder zehn Prozent eines Brutto-Jahresgehaltes, oder so.

Klar, daß wir da viel gerner an reguläre Firmen vermitteln, als an ZAF.
Doch, der Volksmund sagt: "Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn!", will sagen: Wenn kein Arbeitgeber eine reguläre Stelle ausschreibt ... - zaubern können wir nämlich leider auch nicht.

Das Problem ist halt in der Tat leider so, daß Ungelernte und auch Menschen, die schon lange aus dem Arbeitsprozeß draußen sind, am ehesten über eine ZAF überhaupt die Chance bekommen, wieder (oder generell) Erfahrungen sammeln zu können,-

und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.
 

Lilastern

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und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.[/QUOTE]

@Rounddancer dann nenne doch hier bitte Zeitfirmen beim Namen,die fair entlohnen.
 

RuhrSat

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Rounddancer, ich möchte auch gerne in den Himmel, wo du bist. :icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Jep, in meiner EGV steht drin, ich muss mich bei ZAF, PAV, auf 400€-Jobs, auf TZ und auf VZ-Jobs bewerben. Insgesamt mindestens 8 Bewerbungen im Monat nachweislich machen.
Dann mach 8 persönliche Bewerbungen. Kleine Läden abgrasen und nachweisen.

Und nächstes Mal unterschreibste so eine EGV nicht.

Und wenn die dich fragt, haste halt nix bei PAV und ZAF gefunden, was auf deine Fähigkeiten und Kenntnisse passt.

8 Bewerbungen sind echt viel. Wenn die alle schriftlich sein müssen, kriegste das wenigstens erstattet?
 
E

ExitUser

Gast
Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Darum: Bitte sage/schreibe explizit, daß Du nicht in eine ZAF möchtest. Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.
Also bitte, wenn ein privater Arbeitsvermittler es im Beratungsgespräch nicht fertig bringt, den Kunden danach zu fragen, in welcher Branche er arbeiten möchte und in welcher nicht, dann hat er sein Honorar sowieso nicht verdient. Das ist Dilettantismus.
 

Cloud83

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Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Natürlich nicht. Einem Arbeitnehmer ist es auch der dringende Wunsch unbedingt in einer ZAF arbeiten zu wollen :icon_klatsch:

Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.
Solange die Bezahlung danach und während stimmt :icon_psst:


Das Problem ist halt in der Tat leider so, daß Ungelernte und auch Menschen, die schon lange aus dem Arbeitsprozeß draußen sind, am ehesten über eine ZAF überhaupt die Chance bekommen, wieder (oder generell) Erfahrungen sammeln zu können,-
Erfahrungen in was? Einen Lohn zu bekommen der zum Leben nicht reicht? Behandelt zu werden schlimmer wie Dreck? Generell nur ausgenutzt zu werden? Erfahrungen sammeln wie man andere durch seine Arbeitskraft reicher macht, von dem Geld was einem selbst zusteht?

und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.
Wenn du gesagt hättest EINE ZAF gibt es sicherlich irgendwo in Deutschland hätte ich vielleicht zugestimmte aber deine Worte "HIN UND WIEDER" bedeuten das es nach deiner Ansicht mehr als eine gibt und das ist Wunschdenken.

Alles in einem Rounddancer hört sich dein Geschriebenes wieder einmal nur nach dem hier an: :icon_laber:

Mfg
 

Jürgen3

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Der PAV sollte eigentlich selbst wissen, dass man für 7,xx Euro-Jobs keine Vermittlung benötigt. Da reicht es, bei der nächsten ZAF vorbei zu schauen und am nächsten Tag darf man dann für einen Hungerlohn in Schichtarbeit buckeln.

Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer gegeben ist.
 

TimoNRW

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Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer da ist.
Genau so ein Fall hatte ich. Und dieser PAV Mitarbeiter ist nebenbei noch Mitglied bei der NPD bis heute.
 

evelyn62

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Der PAV sollte eigentlich selbst wissen, dass man für 7,xx Euro-Jobs keine Vermittlung benötigt. Da reicht es, bei der nächsten ZAF vorbei zu schauen und am nächsten Tag darf man dann für einen Hungerlohn in Schichtarbeit buckeln.

Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer gegeben ist.
Ebenst. Meist sitzen die PAV praktischerweise gleich mit den ZAF unter einem Dach.
Oder sie betreiben gleich Zeitarbeit, Vermittlung, Weiterbildung und Recruiting in einem. Wie die Dekra z. B.
 

MellBo78

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Hallo,
ich will auch mal kurz eine Erfahrung schildern:

Habe bei nem Termin im JobCenter nen VV bekommen, wo ich mich bei nem PAV "XY" in Hannover (!!! - ich wohne in Berlin) bewerben sollte. Dies habe ich dann per E-Mail gemacht und habe ne Antwort bekommen, in der mir die 2 Anhängsel der Mail erklärt wurden.
Zum einen war das ein Antrag den ich ans JobCenter schicken sollte, damit ich einen Vermittlungsgutschein erhalte den ich dort einschicken sollte. Wohlgemerkt, dass man nicht von einer Kopie des selbigen geschrieben hatte.
Zum Anderen war da ein Fragebogen für meine Personalien und Co. dabei. Im Kopf dieses Bogens war aber keine Rede mehr von PAV "XY", sondern ein völlig anderer Name.
Das hatte mich stutzig gemacht. Ich habe Google bemüht und erfuhr, dass es sich hierbei um einen Typen dreht, der wohl ursprünglich aus nem ehemaligen UDSSR-Land stammt und wohl liebend gerne in die ZAF seiner TOCHTER vermittelt!
Bei meiner Mini-Recherche erfuhr ich auch, dass dieser Typ in Hannover wohl auch ne große Nummer in dieser Sache sein soll. Ich habe auch was von einer 3. Firma gelesen, die auch unter seinen Fittichen ist.
Ich schickte daraufhin dem Amt das Formular zurück, welches bei VV's immer dran hängt und erklärte (sinngemäß), dass ich mich bei solchen windigen Gesellen nicht in einen Vertrag begeben möchte, das würden die ja auch nicht machen! Wenn es sein soll, sollten die mir nen Vermittlungsgutschein schicken oder mich sanktionieren. Habe nix mehr in der Sache gehört. Das ist jetzt etwa 2 Monate her!

