• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Pressemeldung - 04.12.05 - Weihnacht in Burghausen

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Burghausen gewährt Weihnachtsgeld für Hartz-IV-Empfänger

Erwerbslosen Forum Deutschland rät, Antrag auf Weihnachtsbeihilfe zu stellen.

Burghausen/Bonn. Die bayrische Stadt Burghausen gewährt laut einer amtlichen Mitteilung ihren Mitbürgern, die ALG-II oder Sozialhilfe beziehen, eine Weihnachtsbeihilfe in Höhe von 80 EUR und für jedes weitere Haushaltsmitglied 60 EUR. Das Erwerbslosen Forum Deutschland ruft alle anderen Kommunen zur Nachahmung auf, da die Regelsatzverordnung keinen Extrabetrag für das Weihnachtsfest vorsieht. Vorsorglich sollten Betroffene einen zusätzlichen Antrag einreichen, um einen Beitrag zu Weihnachten zu erhalten. Das Erwerbslosen Forum Deutschland stellt auf den Internetseiten einen Musterantrag zur Verfügung.

Dass der weihnachtliche Gabentisch nicht unbedingt äußerst karg ausfallen muss, zeigt die bayrische Stadt Burghausen, die ihren sozial schwachen Mitbürgern eine Weihnachtsbeihilfe gewährt. In einer amtlichen Mitteilung weist die Stadt die Bezieher von ALG-II und Sozialhilfe auf diese Möglichkeit hin. „Dieses ist ein positives Beispiel dafür, dass sich eine Stadt zu ihrer sozialen Verantwortung bekennt und christliche Werte nicht nur als Lippenbekenntnisse verstehen. Deshalb möchten wir diese Stadt herausstellen. Bislang haben wir leider nur besonders negative Beispiele von Arbeitslosenfeindlichkeit anführen können und entsprechend negative Auszeichnungen verliehen.

„Die Stadt Burghausen zeigt allerdings, dass es auch innerhalb der Hartz-IV-Gesetzgebung - selbst bei konformer Auslegung - noch Spielräume gibt. Angesichts der Regelsätze handelt es sich nicht um Bettelei, sondern um berechtigte Ansprüche“, so Behrsing, Sprecher der Initiative. Laut der Initiative enthält die Regelsatzverordnung, die für ALG-II und Sozialhilfe gleich ist, keine Berücksichtigung für das Weihnachtsfest. Sämtliche Positionen seien nur auf den notwendigsten Lebensbedarf zugeschnitten und Ansparungen für Weihnachten ausgeschlossen. Ein gewisser Betrag müsse monatlich für Renovierungen, notwendige Anschaffungen und Reparaturen zurückgelegt werden. „Burghausen wird deshalb diese Woche eine Urkunde erhalten, die unsere Wertschätzung ausdrückt“, sagte Martin Behrsing, Erwerbslosen Forum Deutschland in Bonn.

„Wir raten allen Betroffen, bei ihren zuständigen Behörden einen Antrag auf Weihnachtsbeihilfe zu stellen und hoffen, dass viele dem Beispiel der Stadt Burghausen folgen. Der Öffentlichkeit sollte endlich bekannt sein, dass der Regelsatz nicht die tatsächlichen Lebenshaltungskosten von 2005 berücksichtigt, sondern sich an den Kosten von 1998 orientiert. Auch hat der Gesetzgeber Anlässe, wie Weihnachten schlichtweg übersehen“, so Martin Behrsing.

Einen entsprechenden Antrag auf Weihnachtsbeihilfe hält das Erwerbslosen Forum Deutschland auf seinen Internetseiten bereit. Dieser braucht nur noch mit den persönlichen Daten versehen werden. Das Forum möchte eine Liste von den Kommunen erstellen, die solchen Anträgen wohlwollend gegenüber stehen und denen, die diese ablehnen oder gar die Antragsannahme verweigern. Um entsprechende Infos wird gebeten.

