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Presse 21.12.06 Rüdiger S. seit 3 Wochem im Hungerstreik, je

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MissMarple

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Wie ist das in Osterode denn mit dem ALG 2 geregelt ? Über die ARGE der BA oder die Kommune ??
Bei Kommune wäre wohl wirklich der Landrat der oberste Ansprechparter, bei der BA - weil Bundesbehörde - siehts dann wohl doch etwas anders aus....
:kinn:
auch wenn er sicherlich zumindest vermitteln könnte !

MissM.
 

Marcel

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Vielleicht hilft das noch weiter ...

Arbeitsagentur oder Arbeitsgemeinschaften (ARGE)
Osterode

Osterode
Am Bahnhof 4
37520 Osterode
-

Email : Goettingen.ais@arbeitsagentur.de
Dienststellennummer : 23121

Die obige Dienststelle ist dieser Hauptdienstelle zugeordnet :

Göttingen
Bahnhofsallee 5
37081 Göttingen
-

Email : Goettingen.ais@arbeitsagentur.de
Dienststellennummer : 23101


http://www.google.de/search?hl=de&q=+"Osterode"+"arge"&meta=

LK Osterode Landkreis Osterode am Harz,
Kommunales Job-Center
Frau Bremer 05522/3142-21

ursula-bremer@landkreis-osterode.de

http://www.mw.niedersachsen.de/master/C21846758_N21841845_L20_D0_I712.html
 

MissMarple

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oki, danke Arania
habe Herrn Reuter auch mal geschrieben und mein Interesse über den aktuellen Zustand von Rüdiger S. und die Maßnahmen vor Ort bekundet !

Mal sehen, ob geantwortet wird

MissM.
 

Arania

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Marcel zuständig ist in dem Fall eine Frau Fleischmann Jobcenter Osterode, ist kein Geheimnis, steht alles in Rüdigers Blog
 

Marcel

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Arania schrieb:
Marcel zuständig ist in dem Fall eine Frau Fleischmann Jobcenter Osterode, ist kein Geheimnis, steht alles in Rüdigers Blog
Ja, schon okay, aber da gibt es eben halt immer noch Vorgesetzte über Vorgesetzte, immer schön Treppchen auf. ;)

PS: kein Thema :kratz:
 

Arania

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MissMarple schrieb:
oki, danke Arania
habe Herrn Reuter auch mal geschrieben und mein Interesse über den aktuellen Zustand von Rüdiger S. und die Maßnahmen vor Ort bekundet !

Mal sehen, ob geantwortet wird

MissM.
Nun dann hat er ja was zu lesen ;)
 
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Gast
MissMarple schrieb:
Wie ist das in Osterode denn mit dem ALG 2 geregelt ? Über die ARGE der BA oder die Kommune ??
Bei Kommune wäre wohl wirklich der Landrat der oberste Ansprechparter, bei der BA - weil Bundesbehörde - siehts dann wohl doch etwas anders aus....
:kinn:
auch wenn er sicherlich zumindest vermitteln könnte !

MissM.
Wie das in Osterode geregelt ist, spielt keine Rolle. Du schreibst einfach an die Stelle, von der du meinst, dass es die Richtige ist. Am besten an jemanden ganz oben auf der Karriereleiter. Der wird das dann schon mit einer Bemerkung versehen weiterleiten.

Beim Pförtner anzufangen und sich hochzuschreiben halte ich für weniger erfolgversprechend.

Nur glaube ich, die Schreiben, gleichgültig wie viele es sind, bringen nicht allzu viel. Es muß zu Verhandlungen kommen. Gibt es denn einen Bevollmächtigten?

Martin, du fragtest doch nach der Kontaktmöglichkeit zum Landrat? Die hast du doch nun. Ich glaube, mit Briefeschreiben ist nicht mehr viel auszurichten, auch nicht mit Pressemeldungen. Dem Manne dort muß direkt geholfen werden.
 