Danke, dass Ihr mein Debüt hier so lange ertragen habt!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
ich will auch mal kurz eine Erfahrung schildern:

Habe bei nem Termin im JobCenter nen VV bekommen, wo ich mich bei nem PAV "XY" in Hannover (!!! - ich wohne in Berlin) bewerben sollte. Dies habe ich dann per E-Mail gemacht und habe ne Antwort bekommen, in der mir die 2 Anhängsel der Mail erklärt wurden.
Zum einen war das ein Antrag den ich ans JobCenter schicken sollte, damit ich einen Vermittlungsgutschein erhalte den ich dort einschicken sollte. Wohlgemerkt, dass man nicht von einer Kopie des selbigen geschrieben hatte.
Zum Anderen war da ein Fragebogen für meine Personalien und Co. dabei. Im Kopf dieses Bogens war aber keine Rede mehr von PAV "XY", sondern ein völlig anderer Name.
Das hatte mich stutzig gemacht. Ich habe Google bemüht und erfuhr, dass es sich hierbei um einen Typen dreht, der wohl ursprünglich aus nem ehemaligen UDSSR-Land stammt und wohl liebend gerne in die ZAF seiner TOCHTER vermittelt!
Bei meiner Mini-Recherche erfuhr ich auch, dass dieser Typ in Hannover wohl auch ne große Nummer in dieser Sache sein soll. Ich habe auch was von einer 3. Firma gelesen, die auch unter seinen Fittichen ist.
Ich schickte daraufhin dem Amt das Formular zurück, welches bei VV's immer dran hängt und erklärte (sinngemäß), dass ich mich bei solchen windigen Gesellen nicht in einen Vertrag begeben möchte, das würden die ja auch nicht machen! Wenn es sein soll, sollten die mir nen Vermittlungsgutschein schicken oder mich sanktionieren. Habe nix mehr in der Sache gehört. Das ist jetzt etwa 2 Monate her!
:icon_klatsch:

Ja, haste wenigstens alles gegoogelte gleich mit reingeschrieben?
 

Rounddancer

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und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.
@Rounddancer dann nenne doch hier bitte Zeitfirmen beim Namen,die fair entlohnen.[/QUOTE]

Nun, da gibt es beispielsweise die genossenschaftliche Zeitarbeitsfirma xxxxxxxxxx
 

RuhrSat

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Das ist keine ZAF, das ähnelt mehr dem Württembergische Fußballverband.
 

Rounddancer

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Das ist keine ZAF, das ähnelt mehr dem Württembergische Fußballverband.
You made my day! (Du hast meinen Tag gerettet!)

Wir sind wirklich eine ZAF,- entstanden aus einer Selbsthilfegruppe von Hartz IV-Empfängern. Und richtig mit legaler Lizenz zum Arbeitnehmerentleihen.
 

DarkSoul

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Also: Mangels Drucker bewerbe ich mich nur per Email, was ich NICHT gezahlt bekomme, ich bekomme auch keine Bewerbungsfotos gezahlt! Bekomme auch keinen Drucker gezahlt und hab keinen bei dem ich drucken könnte! Schriftliche Bewerbungen würde ich vergütet bekommen... aber da is wieder das Karrussel... handschriftlich kann man vergessen, ich hab das, was man Doktorschrift nennt. Keiner außer nem Arzt kann mein Schreibstil lesen (schreibe in Kurrent *gg*) Ich werd jetzt heute die PAV bei denen ich mich beworben hatte anrufen und denen klip und klar sagen, KEINE ZAF sonst mach ich den Vertrag eiskalt rückgängig!
 

hartz5

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Rounddancer

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Also: Mangels Drucker bewerbe ich mich nur per Email, was ich NICHT gezahlt bekomme, ich bekomme auch keine Bewerbungsfotos gezahlt! Bekomme auch keinen Drucker gezahlt und hab keinen bei dem ich drucken könnte!
Nun, es gibt da eine günstige Alternative: Post online verschicken mit dem eBrief
da lädt man das, was auszudrucken ist, hoch,- den Absender und Empfänger dazu.
Die drucken dann aus, kuvertieren und versenden.
Kostet mit bis zu drei Blatt einseitig bedruckt s/w, Porto und Mwst. ,
gerademal 0,54 €.
Natürlich gehts auch doppelseitig, mit mehr Seiten und farbig, halt gegen Aufpreis.
Man kriegt dazu sogar eine Rechnung mit ausgewiesener Mwst.,
und auch die Versandmeldung.
Post online verschicken mit dem eBrief
 

Rounddancer

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Klar, dass der eigene Abfasser von Staatsknete eine der 0,0000001% der ehrlichen und fairen ZAF ist:icon_neutral:
Ja und? Ja, als Alg-II-Empfänger bin ich auf Staatsknete angewiesen,- und selbstverständlich gehalten, aus der Hilfsbedürftigkeit herauszukommen. Deswegen bin ich auch in der Arbeitslosen-Selbsthilfegruppe myself e. V. ,- und einer der Gründungsgenossen der aus dieser hervorgegangenen genossenschaftlichen Zeitarbeitsfirma Arbeitzuerst e.G..
 

hartz5

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Ja und? Ja, als Alg-II-Empfänger bin ich auf Staatsknete angewiesen,- und selbstverständlich gehalten, aus der Hilfsbedürftigkeit herauszukommen. Deswegen bin ich auch in der Arbeitslosen-Selbsthilfegruppe myself e. V. ,- und einer der Gründungsgenossen der aus dieser hervorgegangenen genossenschaftlichen Zeitarbeitsfirma Arbeitzuerst e.G..
Tolle Logik...von Staatsknete wegkommen um Staatsknete zu verschwenden :icon_neutral:

Profiteure der Erwerbslosenindustrie können nicht hervorragend sein. Wenn sie das wären, würden sie für ihre Arbeit von Arbeitgebern bezahlt werden, Arbeitskräfte zu finden und nicht vom Steuerzahler...:cool:
 

Rounddancer

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Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer gegeben ist.
Wo das passiert, da sollte man das an das Amt melden.
 
E

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Schade, dass hier schnell der Name der von Rounddancer genannten Lachparade gelöscht wurde.

ZAF von angeblichen Alg II Empfängern. Das hätte ich mir gerne mal angeschaut. :biggrin:
 
E

ExitUser

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Mich würde mal interessieren was diese Arbeitsvermittler vor Hartz IV gemacht haben?

Was haben diese 100000ste Arbeitsvermittler anständiges gearbeitet?

Was ist nur passiert? Warum haben die sich so ruiniert?

Von der Verteilung der Arbeit zu leben, ich würde mich schämen.

Wie war das mit den Schmarotzern? Ach, nee das waren ja die anderen....
 

Rounddancer

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.

ZAF von angeblichen Alg II Empfängern.
Nix angeblich.
Das ist so.