Weitere Infos erhalten Sie unter: http://www.erwerbslosenforum.de

Pressekontakt

Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing
Schickgasse 3
53117 Bonn


Ruf: 0228 2495594

Mobil: 0160 99278357
Fax: 01805 039000 3946
redaktion@erwerbslosenforum.de

http://www.erwerbslosenforum.de
Das PDF in deutscher Sprache findet ihr hier : >>>> PDF-File <<<<

Das PDF in russischer Sprache findet ihr hier : >>>> PDF-File <<<<

Das PDF in polnischer Sprache findet ihr hier : >>>> PDF-File <<<<

Das PDF in türkischer Sprache findet ihr hier : >>>> PDF-File <<<<

Das Erwerbslosenforum Deutschland wünscht - international - allen Menschen einen fleißigen Weihnachtsmann.

;)
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Tagchen
So wie ich verstanden habe
Die zwei Seiten mit Name, Adresse und Unterschrift vervollständigen dann abgeben.
Ist es so korrekt oder?? :?:

FRESHER_TERAZI
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#3
genau Absender (eigener)
Anschrift der Behörde
Datum
BG-Nr
und unterschreiben.
Und dann hoffen, dass die Kommune ein Herz hat und auch nicht will, dass die Kinder vor einem leeren Gabentisch stehen. :twisted:
 

dagmar

Elo-User/in
Mitglied seit
21 Sep 2005
Beiträge
29
Gefällt mir
5
#4
Ist die türkische Übersetzung in Arbeit?

Schön wäre nur 1 Seite.

Gruß

Dagmar
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#5
Die Mitteilung wird wohl bald vorliegen, der Antrag kann leider nur in Deutsch angeboten werden, weil die Amtssprache deutsch ist......
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#6
ich bin beim übersetzen ich gebe mein bestes
IN kurze (Türkisch)
FRESCHER_TERAZI
 

woki2005

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Jul 2005
Beiträge
49
Gefällt mir
0
#7
ich hab den antrag per fax( online) eben weggeschickt.
mal sehen was kommt. die lassen sich sicher länger zeit bis zum 12.12* g
 

Irisanna

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Nov 2005
Beiträge
252
Gefällt mir
1
#8
Was würde denn passieren, wenn irgend jemand sich vor die Arge o.a. stellt und die Anträge als Kopie verteilt? :pfeiff:
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#9
die Menschen würden sich freuen. wir machen in Bonn so etwas jede Woche und diesen Freitag werden wir auch wieder so an 150-200 Anträge verteilen. Da freuen sich immer die ARGEN. Du kannst vor dem Eingang so etwas immer verteilen. Die können dir allenfalls verbieten, dass du deren Grundstück betrittst, aber auf der Straße ist es erlaubt. Also mach es. :klatsch: :klatsch:
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#11
hab heute beim Türkischen Frauen verein und Türkischen arbeiter verein eingereicht bei uns in Waiblingen
hab noch auf der strasse leute angesprochen und was ausgedruckte mit gegeben :)
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#12
Na dann fehlt jetzt nur noch die Übersetzung hier im Forum .... :mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#13
Übersetzung habe ich auch aber nur teil nicht die ganze
warte auf antwort wenn okay ist setze ins form rein :)

FRESHER_TERAZI
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#14
die Menschen würden sich freuen. wir machen in Bonn so etwas jede Woche und diesen Freitag werden wir auch wieder so an 150-200 Anträge verteilen. Da freuen sich immer die ARGEN.
Und in der Vorweihnachtszeit macht man gerne anderen eine Freude, oder? :lol:
 

Curt The Cat

Redaktion

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
7.427
Gefällt mir
2.101
#15
Nicht nur in der Vorweihnachtszeit - Ich kenn' da auch während des restlichen Jahres keine Gnade... und bei der ARGE schon gar nicht :twisted:
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#16
Hier noch eine Erklärung der Bundesregierung von 2003, wonach die Weihnachtsbeihilfe passé ist.

