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Private können alles besser

libertad

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Die privaten können ja angeblich alles besser.
Personalagenturen und Arbeitsschutz und Sicherheit ?
Zugunglück in Mannheim: Lokführer*soll mehrere Haltesignale missachtet haben
Bei der Ursachensuche für das Zugunglück in Mannheim ist der Lokführer des rammenden Güterzugs ins Visier der Ermittler geraten. Der 60-Jährige soll trotz einer Zwangsbremsung und drei Haltesignalen weitergefahren sein
...
Nach Angaben der Deutschen Bahn ist der Lokführer kein Mitarbeiter des Unternehmens. Der niederländische Güterzug gehöre dem Unternehmen ERS Railways, die Lok kam von den Österreichischen Bundesbahnen. Den Ermittlern zufolge ist der Mann Triebfahrzeugführer einer Personalagentur. Er sollte in Mannheim abgelöst werden.

Mannheimer Zugunglück: Lokführer soll Signale missachtet haben - SPIEGEL ONLINE
 

USERIN

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Das kam bei der DB NIE vor ?
 

USERIN

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Sicherlich kam das vor. Gerade während der Bemühungen um Privatisierung, die DB schlank machen für die Börse, bei Personal und Sicherheit sparen!
Das kam auch zu DB "Altzeiten" vor. Ich kenne einen pensionierten Lokführer, der wegen einer bipolaren Erkrankungen in "Hochphasen" gern Zwangsbremsungen ausgelöst hat, weil er Signale überfahren hat.

Das fand der damalige Bundesgrenzsschutz nicht sooooo lustig, wenn es öfter vorkommt. Der wird nämlich verständigt, wenn die Lok zwangsgebremst wurde (Alkoholiker soll es ja auch gegeben haben bei der DB - wie überall in der Bevölkerung). Gründe gibt es also viele für menschliches Versagen...

Es liegt also nicht immer nur an den bösen "Privaten".
 

libertad

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Das kam auch zu DB "Altzeiten" vor. Ich kenne einen pensionierten Lokführer, der wegen einer bipolaren Erkrankungen in "Hochphasen" gern Zwangsbremsungen ausgelöst hat, weil er Signale überfahren hat.

Das fand der damalige Bundesgrenzsschutz nicht sooooo lustig, wenn es öfter vorkommt. Der wird nämlich verständigt, wenn die Lok zwangsgebremst wurde (Alkoholiker soll es ja auch gegeben haben bei der DB - wie überall in der Bevölkerung). Gründe gibt es also viele für menschliches Versagen...

Es liegt also nicht immer nur an den bösen "Privaten".
Es ist mir schon peinlich, auf so eine banale Aussage zu Antworten, statt banal hätte ich auch ein anders Wort mit B benutzen können
Klar kann es immer und überall zu Unfällen kommen.
Aber Privatisierung wird nur des Profits wegen betrieben.
Das Streben nach Profit ist wichtiger als alles Andere, wichtiger als Sicherheit. Ohne Profit gibt es kein Interesse an Privatisierung.
 

pinguin

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Zum Titel direkt: Nein, Private können nicht alles automatisch besser.

Zum Inhalt des Themas:
Niemand von uns war dabei; evtl. waren ja Arbeitsschutzbestimmungen nicht eingehalten? Bei vielen Privatfirmen meist der erste Bereich, wo es schleift, weil die aus vielen Arbeitsunfällen abgeleiteten staatlichen Auflagen ignoriert werden, da "es uns ja eh nicht trifft". ???

Tagesarbeitszeit des Lokführers?
Wochenarbeitszeit des Lokführers?
Wann war der letzte Urlaub dieses Lokführers?
Warum fährt eine Lok weiter, bei der eine Zwangsbremsung ausgelöst worden ist?
Wieso ist es möglich, mehrere Haltesignale zu ignorieren?
Wieso ist eine Lok im Einsatz, die diese moderne Technik nicht beherrscht?
 

USERIN

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Es ist mir schon peinlich, auf so eine banale Aussage zu Antworten, statt banal hätte ich auch ein anders Wort mit B benutzen können
Klar kann es immer und überall zu Unfällen kommen.
Aber Privatisierung wird nur des Profits wegen betrieben.
Das Streben nach Profit ist wichtiger als alles Andere, wichtiger als Sicherheit. Ohne Profit gibt es kein Interesse an Privatisierung.

Na dann bist du ja einer, der sich über den z.B. Mindestlohn freut...alles darüber wäre auch nur schnöde Gier!

Und wenn du privat etwas in Auftrag gibst, nimmst du natürlich nie den Wettbewerb unter den vielen Privat-Anbietern war.... immer den der seine Mitarbeiter fürstlich entlohnt.

Auaaua... die Weltsicht hätte ich auch gern ....so einfach!
 

USERIN

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Weil der Lokführer anscheinend die Lok wieder angefahren hat,von selbst fährt die ja nicht erneut los.
Hirnverbrannter?
Dann noch weitere Stop-Signale überfahren.
Drogen oder Besoffen oder was auch immer.
Neeee...das lag an der Privat-Unternehmensstruktur! (Ironie off) Frag den TE mal! Der weiß das ganz genau!

Wäre die Lok in einer öffentlichen Struktur unterwegs gewesen: Mindestens 8 Lokführer im Führerstand! Einige hätte also Drogen etc. nehmen können!
 

libertad

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Na dann bist du ja einer, der sich über den z.B. Mindestlohn freut...alles darüber wäre auch nur schnöde Gier!