  • Es gab einmal die angesehene Firma SEL, hier in der Region auch liebevoll "Schwäbisches Elektrolädle" genannt. Guter Name gute Produkte, Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte.
  • Die wurde von einem französischen Konzern, Alcatel, übernommen, firmierte dann als SEL-Alcatel.
  • Als dann die Firma sparen mußte, machte sie den deutschen Ableger zu. Viele der Mitarbeiter landeten in der Beschäftigungsgesellschaft/Transfergesellschaft Pegasus. Für eine begrenzte Zeit, wie das bei Beschäftigungsgesellschaften halt so ist.
  • Viele der ehemaligen SEL-Mitarbeiter waren nach Ende der Zeit in der Beschäftigungsgesellschaft noch ohne Arbeitsplatz, aber in Arbeitslosenhilfe, bzw. dann Alg-II. Sie beschlossen, unter Vermittlung vom Betriebsseelsorger Guido Lorenz, als Erwerbslosenselbsthilfegruppe unter dem zupackenden Namen "myself e.V." weiterzumachen. Wenn schon das Amt nicht mehr fähig war, ihnen sinnvolle Weiterbildung anzubieten, und richtige Stellen zu vermitteln, dann wollten sie das eben selbst übernehmen. Pegasus vermietete ihnen einen ihrer Räume,- und los gings. (Ging dort am Löwentor Stuttgarts einige Jahre, bis Pegasus letztes Jahr wegzog und am neuen Standort keinen Platz mehr übrig hatte. Jetzt ist myself e.V. in Weilimdorf).
  • Seither gibt es eigene Weiterbildungsangebote, darunter Englisch-Konversation, auch die Bewerbungstrainings werden sehr gut nachgefragt (!). Es gibt eine eigene Arbeitsvermittlung und so weiter. Dazu eine regelmäßige Gesprächsrunde.
  • Einer Gesprächsrunde im Erwerbslosentreff im Büro vom Guido Lorenz, an der etliche myself e.V. Mitglieder teilnahmen, entsprang die Idee, die bösen ZAF zu umgehen, und selbst eine bessere, fairere Zeitarbeitsvermittlung aufzubauen. Den Verdienst sollten so die einstecken, die sich verleihen,- und nicht irgendein Unternehmer. Dazu sollte, wer von einem Unternehmen dann fest übernommen werden will, dabei gefördert,- und nicht durch vom Unternehmen verlangte Ablösen behindert werden. Da sowas am Besten als Genossenschaft geht, wurde Arbeitzuerst e.G. als Genossenschaft gegründet. Und vom Genossenschaftsverband anerkannt.
 
E

ExitUser

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Ja, Heinz, ist ja schön und gut. Aber die Leute, die bei dieser Klitsche arbeiten, sind genauso arme Schw*eine, wie alle anderen Leiharbeiter auch. Du brauchst mir jetzt nämlich nicht erzählen, dass es da keine Zeitkonten gibt, dass die da Equal Pay haben...
 

DarkSoul

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Ist es bei jeder ZAF so, dass man ein Zeitkonto auffüllen MUSS für arbeitsfreie Zeiten?
 

hartz5

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Ist es bei jeder ZAF so, dass man ein Zeitkonto auffüllen MUSS für arbeitsfreie Zeiten?
Das ist illegal, wird aber trotzdem praktiziert....ich hab noch keine ZAF erlebt (und es waren einige) die es nicht versucht haben.....
 

Frank71

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Eine Sklavenbude arbeitet wie die andere,da gibt es keine Unterschiede,bescheißen tun sie alle.

Die PAV vermitteln überwiegend nur zu Sklavenbuden,ausnahmen gibt es da auch wohl mal,aber die sind eher selten.
 

Rounddancer

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Ja, Heinz, ist ja schön und gut. Aber die Leute, die bei dieser Klitsche arbeiten, sind genauso arme Schw*eine, wie alle anderen Leiharbeiter auch. Du brauchst mir jetzt nämlich nicht erzählen, dass es da keine Zeitkonten gibt, dass die da Equal Pay haben...
Nein. Lies Dir mal die Satzung und die anderen Infos durch: In einsatzfreien Zeiten machen die Mitarbeiter irgendwas internes, oder Weiterbildung.

Außerdem: Wer arbeitet, hat in der Genossenschaftsversammlung doppeltes Stimmrecht. Und mindestens 70 Prozent des Gewinnes gehen an die Mitarbeiter, die verliehen werden.
 

MellBo78

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Nein. Lies Dir mal die Satzung und die anderen Infos durch: In einsatzfreien Zeiten machen die Mitarbeiter irgendwas internes, oder Weiterbildung.

Außerdem: Wer arbeitet, hat in der Genossenschaftsversammlung doppeltes Stimmrecht. Und mindestens 70 Prozent des Gewinnes gehen an die Mitarbeiter, die verliehen werden.
Lachen euch da die anderen ZAF's nicht aus???
 
E

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Aber genau das wird er........:icon_pause:
Versuchen kann er viel. :biggrin:

Ist es bei jeder ZAF so, dass man ein Zeitkonto auffüllen MUSS für arbeitsfreie Zeiten?
Das ist illegal, aber die machen es trotzdem.

Das ist illegal, wird aber trotzdem praktiziert....ich hab noch keine ZAF erlebt (und es waren einige) die es nicht versucht haben.....
Und da die wenigstens Leihsklaven wissen, dass dies illegal ist, wehren sie sich nicht.

Nein. Lies Dir mal die Satzung und die anderen Infos durch: In einsatzfreien Zeiten machen die Mitarbeiter irgendwas internes, oder Weiterbildung.

Welche Satzung von welcher Klitsche? Und ja, ist klar. Weiterbildung, vermutlich noch auf Kosten der Klitsche. :biggrin:

Außerdem: Wer arbeitet, hat in der Genossenschaftsversammlung doppeltes Stimmrecht. Und mindestens 70 Prozent des Gewinnes gehen an die Mitarbeiter, die verliehen werden.
Ach bitte, dann rechnet man es so, dass es keinen Gewinn gibt.

Die Tricks sind bekannt und werden auch von vielen Firmen praktiziert.
 

Shellist

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Zitat von Rounddancer
Nein. Lies Dir mal die Satzung und die anderen Infos durch: In einsatzfreien Zeiten machen die Mitarbeiter irgendwas internes, oder Weiterbildung.

Außerdem: Wer arbeitet, hat in der Genossenschaftsversammlung doppeltes Stimmrecht. Und mindestens 70 Prozent des Gewinnes gehen an die Mitarbeiter, die verliehen werden.
Ja super, mekst Du eigentlich nicht was Du da schreibst.
Wenn ich so etwas lese bekomme ich die Kretze auf der Netzhaut.
 

Rounddancer

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Ach bitte, dann rechnet man es so, dass es keinen Gewinn gibt.

Die Tricks sind bekannt und werden auch von vielen Firmen praktiziert.
bitte nicht in andere Quotes schreiben, dann das ist dann nicht zitierbar.

Aber nicht von unserer Genossenschaft. Denn da liegen alle Daten, Zahlen auf dem Tisch,- les Dir doch mal unsere Satzung durch und die ganzen anderen Infos auf unserer Webseite. Da steht alles drin, auch, daß jeder mit 50 Euro Genosse werden kann,-
daß für die, die z.B. aus Solidarität Genosse sind, "One men, one vote" gilt, egal, wieviel Anteile der einzelne oder die Firma hat. So ist da z.B. die IG Metall dabei (Anzahl der Anteile mir unbekannt), ich (2), oder auch die "Neue Arbeit" (m.W. 20 Anteile) für uns klar: Jeder von uns hat nur eie Stimme in der Generalversammlung.