JoeMilano

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Hallo,

Aber ihr wisst jetzt, warum ich so gemotzt hab?

Ich entschuldige mich bei allen die es nicht verdient hatten.

Ich hab das alles schonmal durch mit Bernd, wo sich Rüdiger ja noch Rat und Reflexion holt.
Keine Ahnung was Bernd jetzt macht.
Aber er hat geschrieben, das er auch Hungern wird so oder so.
Also egal ob Rüdiger stirbt oder abbricht/unterbricht solange die Forderung nicht erfüllt ist.

Dann haben wir ein zweites Problem.

Andererseits kann das ja auch wieder zugunsten von Rüdiger in der Presse verwendet werden, das die Sache nicht als Einzelfall und Verrücktheit abgetan werden kann.

JoeMillano
 

pixelfool

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Hallo JoeMilano

Nur um es erwähnt zu haben:

Ich sehe für Rüdiger durchaus die akute Gefahr der psychiatrischen Zwangseinweisung (und Zwangsernährung), weil bei der angekündigten bzw. vollzogenen Einstellung der Flüssigkeitsaufnahme akute Lebensgefahr besteht - was die juristisch als Suizid bewerten, den sie dann von Amts wegen verhindern.
Vielleicht kann das ja einer der juristisch bewanderten User mal verifizieren, ob ich das richtig einschätze - ich bin mir aber recht sicher, dass es so laufen könnte.
 

Bruno1st

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Wer ist die ARGE - der medizinische Dienst - der Landrat - der Ministerpräsident ?
Gut den Ministerpräsident kann man noch kennen, aber die anderen verstecken sich als namenlose, graue Herren hinter ihren Behörden - Dienstbezeichnungen.

Die Arge hat doch einen Geschäftsführer und eine "Aufsicht" aus Kommune/Kreis und Arbeitsamt. WER SIND DIESE LEUTE ?
Für mich ist die Namensnenneung auch keine "Hetze". Als Geschäftsführer vertritt man seinen Laden nach außen und ist dafür verantwortlich.
Deshalb, Namen nennen - so oft es geht. Und ich bezwiefle, daß die Argen dann weiter abwimmeln, wenn es heißt "Der Geschäftsführer der ARGE H. xy hat dies und jenes veranlaßt - er kam seiner Amtsmithilfepflicht nicht nach - er handelte nur nach den Buchstaben des Gesetzes aber nicht menschlich" - holen wir sie an die Öffentlichkeit!!! Keine Chance mehr, sich hinter Dienstanordnungen zu verstecken - statt sie zu verbessern/vermenschlichen. Keiner soll noch einmal sagen dürfen "wir haben uns an die Gesetze/Befehle gehalten"
 

heiko98527

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@ pixelfool

Ich kann das zwar nicht juristisch fest machen, habe aber in meiner beruflichen Laufbahn als Maler (als ich es noch konnte) in der Nervenheilanstalt Hildburghausen arbeiten müssen und da in der Abteilung für Sucht und Suizidgefährdete und habe dort einiges mitbekommen. Es ist so wie du schreibst, es gibt durchaus die Möglichkeit behördlicherseits bei Gefahr in Verzug zu handeln. Also passieren könnte das durchaus.
 

MissMarple

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also ich habe hier in Niedersachsen noch die regionale Presse informiert ( Radio, Nordmagazin usw. )

Ich wohne nicht sooo weit weg von Rüdiger, aber ich bin nicht mobil genug, um da "mal eben" hinzufahren.
Weiß auch nicht was mit der Kirchengemeinde da vor Ort ist ?!
Sollte man da auch noch informieren ??

MissM.
 
