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Presse 30.7.06 Behördenposse um erfolgreiche Existenzgründun

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Martin Behrsing

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#1
Behördenposse um erfolgreiche Existenzgründung

ARGE Bonn verlangt von erfolgreicher Reiseverkehrsunternehmerin Genehmigungen von beruflich bedingter Ortsabwesenheit und will sie ab 14:00 Uhr an den Herd zwingen

Bonn. Die ARGE Bonn hat der Bonner Reisebürounternehmerin Katja L. (Name der Redaktion bekannt) zur Auflage gemacht, jede dienstlich notwenige Ortsabwesenheit von Bonn vorher genehmigen zu lassen und ihr Reisebüro ab ca. 14:00 Uhr täglich zu verlassen. Katja L. lebt in eheähnlicher Gemeinschaft und muss seit 2005 für ihren arbeitslosen Freund mit aufkommen. Die beiden hatten sich vor 3 Jahren entschlossen zusammen zu ziehen, nachdem die Geburt des Kindes bei Katja L. anstand. Für Katja L. gab es nur die Wahl, entweder das Kind zu bekommen und mit ihren Freund einen gemeinsamen Haushalt zu bilden oder ihr Kind abzutreiben, um ihr 1999 gegründetes Unternehmen weiter zuführen. Sie entschied sich für ihr Kind und investierte in das Reisebüro und hat heute 2 festangestellte Mitarbeiterinnen.
weiter geht es hier:
http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/behordenposse_um_erfolgreiche_existenzgrundung.htm
 

mercator

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#2
In was für einem Land lebe ich hier eigentlich? Das frage ich mich in letzter Zeit immer öfter. Aber mal eine grundsätzliche Frage: wenn man in einer Bedarfsgemeinschaft lebt und einer bezieht ALG2, müssen dann tatsächlich alle in dieser Bedarfsgemeinschaft eine Ortsabwesenheit anmelden? Oder habe ich hier was falsch verstanden? Oder ist das nur eine Auslgegung dieser merkwürdigen ARGE in Bonn?
 

Martin Behrsing

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#3
Dies scheint mir eine willkürliche Auslegeung der ARGE Bonn.
 

Bruno1st

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#4
Zu dieser Meldung fällt mir nur ein :

1. Sippenhaft für Arbeitslose und deren Angehörigen
2. Zum Kommentar zu den nbiederländischen Beamten : Die wissen, daß die Steuern nicht auf Bäumen wachsen sondern sie auch von den Geldern der arbeitenden Bevölkerung bezahlt werden. Oder um es in der Clement Logik zu sagen "Beamte und Arbeitslose sind Parasiten/Schmarotzer die von anderen leben" Wobei Arbeitslose sicher niemals versuchen, wie Beamte, dem Geldgeber so viele Knüppel wie möglich zwischendie Beine zu werfen und zu hoffen, daß er sich das Genick bricht.
3. Dümmer geht es anscheinend immer.
 
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#5
Ist es denn von der ARGE mit Gesetzen untermauert?

Hier scheint die ARGE und der Sachbearbeiter korrput oder nicht ausgebildet zu sein.

Im ersteren Fall Strafanzeige.

Bei 2terem auch, da dadurch ein Kind in Not geraten könnte.
 
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