Und wenn du privat etwas in Auftrag gibst, nimmst du natürlich nie den Wettbewerb unter den vielen Privat-Anbietern war.... immer den der seine Mitarbeiter fürstlich entlohnt.

Auaaua... die Weltsicht hätte ich auch gern ....so einfach!
Erst von dir so eine tiefschürfende Aussage, daß überall Fehler gemacht werden - dafür hast du wahrscheinlich jahrelang geforscht.

Und dann kommt noch so nen Beitrag von dir, als ob derjenige, der gegen Privatisierung ist, auch für niedrige Löhne ist.
Privatisierung schafft Einkommensspreizung:

Deutsche Bahn
Tiefensee zunehmend unter Druck
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gerät im Streit um Bonuszahlungen und Gehaltserhöhungen für das Bahn-Management zunehmend unter Druck. Der Verkehrsausschuss des Bundestages will am kommenden Mittwoch die Vorgänge unter die Lupe nehmen und den Minister befragen. Es geht um die Frage, ob Tiefensee die vom Personalausschuss des Bahn-Aufsichtsrates am 24. Juni beschlossene Sonderprämie für den Fall eines Börsengangs früher hätte verhindern können.

Deutsche Bahn: Mehr Geld für Bahn-Chef Mehdorn
Seit dem Amtsantritt von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn sind die Bezüge für die acht Vorstandsmitglieder um 300 Prozent gestiegen, wie die "Bild am Sonntag" berichtet. Laut Geschäftsbericht hätten sie sich in den Jahren 1999 bis 2005 von 3,679 Millionen Euro auf 14,693 Millionen Euro erhöht.
Vergleich Einkommen Bahnvorstände vs. Lokführer
Berlin - Das Grundgehalt von Hartmut Mehdorn soll im kommenden Jahr um 20 Prozent steigen - von 750.000 auf 900.000 Euro. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" mit Verweis auf Auszüge aus dem bislang unter Verschluss gehaltenen Börsengangsprospekt.
Als Leistungszulage, die vom Konzernergebnis abhängt, soll der Bahn-Chef im kommenden Jahr 3,51 Millionen Euro verdienen können statt bisher 2,99 Millionen Euro. Dazu kämen im Fall eines Börsengangs auf jeden Fall 140.000 Euro; wenn der Börsengang 4,5 bis fünf Milliarden Euro einbringe, steige dieser Sonderbonus für Mehdorn auf 560.000 Euro, bei einem höheren Erlös sogar auf bis zu 1,4 Millionen Euro.
Auch die anderen Vorstandsgehälter und -zulagen sollen deutlich steigen. Konkret soll jeder Vorstand beim Börsengang je nach Erlös 100.000 Euro bis 1,2 Million Euro zusätzlich bekommen.
Deutsche Bahn: Üppige Zulagen für den Vorstand - manager magazin
War das der Mainzer Bahnhof, der letzten Winter für Fernzüge stillgelegt wurde, weil Personal fehlte?
 

USERIN

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Mit Mehdorn als DB-Chef bist du aber voll auf der Höhe der Zeit......


Privat/öffentlich:

Hast du dich eigentlich mal im öffentlichen Sektor umgesehen? Wer dort neu startet hat meist auch ganz andere Konditionen als das "Altpersonal". Auch dort gibt es Zeitverträge und (in-)direkte Lohndrückerei oder Stellen werden einfach gar nicht mehr besetzt, weil gestrichen.
 
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Wem gehört die DB
Das Grundkapital des Unternehmens beträgt 2,15 Milliarden Euro und ist in 430 Millionen auf Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Bundesrepublik Deutschland ist Inhaber aller Anteile.[6][7]
Da der Bund alle Anteile beibehält und kein Handel damit stattfindet, handelt es sich aufgrund der Eigentümerstruktur um ein privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen. Das Unternehmen erwirtschaftet Teile seines Umsatzes über Verkehrsverträge mit der öffentlichen Hand; bezuschusst werden ebenfalls Unterhalt und Ausbau der Infrastruktur.
Deutsche Bahn
 

Roter Bock

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Öffentlich-rechtlich angebautes Hanf!

Mit amtlich dem garantierten THC-Konstantgehalt!
Bekommt man das an Deinem Arbeitsplatz?

Dann wundert mich nichts mehr.

Roter Bock
 

Don Vittorio

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Ein anonymer Lokführer sagte gestern im TV,die Stelle dort wäre sehr unübersichtlich,man muss darauf achten auch das richtige Signal zu sehen und wenn dann gerade auf dem Nebengleis ein Zug fährt,sieht man garnichts.
Der verunglückte Lokführer hat das erste von 3 Rotsignalen überfahren und wurde darauf vom Leitstand gestoppt.Wieso er dann wieder angefahren ist und weshalb der Leitstand dann nicht mehr reagiert hat,ist im Moment ein Rätsel.

Ein Unfall,wie er bei der DB genauso wie bei Privatunternehmen vorkommen kann.
Ein kleiner Blackout und schon kracht es.
 

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Ein Unfall,wie er bei der DB genauso wie bei Privatunternehmen vorkommen kann.
Ein kleiner Blackout und schon kracht es.
Nein, nein und nochmals nein! (frag mal den TE dazu, der kennt sich aus)

Gutes Beispiel für eine "öffentliche" Dienstleistung: Jobcenter! Privat organisiert wäre das sicher sehr schlimm! (Ironie off)
 
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