BUNDESREGIERUNG






Bundestag und Bundesrat verabschieden neues Sozialhilferecht

Fr, 19.12.2003



Mit der Reform des Sozialrechts kommt die Bundesregierung der seit längerem bestehenden Forderung nach einer Weiterentwicklung des Bundessozialhilfegesetzes nach und ordnet es zusammenfassend als Zwölftes Buch in das Sozialgesetzbuch ein. Das neue Sozialhilferecht enthält verwaltungsvereinfachende Regelungen, die zu Einsparungen der Verwaltungskosten bei den Sozialhilfeträger führen.

Bundestag und Bundesrat haben am 19. Dezember 2003 der Reform des bestehenden Sozialrechts zugestimmt. Steigende Empfängerzahlen, erhöhte Sozialhilfeausgaben und damit drückende Probleme im Sozialhilfebereich machten eine umfassende Reformierung des bestehenden Sozialhilferechts in Deutschland unumgänglich. Die Bundesregierung hatte zuvor im August dieses Jahres das Gesetz zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch als Zwölftes Buch - SGB XII-Sozialhilfe - beschlossen.
Parallel zum neuen SGB XII verabschiedeten Bundestag und Bundesrat am 19. Dezember 2003 ebenfalls das "Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt", dem künftigen SGB II, welches die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für erwerbsfähige Hilfeempfänger zum so genannten Arbeitslosengeld II zusammenführt. Hieraus ergeben sich notwendige Änderungen im Sozialhilferecht hinsichtlich des anspruchsberechtigten Personenkreises und den Schnittstellen zwischen beiden Leistungen. Das SGB II wird erst zum 1. Januar 2005 in Kraft treten. Da das neue SGB XII auch als Bezugssystem für die Ausgestaltung des künftigen SGB II dient, tritt die Sozialhilfereform ebenfalls erst zum 1. Januar in Kraft.
Zahl der Hilfeempfänger in den letzten Jahren gestiegen
Seit 1980 hat sich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt etwa verdreifacht. Hauptursachen sind der Anstieg der Arbeitslosigkeit, unzureichende Erwerbseinkommen, fehlende Schul- und Berufsabschlüsse, veränderte Familienstrukturen sowie eine Überschuldung der Haushalte.
Die größte Gruppe der Hilfeempfänger stellen rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren dar. Mit 6,8 Prozent ist die Sozialhilfequote von Kindern fast doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Das mit 28,1 Prozent Abstand höchste Sozialhilferisiko haben Haushalte allein erziehender Frauen. Mehr als die Hälfte aller Kinder unter 18 Jahren im Sozialhilfebezug wachsen im Haushalt Alleinerziehender auf.

Grundlegende Strukturreform des Sozialhilferechts ist notwendig
Durch diese veränderten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Umstände ist eine grundlegende Strukturreform des bestehenden Sozialhilferechts notwendig geworden. Ziele der Sozialhilfereform sind daher:
1. ein einfaches, transparentes und in sich schlüssiges System der Gewährung von materiellen Hilfeleistungen zu schaffen sowie
2. durch mehr individuelle Unterstützung Sozialhilfebedürftigkeit zu vermeiden beziehungsweise zu überwinden.
Dies soll unter anderem durch konkrete Hilfevereinbarungen und stärkere Pauschalierungen von einmaligen Leistungen erfolgen. Damit wird die Selbsthilfe und die Selbstverantwortung der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger verbessert und gestärkt. Dies gilt insbesondere auch für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.
Insgesamt werden künftig die finanziellen Leistungen im Sozialhilfebereich transparenter und bedarfsgerechter gestaltet.