Aber die, die für die Genossenschaft arbeiten, egal, ob im Vorstand, im Aufsichtsrat, oder als Verleihmitarbeiter, haben pro Kopf zwei Stimmen in der Generalversammlung.

Wenn was rauskommt, geht das zu mind. 70 % an die, die in/für die Genossenschaft arbeiten,- und damit das auch geschieht, da paßt unser Aufsichtsrat drauf auf.
 

Rounddancer

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Ja super, mekst Du eigentlich nicht was Du da schreibst.
Wenn ich so etwas lese bekomme ich die Kretze auf der Netzhaut.

Dann solltest Du zum Allergologen gehen.

1. Frag Martin, der kennt mich seit Jahren persönlich und weiß, daß alles wahr ist, was ich sage.

2. Lies auf unserer (=der Genossenschaftlichen Zeitarbeitsfirma) nach, da sind alle Infos und unsere Satzung drin.
 

hartz5

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1. Frag Martin, der kennt mich seit Jahren persönlich und weiß, daß alles wahr ist, was ich sage.
Das macht die Werbung für Deine steuergeldverschwendende Firma, die von der Erwerbslosenindustrie profitiert nicht besser..................
 

Rounddancer

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Das macht die Werbung für Deine steuergeldverschwendende Firma, die von der Erwerbslosenindustrie profitiert nicht besser..................
Hä? Die Genossenschaft verschwendet kein Steuergeld.
Und ich als Personalvermittler auch nicht,- denn erstens krieg ich ja in der Regel den Auftrag vom Arbeitgeber,- und der kriegt dann auch meine Rechnung,-
und selbst wenn ich mal ausnahmsweise einen Erwerbslosen mit Vermittlungsgutschein aufnehme,- und den auch vermitteln kann, dann spart der Staat dadurch, daß dieser Mensch dann wieder Arbeit hat, glücklich strahlend Steuern bezahlt, und keine Staatsknete mehr braucht, weit mehr, als er uns (meiner Kollegin und mir) mit den 2000 Euro auszahlt. Zumal ja der Staat davon auch noch die Mwst. zurückbekommt.
 

Keshy

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Rounddancer: Wie viel zahlt denn deine Super-ZAF? :biggrin:
Wir wenden den Tarifvertrag zwischen IGZ und der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit an, werden aber bei besseren Abschlüssen mit entleihenden Betrieben den Nutzern der Genossenschaft Zulagen in Richtung „equal pay“ zahlen.

Steht so auf der Seite....also ich sag mal nix zu :x
 

Jürgen3

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Wie viele "bessere Abschlüsse" gibt es denn schon?
 
E

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Hä? Die Genossenschaft verschwendet kein Steuergeld.

Irgendwo ist der Ankerhaken.

Und ich als Personalvermittler auch nicht,- denn erstens krieg ich ja in der Regel den Auftrag vom Arbeitgeber,- und der kriegt dann auch meine Rechnung,-

Vermittelst du in deine Lieblings ZAF?

und selbst wenn ich mal ausnahmsweise einen Erwerbslosen mit Vermittlungsgutschein aufnehme,- und den auch vermitteln kann, dann spart der Staat dadurch, daß dieser Mensch dann wieder Arbeit hat, glücklich strahlend Steuern bezahlt, und keine Staatsknete mehr braucht, weit mehr, als er uns (meiner Kollegin und mir) mit den 2000 Euro auszahlt. Zumal ja der Staat davon auch noch die Mwst. zurückbekommt.
Soviel zur Theorie.

Praxis: Du vermittels Elos in ZAF oder andere Billigbetriebe, kriegst Provision vom VGS und die Leute dürfen dann übers JC aufstocken, weil sie nicht genug verdienen.

Frag doch an, dort,- und lies auch die ganzen Infos der Webseite.

Wie gesagt, an der Genossenschaft verdienen nur die, die darin arbeiten.
Na welche isses denn? Link ist ja gelöscht worden. Außerdem kann da viel stehen. Bei anderen ZAFs steht auch, sie zahlen gut etc und hinterher besch*eißen sie die Leute, wo sie nur können.

Wir wenden den Tarifvertrag zwischen IGZ und der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit an, werden aber bei besseren Abschlüssen mit entleihenden Betrieben den Nutzern der Genossenschaft Zulagen in Richtung „equal pay“ zahlen.

Also auch nur den Mindestverdienst (oder sogar drunter).
Wie viele "bessere Abschlüsse" gibt es denn schon?
Kann ich dir sagen: NULL
 

Rounddancer

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Praxis: Du vermittels Elos in ZAF oder andere Billigbetriebe, kriegst Provision vom VGS und die Leute dürfen dann übers JC aufstocken, weil sie nicht genug verdienen.



Du möchtest bloß Deine Vorurteile bestätigt haben.
Ist aber nicht.

Wir (meine Kollegin und ich als HB-direkt) arbeiten ja erst relativ kurz in der Zweierkonstellation,- unser letzter Vermittlungserfolg war eine Personalsachbearbeiterin, vermittelt im Auftrag des Arbeitgebers, einer deutschen Niederlassung eines weltweiten Betriebes. Sie ist nun da total glücklich, muß nur noch neun Kilometer zur Arbeit fahren, statt zuvor rund hundert. Und verdient nun das, was sie in ihrer Bewerbung wünschte, 2600 Euro brutto. Vollzeit, Direktanstellung beim Arbeitgeber, unbefristet.

Ok, ich habe im Moment einen Vermittlungsauftrag von einem Freund,- aber das ist trotz seiner Behinderung (sucht einen Bürojob, er kann nur kurze Strecken gehen und immer muß ein WC in der Nähe sein, aber er ist mobil, und einsatzfähig in Pfullendorf plus 50km) ein so agiler, einsatzfreudiger Mann,- daß ich ihn auch gratis vermitteln würde,- ich möchte nur, daß er das endlich bekommt, was er seit vielen Jahren wünscht: Eine regulär bezahlte Vollzeitstelle.

Und wenn auf den nun acht Wochen laufenden, von mir bezahlten Stellensuch-Eintrag für ihn Angebote hereinkommen, dann leite ich ihm die direkt zu,- da kann er dann selbst Kontakt aufnehmen. Natürlich suche ich auch so weiter für ihn. Ohne Beutel und Tasche.



Na welche isses denn? Link ist ja gelöscht worden.


Kannst den Link gerne als PM haben,- wie gesagt, ich bin aktuell bloß Gründungsgenosse, und konnte wegen einer Terminüberschneidung nicht zur letzten Generalversammlung.

Außerdem kann da viel stehen. Bei anderen ZAFs steht auch, sie zahlen gut etc und hinterher besch*eißen sie die Leute, wo sie nur können.
-Lese und verstehe das Genossenschaftsprinzip. -
 

klausalrutz

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@Rounddancer:

Manchmal bzw. immer öfter, kann ich das, was Du so von Dir gibst, garnicht GLAUBEN! :icon_evil:

Kann es sein, das Du als sozialeingestellter "PAV" und Hartz IV Aufstocker irgendwie in einem Traumland lebst? :icon_kinn:

Beweise doch mir und vielleicht auch dem Forum endlich einmal das Gegenteil!

