Praktikumsvertrag gekündigt und Probearbeit angetreten. Was kann mir jetzt passieren?

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aufalg

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Hallo, ich bin neu hier und ohne einen neuen Thread aufzumachen, poste ich mein passendes Problem in diesen themengleichen Thread rein:

Ich bin seit zwei Monaten auf ALG1 und hatte meiner Sachbearbeiterin letzte Woche per eMail mitgeteilt, dass ich eine 2-wöchige Probearbeit machen will, nachdem ich ein Vorstellungsgespräch hatte (nach satten 12 Bewerbungen erst), wobei die Chancen mangels Berufserfahrung und mangels BWL-Studium nicht rosig sind. Die Firma wollte es trotzdem mittels Probearbeit versuchen, obwohl ich meine Schwächen alle genannt hatte. Das habe ich der Sachbearbeiterin so mitgeteilt und sie hat sich für meine Bemühungen bedankt.

Anfang dieser Woche trat ich die Probearbeit auch an und am nächsten Tag habe ich den unbezahlten Praktikumsvertrag gekündigt und bin fern geblieben. Problem für meine Kündigung des 14-tägigen Probepraktikums: Ich wusste gar nicht was ich machen sollte und eine Einarbeitung gab es auch nicht. Ausgeschrieben war die Stelle als Account-Manager, wofür man nun einmal ein Studium braucht und Berufserfahrung. Das war alles vor ein paar Tagen.

Nun kam heute der Maßnahmenbescheid mit Rechtsfolgenbelehrung ohne Widerspruchsklausel an, zusammen mit einem Formular für die Fahrtkostenerstattung und einem Schreiben, auf dem ich den Empfang des Maßnahmenbescheids bestätigen soll (will ich nicht wegen der Rechtsfolgenbelehrung mit der Drohung der Sperrzeit).

Was ich vermute: 3 Wochen Sperrfrist folgt demnächst. Ich werde dann meine Miete bezahlen. Schuldentilgungen aber einstellen, und es voll drauf ankommen lassen. Dann sollen mich doch die Firmen pfänden (habe da keine Angst vor und kenne die Konsequenzen), nur weil ich so dumm war und eine Stelle annehmen wollte, für die man eigentlich ein Studium und Berufserfahrung braucht, was ich beides nicht habe. Noch dümmer war ich, dass ich meiner Sachbearbeitin zwecks Fragen auf die Situation mit der Probearbeit hingewiesen habe. So blöd werde ich kein zweites Mal sein und sämtliche Kommunikation mit dem Arbeitsamt auf das Nötigste reduzieren.

Zusammenfassung:
Probearbeit angenommen
Sachbearbeiterin informiert
Probearbeit angefangen und einen Tag später hingeschmissen
Maßnahmenbescheid mit Sperrandrohung in der Rechtsfolgenbelehrung (ohne Widerspruchsklausel) kommt erst heute an

Was meint ihr, kann ich jetzt tun? Was passiert, wenn ich die Empfangsbestätigung nicht unterschreibe? Wieso wurde ich über mögliche Rechtsfolgen erst nach Beginn des Praktikums (So hieß es beim Arbeitgeber) informiert? Hätte ich von den Rechtsfolgen vor Maßnahmenbeginn erfahren, hätte ich natürlich nicht gekündigt und es trotz Sinnlosigkeit durchgezogen.
 
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