Praktikumswechsel bei Umschulung - auf was sollte ich da jetzt achten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jamaz

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Kann mir jemand sagen, wie das so normalerweise abläuft?

Leider bekomme ich von beiden (Leistungsträger und Praktikumsbetrieb) keine wirkliche Unterstützung, sondern nur sonderbare Taktiken, die mir nicht weiterhelfen, sondern eher schaden.

Hat jemand eigene Erfahrungen und kann mir sagen, wie das bei Euch abgelaufen ist?
 

faalk

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Machst du die Umschulung Außerbetrieblich, sprich über/in einen Berufsförderungswerk?
 

Jamaz

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Danke für deine Frage. Ja, es hätte Bildungsträger und nicht Leistungsträger heißen sollen.

Es ist eine duale Umschulung.
 

Der Auflehnende

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Kann mir jemand sagen, wie das so normalerweise abläuft?

Leider bekomme ich von beiden (Leistungsträger und Praktikumsbetrieb) keine wirkliche Unterstützung, sondern nur sonderbare Taktiken, die mir nicht weiterhelfen, sondern eher schaden.

Hat jemand eigene Erfahrungen und kann mir sagen, wie das bei Euch abgelaufen ist?
Du kannst Dir eine andere Praktikumsstelle suchen. Ich gehe mal davon aus, das ein Praktikumsvertrag besteht. Hast Du eine neue Praktikumsstelle gefunden musst Du solange bei der alten Praktikumsstelle bleiben, bis der Bildungsträger das Praktikum genehmigt und der neue Betrieb den Praktikumsvertrag unterschrieben hat.

Ich weiß von Umschülern die mit der Umschulung richtig unzufrieden waren. Bei der Suche nach einem Praktikum gab es so gut wie keine Hilfe. Gelernt haben die auch nicht sonderlich viel. In den Themengebieten wurde nur hin und her gesprungen, sodass die Umschüler keinen Bezug zum Inhalt herstellen konnten. Richtiger Unterricht fand nur statt, als es um die Zwischen- und Abschlussprüfungen ging. Die mussten dann im Eilverfahren das "Lernen", was in den Monaten zuvor hätte gelehrt werden müssen. Wichtig für die Bildungseinrichtungen ist heute nur noch das die Umschüler irgendwie die Prüfungen bestehen. Das wissen auch Arbeitgeber.

Von einer Umschulung bei Bildungsträgern kann ich heutzutage eigentlich nur noch abraten. Sinnvoller ist da nur noch eine betriebliche Umschulung. Da geht der Umschüler zur Berufsschule und ansonsten ist er im Ausbildungsbetrieb. Nachteil ist aber, dass man aufgrund der Gesetzeslage direkt im zweiten Ausbildungsjahr einsteigt, weil solche Maßnahmen nur auf maximal zwei Jahre begrenzt sind.
 

Jamaz

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Ich weiß von Umschülern die mit der Umschulung richtig unzufrieden waren. Bei der Suche nach einem Praktikum gab es so gut wie keine Hilfe. Gelernt haben die auch nicht sonderlich viel. In den Themengebieten wurde nur hin und her gesprungen, sodass die Umschüler keinen Bezug zum Inhalt herstellen konnten.
Kommt mir bekannt vor und im Betrieb ist nur Ausnutzerei und Abwertung angesagt (da lernt man auch nicht wirklich).
 
I

ichputzhiernur

Gast
Ein vollständig geleistetes Praktikum ist Voraussetzung für die Zulassung zur (I)HK-Prüfung. Die Praktikumszeiten sind in der Regel knapp kalkuliert, d.h. ein Übergang sollte nahtlos erfolgen.

Wichtig ist, dass der Praktikumsbetrieb im Sinne der Kammer geeignet ist. Formal muss er dazu Ausbildungsbetrieb für den Umschulungsberuf sein, mitunter drückt die jeweilige Kammer aber auch ein Auge zu (Beispiel: Betrieb bildet keine Informatiker aus, hat aber große IT-Abteilung). Diese Bestätigung einzuholen kann Aufgabe des Praktikanten oder des Bildungsträgers sein, je nachdem was vereinbart wurde.

Grüße
 
E

ExitUser

Gast
AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Von einer Umschulung bei Bildungsträgern kann ich heutzutage eigentlich nur noch abraten. Sinnvoller ist da nur noch eine betriebliche Umschulung. Da geht der Umschüler zur Berufsschule und ansonsten ist er im Ausbildungsbetrieb. Nachteil ist aber, dass man aufgrund der Gesetzeslage direkt im zweiten Ausbildungsjahr einsteigt, weil solche Maßnahmen nur auf maximal zwei Jahre begrenzt sind.
Ich nicht, man muss sich halt gut aussuchen was man wo macht. Uns haben sie wirklich mit Bestnoten durch die Prüfung gebracht. Der Unterricht war recht gut strukturiert und umfangreicher als eigentlich von der Prüfungsordnung vorgesehen. Gut 50 % fanden danach eine Anstellung. Hinderlich war eher die schlechte Gruppendynamik.

