Privater Arbeitsvermittler vermittelt an Zeitarbeitsfirma... (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

DarkSoul

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Hallo,
irgendwie fühl ich mich verschaukelt. Ich hab mich bei diversen PAV beworben, weil ich NICHT in ner ZAF arbeiten will! Und wo hatte ich heute nen Vorstellungsgespräch? Inner ZAF! Vermittelt über nen PAV! Dürfen die das eigentlich oder muss das explizit sagen, das ich NICHT in eine ZAF will? Der Typ von der ZAF meinte dann, ne ungelernte Kraft wie mich, würd man ohnehin nicht fest vermitteln können außer inne ZAF oO ich fühl mich echt verschaukelt...

Wie seht ihr das?
 
E

ExitUser

Gast
Und die Moral von der Geschicht, bewirb dich bei einem PAV nicht.

Was machste das auch?

Traue keinem PAV. Die haben doch auch nichts anderes als Leihklitschen. Nur dass dann halt zweimal abgezockt wird.
 

Lilastern

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Waren das VV vom Jobcenter?

Hast du dich deshalb bei PAV beworben?
 

DarkSoul

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Jep, in meiner EGV steht drin, ich muss mich bei ZAF, PAV, auf 400€-Jobs, auf TZ und auf VZ-Jobs bewerben. Insgesamt mindestens 8 Bewerbungen im Monat nachweislich machen.
 

TimoNRW

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Nix neues

Die schieben sich die Bälle zu. Hatte ich auch schonmal.
Nix unterschreiben, bei der ZAF kannst du dich selber vorstellen. Dafür brauchst du kein PAV
 

RuhrSat

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Ich bin auch schon einige PAV's durchgelaufen. Mich (Fachkraft) konnten die auch nur in die ZAF's vermitteln. Also, kein Wunder. :cool:
Mal hab's mitgemacht, werde nicht mehr wieder machen.
Vorsicht, die vermitteln gerne in die betriebsinterne ZAF's und erzählen dabei, dass es eine richtige Firma wäre.
 

DarkSoul

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Ich bin echt geschockt! Wenn die ZAF nu ne Arbeit für mich hätte (7,89€ Brutto... das isn Hohn...), kann ich die dann immernoch ablehnen? Ich will net wieder zu ner ZAF... bin 2 mal in Folge mit denen auf die Nase gefallen -.- ich will endlich ne feste Anstellung inner gescheiten Firma... bin schon seit Monaten die Anzeigen am abgrasen, ernte aber entweder nur Absagen oder man meldet sich gar net erst zurück -.-
 
R

Rounddancer

Gast
muss das explizit sagen, das ich NICHT in eine ZAF will?
Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Darum: Bitte sage/schreibe explizit, daß Du nicht in eine ZAF möchtest. Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.

Schon aus den eigenen wirtschaftlichen Interessen heraus:
Ist der Arbeitssuchende unser Auftraggeber, kommt er also mit Vermittlungsgutschein, dann vermitteln wir gerner in reguläre Jobs, weil leider viele ZAF (entgegen dem Willen des Gesetzgebers, aber der hat den Mißbrauch ja leider nicht explizit blockiert, bzw. gar billigend inkaufgenommen) Leute nur für einen Auftrag einstellen und dann, wenn nicht sofort ein neuer Einsatz da ist, feuern. Ein Vermittlungsauftrag ist selbst dann selten kostendeckend, wenn die vollen 2000 Euro des Vermittlungsgutscheins voll ausgezahlt werden können,- selbst die Umsatzsteuer muß man ja da noch von abführen. Arbeitsverhältnisse bei ZAF bleiben halt leider ganz selten über sechs Monate hinaus bestehen, ja, viele halten nicht mal die Mindestzeit von drei Monate,- um wenigstens den halben Wert berechnet zu können. Vermitteln wir aber an ein reguläres Unternehmen, dann sind die Chancen, schon die bis zu sechs Monate Probezeit zu überstehen recht gut,- und wir können den VG dann voll einlösen.
ZAF selbst geben nur äußerst selten Personalvermittlungsaufträge an meine Kollegen oder mich,- die sind dazu zu knickig, bzw. haben ja selbst einen ganzen Stab von Mitarbeitern, die selbst rekrutieren.
Und wenn ZAF mal einem PV einen Auftrag geben, dann wollen sie selbst nichts bezahlen. Oder fast nichts.
Bekommen wir aber den Auftrag von einem regulären Unternehmen, dann kostet das das Unternehmen oft eine generelle Grundgebühr von 500-700 Euro, erfolgsunabhängig, einfach um einen Teil der Insertionskosten, zu decken,- aber in jedem Fall bei Erfolg dann z.B. ein Brutto-Monatsgehalt des Vermittelten, plus Mwst., oder zehn Prozent eines Brutto-Jahresgehaltes, oder so.