Die Regelungen des künftigen SGB XII entsprechen im Wesentlichen dem bisherigen Bundessozialhilfegesetz, jedoch ergeben sich wichtige Neuerungen sowohl für die Träger der Sozialhilfe als auch für die Leistungsberechtigten:
Hilfe zum Lebensunterhalt in der neuen Sozialhilfe
Die Hilfe zum Lebensunterhalt in der neuen Sozialhilfe sichert den Lebensunterhalt von Menschen, die bei Bedürftigkeit sonst keine Leistungen erhalten, also weder als erwerbsfähige Personen im Alter von 15 bis 65 Jahren das neue Arbeitslosengeld II, noch als 65jährige oder Ältere bzw. als dauerhaft voll Erwerbsgeminderte die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
Regelsätze werden neugefasst
Die Hilfe zum Lebensunterhalt umfasst den gesamten Bedarf für den notwendigen Lebensunterhalt und wird nach so genannten Regelsätzen gewährt. Diese umfassten bisher den überwiegenden Teil der laufenden Leistungen für Ernährung und den hauswirtschaftlichen Bereich. Einmalige Leistungen wie für Bekleidung, Wäsche, Schuhe, Hausrat und besondere Anlässe waren einzeln zu beantragen und zu bewilligen. Künftig werden diese einmalige Leistungen pauschal mit in den Regelsatz einbezogen und in einem monatlich auszuzahlenden Gesamtbetrag zusammengefasst. Dies führt zu mehr Selbstverantwortung und Selbständigkeit des Leistungsberechtigten.
Bei Bedarf kann somit künftig ein Teil der monatlichen Leistungen für eine größere Anschaffung angespart werden. Für die tägliche Arbeit innerhalb der Sozialämter bedeuten die geplanten Pauschalierungen der meisten einmaligen Leistungen und ihre Einbeziehung in den Regelsatz eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung: Detaillierte Bedarfsprüfungen und Einzelfallentscheidungen werden ebenso vermieden wie langwierige Auseinandersetzungen zwischen Ämtern und Leistungsberechtigten sowie Widerspruchs- und Gerichtsverfahren.
Nicht mit in den Regelsatz einbezogen werden:
Leistungen für Miete und Heizung
Erstausstattung für Wohnung und Bekleidung (einschließlich Schwangerschaft und Geburt)
Weihnachtsbeihilfen
Kosten für mehrtägige Klassenfahrten
Beiträge zu den Sozialversicherungen
Bedarfe in Sonderfällen.
Die Regelsätze für weitere Familienmitglieder und Haushaltsangehörige werden wie bisher vom Regelsatz für den Haushaltsvorstand abgeleitet. Die Einteilung der Haushaltsangehörigen in vier Altersstufen wird zur Vereinfachung auf zwei Altersstufen mit der Grenze der Vollendung des vierzehnten Lebensjahres reduziert.
Inhalt, Bemessung und Aufbau der Regelsätze werden gesondert in einer Neufassung der Regelsatzverordnung festgelegt.
Persönliche Budgets für Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Personen
Behinderte und pflegebedürftige Menschen sollen stärker als bisher ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben führen. Diese Forderung wird durch eine weitere Ausgestaltung des so genannten persönlichen Budgets unterstützt. Persönliche Budgets sind regelmäßige Geldleistungen, die behinderten und pflegebedürftigen Menschen ermöglichen, bestimmte Betreuungsleistungen selber zu organisieren und zu bezahlen. Für die Erprobung ist eine gesetzlich festgelegte Übergangszeit bis 2007 vorgesehen.
Darüber hinaus soll die Leistungsform des persönlichen Budgets soweit wie möglich die stationäre Betreuung vermeiden und den Grundsatz, ambulante Leistungen den Vorrang vor stationärer Unterbringung zu geben ("ambulant vor stationär"), besser umsetzen.
Einbeziehung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in das SGB XII
Der Vermittlungsausschuss hat entschieden, das "Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GSiG)" in das SGB XII einzubeziehen. Dazu werden die Vorschriften zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung als neues Viertes Kapitel in die Leistungsvorschriften des SGB XII inhaltlich unverändert einbezogen.
http://archiv.bundesregierung.de/bpaexport/artikel/59/509259/multi.htm
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#17
Was würde denn passieren, wenn irgend jemand sich vor die Arge o.a. stellt und die Anträge als Kopie verteilt
:pfeiff: ich lebe noch :x
einfach auf die Leute zu gehen als ob du was fragen würdest ;) :mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#20
Martin Behrsing sagte :
Hier noch eine Erklärung der Bundesregierung von 2003, wonach die Weihnachtsbeihilfe passé ist.