Als sozialeingestellter "PAV" müsstest Du doch, so wie Du Dich immer hier darstellst, diverse Möglichkeiten haben in Bezug auf Arbeitsbeschaffung Beziehungen ohne Ende haben. :icon_kinn:
Zeig es einfach mal! An dem Tag, wo Du von hier Jemanden/in, wie Du so schön immer schreibst "in Lohn und Brot" bringst, würde ich sagen: RESPEKT, kein Sprücheklopfer!

Warten wir es ab.

p. s.

Sehr oft, sollte man die "Kirche" im Dorf lassen.

Beste Grüße aus Hildesheim/Niedersachsen, "dem schönsten Bundesland auf der Welt", (Ironie OFF)

Klaus.
 

Rounddancer

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Klaus, wie gesagt, alles, was ich sage, ist wahr.

Ich sage auch, daß es viel schwerer ist, jemand aus der Nichtbeschäftigung zu vermitteln, als jemanden, der in Arbeit ist und sich durch den Wechsel irgendwie verbessern kann.

Dies, weil leider Arbeitgeber oft Mitarbeiter bevorzugen, die Freitags im alten Betrieb den Arbeitsplatz verlassen,- und Montags dann im neuen Betrieb anfangen. Ich kann zwar versuchen, daß auch gute, passende Erwerbslose bis ins Vorstellungsgespräch eingeladen werden,- aber dann ist es halt doch die Entscheidung unseres Kunden.

Und "von hier": Ich hab schon etliche Protagonisten von hier mit konkreten Angeboten angesprochen,- aber bisher immer bekam ich zu hören: "Ich hab ja längst einen Job,- aber bitte sag es nicht weiter!" Oder so.

Oder gestern, pardon, vorgestern, da wollte ich für meine Tochter nach einem Kurs gucken, da traf ich einen "Von hier",- und hatte ihm zwei Tips von Firmen, die ordentliche Vollzeitstellen anbieten. Doch er sagte: "Ja, weißt, Heinz, ich würde ja gerne schaffen und ich kann ja auch sehr viel, aber ich bin 61, und ich habe die Senioren-Netzkarte der Straßenbahn, damit fahr ich fast jeden Tag im Netz des Verbunds rum, für knapp über 50 Euro im Monat,- ich fahr zum Essen so nach xy, und so weiter. Ich hab mich arrangiert, ..."
 

RuhrSat

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Rounddancer, respekt! :icon_daumen:
Du hast so viel Kraft und Wille, um sich gegen andere Meinungen durchzusetzen, und dabei versuchst noch an vielen Stellen zu helfen.

Aber, ich stimme dem Klaus zu, du kommst nicht von dieser Welt. Zumindest nicht von der hier meist geredet wird.
Bitte, mach Fenster auf und schau nach Draussen, vielleicht siehst du dann auch unsere Welt.

Zu deiner Genossenschaft bzw ZAF.
Wenn ich mir Befristete Verträge annehemen würde, dann bin ich auch so was wie ZAF. Oder?
Ist doch auch eine Art von Zeitarbeit.
Vorallem habs noch nicht eine ZAF gesehen, wo Mitgliedschaftsgebühren verlangt werden.
Vondaher ist deine Genossenschaft für mich wie ein Funclub. :cool:
 

Rounddancer

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Nicht ganz.


  • Ein Verein, wie beispielsweise myself e.V, verlangt einen Mitgliedsbeitrag, das sind bei myself e.V. 24 € (Alg-II-Empfänger 12 €) halbjährlich. Und wenn das halbe Jahr vorbei ist, muß man wieder diesen Betrag entrichten. Kündigt man, kriegt man davon nichts zurück.
  • Bei der Genossenschaft, hier z.B. die genossenschaftliche Zeitarbeitsinitiative Arbeitzuerst e.G., zahlt man am Anfang mindestens einen Genossenschaftsanteil ein, das sind in dem Fall von Arbeitzuerst e.G. als Privatmensch 50 €. Damit arbeitet die Genossenschaft. Und zum Ende des Geschäftsjahres wird dann gerechnet, was übrig ist. Wird ermittelt, wieviel der einzelne Anteil wert ist. Wurde Gewinn gemacht, dann ist der Anteil mehr wert. Wurde Verlust gemacht, ist er weniger wert. Man kann zum Ende jeden Geschäftsjahres aus der Genossenschaft ausscheiden, bekommt dann den zum Stichtag aktuellen Wert des Anteils mal der Zahl der eigenen Anteile ausbezahlt. In der Zwischenzeit hat der Aufsichtsrat auf den Vorstand und den Wert der Genossenschaftsanteile aktiv aufgepaßt, und, als z.B. bei Arbeitzuerst e.G. der Wert des Anteils auf nur noch 1/3 sank, dann hat er, wie in der Satzung vorgesehen, Notmaßnahmen ergriffen, den Vorstand abgesetzt und eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Die hat dann die Situation gesichtet, entschieden, und einen neuen Vorstand eingesetzt. Natürlich kann man weitere Anteile zeichnen, muß das aber nicht. Ok, bei anderen Genossenschaften kann es z.B. eine Nachschußpflicht geben, m.W. nicht bei Arbeitzuerst e.G. Bei uns war der Gedanke, daß jeder, auch der zu entleihende Mitarbeiter Genosse werden, und so bei Arbeitzuerst e.G. mitbestimmen können sollte.
 
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Hab ich das richtig verstanden, dass jemand, der für diese ZAF arbeiten will, erst mal was bezahlen muss? (Genossenschaftsanteil)
 
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Fehlt eigentlich nur noch, dass hierfür auch noch Zwangs VVs rausgehen.

Kann der Elo ja von seinem "Ersparten" nehmen, um den Anteil zu bezahlen, bevor er da anfangen "darf", für 7 Euro Mindestlohn zu arbeiten. :biggrin:
 

hartz5

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Nee, das siehst Du falsch....das ist paradisisch da...mit gekauftem Arbeitsplatz und gekauftem, pardon erarbeitetem, doppelten Stimmrecht....
 

Rounddancer

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Hab ich das richtig verstanden, dass jemand, der für diese ZAF arbeiten will, erst mal was bezahlen muss? (Genossenschaftsanteil)

Nein. Jeder kann Genosse werden, einen oder mehere Genossenschaftsanteile zeichnen,- aber keiner muß. Nur: Genosse zu sein, heißt halt auch bei dem mitbestimmen können, was die Genossenschaft tut.
 
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Sorry Heinz, aber das glaubste doch wohl selber nicht.

Selbst wenn die Stimmen zählen würden, hätten alle Elo Angestellten weniger Stimmrecht als die Chefs und erreichen (z.B. Equal Pay) könnten sie Null.
 

