Presse 02.03.06 Unterstützung des Streiks von Verdi

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Martin Behrsing

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Gemeinsame Presseerklärung des „Erwerbslosen Forum Deutschland“ und des Aktionsbündnis Sozialproteste
Erwerbsloseninitiativen unterstützen die angekündigte Verschärfung der Streiks

Erwerbslosen Forum Deutschland und Aktionsbündnis Sozialproteste begrüßen gemeinsame Aktionen von IG-Metall und Verdi gegen die geplante Verlängerung der Arbeitszeit um 2 Wochen im Jahr.
Bonn/Göttingen. Das Erwerbslosen Forum Deutschland (EFD) und das Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP) begrüßen den Verhandlungsabbruch von Verdi mit den kommunalen Arbeitgebern. Deren Forderungen seien nicht hinnehmbar und zeigten deutlich, dass kommunale Arbeitgeber zu keinen wirklichen Zugeständnissen bereit seien.

Die Ankündigung des Chefs der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, vom Mittwoch und eine Verschärfung des Arbeitskampfes sowie gemeinsame Aktionen mit der IG Metall stießen auf große positive Resonanz bei Erwerbslosen Initiativen. „Endlich zeigen Arbeitnehmer, dass eine Politik der Entlassungsproduktivität und Verteilung der Arbeit auf immer weniger Arbeitnehmer nicht mehr mitgetragen wird. Es handelt sich nicht um 18 Minuten täglich, sondern um 2 Wochen unbezahlte Arbeit im Jahr“, sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Das Erwerbslosen Forum Deutschland und das Aktionsbündnis Sozialproteste unterstützen den Arbeitskampf, indem Erwerbslose aufgefordert wurden, die Streikzeitung (Titel: „5 Millionen [Arbeitslose] sind genug“) von Verdi mit zu verteilen. „Die Arbeitszeit muss schrittweise, aber rigoros auf ein vernünftiges Maß verkürzt werden. Gerade durch den entschlossenen Streik wird die Dringlichkeit des Anliegens deutlich. Erwerbslose möchten mit ihren Mitteln die Gewerkschaft unterstützen“, so Edgar Schu vom Aktionsbündnis Sozialproteste.

Beide Initiativen setzen sich für eine Veränderung der bisherigen Sozial- und Wirtschaftspolitik ein, da das bisherige neoliberale Marktwirtschaftsmodell nicht zu mehr Wohlstand in der Gesellschaft beiträgt und Arbeitslosigkeit forciert. „Die hohe Produktivität und die exorbitanten Gewinne vieler Großkonzerne zeigen, dass die vorhandene Arbeit gerechter verteilt werden muss. Auch Wirtschaftsbetriebe haben nicht nur eine Verantwortung gegenüber den Aktionären, sondern erst recht eine gegenüber der Gesellschaft und den Arbeitnehmern, ohne deren Einsatz solche Gewinne nicht möglich gewesen wären“, so Martin Behrsing. Mit einer Großdemonstration am 03. Juni in Berlin wollen viele Gruppierungen der sozialen Bewegung ihren Protest gegenüber der bisherigen Politik zum Ausdruck bringen.
 
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