Precht haut es mal wieder raus.

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deepsleeper

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ha ha, "versuchense mal mit H4 ne schöne Frau zu finden, s is geradezu unmöglich, se gelten da als Looser" gilt auch umgekehrt.
Ich find die anderen Mitredner genauso am Kopf verbrettert wie die JC Mitarbeiter.
Verstehen wollen/können sie nicht.
 

Onkel Tom

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Huch, das youtube-video lief etwas zensiert ab.. Vom Brechreizen verschont,
haben wir uns damit bei Chefduzen.de (Neue Webaddy : chefduzen.de - Forum der Ausgebeuteten - Index )
nicht lange abgekaspert.. Begleitend des letzten IGZ-Kongress zum 20.Geburtstag
der IGZ hat er für den Erhalt von Leiharbeit ganz schön sein Hirn auf Erbsengröße
gepresst, dem Phylosophische Überzeugungsversuche entfleuchten, wie toll und
chancenreich Leiharbeit doch sei..

Für sone Leutz haben wir ein Kerker und er landete gleich dort (Symbolisch)..
 

Pixelschieberin

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Son Bildchen, völlig aus Bezug und Zusammenhang gerissen, ist schlechter Diskussionsstil.

Soweit mir aus einem TV-Zwiegespräch mit ihm erinnerlich, favorisiert Precht das faire Leiharbeitsmodell,
wobei dem flexiblen Mitarbeiter dessen Mehraufwand gar fürstlich entlohnt werde.
In dem Zusammenhang fiel "so wie in Frankreich, die ließen sich nämlich das, was hier abgeht,, nicht bieten."

In dem Zusammenhang stellte er die einst angedachte WinWin-Situation vor - nicht das hierzulande praktizierte Prekär-Sklavenmodell.
Der Betrieb mit Engpaß sollte dergestalt zur Kasse gebeten werden, damit der Troubleshooter hinreichend motiviert sei, sich ständig umzustellen.
Der Mehraufwand des Mitarbeiters solle selbstverfreilich in der Lohntüte abgebildet werden.

Daß das hiesige Modell ausbeuterisch ist, hat er unmißverständlich in Talk-Runden angemahnt.
 

Pixelschieberin

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Vorab: Precht halte ich für einen ziemlich schlauen, dabei trotzdem integeren Humanisten.

Das verlinkte Foto widerspricht keineswegs dem, was ich geschrieben hatte.
Diese Widmung ist - bei Licht betrachtet - völlig interpretationsoffen.
Wer diese Zeilen unbedingt in den falschen Hals bekommen und mit negativen Vorzeichen lesen will, dem bleibt das unbenommen.

Offenbar verbindet derjenige mit Zeitarbeit etwas ganz anderes als Precht und all diejenigen, die das Modell seinerzeit zum Wohle beider Parteien erdacht hatten.
Der Typ ist Vordenker, nicht Malocher., der politisch lancierten Verrat in D auszubaden hat.
Er ist doch schon längst dort angekommen, wo die Mißverstehenwoller dieser Zeilen argumentativ hin wollen.

Er hat doch längst thematisiert, daß es in Bälde noch weniger Arbeitsstellen geben wird.
Deshalb lese ich seinen Satz so,, daß es im Zuge von Digitalisierung und Globalisierung künftig tatsächlich ein Privileg sein wird,. angemessen entlohnter Zeitarbeit nachgehen zu können, solange die anderen nur das ebenso von ihm befürwortete, bedingungslose Grundeinkommen einstreichen - sich damit zu begnügen haben.

Dessen ungeachtet - was ist falsch an der Feststellung, daß es sich selbst bei Zeitarbeit um ein Privileg handeln wird, wenn die Arbeit in Gänze drastisch schwinden wird?
Der nunmehr zweimal verlinkte Satz stellt doch lediglich fest und wertet nicht.
Was ist falsch daran, gegeben" und "gesucht" zu notieren, um zu Lösungen zu kommen?

Ich dachte, daß die Praxis, den Überbringer mißliebiger Botschaften zu enthaupten, mittlerweile Geschichte sei.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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... wie toll und chancenreich Leiharbeit doch sei.
Kommt darauf an, in welchem Kontex und mit welchen Bedingungen er das publizierte.
Um das zu beurteilen, bräuchte es schon vollwertige Zitate.
Ich dachte, daß die Praxis, den Überbringer mißliebiger Botschaften zu enthaupten, mittlerweile Geschichte sei.
Gewiß nicht, sonst hätten Assange die equadorianische Botschaft- und Snowden Moskau längst verlassen.
Es läge an Precht selbst, sich eben nicht vor den Karren seines Gegenübers spannen zu lassen.
Damit macht er sich hinsichtlich seiner dargelegten Überzeugung ein Stück weit unglaubwürdig.
Dennoch halte ich ihn für einen klugen Philosophen, dem die Politiker mehr Beachtung schenken sollten.
 

0zymandias

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"Zeitarbeit in Zukunft": Das legt für mich einen sehr betonenden Schwerpunkt auf eine Zeit, die jetzt nicht ist.

Der eigentliche Witz könnte sein, dass Werner Stolz das auch noch herumzeigt. :biggrin:
 
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