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pixelfool schrieb:
Hallo JoeMilano

Nur um es erwähnt zu haben:

Ich sehe für Rüdiger durchaus die akute Gefahr der psychiatrischen Zwangseinweisung (und Zwangsernährung), weil bei der angekündigten bzw. vollzogenen Einstellung der Flüssigkeitsaufnahme akute Lebensgefahr besteht - was die juristisch als Suizid bewerten, den sie dann von Amts wegen verhindern.
Vielleicht kann das ja einer der juristisch bewanderten User mal verifizieren, ob ich das richtig einschätze - ich bin mir aber recht sicher, dass es so laufen könnte.

Gesetz über die Unterbringung
psychisch Kranker und deren Betreuung
(Unterbringungsgesetz - UnterbrG)
in der Fassung der Bekanntmachung
vom 5. April 1992
Fundstelle: GVBl 1992, S. 60
Zuletzt geändert am 28.3.2000, GVBl 2000, S. 136


Ausgabe im Zusammenhang
Zur Inhaltsübersicht

Art. 1
Voraussetzungen der Unterbringung
(1) 1 Wer psychisch krank oder infolge Geistesschwäche oder Sucht psychisch gestört ist und dadurch in erheblichem Maß die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet, kann gegen oder ohne seinen Willen in einem psychiatrischen Krankenhaus oder sonst in geeigneter Weise untergebracht werden. 2 Unter den Voraussetzungen des Satzes 1 ist die Unterbringung insbesondere auch dann zulässig, wenn jemand sein Leben oder in erheblichem Maß seine Gesundheit gefährdet. 3 Die Unterbringung darf nur angeordnet werden, wenn die Gefährdung nicht durch weniger einschneidende Mittel, insbesondere durch Hilfen nach Art. 3, abgewendet werden kann.

(2) 1 Die Unterbringung kann nur vollzogen werden, wenn keine Maßnahmen nach §§ 81, 126a der Strafprozeßordnung (StPO) oder nach §§ 63 , 64 und 67a des Strafgesetzbuchs (StGB) getroffen sind. 2 Ist jemand auf Grund des Unterbringungsgesetzes untergebracht und werden Maßnahmen auf Grund der in Satz 1 genannten Bestimmungen getroffen, so ist die Unterbringungsanordnung nach diesem Gesetz außer Vollzug zu setzen; sie kann aufgehoben werden, wenn nach den Umständen nicht zu erwarten ist, daß die Unterbringungsanordnung später wieder vollzogen werden muß.
Art. 3
Hilfen
(1) Um eine Unterbringung nach diesem Gesetz zu vermeiden oder so weit wie möglich zu verkürzen oder dem Betroffenen nach Beendigung der Unterbringung eine erforderliche Hilfestellung mit dem Ziel seiner gesundheitlichen Wiederherstellung und sozialer Eingliederung zu gewähren, sind die vorhandenen vorsorgenden, begleitenden und nachsorgenden Hilfen auszuschöpfen.

(2) Zur Erreichung des in Absatz 1 aufgezeigten Zwecks haben die Gesundheitsämter mit den Ärzten, den psychiatrischen Krankenhäusern, den Trägern der Sozial- und Jugendhilfe, den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und allen anderen öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Organisationen, Einrichtungen und Stellen, die vorsorgende, begleitende und nachsorgende Hilfen gewähren, eng zusammenzuarbeiten.

(3) Die Hilfen ergeben sich insbesondere aus den Bestimmungen des Sozialgesetzbuchs.
gefunden: http://by.juris.de/by/UbrgG_BY_1992_rahmen.htm

noch was dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verdursten

...Der tägliche Wasserbedarf eines Menschen liegt - je nach Umgebungstemperatur und körperlicher Aktivität - bei mindestens 1-2 Litern. Ab einem Wasserverlust des menschlichen Körpers von 0,5 - 3% spürt der Betroffene Durst. Ab 10% kommt es zu Sprachstörungen und unsicherem Gang. Innerhalb von nur 3 - 4 Tagen tritt in der Regel der Tod durch Dehydratation ein...
 