Nicht mit in den Regelsatz einbezogen werden:
Leistungen für Miete und Heizung
Erstausstattung für Wohnung und Bekleidung (einschließlich Schwangerschaft und Geburt)
Weihnachtsbeihilfen
Kosten für mehrtägige Klassenfahrten
Beiträge zu den Sozialversicherungen
Bedarfe in Sonderfällen.
Sorry, Martin,aber ich verstehe es nicht! Woran erkennst du das, daß die Weihnachtsbeihilfe passe ist?

Sie steht hier zwischen all dem, ws nicht im Regelsatz enthalten ist... zählt aber doch mit zu dem, was man unter Umständen beantragen kann...

so seh ichs... was ist daran falsch?


Und wozu haben wir dann die Anträge jetzt gestellt? Burghausen ist eine freiwillige Leistung für einen eingschränkten Kreis...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#21
dies ist, was die Bundesregierung offiziell verlautbaren ließ, deswegen sollen ja die Anträge abgegeben werden, da ja hier offiziell zugegeben wird, dass Weihnachten nicht in den Regelsätzen enthalten ist. Eine bessere Steilvorlage kann man ja nun nicht haben und straft die Lügner ab, die immer behaupten, dass alles im Regelsatz drinnen ist.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#22
Martin Behrsing sagte :
dies ist, was die Bundesregierung offiziell verlautbaren ließ, deswegen sollen ja die Anträge abgegeben werden, da ja hier offiziell zugegeben wird, dass Weihnachten nicht in den Regelsätzen enthalten ist. Eine bessere Steilvorlage kann man ja nun nicht haben und straft die Lügner ab, die immer behaupten, dass alles im Regelsatz drinnen ist.
na, dann ist ja gut... weil das hab ich dem Antrag noch hinzugefügt...undauch mal an den Ombudsrat geschickt....und an die Stadt usw :)

Bin ja echt mal auf die Antworten gespannt - vor allem, ob überhaupt eine kommt..


Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#24
Wenn jetzt schon Anträge beantwortet wurden?
erstaunlich wie schnell die Argen doch arbeiten können, wenn es um Ablehnungen geht.
 

sebastian

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Okt 2005
Beiträge
33
Gefällt mir
0
#26
Hallo,
ich denke es wird von der Haushaltslage der Kommune abhängen, in HD bin ih mir nicht so sicher ob es es das gibt, in Walldorf möglicherweise (hben 70 Mio. Überschuss wegen Steuern von SAP).
Ich hoffe es springt was raus

Sebastian
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#28
Hallo Sebastian,

immer ausprobieren. Zumindest machst du darauf aufmerksam, was in unserer Gesellschaft schräg ist. Es geht hier auch nicht daraum, dass Alomosen empfangen werden sollen, sondern dass sich etwas in unserer Gesellschaft wieder veränndern muss. Uns so beginnt halt der heiße Winter, indem die Kommunen klar benannt werden, die z.B. so ein Ansinnen grundsätzlich ablehnen und so tun, ob alles in Ordnung wäre. Gleichzeitig führen wir damit auch die Behörden vor, die sich keine Mühe um den einzelnen machen.
 

p-hinze

Elo-User/in
Mitglied seit
25 Okt 2005
Beiträge
79
Gefällt mir
0
#29
Ich habe den Antrag am Freitag bei der ARGE abgegeben, hier bekam ich direkt gesagt das man so was nicht zahlt wo käme man denn dahin. Die Mitarbeiterin wollte das Schriftstück dem Papierkorb übergeben da habe ich mal kräftig auf den Tisch gehauen und habe ihr gesagt das ich einen schriftlichen Bescheid haben will und das sie mir den Eingang bestätigen soll. Nachdem sie dann zusammen zuckte hat sie die Eingangsbestätigung ausgefüllt und mir übergeben.