Ich weiß, dass es auch Ausbildungen gibt, wo kein einziger Teilnehmer eine Anstellung fand, aber das kann man ja vorher hinterfragen.
 

Texter50

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Ich nicht, man muss sich halt gut aussuchen was man wo macht. Uns haben sie wirklich mit Bestnoten durch die Prüfung gebracht. Der Unterricht war recht gut strukturiert und umfangreicher als eigentlich von der Prüfungsordnung vorgesehen. Gut 50 % fanden danach eine Anstellung. Hinderlich war eher die schlechte Gruppendynamik.
Is selten, aber das kann passieren!
Ich weiß, dass es auch Ausbildungen gibt, wo kein einziger Teilnehmer eine Anstellung fand, aber das kann man ja vorher hinterfragen.
So gut und sinnvoll ich diese Idee finde, nur glaube ich, dass man gerne ein weinig angeschwindelt wird. :biggrin:
Gerade die mit erheblichen Mängeln ausgestatteten Träger neigen dazu, ihre Veranstaltungen weitaus besser darzustellen, als es tatsächlich ist.
Und nur mal ein oder zwei Tage reinschauen, das zeigt nicht das Gesamtbild. :icon_stop:
 
I

ichputzhiernur

Gast
Mir ist nicht klar, warum aus einer Detailfrage zum Praktikum ein allgemeines Maßnahmenbashing gemacht wird.

Diese Community kämpft dafür, dass ELOs nicht pauschal be- oder verurteilt werden. Gleichzeitig wird jeder "Träger" sofort gerichtet. Der engagierte Umschulungsbetrieb wird dabei pauschal mit dem AVGS-Abzocker über einen Kamm geschoren. Und wenn doch mal jemand etwas Gegenteiliges behauptet wird sofort dagegengeschossen, Unglauben wird geäußert - und selbst die Moderatoren feuern fleißig mit.

Diese Art der Argumentation hilft keinem und führt höchstens dazu, dass sich hier eine "Echokammer" entwickelt, in der keine abweichenden Meinungen erwünscht sind.
 
G

Gast1

Gast
In meinem Berufsförderungswerk hatte ich eine Umschulung angefangen und musste sie später abbrechen. Die Umschulung war sehr gut organsiert, die Dozenten gut und fähig, das Umfeld in einem guten Zustand. Die Vermittlung der Schüler in meiner Umschulung in Arbeit beträgt ca. 80% (keine Zeitarbeit). Und ja, während der Umschulung ist ein Praktikum vorgesehen.

Mein BFW hat auf mich einen soliden Eindruck gemacht. Es gibt nicht nur schlechte Maßnahmeträger.
 
E

ExitUser

Gast
Der Ausbildungsträger sollte natürlich auch bei der Suche einer Praktikumsstelle behilflich sein. Bei uns gab es Listen von Betrieben, wenn jemand bei den Stellenangeboten nichts gefunden hatte.

Wechseln der Stelle ist natürlich mit etwas Bürokratie verbunden, war bei uns aber kein Probelm und wurde teilweise sogar vorgeschlagen, wenn es nicht gut lief.

Es gibt genug zu kritisieren, auch beim Bfw, aber man muss sich ja irgendwie arrangieren, wenn man denn eine Ausbildung absolvieren möchte. Meine Erfahrung war, dass es von Angebot zu Angebot auch innerhalb eines Trägers deutliche Unterschiede gibt.

Übrigens kann je nach Vorbildung auch auf das Praktikum verzichtet werden oder es kann verkürzt werden. Wir hatten auch so Kandidaten, die keine oder erst gegen Ende der Praktikumszeit eine Stelle fanden.
 

cat44

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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Das der Bildungsträger nur das Ziel verfolgt das Umschüler irgendwie die Prüfung bestehen kann ich mir nicht vorstellen. Das JC investiert doch nicht mehrere tausend Euro in eine Umschulung und als Ergebnis haben die Umschüler die Prüfung nur mit ausreichend bestanden. Bildungsträger und JC haben ein Interesse daran das die Leute in Arbeit kommen. Für eine Umschulung sollte man auch entsprechend motiviert sein.
 

AnonNemo

Super-Moderation
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AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

ichputzhiernur meinte:
Der engagierte Umschulungsbetrieb wird dabei pauschal mit dem AVGS-Abzocker über einen Kamm geschoren.
Wo siehst du hier eine generelle Verurteilung von Firmen?
Es werden Fakten bzw. Erfahrungen weitergegeben und jeder Firma wird die Gelegenheit geboten sich positiv von den Abzockern abzuheben!
Ich gehe auch davon aus, dass du dein Umfeld (z. B. Familie) in erster Linie vor Gefahren warnst und nicht auf Normales aufmerksam machst.

Und nur damit du zufrieden bist, werde ich ganz sicher nicht anfangen eine Lobhudelei auf ZAFen oder (Abzocker-)MTs anstimmen :icon_hmm:

ichputzhiernur meinte:
und selbst die Moderatoren feuern fleißig mit.
Die versteckte Hetze solltest du in Zukunft besser stecken lassen!