Rounddancer

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Sorry Heinz, aber das glaubste doch wohl selber nicht.

Lies doch nach, alle Infos sind offen auf der Webseite der Genossenschaft.

Selbst wenn die Stimmen zählen würden, hätten alle Elo Angestellten weniger Stimmrecht als die Chefs und erreichen (z.B. Equal Pay) könnten sie Null.
Falsch. In der Generalversammlung hat jedes Vorstandsmitglied, weil für die Genossenschaft arbeitend, genauso zwei Stimmen, wie der Verleih-Mitarbeiter der Genossenschaft, der einen Genossenschaftsanteil gezeichnet hat.

Nur ein Beispiel:
Vorletzte Generalversammlung (bei der letzten war ich ja nicht da). Am Eingang, Anwesenheitslisteneintrag, Ausgabe der Stimmkarten.

Alle anwesenden Mitarbeiter der Genossenschaft, die mind. einen Genossenschaftsanteil haben, ob Vorstands-, bzw. Aufsichtsratsmitglied oder zu entleihender Angestellter, bekamen je zwei Stimmkarten,

die anderen Genossen, wie z.B. der GF von Neue Arbeit (20 Anteile) oder eben auch ich (2 Anteile), bekamen je eine Stimmkarte.
 
E

ExitUser

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Nützt den ZAF Sklaven wenig, wenn sie nicht darüber abstimmen können, ob sie endlich Lohn gezahlt bekommen, von dem sie auch ein Leben ohne JC leben können.

Ist aber natürlich ganz wichtig, dass die Genossen abstimmen können, wer jetzt gerade die tollen Arbeitsverträge mit Mindestlohn an sie ausgibt oder in welcher Farbe das neue Büro gestrichen werden soll.

Und da du ja immer noch nicht rausrückst, was die Klitsche bezahlt, glaube ich dir kein Wort, dass das eine ganz tolle Klitsche sein soll.
 

Rounddancer

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Und da du ja immer noch nicht rausrückst, was die Klitsche bezahlt, glaube ich dir kein Wort, dass das eine ganz tolle Klitsche sein soll.

Das steht doch alles auf der Webseite der Genossenschaft.

Und es gibt eine Kontaktseite, wo man und auch frau fragen kann.
 
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Das steht doch alles auf der Webseite der Genossenschaft.

Und es gibt eine Kontaktseite, wo man und auch frau fragen kann.
Dann benenn die doch einfach mal. Oder sag, wie viel man dort verdienen kann. (Da du ja keine Infos rausrückst: Mindestlohn von 7 Euro und ein paar Cent.)
 

Rounddancer

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Dann benenn die doch einfach mal. Oder sag, wie viel man dort verdienen kann. (Da du ja keine Infos rausrückst: Mindestlohn von 7 Euro und ein paar Cent.)
Ich weiß das nicht, aber Vorgabe war: Mindesteinstufung als Facharbeiter.

Ich habs schonmal erwähnt, der weltweite Konzern, der mit unserer Genossenschaft exklusiv arbeiten möchte, ist generell als arbeitnehmerfreundlicher als andere bekannt und geschätzt.

Der Kontakt zwischen Firmenleitung (bzw. Zentraleinkauf) und unserer Genossenschaft kam auf Initiative des Betriebsrats (!) dort zustande, weil die Firma bewußt eine ZAF sucht, _Mitarbeiter fair behandelt.
Zudem geht es bei den so angekündigten Aufträgen ganz bewußt um das klassische Gebiet der Zeitarbeit, nämlich die Abdeckung von Auftragsspitzen, Ferien-, Urlaubs-, Krankheits- und Mutterschaftszeiten, etc. Und darum, daß gute Leute, die das wollen, fest beim Konzern eingestellt werden sollen. Nicht darum, reguläre Arbeitsplätze durch lohngedrückte Leiharbeiter zu ersetzen, etc.

Aber ich sage dazu nichts mehr, weil heute ist der 10. des Monats und meine Umsatzsteuervoranmeldung muß heute noch raus, dazu hätte ich schon vor zwei Tagen als Hausaufgabe einen 4-Minuten-Text machen und dem BVNM e.V. einreichen sollen (aber mein Hauptrechner war kaputt), dazu habe ich nun eine zusätzliche Aufgabe, in die ich mich erst einarbeiten muß.
Und heute Abend um 20:00 Uhr ist Team-Treff für mein Yoowel-Team und mich.
 

Piedro

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ich finde die idee gut.

kritische betrachtung finde ich auch gut, aber die beurteilung aufgrund vorgegebener verurteilung ist eigentlich uninteressant. irgendwo in dem bereich fängt das an, was man so gern "hetze" nennt. :biggrin:

die leute, die sich das ausgedacht und umgesetzt haben, waren wohl eher nicht darauf aus von der arbeit anderer zu profitieren. trotzdem setzt sich rounddancer hier angriffen und häme aus, weil diese initiative nicht anders funktioniert.

gut, keiner weiss wie viele leute dabei sind, wie viele davon besser gestellt sind als anderswo im gleichen segment... aber der grundgedanke ist doch wohl, dass dem so ist. das lässt sich nicht so einfach negieren, weil das firmenkonzept auf zeitarbeit beruht.

ich würde mir das gern mal genauer anschauen. ich lass mich auch gern vermitteln.

bewerbungsbemühung august 2012 zum x.ten:

sehr geehrter herr rounddancer,

ich freue mich ihnen mein bewerbungsprofil nebst tätigkeits- und gehaltsvorstellungen vertraulich zukommen zu lassen zu dürfen, so ich darf.

:biggrin:

nicht, dass du hier noch einen drüber kriegst wegen unternehmenswerbung oder so, aber das einverständnis der redaktion vorausgesetzt könntet ihr mir gern was in dieser gegend hier verschaffen. den genossenschaftsbeitrag drücken wir dann in das vermittlungsbudget. :biggrin:

räusper.

schick mir mal schnell das link, ehe du hier gesperrt wirst. :icon_party:
 
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Rounddancer ist schon ein guter Mensch.
Er glaubt an das was er schreibt, das merkt man, finde ich.

Vielleicht hat er mit zu vielen alten Fachleuten zu tun, als das er die Probleme der jüngeren Facharbeiter und Hilfsarbeiter sehen könnte.

Ganz toll finde ich den Umgang mit nicht immer freundlichen Kommentaren.

Aber ein Kontakt mit jüngeren Facharbeiter und Hilfsarbeiter würde Dir gut tun.
 

DarkSoul

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Bei mir gibts ne gute Nachricht :) bei dem PAV wo ich letzte Woche war, hab ich ab Morgen für 2 Wochen nen Praktikum, weil ich noch nie als Empfangsdame gearbeitet habe (nur als Sekretärin). Der will mich dann ab dem 1.9. fest einstellen *freu*

Er meinte, ich solle morgen den Vermittlungsgutschein mitbringen. Wärs nicht besser, wenn ich erstmal nur ne Kopie mitbringe und ihm das Original gebe, wenn ichn Arbeitsvertrag unterzeichnet habe?
 