Nun habe ich ein freundliche Mail an unserem OB verfast und abgeschickt, mal sehen wann da eine Antwort kommt.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#30
Nun habe ich ein freundliche Mail an unserem OB verfast und abgeschickt, mal sehen wann da eine Antwort kommt.
... du solltest dir einen roten Mantel anziehen mit weißem Bart und ... und dir zum "heiligen Abend" vom OB diese Antwort holen gehen, denn du wirst sonst keine bekommen.

;)
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#31
p-hinze sagte :
Nun habe ich ein freundliche Mail an unserem OB verfast und abgeschickt, mal sehen wann da eine Antwort kommt.
Stell sie doch mal hier rein...

Gruß aus Ludwigsburg
 

p-hinze

Elo-User/in
Mitglied seit
25 Okt 2005
Beiträge
79
Gefällt mir
0
#32
Kein Problem hier ist es, übrigens habe ich dieses auch der Örtlichen Presse zukommen lassen mit der bitte um Veröffentlichung.
----------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------- ---------------------------------------

Sehr geehrter Herr XX,

die bayrische Stadt Burghausen gewährt laut einer amtlichen Mitteilung ihren Mitbürgern, die ALG-II oder Sozialhilfe beziehen, eine Weihnachtsbeihilfe in Höhe von 80,00 Euro und für jedes weitere Haushaltsmitglied 60,00 Euro.

Dass der weihnachtliche Gabentisch nicht unbedingt äußerst karg ausfallen muss, zeigt die bayrische Stadt Burghausen, die ihren sozial schwachen Mitbürgern eine Weihnachtsbeihilfe gewährt. In einer amtlichen Mitteilung weist die Stadt die Bezieher von ALG-II und Sozialhilfe auf diese Möglichkeit hin. „Dieses ist ein positives Beispiel dafür, dass sich eine Stadt zu ihrer sozialen Verantwortung bekennt und christliche Werte nicht nur als Lippenbekenntnisse verstehen".

Es dürfte auch Ihnen bekannt sein das der Regelsatz nicht die tatsächlichen Lebenshaltungskosten von 2005 berücksichtigt, sondern sich an den Kosten von 1998 orientiert. Auch hat der Gesetzgeber Anlässe, wie Weihnachten schlichtweg übersehen.

Da auch ich leider ein betroffener Bürger der Stadt YY bin der ALG-II bezieht, würde es mich sehr freuen (auch für die anderen Bezieher) wenn die Stadt YY dem Beispiel der Stadt Burghausen folgen würde und wir uns zu Weihnachten auch einmal etwas besonderes für den Mittagstisch leisten könnten.

Am Freitag den 09.12.2005 habe ich einen schriftlichen Antrag auf Weihnachtsbeihilfe bei der ARGE gestellt, hier wurde mir von einer Mitarbieterin sofort mittgeteilt das so etwas überhaupt nicht genehmigt würde ja wo käme man denn dahin man hätte nichts zu verschenken. Ein schriftlicher Bescheid wird mir wohl (ich hoffe es) in absehbarer Zeit zugehen.

Sehr geehrter Herr XX ich appelliere an Ihre Menschlichkeit und hoffe das Sie ein Herz für uns Mitbürger haben. Bedenken Sie auch bitte das wenn Sie dem Beispiel der Stadt Burghausen folgen Ihr Ansehen als Oberbürgermeister der Stadt YY enorm steigen würde. Ich würde mich in dem Fall auch stark dafür einsetzten das dieses in den öffentlichen Medien bekannt gemacht würde.

