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Presse 31.01.06 DFB: Keine EEJs für die Fußballweltmeistersc

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Martin Behrsing

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DFB: Keine Ein-Euro-Jobs für die Fußballweltmeisterschaft
Schreiben des Vizepräsidenten Rolf Hocke an das Erwerbslosen Forum Deutschland

Bonn. Der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bund, Rolf Hocke hat in einem Schreiben an das Erwerbslosen Forum Deutschland mitgeteilt, dass der DFB mit der Bundesagentur für Arbeit eine Vereinbarung getroffen habe, für die Fußball Weltmeisterschaft ausschließlich Arbeitslose in die zusätzlichen beitragspflichtigen Jobs zu vermitteln. Das Erwerbslosen Forum Deutschland begrüßte diese Entscheidung und warnte gleichzeitig die Städte und Gemeinden auf Umwegen doch Ein-Euro-Jobber einzusetzen.

Hintergrund des Schreibens war eine Anfrage des Erwerbslosen Forum Deutschland an den DFB, nach dem der Hauptgeschäftsführer des deutschen Städte- und Gemeindetages, Gerd Landsberg in einem Interview gegenüber dem Deutschlandfunk (15.01.2006) die Ein-Euro-Jobs als Erfolgsmodell bezeichnet hatte. „Wir begrüßen ausdrücklich die Haltung des DFBs, im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft ausschließlich Arbeitslose in beitragspflichtige Jobs zu vermitteln. Damit profitieren auch Arbeitslose an den zu erwartenden Mehreinnahmen und zusätzlichen Jobs durch das sportliche Großereignis“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Städte, Gemeinden und sonstige Träger für Arbeitsgelegenheiten wurden eindringlich gewarnt, nicht auf Umwegen Ein-Euro-Jobs zu schaffen. „Sollten wir feststellen, dass hierfür Arbeitskräfte missbraucht werden, werden wir von uns aus alle Schritte dagegen unternehmen. Wir warnen jetzt schon die Austragungsstädte, im Rahmen der Fußball-WM etwa Straßenbahnschaffner als Ein-Euro-Jobber einzusetzen. Hier haben die Verkehrsbetriebe diese zusätzlichen Kräfte regulär zu entlohnen bzw. auf den Einsatz zu verzichten“, sagte Martin Behrsing.

Das Erwerbslosen Forum Deutschland weist in diesen Zusammenhang noch mal auf die geplante Großdemo am 25.03.2005 gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg hin, die als Auftaktveranstaltung für zahlreiche Aktionen gegen die Politik der großen Koalition gelten soll. Während der Fußball-WM sollen verstärkt Aktionen stattfinden, um den Forderungen der bisherigen und fortgesetzten Agendapolitk Nachdruck zu verleihen.
 
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