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Private Altersvorsorge und Hartz IV

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Schmunsi

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#1
Hallo,
Ich habe zwar schon mal in einem anderen Thead geschrieben, aber ich stelle mich hier nochmal vor:
57, weiblich, seit Sommer 2008 arbeitslos, und wenn kein Wunder geschieht, droht ab Mitte Februar 10 Hartz IV.
Jetzt gehts um meine private Ansparrente. Die wird 2012 fällig, aber ich müßte sie ja im nächsten Jahr mit Verlust auflösen, wenn ich richtig informiert bin. Sie wird leider 6 Wochen zu früh fällig, um verwertungssicher zu sein.
Jetzt überlege ich, erstmal gar keinen Antrag auf ALG II zu stellen und den Rentenbeitrag selber zu zahlen. Ich meine, wenn ich sowieso mein Geld verbrauchen muß, dann kann ich mir doch wenigstens die Gängeleien der Arge ersparen.
Und außerdem gehen sie dann nicht an mein Sparbuch ran, und ich kann damit was Sinnvolles anfangen.
Oder wie seht Ihr das?
Gibts da einen Pferdefuß, den ich übersehen habe?
Übrigens: dies ist ein prima Forum. Ich habe schon ungeheuer viel durch Eure Beiträge gelernt.
Herzliche Grüße
Christiane:confused:
 

tiger1965

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#2
Hallo Christiane, es gibt Freibeträge, die unangetastet bleiben. Und zwar 150,-- € pro Lebensjahr plus 750,-- €. Aus Deiner privaten Altersversorgung lässt sich bestimmt der Rückkaufswert ermitteln. Bist Du drunter, passiert nichts. Ich hab leider auch mal Probleme mit der ARGE gehabt und habe einen Verwertungsausschluss mit meiner Lebensversicherung vereinbart. Damit erhöht sich der Freibetrag auf 250,-- € pro Lebensjahr. Und somit brauchte ich meine Lebensversicherung nicht verzehren. Ich gehe mal davon aus, dass hier bestimmt noch weitere User sind, die Dir noch weitere Tips geben können. Ansonsten schau mal in dem Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit speziel ALG II, dort steht es drin, vielleicht ist dieses Merkblatt auch hier im Forum zu finden.
 

Schmunsi

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#3
Hallo, Holger,
Danke für Deine schnelle Antwort!
Ja, die Vorschriften kenne ich. Hab ich mich in den letzten Wochen durchgelesen (wenn ich davon noch mehr lesen muß, führt das zwangsläufig zu einem höheren Alkoholkonsum. Man wird blöd. Aber es denken ja sowieso alle, daß die Arbeitslosen bloß mit Schnapsflasche irgendwo rumliegen). Grauenhaft.
Der Verwertungsausschluss ist lt. meiner Versicherung nur möglich, wenn man bei Vertragsende das 60. Lebensjahr erreicht hat. Das ist bei mir am 1.4.2012 der Fall. Der Vertrag endet aber am 1.3.2012.:icon_neutral: Bei Abschluss dachten wir ja noch, daß wir Frauen mit 60 in Rente gehen können. :icon_evil:
Mir gehts zwar schon drum, das irgendwie zu vermeiden, aber ich sehe da wenig Chancen. Hat eigentlich schon mal jemand dagegen geklagt?
Meine eigentliche Frage ist, mach ich was verkehrt, wenn ich erstmal keinen Antrag auf ALG II stelle? Verliere ich irgendwelche Ansprüche für später, falls ich dann doch einen Antrag stellen muß?
Ich möchte mir einfach so lange wie möglich diese unsäglichen "Maßnahmen" ersparen wie "Tagesstruktur lernen".....Tz!
Liebe Grüße und überhaupt: schönes sonniges Wochenende (oder dürfen wir auch kein Wochenende haben?)
Christiane
 

tiger1965

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#4
Wenn Du noch auf die Auszahlung verzichten kannst, versuch doch mal, ob der Vertrag nicht verlängert werden kann einschl. Verwertungsauschluss. Ich denke mal, Du solltest Deinem Ansprechpartner der Versicherung Deinen Fall schildern.
 

Schmunsi

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#5
Aah!
Darauf bin ich noch nicht gekommen und der jungsche, durchaus charmante Mann am Telefon war, glaube ich, nicht so wirklich mit der Materie vertraut.
Danke für den Tipp! Das mach ich gleich Montag.:cool:
Liebe Grüße
Christane
 
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