Rounddancer

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Bei mir gibts ne gute Nachricht :) bei dem PAV wo ich letzte Woche war, hab ich ab Morgen für 2 Wochen nen Praktikum, weil ich noch nie als Empfangsdame gearbeitet habe (nur als Sekretärin).
Huch, Praktikum am Einflugloch des PAV kann ja noch ok gehen,-
wenn Deine Amtsperson das genehmigt hat und Du das auch möchtest.

Der will mich dann ab dem 1.9. fest einstellen *freu*
Dazu sage ich: Gitte Haenning - Freu' dich bloß nicht zu früh 1980 - YouTube

Das hört sich ja eigentlich gut an. Und ich wünsche es Dir.

Aber:

Er meinte, ich solle morgen den Vermittlungsgutschein mitbringen.
Ehrlich, da schellen selbst bei mir (!) die Alarmglocken
Warum? Schatz i trau dir net - YouTube

Weil wenn der PAV Dich selbst einstellt, also nicht an jemanden andres vermittelt und Du dann woanders arbeitest, aber nicht im "Einflugloch" des Vermittlers,- dann kann er dafür gar keinen Vermittlungsgutschein einlösen. Denn es heißt ja "Vermittlungsgutschein", aber man kann niemand an sich selbst vermitteln,- und dafür den Gutschein einlösen. Sowas geht bei Zeitungsabos, etc., aber nicht bei erwerbslosen Mitarbeitern mit Vermittlungsgutschein.
Greift der Gutste aber zu irgendeiner Hilfskonstruktion, indem er Dich einem Vermittlungsauftrag zwischen Dir und seiner zahnlosen, 105jährigen Schwiegermutter, oder deren einäugigem Schäferhund vermittelt,- dann scheint er mir ein Exemplar der Serie Schwarzer Schafe zu sein, wegen deren wir seriös arbeitenden PV und PV unverdient so böser, pauschaler Kritik ausgesetzt sehen.

Wobei, das sei eingeräumt, ich die aktuellen Vorgaben zur neuen Vermittlungs- und Coaching-Gutschein-Konstruktion noch nicht kenne.


Wärs nicht besser, wenn ich erstmal nur ne Kopie mitbringe und ihm das Original gebe, wenn ichn Arbeitsvertrag unterzeichnet habe?
So war es beim bisherigen Vermittlungsgutschein, und da stand es auch explizit drauf, daß wir dem Vermittler eine Kopie und erst bei Vertragsunterzeichnung das Original abzugeben.

Aber wie das mit der neuen Vermittlungs- und Coaching-Konstruktion geht, weiß ich nicht.
Vielleicht will er ja Dein Praktikum an seinem "Einflugloch" als Fördermaßnahme auf den Gutscheinabrechnen?

Vielleicht steht dazu ja was auf dem Gutschein?
 

Nustel

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Rounddancer wie wärs mit Doro Pesch Alles wird gut??

Passt doch zur desolaten Situation unserer BRD.
 
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Bei mir gibts ne gute Nachricht :) bei dem PAV wo ich letzte Woche war, hab ich ab Morgen für 2 Wochen nen Praktikum, weil ich noch nie als Empfangsdame gearbeitet habe (nur als Sekretärin). Der will mich dann ab dem 1.9. fest einstellen *freu*

Oh, der PAV braucht ne kostenlose Aushilfskraft. Na dann viel Spaß. Eingestellt wirste trotzdem nicht.

Er meinte, ich solle morgen den Vermittlungsgutschein mitbringen. Wärs nicht besser, wenn ich erstmal nur ne Kopie mitbringe und ihm das Original gebe, wenn ichn Arbeitsvertrag unterzeichnet habe?
Ja nüscht mitbringen. Du hast keinen Vertrag. Und die 2 Wochen Praktikum würde ich absagen. Wenn er dich einstellen will, soll er dir nen Vertrag geben und dich bezahlen. Wofür gibts die bezahlte Probezeit?
 

Keshy

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Ist Sekräterin nicht höher gestellt als eine Empfangsdame (von der Qualifikation her)? Oo

Wozu dann bitte schön ein Praktikum?
 

Frank71

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Hallo DarkSoul,

ich würde an deiner stelle nicht zuviel Energie in das Praktikum investieren,denn solange du noch nichts Schriftliches in der Hand hast,das du zum 1.9 auch wirklich eingestellt wirst,kann noch viel passieren bis dahin,der Private Arbeitsvermittler denkt dabei über-
wiegend nur an die Kohle die er dabei verdienen kann.
 

Nustel

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Ist Sekräterin nicht höher gestellt als eine Empfangsdame (von der Qualifikation her)? Oo

Wozu dann bitte schön ein Praktikum?
Eine Empfangsdame empfängt den Besucher des Chefs
Eine Sekretärin reitet, oh pardon, kennt den Chef sehr persönlich....
 
E

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Wäh!

Als wenn eine Empfangsdame nur dazu da ist, den Besuch zu empfangen und anzumelden.

Nee, nee. Sie nimmt auch die Telefonate entgegen, macht Termine etc.

Eigentlich ist eine Empfangsdame so ein Mix aus Empfang und Sekretärin.
 

Keshy

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Wäh!

Als wenn eine Empfangsdame nur dazu da ist, den Besuch zu empfangen und anzumelden.

Nee, nee. Sie nimmt auch die Telefonate entgegen, macht Termine etc.

Eigentlich ist eine Empfangsdame so ein Mix aus Empfang und Sekretärin.

Aber nicht so Unterschiedlich, dass man dafür ein PRAKTIKUM braucht.Sie hat ja schon als Sekräterin gearbeitet. Vorallem bei einem PAV werden dass keine super komplizierten Aufgaben sein.

Für mich hört sich dass an wie nach 2 Wochen kostenlosen Arbeitskraft an und danach gibt es ein Bye-Bye und die Nächste bitte....
 
E

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Aber nicht so Unterschiedlich, dass man dafür ein PRAKTIKUM braucht.Sie hat ja schon als Sekräterin gearbeitet. Vorallem bei einem PAV werden dass keine super komplizierten Aufgaben sein.

Für mich hört sich dass an wie nach 2 Wochen kostenlosen Arbeitskraft an und danach gibt es ein Bye-Bye und die Nächste bitte....
Ja, eben. Das hab ich oben auch schon geschrieben.

Genau SO wirds sein.
 

