Praktikum wegen unfähigem AV beendet

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Corpse36

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Ich habe in einem Vorstellungstermin Mitte des Monats ein Probearbeiten für eine Ausbildung bekommen - dieses sollte eine Woche dauern.

Ich habe 2 Tage später einen Termin bei meinem AV gehabt, und ihm dies geschildert. Ich habe ihm ebenfalls gesagt, das ich die Fahrtkosten aufrgrund der sehr strapazierten Lage nicht selbst übernehmen könne.

Er meinte: Kein Problem! Alle nötigen Unterlagen habe ich sofort ausgefüllt, und auch der Betrieb hat innerhalb eines Tages alles zurückgefaxt was notwendig war.

Ausgemacht war klipp und klar: Ich brauche die Fahrtkosten bis Mitte dieser Woche (Praktikum war ab 21.05. und hätte am 27.05. geendet).

Ich war Montags noch von 09:45- 18:15 arbeiten und habe Abends gesehen- okay, wie erwartet, Sprit ist auf Reserve. Aber gut, der Arbeitsvermittler hat mir ja sein Wort gegeben das ich morgen früh tanken kann.

Ich steh Dienstag morgens auf, schaue in meine Online-Banking App- KEIN GELD!!

Sofort beim Service-Center angerufen, und um dringenden Rückruf gebeten.
Zurückgerufen wurde ich, allerdings nicht von meinem AV- sondern seiner Vertretung- denn mein AV ist in den Urlaub gegangen. :icon_kinn:

Nachdem ich dem Betrieb meine Notlage geschildert habe, bin ich sofort zum Jobcenter gelaufen und habe mich mit der Vertretung unterhalten. Dieser langte einmal kurz in die Schublade meines AV- und was findet er- alle nötigen Unterlagen für die Fahrtkosten- noch nicht abgegeben.

Man bot mir dann an, am nächsten Tag um 10:00 Uhr die Fahrtkosten vom Amt per Automat abzuholen. Auf die Frage wie ich das anstellen soll, da ich um 09:45 arbeiten hätte müssen, wurde mir nur gesagt: Ja das klären Sie bitte mit ihrem Betrieb.

Am selben Abend bekam ich den Anruf: "Sie brauchen morgen nicht mehr zu kommen. Liebe Grüße vom Chef"....

Das ist so dreist und so traurig! Ich hatte mich so über diese Chance gefreut!

Kann ich irgendwie gegen den AV vorgehen? Bevor er mir eine Sanktion wegen nicht abgeschlossenem Praktikums unterjubelt?
 

gila

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In deinem Bericht fehlt mir die Info, ob DU mal auf deinen CHEF zugegangen bist und ihm die Lage
erklärt hast ... ggf. welche Alternativen du versucht hast, um zu etwas "Sprit" zu kommen, OHNE
dich allzu einseitig auf den Vermittler zu verlassen - und die gewünschte Anstellung letztlich zu verlieren?

Schließlich war von Mitte Monat bis 21.5. ja Zeit, an Geld, Sprit oder sonstige Fahrlösung zu kommen,
außer sich auf den AV zu verlassen ... hm ...
:icon_kinn:
 

Corpse36

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In deinem Bericht fehlt mir die Info, ob DU mal auf deinen CHEF zugegangen bist und ihm die Lage
erklärt hast ... ggf. welche Alternativen du versucht hast, um zu etwas "Sprit" zu kommen, OHNE
dich allzu einseitig auf den Vermittler zu verlassen - und die gewünschte Anstellung letztlich zu verlieren?

Schließlich war von Mitte Monat bis 21.5. ja Zeit, an Geld, Sprit oder sonstige Fahrlösung zu kommen,
außer sich auf den AV zu verlassen ... hm ...
:icon_kinn:

Ja, ich bin auf den Betrieb zugegangen mit diesem Problem.
Ich habe diesen auch erklärt, dass meine Verwandschaft (eigentl. nur Oma & Opa) normalerweise die sind, die mir jetzt aus dieser Lage geholfen hätten. Da zu dem Zeitpunkt aber Ferien waren, waren diese verreist.