Klar, daß wir da viel gerner an reguläre Firmen vermitteln, als an ZAF.
Doch, der Volksmund sagt: "Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn!", will sagen: Wenn kein Arbeitgeber eine reguläre Stelle ausschreibt ... - zaubern können wir nämlich leider auch nicht.

Das Problem ist halt in der Tat leider so, daß Ungelernte und auch Menschen, die schon lange aus dem Arbeitsprozeß draußen sind, am ehesten über eine ZAF überhaupt die Chance bekommen, wieder (oder generell) Erfahrungen sammeln zu können,-

und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.
 

Lilastern

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und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.[/QUOTE]

@Rounddancer dann nenne doch hier bitte Zeitfirmen beim Namen,die fair entlohnen.
 

RuhrSat

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Rounddancer, ich möchte auch gerne in den Himmel, wo du bist. :icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Jep, in meiner EGV steht drin, ich muss mich bei ZAF, PAV, auf 400€-Jobs, auf TZ und auf VZ-Jobs bewerben. Insgesamt mindestens 8 Bewerbungen im Monat nachweislich machen.
Dann mach 8 persönliche Bewerbungen. Kleine Läden abgrasen und nachweisen.

Und nächstes Mal unterschreibste so eine EGV nicht.

Und wenn die dich fragt, haste halt nix bei PAV und ZAF gefunden, was auf deine Fähigkeiten und Kenntnisse passt.

8 Bewerbungen sind echt viel. Wenn die alle schriftlich sein müssen, kriegste das wenigstens erstattet?
 
E

ExitUser

Gast
Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Darum: Bitte sage/schreibe explizit, daß Du nicht in eine ZAF möchtest. Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.
Also bitte, wenn ein privater Arbeitsvermittler es im Beratungsgespräch nicht fertig bringt, den Kunden danach zu fragen, in welcher Branche er arbeiten möchte und in welcher nicht, dann hat er sein Honorar sowieso nicht verdient. Das ist Dilettantismus.
 

Cloud83

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Weder meine Kollegen PAV, bzw. PV können Gedanken lesen.
Natürlich nicht. Einem Arbeitnehmer ist es auch der dringende Wunsch unbedingt in einer ZAF arbeiten zu wollen :icon_klatsch:

Auch meine Kollegen und ich vermitteln gaanz arg viel gerner in reguläre, gutbezahlte, möglichst unbefristete Arbeitsplätze.
Solange die Bezahlung danach und während stimmt :icon_psst:


Das Problem ist halt in der Tat leider so, daß Ungelernte und auch Menschen, die schon lange aus dem Arbeitsprozeß draußen sind, am ehesten über eine ZAF überhaupt die Chance bekommen, wieder (oder generell) Erfahrungen sammeln zu können,-
Erfahrungen in was? Einen Lohn zu bekommen der zum Leben nicht reicht? Behandelt zu werden schlimmer wie Dreck? Generell nur ausgenutzt zu werden? Erfahrungen sammeln wie man andere durch seine Arbeitskraft reicher macht, von dem Geld was einem selbst zusteht?

und hin und wieder gibt es ja auch ZAF, die sich fair verhalten.
Wenn du gesagt hättest EINE ZAF gibt es sicherlich irgendwo in Deutschland hätte ich vielleicht zugestimmte aber deine Worte "HIN UND WIEDER" bedeuten das es nach deiner Ansicht mehr als eine gibt und das ist Wunschdenken.

Alles in einem Rounddancer hört sich dein Geschriebenes wieder einmal nur nach dem hier an: :icon_laber:

Mfg
 

Jürgen3

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Der PAV sollte eigentlich selbst wissen, dass man für 7,xx Euro-Jobs keine Vermittlung benötigt. Da reicht es, bei der nächsten ZAF vorbei zu schauen und am nächsten Tag darf man dann für einen Hungerlohn in Schichtarbeit buckeln.

Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer gegeben ist.
 

TimoNRW

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Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer da ist.
Genau so ein Fall hatte ich. Und dieser PAV Mitarbeiter ist nebenbei noch Mitglied bei der NPD bis heute.
 

evelyn62

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Der PAV sollte eigentlich selbst wissen, dass man für 7,xx Euro-Jobs keine Vermittlung benötigt. Da reicht es, bei der nächsten ZAF vorbei zu schauen und am nächsten Tag darf man dann für einen Hungerlohn in Schichtarbeit buckeln.

