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Presse 26.2.06 Arbeitspflicht bei Hartz IV und Renteneintrittsalter jenseits von 67 –

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Martin Behrsing

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#1
Arbeitspflicht bei Hartz IV und Renteneintrittsalter jenseits von 67 – Dümmer gehts nimmer http://www.erwerbslosenforum.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=146 http://www.erwerbslosenforum.de/index2.php?option=com_content&task=emailform&id=146&itemid=3 26.02.2007 [FONT=verdana,geneva]
Gewerkschaften sollen sich endlich vom Schmusekurs mit der SPD verabschieden


[/FONT][FONT=verdana,geneva]Bonn. Als dümmlich und volkswirtschaftlich Realitätsfern hat das Erwerbslosen Forum Deutschland die Überlegungen von Michael Glos (CSU) bezeichnet, der in einem Spiegelinterview eine allgemeine Arbeitspflicht für Hartz IV-Empfänger gefordert am Wochenende gefordert hatte. Ebenfalls müsse über eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters jenseits von 67 Jahren nachgedacht werden. Damit zeige der Bundeswirtschaftsminister nur zu deutlich, wie sehr er die Interessen der Wirtschaftslobbyisten vertrete. Diese hätten nur das Interesse ältere Arbeitnehmer vorzeitig frei zusetzen, um sie dann über eine Arbeitspflicht mit einem Kombilohn als billigste Arbeitskräfte wieder zubekommen. An die Adresse der Gewerkschaften wurde der Appell gerichtet, dass diese endlich mit ihrem angekündigten Widerstand beginnen müssten. Der Schmusekurs mit der SPD habe dazu geführt, dass der Gesundheitsreform kein Widerstand entgegengesetzt wurde.[/FONT]

weiter geht es hier
http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/arbeitspflicht_rente_67_262007260226_146_3.htm
 
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ExitUser

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#2
Hi ,
auf auf zum Sklavenhandel mit Hartz 4 Empfängern.
Jawohl MASSA GLOS , machen wir doch gerne !!!!!
Diese Politiker kotzen mich sowas von an ,...........................!
Den Rest behalte ich besser für mich was ich so denke was getan werden muss gegen diese Sklaventreiber .
Sollen Gegenleistungen erbringen für das Allmosen von Regelsatz.
Habe dafür Jahrelang bezahlt , und werde jetzt betrogen um mein Geld !
Schafft lieber mal Arbeitsplätze die vernünftig bezahlt werden , so das man davon vernünftig LEBEN kann !!!

Gruß
Rüdiger
 

Arania

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#3
auf deutsch gesagt, Rente soll es nicht mehr geben, Männer arbeiten bis zum 76.Lebensjahr und Frauen bis zum 80. da ja die Rente an die Lebenserwartung angepasst werden soll, nur: Dann dürfte man ja auch keine Beiträge mehr zahlen müssen:mad:
 

wolliohne

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#4
Super Martin

ein "Gloß" macht noch keine Arbeitspflicht !

Der "letzte Hinterbänkler der groben Koalition" ist vorgebrecht mit einem sensationellen Vorschlag in seiner
bayerischen Laaaaaangsam-und Gelaaaaassenheit !

Zusammen mit Stoiber werden wir ihn in die Wüste schicken,Fehlbesetztung !
 

rheinland

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#5
Mail vom 25.02.2007 an Arbeitsgemeinschaft CSA der CSU

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich unterwegs im Radio die Nachricht vernehmen müssen, dass sich Ihr Mitglied Michael Glos für eine Arbeitspflicht für Menschen die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, einsetzt.

Da ich als Fallmanager in einer rheinischen ARGE tätig bin und ich mich tagtäglich mit den individuellen Situation/Probleme von Erwerbslosen auseinandersetzen muss, möchte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und Ihnen mein Entsetzen über das Ansinnen Ihres Mitglieds Michael Glos in Kenntnis zu setzen.

Die von Herrn Glos anvisierte Zielsetzung kommt meines Erachtens einer grundgesetzwidrigen Zwangsverpflichtung gleich und würde sich in und mit der Arbeit von Erwerbslosen kontraproduktiv auswirken. Als Fallmanager ist das Vertrauensverhältnis zu den Erwerbslosen eine unverzichtbare Grundlage, ohne die ein Abbau der Vermittlungshemmnisse, im Sinne der Zielsetzung des SGB II, nicht zu erreichen sein wird.

Ich glaube auch das meine Art der Sicht- und Arbeitsweise auch von der Mehrheit meiner Kollegen/Innen so verstanden und mitgetragen wird.
Im Rahmen des SGB II gibt es ausreichende Mitwirkungspflichten (beispielsweise die Vorschrift des §3 SGB II oder das Sofortangebot im Rahmen des §15a SGB II), die allesamt verdeutlichen, dass es an einer "Mitwirkungspflicht" für Erwerbslose nicht mangelt. Betrachte ich in diesem Zusammenhang meine eigene "Fallzahlen" (157 Menschen unter 25 Jahre), so kann ich nur die Feststellung machen, dass die Mehrheit der jungen Erwerbslosen sofort eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Ausbildung aufnehmen würden, wenn sie den die Möglichkeit dazu hätten.

