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Presse & Öffentlichkeit: sinnvoll oder kontraproduktiv

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Moin,
hat jemand Erfahrungen, was so ins Rollen kommt, wenn man mit seinem Fall und seiner "Behandlung" durch die Arge an die Presse geht?

viele Grüße,
Möbelwagen
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
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#2
kommt darauf an wie interessant und spektakulär Dein Fall ist, wie er in der Presse dargestellt wird und wie stark Deine Nerven sind, denn das da jedmögliches Echo von der ARGE und auch der Öffentlichkeit kommt, das muss Dir klar sein.
 

Ironimus

Elo-User/in

Mitglied seit
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58
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#3
Moin,
hat jemand Erfahrungen, was so ins Rollen kommt, wenn man mit seinem Fall und seiner "Behandlung" durch die Arge an die Presse geht?

viele Grüße,
Möbelwagen
Vergiß es! Du wirst keine Presse mehr finden, welche das abdrucken würde.
Die verfolgen alle nur noch den verlogenen, korrupten neoliberalen Mainstream.
Wenn du schreiben würdest:

"ich kenne jemanden, der jemand kannte, welcher einen kannte, der mal um
die Mittagszeit einen mit Bierflasche gesehen hat, welcher nach Auffassung
eines anderen Bekannten bestimmt ein Arbeitsloser gewesen sein musste"

das melden die auf der Titelseite, aber für die Wahrheit interessiert sich
von diesen "überparteilichen und unabhängigen" Schreiberlingen heutzutage keiner mehr.

Auch im Internet wird fröhlich zensiert. Ich hab mal auf sueddeutsche.de
nen Kommentar abgegeben...nach 1 Stunde war er weg...

Gruss Ironimus
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
Hm, naja, immerhin senden die doch bei Monitor und Frontal immer mal Beiträge über ALG-II-Empfänger, die nicht unbedingt dem Mainstream folgen.
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
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#5
Vergiß es! Du wirst keine Presse mehr finden, welche das abdrucken würde.
Die verfolgen alle nur noch den verlogenen, korrupten neoliberalen Mainstream.
Wenn du schreiben würdest:

"ich kenne jemanden, der jemand kannte, welcher einen kannte, der mal um
die Mittagszeit einen mit Bierflasche gesehen hat, welcher nach Auffassung
eines anderen Bekannten bestimmt ein Arbeitsloser gewesen sein musste"

das melden die auf der Titelseite, aber für die Wahrheit interessiert sich
von diesen "überparteilichen und unabhängigen" Schreiberlingen heutzutage keiner mehr.

Auch im Internet wird fröhlich zensiert. Ich hab mal auf sueddeutsche.de
nen Kommentar abgegeben...nach 1 Stunde war er weg...

Gruss Ironimus
würde ich so nicht sagen. dafür bekommen wir genügend Fälle in die Presse.
Allerdings kommt es immer darauf an, um was es sich handelt. Außerdem muss man eventuell mit heftigen Repressionen rechnen.
 

madame

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Feb 2007
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#6
Hallo,

habe letztes Jahr, als die Sozialschnüffler bei mir einen Hausbesuch gemacht haben, einen Artikel in die Zeitung gesetzt.

Mir hat es einfach gereicht, wie diese Leute sich über Gesetze hinwegsetzen !!
Dann wurde diese Antwort geschrieben..... ich denke mal das,dass die Antwort auf mein Artikel war und dies spottet jeder Beschreibung, fast jeder zweite würde Sozialbetrug begehen !!:icon_lol::icon_kotz2:

Somit wollen die sich rechtfertigen und manch einer glaubt diesen Mist noch.

Aber lest mal selbst !!
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

Mitglied seit
14 Feb 2006
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2.041
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#7

Seit September gingen die
Außendienst-Mitarbeiter ver.
süirkt anonymen und offenen
Anzeigen nach. Bei bislang
57 Aufträgen bestätigte sich
in 25 Fällen der Missbrauchalso
fast jeder Zweite....​
Die lügen doch schneller als ein Pferd rennt. Wenn ich schon lese "anonyme Anzeigen" :icon_kotz: :mad:
Also ich hätte auch keine Skrupel, mich an die Presse zu wenden.
 

Micha310678

Elo-User/in

Mitglied seit
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0
#8
hat jemand Erfahrungen, was so ins Rollen kommt, wenn man mit seinem Fall und seiner "Behandlung" durch die Arge an die Presse geht?
Thematiken um und mit ALG2 Bezug und insbesondere mit verantwortichen Behörden dürften nach meiner Einschätzung schlicht zu "ausgelutscht" (Sender u.a. wie RTL2, welche sich überwiegend um die Kleintel der Unterschicht bemühen, haben dieses in den vergangenen Jahren zuhauf durchexerziert) sein, als dass es noch breites Interesse wecken könnte, es sei denn es handelte sich um einen höchst spektakulären Fall von Behördenwillkür. Wie Martin schon anmerkte, das Risiko, anschließend "durch den Wolf gezogen zu werden" ist nicht zu unterschätzen, denn wer in ein Wespennest sticht, braucht sich über aufgebrachte Bewohner nicht zu wundern; überlege es dir gut, wäge ab.

Möglicherweise bekommst du hier schon alsbald eine Reaktion von Interessierten, denn es ist kein Geheimnis, dass nicht nur Mitarbeiter relevanter Behörden solche Foren nach einschlägigen Themen scannen, sondern auch Journalisten.
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
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2
#9
Moin,
hat jemand Erfahrungen, was so ins Rollen kommt, wenn man mit seinem Fall und seiner "Behandlung" durch die Arge an die Presse geht?

viele Grüße,
Möbelwagen
einige - siehe meine webseite - es gibt aber einige offene Punkte :

- man weiß nie, was dabei rauskommt (Presse oder ARGE)

- man muß es auch mehrmals versuchen und Glück haben, daß ein Redakteur Zeit/Platz hat und genau in dem Moment deine Nachricht in die Finger bekommt

- laß dich nicht von Leuten beeinflussen, die sagen "bringt ja doch nichts" und ähnliche Floskeln - hör zu, wäg ab und entscheide selbst

- aber wir haben ja kaum etwas zu verlieren

- liebr aktiv werden und ein Risiko einzugehen, statt abzuwarten

- denk daran, man wächst mit den Aufgaben
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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