E

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Gast
pixelfool schrieb:
Ich sehe für Rüdiger durchaus die akute Gefahr der psychiatrischen Zwangseinweisung (und Zwangsernährung), weil bei der angekündigten bzw. vollzogenen Einstellung der Flüssigkeitsaufnahme akute Lebensgefahr besteht - was die juristisch als Suizid bewerten, den sie dann von Amts wegen verhindern.
Vielleicht kann das ja einer der juristisch bewanderten User mal verifizieren, ob ich das richtig einschätze - ich bin mir aber recht sicher, dass es so laufen könnte.
sehe ich auch so....

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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Bruno1st schrieb:
Wer ist die ARGE - der medizinische Dienst - der Landrat - der Ministerpräsident ?
Gut den Ministerpräsident kann man noch kennen, aber die anderen verstecken sich als namenlose, graue Herren hinter ihren Behörden - Dienstbezeichnungen.

Die Arge hat doch einen Geschäftsführer und eine "Aufsicht" aus Kommune/Kreis und Arbeitsamt. WER SIND DIESE LEUTE ?
Für mich ist die Namensnenneung auch keine "Hetze". Als Geschäftsführer vertritt man seinen Laden nach außen und ist dafür verantwortlich.
Deshalb, Namen nennen - so oft es geht. Und ich bezwiefle, daß die Argen dann weiter abwimmeln, wenn es heißt "Der Geschäftsführer der ARGE H. xy hat dies und jenes veranlaßt - er kam seiner Amtsmithilfepflicht nicht nach - er handelte nur nach den Buchstaben des Gesetzes aber nicht menschlich" - holen wir sie an die Öffentlichkeit!!! Keine Chance mehr, sich hinter Dienstanordnungen zu verstecken - statt sie zu verbessern/vermenschlichen. Keiner soll noch einmal sagen dürfen "wir haben uns an die Gesetze/Befehle gehalten"
Die Namen sind bekannt und ich habe sie teilweise auch oben in einem Beitrag genannt.
 
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hjgraf schrieb:
pixelfool schrieb:
Hallo JoeMilano

Nur um es erwähnt zu haben:

Ich sehe für Rüdiger durchaus die akute Gefahr der psychiatrischen Zwangseinweisung (und Zwangsernährung), weil bei der angekündigten bzw. vollzogenen Einstellung der Flüssigkeitsaufnahme akute Lebensgefahr besteht - was die juristisch als Suizid bewerten, den sie dann von Amts wegen verhindern.
Vielleicht kann das ja einer der juristisch bewanderten User mal verifizieren, ob ich das richtig einschätze - ich bin mir aber recht sicher, dass es so laufen könnte.

Gesetz über die Unterbringung
psychisch Kranker und deren Betreuung
(Unterbringungsgesetz - UnterbrG)
in der Fassung der Bekanntmachung
vom 5. April 1992
Fundstelle: GVBl 1992, S. 60
Zuletzt geändert am 28.3.2000, GVBl 2000, S. 136


Ausgabe im Zusammenhang
Zur Inhaltsübersicht

Art. 1
Voraussetzungen der Unterbringung
(1) 1 Wer psychisch krank oder infolge Geistesschwäche oder Sucht psychisch gestört ist und dadurch in erheblichem Maß die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet, kann gegen oder ohne seinen Willen in einem psychiatrischen Krankenhaus oder sonst in geeigneter Weise untergebracht werden. 2 Unter den Voraussetzungen des Satzes 1 ist die Unterbringung insbesondere auch dann zulässig, wenn jemand sein Leben oder in erheblichem Maß seine Gesundheit gefährdet. 3 Die Unterbringung darf nur angeordnet werden, wenn die Gefährdung nicht durch weniger einschneidende Mittel, insbesondere durch Hilfen nach Art. 3, abgewendet werden kann.