Es fehlt uns nicht an Verschärfungen und mehr Verpflichtungen für Erwerbslose im Sinne des SGB II (berücksichtigen Sie bitte beispielsweise die bereits eingetretenen Änderungen des SGB II ab 01.07.2006 und 01.01.2007 !), uns fehlt es schlicht und einfach an quantitativen und qualitativen Arbeits- und Ausbildungsplätzen auf den 1. Arbeitsmarkt.

Daher ist festzuhalten, dass den erwerbslosen Menschen einfach die Chance verwehrt ist, ein würdevolles Leben unabhängig von staatlichen Transferleistungen leben zu können. Das "nicht gebraucht werden" oder das "überflüssig sein" hat enorme physische und psychische Auswirkung, die nicht noch einen "seelischen Tritt" in Form einer gegossenen Arbeitspflicht benötigt.

Wie bereits einleitend beschrieben, kann ich als Beschäftigter der Arbeitsverwaltung daher vor diesem "groben Unfug", wie ihn Ihr Mitglied Michael Glos vorgeschlagen hat, nur dringend abraten und hoffen das solche Ideen im Vorfeld verhindert werden.

mit freundlichen Grüßen
XXXXX XXXX
Fallmanager U25
Arbeitsgemeinschaft XX
Geschäftsstelle XXXX
 

Curt The Cat

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#6
........... als Beschäftigter der Arbeitsverwaltung ............
Öhem... rheinland...!

Ich möchte Dir in keinster Weise zu nahe treten, aber wäre an dieser Stelle der Terminus "Arbeitslosenverwaltung" nicht eher angebracht gewesen...?

;)
 

Kaleika

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#7
Arbeitspflicht bei Hartz Iv und Renteneintritt bei 67

auf deutsch gesagt, Rente soll es nicht mehr geben, Männer arbeiten bis zum 76.Lebensjahr und Frauen bis zum 80. da ja die Rente an die Lebenserwartung angepasst werden soll, nur: Dann dürfte man ja auch keine Beiträge mehr zahlen müssen:mad:
Soll die Rente der Zukunft nur noch dazu dienen, das eigene Begräbnis finanzieren zu können?
Oder warum wird sie derart heraufgesetzt, von verkappter Rentenkürzung abgesehen?
Kaleika
 

rheinland

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#9
Hallo Curt the Cat,

sicherlich ist der Begriff "Arbeitsverwaltung" nicht zutreffend und ich gebe Dir Recht, dass der Begriff "arebitslosenverwaltung" eher angebracht wäre. Mir war aber in diesem Zusamenhnag in erster Linie wichtig, eine kurze nüchteren Meinung/Einschätzung gegenüber diesen christlichen Sozialräubern deutlich zu machen. Sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass auch Mitarbeiter/Innen in den Verwaltungen nicht mit der bestehenden Realpolitik einverstanden sind....
 

Martin Behrsing

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#10
Hallo Rheinland,

vielen Dank - Auch für Deine Einschätzung als FM. Allerdings betonen wir, dass Michael Glos keineswegs unser Mitglied ist.

Aber ich gehe mal davon aus, dass dieser Text wahrscheinlich an das BMAS gegangen ist?
 

a f a

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#12
Danke für Deine Solidarität, Rheinland:icon_daumen:


Gruss
Norbert
 

larifari33

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#13
Eigentlich zum Lachen

Langsam muss man sich ja Fragen ob die CSU noch eine Demokratische Partei ist --- Eine CSUhinterbänklerin möchte Frauen mit Kopftuch oder mit langen Haaren das Autofahren verbieten und unser " Lieber Herr Glos " hat keine Ahnung vom Grundgesetz !
Armes Deutschland
 
E

ExitUser

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#14
ein "Gloß" macht noch keine Arbeitspflicht !
...
Zusammen mit Stoiber werden wir ihn in die Wüste schicken,Fehlbesetztung !
Ich hoffe dass so etwas in der Art geschieht und diese Art Politiker, mitsamt ihren pervertierten Ideen in die Tonne geklopft werden, denn bei mir kommen Herrn Klars Aussagen, die er in seinem Brief macht, immer sympatischer an.

Mit demokratischen Mitteln und Rechtsstaatlichkeit ist in Deutschland offensichtlich kaum noch ein Blumentopf zu gewinnen, außer man kann mit "Arbeitsplatzverlagerung" drohen.

Gruß, Anselm
 

sickness

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#15
nunja, das renteneintrittsalter bei über 4 mio arbeitslosen auf 67 hochzusetzen ist allein schon eine farce allererster kajüte. was der liebe herr glos dazu noch vom stapel lässt, unterstreicht mal wieder eindeutig die soziale inkompetenz, in denen sich unsere politiker bewegen. aber es macht halt alles sinn. die betriebswirtschaftlichen lehren der vergangenen 20- 30 jahre machen hierzulande doch erst den volkwirtschaftlichen kollateralschaden aus, den wir jetzt haben. aber, neoliberalismus sei dank, braucht man sich darum ja nicht zu scheren, solange die gesellschafter noch mit gewinnausschüttungen rechnen dürfen, auf kosten des sich für sie zu jeden bedingungen erniedrigenden leibeigenen, sry, arbeitnehmers. aber vieleicht wacht in dschörmoney doch noch mal einer auf,der die leute aus ihrer lethargie weckt. wird der herr klar nicht irgendwann demnächst entlassen? er wäre ein vorschlag für die nächste legislaturperiode als kanzlerkandidat. er ist wenigstens seinen werten treu geblieben...;)
 
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