Private einkäufe offen legen

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anna83

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Nun brauche ich auch mal Rat nachdem ich hier viel gelesen habe.
Ich hatte im letzten Jahr bis November ein kleinen online Handel als Kleinunternehmerin. Habe dies alles auch beim Jobcenter angegeben.
Vor einigen Wochen habe ich den weiterbewilligungsantrag abgegeben. Musste dazu Kontoauszüge vorlegen. Jetzt kam ein Schreiben das bei mein Kontobewegungen mehrmals Skrill auftaucht. Sie möchten gerne wissen um welche Käufe es sich dabei handelt, da die Vorgänge auf ein weiterhin bestehende Selbstständigkeit deutet.
Ich habe im Antwort schreiben daraufhin gewiesen, das ich das Gewerbe im November 2017 abgemeldet habe dadurch keine Selbstständigkeit mehr ausüben kann. Weil es sich sonst um schwarzarbeit mit steuerhinterziehung handelt. Desweiteren würde sich dabei um Privat Käufe handeln. Reicht das wohl als begründung? Denn ich möchte nicht meine sachen offen legen was ich mir kaufe.
 

Claus.

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Ich vermute, daß sowohl die Fragestellung des JC als auch die geplante Antwort am eigentlichen Problemchen vorbeigehen.
Da lässt sich drüber spekulieren, warum das JC nicht einfach klipp und klar ihr Anliegen formuliert ...

Bei der AlgII-Beantragung sind Angaben zu den existierenden Bankkonten zu machen. Ob diese Angaben vollständig sind oder nicht, kann das JC normalerweise ganz einfach überprüfen. Dafür gibt es hintenrum den Datenabgleich. Inwieweit die JC´s über den Datenabgleich an Kontenstammdaten kommen, weiß ich jetzt grad nicht. Aber in der Theorie lässt sich indirekt über die von seitens der Banken bezügl. der Kapitalertragssteuer automatisiert übermittelten Daten indirekt die Höhe des Kontostandes abschätzen (da dachte wohl noch niemand an 0%-Zinsen^^).

Das ist aber ein rein deutsches System. Skrill ist jetzt als britisches Unternehmen natürlich nicht so "blöd", sich ohne Not den ganzen Aufwand mit dem deutschen Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht freiwillig anzutun. Die haben schlicht nie bei der BaFin eine deutsche Zulassung als Finanzdienstleister beantragt, und sind damit fein raus. Damit ist aber auch das JC mit ihrem Datenabgleich draußen.

Warum sich jemand überhaupt Skrill antut, kA. Aber natürlich, wurde dieses -wenn auch in England geführte- Konto (das dummerweise auch noch seit kurzem über eine englische Bankenlizenz abgesichert ist) dem JC gemeldet?
Nach holländischen Konten mit dem schönen Namen PayPal wird m.W.n. ja auch gefragt ...

Dann natürlich, wurden beim letzten WBA auch vom englischen Konto die Kontoauszüge vorgelegt? Daß Kontoauszüge ggf. rein ein Phänomen des deutschsprachigen Raums sind, und u.U. anderstwo völlig unbekannt, weiß ich auch ...

Jetzt ist das Skrill-Konto halt aufgefallen wegen der Geldumbuchungen. Ein Konto auf das nur via Überweisung von einem anderen Konto Geld eingezahlt werden kann, taugt nichts^^. Gut, das mag "jemand" anderst sehen wegen der Angst vor Geldwäsche, und "nochmal jemand anderes" anderst wegen Angst vor verstecktem Vermögen.

Ist das Skrill-Konto als Privatkonto oder als Händler- /Firmenkonto geführt? Wenn es ein Händlerkonto war, hättest du es evtl. mit Gewerbeabmeldung schließen müssen. Oder umwandeln; wenn sowas überhaupt möglich ist. Aber einfach ein Geschäftskonto nach Firmenaufgabe privat weiterführen, halte ich für kritisch.

Entsprechend dürfte das JC jetzt nicht nur ´die Einkäufe´ also Geldabflüsse interessieren, sondern auch von wo überall Geldeingänge hergekommen sind.
 

samuraji

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Warum sollte man offen legen, was man sich kauft? Entsprechend geht es hier ja dann um Ausgaben und nicht um Einnahmen.

Was ich mir wann privat kaufe geht ja wohl mal niemandem etwas an. von daher würde ich dem JC mitteilen, dass sie die Anfrage eindeutiger Stellen sollen, was genau sie da wissen wollen.
 
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