DarkSoul

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Hab mir den Schrieb nochmal angesehen. Also es steht kein Ausschlusskriterium drin, das er mich nicht an seine Firma vermitteln darf! Steht halt drin, das die Stelle net von vornherein nur für 3 Monate begrenzt sein darf. Und meine ARGE-Frau meinte zu mir, das wäre dann der Fall, wenn er mich nach 6 Wochen+1 Tag oder 3 Monate zb. rausschmeißen würde. Dann würde er kein Geld bekommen. Er muss (!) mich also 6 Monate einstellen um das Geld zu bekommen... und DANN habe ich dank meiner Schwerbehinderung (davon weiß er noch nix ;) ) Kündigungsschutz. Hieße also, wenn ich 1 Tag vor Ende der 6 Monate mit dem SBA antanze, fiele die Kündigungsfrist auf den Kündigungsschutz ;) hoffe mal, ihr blickt bei meinem Textwirrwarr noch durch *lach* zumindest hats meine ARGE-Frau mir auch so bestätigt :)
 

Keshy

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Hab mir den Schrieb nochmal angesehen. Also es steht kein Ausschlusskriterium drin, das er mich nicht an seine Firma vermitteln darf! Steht halt drin, das die Stelle net von vornherein nur für 3 Monate begrenzt sein darf. Und meine ARGE-Frau meinte zu mir, das wäre dann der Fall, wenn er mich nach 6 Wochen+1 Tag oder 3 Monate zb. rausschmeißen würde. Dann würde er kein Geld bekommen. Er muss (!) mich also 6 Monate einstellen um das Geld zu bekommen... und DANN habe ich dank meiner Schwerbehinderung (davon weiß er noch nix ;) ) Kündigungsschutz. Hieße also, wenn ich 1 Tag vor Ende der 6 Monate mit dem SBA antanze, fiele die Kündigungsfrist auf den Kündigungsschutz ;) hoffe mal, ihr blickt bei meinem Textwirrwarr noch durch *lach* zumindest hats meine ARGE-Frau mir auch so bestätigt :)

Muss du nicht von der Schwerbehinderung deinen AG vor dem Vertragsabschluß in kenntnissetzen sonst darf er dir dann aufgrund Vortäuschung fristlos kündigen?

Btw. Wir glauben hier eher, dass nach den 2 wöchigen Praktikum überhaupt kein Arbeitsvertrag zustande kommen wird...aber manche Menschen müssen des besseren gelehrt werden ;)
 

RuhrSat

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DarkSoul, das Verheimlichen von der Schwerbehinderung ist ein Spielchen mit dem Feuer.
Die Sache ist ziemlich stinkig.
Kurz vor Praktikumsablauf stellt er diversen Fragen, und die mit der Behinderung wird bestimmt eine davon sein.
 

Rounddancer

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und DANN habe ich dank meiner Schwerbehinderung (davon weiß er noch nix ;) ) Kündigungsschutz. Hieße also, wenn ich 1 Tag vor Ende der 6 Monate mit dem SBA antanze, fiele die Kündigungsfrist auf den Kündigungsschutz ;)

Huch, normal ist es doch m.W. so, daß wir uns auf unsere Schwerbehinderteneigenschaft nur dann berufen können, wenn dem Arbeitgeber dies zu Beschäftigungsbeginn bekannt war.

Übrigens: Ein weiteres Problem könnte Dir u.U. schon die betriebsbedingte Kündigung bringen:

Die Zahl der PAV, nicht zwingend der PV, wird sich am dem Beginn des nächsten Jahres deutlich verringern. Wenn dann PAV nur dann noch Vermittlungsgutscheine Abrechnen können, wenn sie, die privaten Arbeitsvermittler, selbst zertifiziert sind.
Diese Zertifizierung kostet 3000-8000 Euro, und muß alle drei Jahre erneuert werden.

Wenn dann Dein Dich beschäftigender PAV nicht zertifiziert ist und er keine oder nicht genügend erfolgreiche Vermittlungen im Arbeitgeberauftrag macht,- dann wird er erst Dich entlassen, und dann selbst Alg-II-Antrag stellen.

Ach ja: Schwerbehinderteneigenschaft nutzt in der Praxis nicht mehr viel als Kündigungsbremse,- erst recht nicht im Kleinbetrieb.
Generll gilt da: Wer ein Arbeitgeber einen von uns loswerden will, dann genüft ein Telefonat mit der zuständigen Stelle,- und man hat das ok dazu.
 
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Muss du nicht von der Schwerbehinderung deinen AG vor dem Vertragsabschluß in kenntnissetzen sonst darf er dir dann aufgrund Vortäuschung fristlos kündigen?

Richtig

Btw. Wir glauben hier eher, dass nach den 2 wöchigen Praktikum überhaupt kein Arbeitsvertrag zustande kommen wird...aber manche Menschen müssen des besseren gelehrt werden ;)
Genau, er braucht für 2 Wochen ne kostenlose Kraft.

Aber mal abgesehen davon, kann ein PAV auch die Kohle einstreichen, wenn er für sich selbst einstellt?
 

Rounddancer

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Genau, er braucht für 2 Wochen ne kostenlose Kraft.


das fürchte ich auch.

Aber mal abgesehen davon, kann ein PAV auch die Kohle einstreichen, wenn er für sich selbst einstellt?
[/QUOTE]

Bisher war das nicht möglich,- ich kenne derzeit die Rechtsgrundlage der neuen Version noch nicht.
 

DarkSoul

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bzgl. des SBA hab ich aber von meiner Anwältin ne andere Info bekommen. Aber wir werden das mal abwarten. ich freu mich erstmal über das Praktikum und hoffe weiterhin, das des gut wird auch im Nachhinein ;)

meine ARGE-Frau hat sich übrigens dazu nicht negativ geäußert, das man das nicht selber einstreichen darf. Also der PAV jetzt, wenn er mich an sich vermittelt! Hab auch im netz nichts dazu gefunden.
 
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Muss du nicht von der Schwerbehinderung deinen AG vor dem Vertragsabschluß in kenntnissetzen
... nur, wenn der AG danach fragt oder wenn die Krankheiten sich negativ auf die Arbeit auswirken werden - z.B. Mensch mit aktiver Epilepsie auf einen Job als Dachdecker oder Gerüstbauer bewirbt (oder bewerben soll).
 
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bzgl. des SBA hab ich aber von meiner Anwältin ne andere Info bekommen. Aber wir werden das mal abwarten. ich freu mich erstmal über das Praktikum und hoffe weiterhin, das des gut wird auch im Nachhinein ;)

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meine ARGE-Frau hat sich übrigens dazu nicht negativ geäußert, das man das nicht selber einstreichen darf. Also der PAV jetzt, wenn er mich an sich vermittelt! Hab auch im netz nichts dazu gefunden.
Na logisch äußert sich die Alte nicht.

Haste sie wenigstens gefragt, ob du kostenlos arbeiten darfst?

Sonst wird dir Alg II gestrichen.

Haste es dir schriftlich geben lassen?


Meine Güte, man macht sich hier nen Kopp, warnt die TE vor Unseriösität, dass der PAV nur ne kostenlose Aushilfe braucht und dann zieht die doch den Schwanz ein und freut sich über kostenloses Vollzeitarbeiten. :icon_kotz:
 
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