Dies teilte ich schon dem AV mit, als dieser mich fragte, ob ich im Falle einer Überweisung der Kosten NACH dem Probearbeiten auch leben könnte.

Aus diesem Grund - eben das die Verwandschaft diesmal nicht greifen kann im Notfall - hat er mir zugesagt das mein Geld spätestens an besagtem Mittwoh auf meinem Konto währe.

Und er hat es nicht einmal geschafft vor seinem Urlaub die Sachen abzugeben um die ich mich bemüht hatte.

Ich finde das sehr Dreist...
 

SB Feind

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@Corpse36

Auf deinen SB solltest du dich nicht verlassen die beim Amt arbeiten immer langsam:icon_mued:

Naja jetzt kannst dir wieder neue Bewerbungen schreiben und nächstes mal weißt du Bescheid.
 

Nimschö

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Aus diesem Grund - eben das die Verwandschaft diesmal nicht greifen kann im Notfall - hat er mir zugesagt das mein Geld spätestens an besagtem Mittwoh auf meinem Konto währe.

Uiii...
Soweit ich das mal hier gelesen habe hat das JC gefälligst Deine notwendigen Kosten zu tragen und darf Dich nicht auf freiwillige Leistungen Dritter verweisen, da diese nicht sicher sind udn es so geschehen kann, dass Deine Kosten eben nicht gedeckt werden. Von einem Elo mal eben zu erwarten sich Spritkosten für ein komplettes Praktikum über einen Monat aus den Rippen zu schneiden zeugt von, öhm, wahlweise geringer Hirnleistung oder bösem Willen...
 
M

Minimina

Gast
Sry. Hier sehe ich eindeutig ein Mitverschulden des LE. Die Probearbeit/Praktikum sollte nur eine Woche gelten @Nimschö, nicht einen Monat.

Wenn LE das Praktikum als grosse Chance gesehen hat, dann wäre es möglich gewesen alternative Transportmöglichkeiten zu finden, als bequem ins Auto zu steigen. Notfalls hätte ich mich dann mit dem schrottreifen Drahtesel zur "Chance" geschleppt, vielleicht im Verbund mit den öfffentlichen Verkehrsmitteln. Genug Vorlaufzeit war ja.

Das der AV wie so oft versagt hat, ärgerlich und bekagenswert naja. Ich hätte mich auch nicht auf ein wenig Gefasel vom AV verlassen, sondern knallhart Antrag gestellt, mit sofortiger Barauszahlung sonst...natürlich mit Beistand.

Wenn ich Chef wäre und böte dem LE eine Chance, würde ich auch erwarten, dass ein wenig Einsatz gezeigt wird...so als gegenseitige Chance.

Wie gesagt das alles unter der Prämisse, dass hier geschrieben wird, dass es eine "Chance" für den LE gewesen sein soll. Bei einer Zwangsvermittlung sähe es natürlich ganz anders aus und ich würde mir als LE die Händchen reiben.

LG MM
 

Nimschö

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Hm, hast recht, hab mich mit der Dauer verlesen... Oder mit nem anderen Thread durcheinander geworfen...? kA, Fehler, Mea Culpa...

Aber trotzdem: Auch für ne Woche muss man das alles irgendwie stemmen udn wenn man das zur Anbahnung eines Jobs selber nicht kann, dann hat das JC einzuspringen. Ich an meinem Wohnort hier hätte z.B. das Problem, das ÖPNV nur in eine Himmelsrichtung existiert und aufgrund von Steigungen, Gefällen, schmalen Landstraßen( ja, OHNE Radweg) ein Erreichen des nächsten Nebendorfes abseits dieser Himmelsrichtung um dort zu schackern ohne Auto quasi unmöglich ist außer man ist sowohl Spitzensportler als auch suizidal Veranlagt.
 
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