Presse: 13.3.07 Hartz IV ist der Grund Mietpreissteigerungen bei einfachen Wohnungen

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Hartz IV ist der Grund Mietpreissteigerungen bei einfachen Wohnungen 13.03.2007 [FONT=verdana,geneva]
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Spitzenplatz nimmt das sauerländische Altena mit einer Mietpreissteigerung 50 Prozent ein

Köln. Die Einführung von Hartz IV ist die Ursache für einen Preisanstieg bei einfachen Wohnungen, so der Immobilienverband Deutschland heute in einer Pressemitteilung. Je nach Haushaltsgröße hätten in den vergangenen Monaten viele Hartz IV-Empfänger in kleinere und einfach ausgestattete Wohnungen umziehen müssen. Während die Preise für Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und „normalen“ Wohnungen relativ stabil blieben, verzeichnete man gerade bei einfach ausgestatteten Wohnungen in wenig begehrten Lagen einen Preisanstieg. Das Erwerbslosen Forum Deutschland sprach von einem Skandal im Hinblick darauf, dass in NRW etwa 140.000 bis 160.0000 Menschen potentiell von Zwangsumzügen betroffen sein könnten und vielfach die höheren Kosten aus ihrem kargen Lebensunterhalt bestreiten müssten. Bundesweit gehe man 500.0000 bis 700.000 Menschen aus, die nicht in „angemessenen“ Wohnungen leben würden. Seit Anfang des Jahres würde man bei dem bundesweiten Notruftelefon gegen Zwangsumzüge die meisten Anrufe aus NRW verzeichnen. Die Landesregierung würde dieses Problem aber ignorieren.[/FONT]

weiter geht es hier:
https://www.erwerbslosenforum.de/na...ei_einfachen_wohnungen_132007130313_154_3.htm
 

druide65

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Kann ich auch aus dem Nordwesten nur bestätigen.
Die Preise für 1-3 Zimmer Wohnungen in "normalen" Lagen sind extrem gestiegen,während "normale" Wohnungen oder Häuser zum "Schnäppchenpreis"
zu mieten sind.

Prekär ist die Situation in OL wo bedingt durch UNI und FH,Studenten und ALG II Empfänger in Konkurrenz zu einander treten.
 
E

ExitUser

Gast
Bei mir wollte die ARGE, daß ich nach dem Tod meiner Mutter aus der gemeinsamen Wohnung ausziehe. Einfachere Wohnungen, die deutlich kleiner sind, sind aber kaum zu bekommen, da wir hier durch die Fachhochschule und Teilbereiche der Universität Nürnberg/Erlangen sowieso Probleme diesbezüglich haben. Zu dem sind einfachere Wohnungen von der Miete kaum billiger zu kriegen als diese Wohnung hier, die nach Nürnberger Verhältnissen extrem günstig ist.

Die Mieten für kleine Wohnungen sind hier im Umfeld extrem überhöht. Man bekommt nur noch die Wohnungen, die in so schlimmem Zustand sind, daß die sonst keiner mehr will. Schimmel an den Wänden gilt da oft als Normalzustand der keinen kümmert. Alternativ nur noch Wohnungen, die so ungünstig gelegen sind, daß man einen langen Weg zu öffentlichen Verkehrsmitteln hat, keine Ärzte und keine Geschäfte in der Nähe. Sobald man gesundheitlich angeschlagen ist, keine Chance dort auch nur zu vegetieren.
 
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