(2) 1 Die Unterbringung kann nur vollzogen werden, wenn keine Maßnahmen nach §§ 81, 126a der Strafprozeßordnung (StPO) oder nach §§ 63 , 64 und 67a des Strafgesetzbuchs (StGB) getroffen sind. 2 Ist jemand auf Grund des Unterbringungsgesetzes untergebracht und werden Maßnahmen auf Grund der in Satz 1 genannten Bestimmungen getroffen, so ist die Unterbringungsanordnung nach diesem Gesetz außer Vollzug zu setzen; sie kann aufgehoben werden, wenn nach den Umständen nicht zu erwarten ist, daß die Unterbringungsanordnung später wieder vollzogen werden muß.
Art. 3
Hilfen
(1) Um eine Unterbringung nach diesem Gesetz zu vermeiden oder so weit wie möglich zu verkürzen oder dem Betroffenen nach Beendigung der Unterbringung eine erforderliche Hilfestellung mit dem Ziel seiner gesundheitlichen Wiederherstellung und sozialer Eingliederung zu gewähren, sind die vorhandenen vorsorgenden, begleitenden und nachsorgenden Hilfen auszuschöpfen.

(2) Zur Erreichung des in Absatz 1 aufgezeigten Zwecks haben die Gesundheitsämter mit den Ärzten, den psychiatrischen Krankenhäusern, den Trägern der Sozial- und Jugendhilfe, den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und allen anderen öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Organisationen, Einrichtungen und Stellen, die vorsorgende, begleitende und nachsorgende Hilfen gewähren, eng zusammenzuarbeiten.

(3) Die Hilfen ergeben sich insbesondere aus den Bestimmungen des Sozialgesetzbuchs.
gefunden: http://by.juris.de/by/UbrgG_BY_1992_rahmen.htm

noch was dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verdursten

...Der tägliche Wasserbedarf eines Menschen liegt - je nach Umgebungstemperatur und körperlicher Aktivität - bei mindestens 1-2 Litern. Ab einem Wasserverlust des menschlichen Körpers von 0,5 - 3% spürt der Betroffene Durst. Ab 10% kommt es zu Sprachstörungen und unsicherem Gang. Innerhalb von nur 3 - 4 Tagen tritt in der Regel der Tod durch Dehydratation ein...
Noch eine Bemerkung dazu:

Auch wenn das obige Gesetz "Gesetz über die Unterbringung
psychisch Kranker und deren Betreuung
(Unterbringungsgesetz - UnterbrG)" heißt, so ist es in der Regel kein Problem auch einen nicht psychisch Kranken danach einzuweisen. Es braucht lediglich die verbindliche Aussage oder ein Attest eines Facharztes für Neurologie und Psychiatrie (im Notfall auch eines Allgemeinmediziners), um jemanden wie Rüdiger S. zumindest eine vorübergehende psychische Störung zu unterstellen. Damit wäre einer befristeten Unterbringung von wenigen Tagen Genüge getan und dann entscheiden die behandelnden Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Vormundschaftsgericht über die weitere Unterbringung oder die Entlassung, wenn keine Gefahr und "psychische Störung" mehr gegeben ist.
 
E

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Auch wenn das obige Gesetz "Gesetz über die Unterbringung
psychisch Kranker und deren Betreuung
(Unterbringungsgesetz - UnterbrG)" heißt, so ist es in der Regel kein Problem auch einen nicht psychisch Kranken danach einzuweisen. Es braucht lediglich die verbindliche Aussage oder ein Attest eines Facharztes für Neurologie und Psychiatrie (im Notfall auch eines Allgemeinmediziners), um jemanden wie Rüdiger S. zumindest eine vorübergehende psychische Störung zu unterstellen. Damit wäre einer befristeten Unterbringung von wenigen Tagen Genüge getan und dann entscheiden die behandelnden Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Vormundschaftsgericht über die weitere Unterbringung oder die Entlassung, wenn keine Gefahr und "psychische Störung" mehr gegeben ist.
Sowas könnte aber u. U. auch Tom passieren, obwohl er eher dazu getrieben wurde (Geschichte müsste hier jedem bekannt sein).
 
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