Auf eine positive Nachricht von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

ZZ
 

frechermann

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Dez 2005
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#33
test

huhu. ich bin der neue :mrgreen:
besten dank für den hinweis auf die weihnachtsbeihilfe.
hab das natürlich sofort angewendet.
erstes telefonat mit der ag...
"antrag brauchen sie gar nicht zu stellen. gibt keine weihnachtsbeihilfe..."
und was mach ich? ...natürlich stell ich den antrag schriftlich. bin damit quasi wohl die teststelle für münster.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#34
Martin Behrsing sagte :
dies ist, was die Bundesregierung offiziell verlautbaren ließ, deswegen sollen ja die Anträge abgegeben werden, da ja hier offiziell zugegeben wird, dass Weihnachten nicht in den Regelsätzen enthalten ist. Eine bessere Steilvorlage kann man ja nun nicht haben und straft die Lügner ab, die immer behaupten, dass alles im Regelsatz drinnen ist.
@Martin: Auch im BSHG war die Weihnachtsbeihilfe nicht im Regelsatz enthalten. Siehe dazu auch BVerwG -5 C 95/80- U.v. 12.4.1984. Dieses Urteil dürfte auch heute noch Anwendung finden. Ich werde es jedenfalls in meiner zu erwartenden Klage "einbauen". :daumen:
mit vorweihnachtlichen Grüßen
Werner
 

Lui

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Nov 2006
Beiträge
36
Gefällt mir
0
#35
gibt es hier was Neues ??

ist ja schon fast wieder Weihnachten ?? :daumen:
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
#36
die stadt Burghausen kann diese beihilfe deswegen nur
gewähren, weil sie über hohe steuereinnahmen verfügt.

sie weist 2 große chemie unternehmen auf und viele
kleinbetriebe, und mittelstandsunternehmen auf.

auch der handel allgemein floriert.

16 Km von Burghausen liegt die kreisstadt Altötting,
bekannt auch als wahlfahrtsort, wo umlängst der papst
war, auch die stadt Marktl am Inn liegt die 6Km von
Burghausen entfernt wo die wiege stand vom papst.

beide orte sind verschuldet und sind in keinster weise
in der lage weitere leistungen zu gewähren.

altötting hat einen sehr hohen anteil an ausländische
mitbürger und zuwanderer aus ost europa zu bewältigen
die uns viele probleme bereiten.

auch darüber sollte man fährerweise mal reden.
nicht einfach immer sagen das ist rassismus oder ausländer-
feindlichkeit. die volksvertreter haben sich einfach übernommen
mit ihren wohltaten für alle welt.
sicherlich können die nichts dafür, die jetzt im schußfeld stehen,
aber müssen wir daß nicht alle ausbaden, was in deutschland
vermurkst wurde.

so nebenbei erwähnt, auch ich habe einbussen hinzunehmen,
weil ich zwangs verentet wurde und erwerblosenrente beziehe
die auf jahre nicht erhöht wird trotz gerichtlichen beschluß.
dies ist auch eine folge von verfehlter politik und wirtschaft.
und ich jammere garantiert nicht auf hohen niveau als einfacher
ehemaliger arbeiter.

der highlander!
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#37
highlander! sagte :
die stadt Burghausen kann diese beihilfe deswegen nur
gewähren, weil sie über hohe steuereinnahmen verfügt.

sie weist 2 große chemie unternehmen auf und viele
kleinbetriebe, und mittelstandsunternehmen auf.

auch der handel allgemein floriert.