Das der Bildungsträger nur das Ziel verfolgt [Vollzitat]
Oh, ja. Deshalb sind; Lama spazieren führen, der 5te Office-Grundkurs für studierte MS-Programmierer, das 5te Vorstellungsgesprächetraining für langjährige HR-Leiter, der 5te Staplerschein für langjährige Lagermitarbeiter usw. so sinnvoll und noch nie vorgekommen?
Ich möchte auch wieder in deine heile hell-dunkel-Welt zurück!
Leider lässt sich meine persönliche Büchse der Pandora - hier die Fähigkeit zum Nachdenken und Hinterfragen genannt - nicht mehr schließen.
 
I

ichputzhiernur

Gast
AW: Praktikumswechsel bei Umschulung

Die versteckte Hetze solltest du in Zukunft besser stecken lassen!
Ich hoffe inständig dass das ein Scherz sein soll. Denn weder "hetze" ich, noch habe ich es nötig, mich und meine Meinung zu verstecken. Dieses Forum hat ein integrales Problem mit negativer Stimmungsmache zu Trägern, zu welchem auch die Moderatoren ihren Beitrag leisten. Das kann niemand leugnen, der sich hier länger als ein paar Stunden aufgehalten hat.

Gerne wiederhole ich mich - hier wird mit Trägern gemacht, was man sich für die ELOs verbittet: Vorverurteilung, Pauschalisierung, Abwertung ungeachtet der Umstände. Das Prinzip "Im Zweifel für den Angeklagten" haben einige hier schon lange entsorgt, eine sachliche Diskussion zu führen ist mitunter sehr schwierig. Denn - genau wie hier geschehen - rasch ist ein Moderator zur Stelle, der die abweichende Meinung "zurechtrückt". Manchmal belehrend, manchmal spöttisch, manchmal aggressiv.

Mir ist klar dass man irgendwann verbittert. Wenn man den hundersten Fall eines ELOs liest, der von einem Maßnahmenträger gegängelt wurde. Oder wenn man wiederholt Menschen mit Perspektive und Motivation an der Bürokratie oder "dem System" scheitern sieht. Auch wenn das alles nicht fair ist sollte man trotzdem ab und an in sich gehen und sich fragen, ob man noch hilft, oder nur Vorurteile verbreitet.

Vor allem die Moderation sollte ein Interesse daran haben, Themen von allen Blickwinkeln zu beleuchten, und den Diskurs den Nutzer zu überlassen. Greift man aber derart und regelmäßig ein wie es hier passiert, dann entsteht irgendwann ein Raum, in dem keine anderen Meinungen toleriert werden. In dem Fall liest vielleicht jeder genau das, was er auch lesen will - aber die Community tritt auf der Stelle, und Neuzugänge werden nur bekehrt, anstatt dass man sie unterstützt.
 

0zymandias

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In dubio pro reo, im Zweifel für den Angeklagten: Ein Mensch kann sich das erhoffen. Ein Brötchen auf der Theke nicht.

Wenn das Brötchen zweifelhaft riecht und man sich erst einmal den Magen mit zweifelhaften Brötchen verdorben hat, dann wird das Brötchen eben nicht gekauft.

Armes, armes Brötchen.

[...]Dieses Forum hat ein integrales Problem mit negativer Stimmungsmache zu Trägern, zu welchem auch die Moderatoren ihren Beitrag leisten.
[...]
Vor allem die Moderation sollte ein Interesse daran haben, Themen von allen Blickwinkeln zu beleuchten, und den Diskurs den Nutzer zu überlassen. [...]
Aber das ist doch ganz fantastisch!

Kaum sind ein paar Erwerbslose erblickt, kann man ihnen auch schon die richtigen Kommandos beibringen.
Ideal, vor allen Dingen zur Sommerzeit mit eher unterbelegten "Kursen".
Und man erspart sich dabei auch den Bau einer eigenen Echokammer, in der man dann ganz formidabel den ganzen Tag "Kumbaya my Tertia" singen könnte.
Hat man ja auch bei all den besonders guten Maßnahmen gelernt, bei denen es auch nicht ohne Arbeitslosenhilfe (Harh-harh!) geht.

[...] Dieses Forum hat ein integrales Problem mit negativer Stimmungsmache zu Trägern, zu welchem auch die Moderatoren ihren Beitrag leisten. Das kann niemand leugnen, der sich hier länger als ein paar Stunden aufgehalten hat.
[...]
Doch, doch, das geht. Es ist nämlich kein Problem, sondern eine Lösung.
Eine Lösung, die eben nicht nur in diesem Forum als solche wahrgenommen wird, sondern auch an ganz anderen Stellen, wie z.B. dem Bundesrechnungshof.

Was die Stunden angeht: Reduziere die Dosis, denn die macht das Gift.
 

Texter50

Super-Moderation
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Damit hier nicht weiter vom Thema abgewichen wird:
Es ist mir und anderen Moderatoren durchaus erlaubt, einen Kommentar / Erfahrungen abzugeben.
Schreibe ich als Moderator/in, dann schaut das durchaus anders aus.

LG: Texter50

Und jetzt wollen wir uns doch bitte dem Thema zuwenden? :icon_mrgreen:
 
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