Aber wer weiß schon, ob so manche ZAF nicht einfach einen Disponenten ausgegliedert hat, der dann offiziell als PAV auftritt. Der bekommt dann für jede "Vermittlung" (ein Anruf bei den alten Kollegen) 1000-2000 Euro. Auch kein schlechtes Geschäft, zumal der konstante Bedarf an Frischfleisch bei den ZAF immer gegeben ist.
Ebenst. Meist sitzen die PAV praktischerweise gleich mit den ZAF unter einem Dach.
Oder sie betreiben gleich Zeitarbeit, Vermittlung, Weiterbildung und Recruiting in einem. Wie die Dekra z. B.
 

MellBo78

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Hallo,
ich will auch mal kurz eine Erfahrung schildern:

Habe bei nem Termin im JobCenter nen VV bekommen, wo ich mich bei nem PAV "XY" in Hannover (!!! - ich wohne in Berlin) bewerben sollte. Dies habe ich dann per E-Mail gemacht und habe ne Antwort bekommen, in der mir die 2 Anhängsel der Mail erklärt wurden.
Zum einen war das ein Antrag den ich ans JobCenter schicken sollte, damit ich einen Vermittlungsgutschein erhalte den ich dort einschicken sollte. Wohlgemerkt, dass man nicht von einer Kopie des selbigen geschrieben hatte.
Zum Anderen war da ein Fragebogen für meine Personalien und Co. dabei. Im Kopf dieses Bogens war aber keine Rede mehr von PAV "XY", sondern ein völlig anderer Name.
Das hatte mich stutzig gemacht. Ich habe Google bemüht und erfuhr, dass es sich hierbei um einen Typen dreht, der wohl ursprünglich aus nem ehemaligen UDSSR-Land stammt und wohl liebend gerne in die ZAF seiner TOCHTER vermittelt!
Bei meiner Mini-Recherche erfuhr ich auch, dass dieser Typ in Hannover wohl auch ne große Nummer in dieser Sache sein soll. Ich habe auch was von einer 3. Firma gelesen, die auch unter seinen Fittichen ist.
Ich schickte daraufhin dem Amt das Formular zurück, welches bei VV's immer dran hängt und erklärte (sinngemäß), dass ich mich bei solchen windigen Gesellen nicht in einen Vertrag begeben möchte, das würden die ja auch nicht machen! Wenn es sein soll, sollten die mir nen Vermittlungsgutschein schicken oder mich sanktionieren. Habe nix mehr in der Sache gehört. Das ist jetzt etwa 2 Monate her!

Danke, dass Ihr mein Debüt hier so lange ertragen habt!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
ich will auch mal kurz eine Erfahrung schildern:

Habe bei nem Termin im JobCenter nen VV bekommen, wo ich mich bei nem PAV "XY" in Hannover (!!! - ich wohne in Berlin) bewerben sollte. Dies habe ich dann per E-Mail gemacht und habe ne Antwort bekommen, in der mir die 2 Anhängsel der Mail erklärt wurden.
Zum einen war das ein Antrag den ich ans JobCenter schicken sollte, damit ich einen Vermittlungsgutschein erhalte den ich dort einschicken sollte. Wohlgemerkt, dass man nicht von einer Kopie des selbigen geschrieben hatte.
Zum Anderen war da ein Fragebogen für meine Personalien und Co. dabei. Im Kopf dieses Bogens war aber keine Rede mehr von PAV "XY", sondern ein völlig anderer Name.
Das hatte mich stutzig gemacht. Ich habe Google bemüht und erfuhr, dass es sich hierbei um einen Typen dreht, der wohl ursprünglich aus nem ehemaligen UDSSR-Land stammt und wohl liebend gerne in die ZAF seiner TOCHTER vermittelt!
Bei meiner Mini-Recherche erfuhr ich auch, dass dieser Typ in Hannover wohl auch ne große Nummer in dieser Sache sein soll. Ich habe auch was von einer 3. Firma gelesen, die auch unter seinen Fittichen ist.
Ich schickte daraufhin dem Amt das Formular zurück, welches bei VV's immer dran hängt und erklärte (sinngemäß), dass ich mich bei solchen windigen Gesellen nicht in einen Vertrag begeben möchte, das würden die ja auch nicht machen! Wenn es sein soll, sollten die mir nen Vermittlungsgutschein schicken oder mich sanktionieren. Habe nix mehr in der Sache gehört. Das ist jetzt etwa 2 Monate her!
:icon_klatsch:

Ja, haste wenigstens alles gegoogelte gleich mit reingeschrieben?
 

RuhrSat

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Das ist keine ZAF, das ähnelt mehr dem Württembergische Fußballverband.
 
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