16 Km von Burghausen liegt die kreisstadt Altötting,
bekannt auch als wahlfahrtsort, wo umlängst der papst
war, auch die stadt Marktl am Inn liegt die 6Km von
Burghausen entfernt wo die wiege stand vom papst.

beide orte sind verschuldet und sind in keinster weise
in der lage weitere leistungen zu gewähren.

altötting hat einen sehr hohen anteil an ausländische
mitbürger und zuwanderer aus ost europa zu bewältigen
die uns viele probleme bereiten.

auch darüber sollte man fährerweise mal reden.
nicht einfach immer sagen das ist rassismus oder ausländer-
feindlichkeit. die volksvertreter haben sich einfach übernommen
mit ihren wohltaten für alle welt.
sicherlich können die nichts dafür, die jetzt im schußfeld stehen,
aber müssen wir daß nicht alle ausbaden, was in deutschland
vermurkst wurde.

so nebenbei erwähnt, auch ich habe einbussen hinzunehmen,
weil ich zwangs verentet wurde und erwerblosenrente beziehe
die auf jahre nicht erhöht wird trotz gerichtlichen beschluß.
dies ist auch eine folge von verfehlter politik und wirtschaft.
und ich jammere garantiert nicht auf hohen niveau als einfacher
ehemaliger arbeiter.

der highlander!
Die bundesstadt Bonn steht mit seiner Arbeitslosigkeit und relativ geringen Verschuzldung trotz sehr hohem Ausläderanteil sehr gut da. Also Deine Argumente kannst Du in die Tonne kloppen. die sist keinesfalls ein Argument, es sei dnn du legst genuaste Zahlen vor, die diesen umstand beweisen.

Im übrigen beträgt unser jährliches Volkseinkommen 1,7 Billionen EUR. Da willst du mir doch nicht ernsthaft ezählen, dass wir ein Zahlungsproblem in Deutschland hätten. Es ist eher ein Problem, ob man etwas will und ob man bereit ist, die Leute zur Verantwortung zu ziehen, die sich konsequent ihrer sozialen und auch globalen Verantworung konsequent entziehen und unseren Planet plündern bis zum geht nicht mehr.
 

highlander!

Forumnutzer/in

Mitglied seit
16 Dez 2006
Beiträge
199
Gefällt mir
0
#38
hallo Martin

warum gleich so böse ich habe lediglich darauf hingewiesen
warum in Burghausen dies möglich ist, und in anderen
orten nicht. auch dein hinweis ich solle zahlen auf den tisch legen
ist so nicht gerechtfertigt. du weist selber das dies fast unmöglich
ist. interna´s kann man selten ohne probleme beweisen auch dir
müsste das bekannt sein.
zahlen können auch geschönt sein für jeden zweck und wir wissen
das beide.
wenn du also meinen hinweis keinen glauben schenkst ist deine
deine sache, ich weis was ich weis und leider ist es heute sehr
schwer verläßliche zahlen zu bekommen.
da ich aber in verschiedenen sozialen bereichen tätig bin, kriege ich
doch vieles mir, da beißt der sich hund den schwanz ab was da alle
läuft.
ich werde mich allerdings hüten, ort und zeit und genaue zahlen zu
nennen, weil man schneller in der patsche sitzt als einen lieb ist.
jede medallie hat zwei seiten.
aber ich bin es leid zun hören für die deutschen sozial armen, kinder,
rentner und arbeitslosen ist kein geld da, aber flüchtlingsströme aus
allen herren länder wird alles getan. auch diese zahlen exestieren
und sind keine fatamorgana. traurig aber wahr.
die armen sollen für die armen aus aller welt in deutschland gerade
stehen, dies kann doch wohl nicht dein ernst sein.
hilfe ist eine sache, ausbeutung des eigenen volkes eine andere.
ich für meinen teil sehe mich ausgebeutet, sowohl vom volksvertreter,
von der wirtschaft und dervölkerzustrom. wenn das so weiter geht
sehe ich für die nahe zukunft meine exestenz bedroht und das nach
42 jahren harte arbeit in diesen land.
das finde ich nicht gerade lustig.
ich gebe gern, aber freiwillig und nicht mit der pistole auf der brust.


der highlander!
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten